| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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KTM 990 RC R vs. BMW R 1200 GS K50: Vergleich für Kurvenfans und Reiseenthusiasten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die KTM 990 RC R und die BMW R 1200 GS K50, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein klar sportlich ausgerichtetes Konzept auf eine Maschine, die für Vielseitigkeit und lange Strecken gemacht ist. Beide Bikes können begeistern – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich, wenn man Fahrgefühl, Komfort, Handling, Bremsen, Fahrwerk und den typischen Einsatzbereich gegeneinander abwägt?
Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Reise-Allrounder
Die KTM 990 RC R steht für ein agiles, sportlich fokussiertes Fahrverhalten. Die Maschine wirkt wie ein Werkzeug für dynamische Ausfahrten: zügig in der Kurve, direkt in der Reaktion und mit einem Anspruch, den man beim Fahren spürt. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als aktiven Begleiter versteht, findet hier schnell den richtigen Ton.
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen ein klassischer Reise-Allrounder. Sie ist darauf ausgelegt, viele Kilometer am Stück zu bewältigen und dabei stabil, komfortabel und souverän zu bleiben. Das Fahrgefühl ist weniger „spitz“ als bei der KTM, dafür oft entspannter und berechenbarer – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen variieren.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein deutlicher Unterschied in der Philosophie. Die KTM 990 RC R vermittelt ein sportliches Ansprechverhalten, das zu zügigem Fahren einlädt. Der Antrieb unterstützt dynamische Manöver und macht es leicht, das Motorrad „mitzunehmen“ – also nicht nur zu beschleunigen, sondern aktiv zu fahren.
Die BMW R 1200 GS K50 spielt ihre Stärken eher in der Art aus, wie Leistung über längere Zeit nutzbar bleibt. Der Antrieb wirkt auf Langstrecke oft harmonisch und souverän. Statt maximaler Schärfe steht hier die gleichmäßige Durchzugskraft im Vordergrund, was besonders auf Autobahnabschnitten, bei konstantem Tempo oder bei wechselnder Fahrbahnqualität angenehm ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- KTM 990 RC R: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und im direkten Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo Komfort und entspannte Langstreckenroutine wichtiger werden.
- BMW R 1200 GS K50: Stärken liegen in der souveränen Allround-Nutzung und der Reiseorientierung. Schwächen liegen eher in Situationen, in denen maximale „Sportspitze“ und ein sehr agiles Kurvengefühl im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Kurvenarbeit vs. Stabilität
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „Spaß macht“ oder „ermüdet“. Die KTM 990 RC R fühlt sich in Kurven meist besonders lebendig an. Das Motorrad wirkt wie dafür gemacht, Linien sauber zu fahren und das Tempo kontrolliert zu steigern. Gerade bei sportlicher Fahrweise ist das Handling ein großer Pluspunkt.
Die BMW R 1200 GS K50 setzt dagegen stärker auf Stabilität und Ruhe. Das Fahrwerk unterstützt eine kontrollierte, entspannte Linie – auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Wer häufig unterwegs ist, bei dem sich Streckenprofile ändern oder der Untergrund nicht immer gleich bleibt, profitiert von dieser Art von Fahrstabilität.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Auf kurvigen Strecken kann die KTM durch ihre sportliche Ausrichtung schneller „in den Flow“ bringen. Die BMW hingegen punktet, wenn die Fahrt über längere Zeit geht oder wenn man nicht jede Kurve maximal ausreizen möchte. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung: Die KTM belohnt aktives Fahren, die BMW belohnt Gelassenheit und Konstanz.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Erwartungshaltung. Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, sportliche Verzögerungsmanöver zu unterstützen. Das Gefühl beim Bremsen passt zur sportlichen Ausrichtung: zügig, direkt und mit einem klaren Rückmeldesystem, das zu dynamischem Fahren motiviert.
Die BMW R 1200 GS K50 bietet Bremsperformance, die vor allem auf Alltag, Sicherheit und kontrolliertes Verzögern ausgelegt ist. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder längeren Fahrten ist das Gesamtpaket aus Stabilität und Dosierbarkeit oft ein Vorteil.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und wie lange?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen ist die Sitzposition. Die KTM 990 RC R führt tendenziell zu einer sportlicheren Haltung. Das ist ideal, wenn die Fahrt dynamisch geplant ist und man gern „aktiv“ sitzt. Für längere Strecken kann diese Haltung jedoch je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit mehr fordern.
Die BMW R 1200 GS K50 ist ergonomisch stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt meist entspannter, was im Alltag und auf Reisen spürbar wird. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, wird die Reiseorientierung der BMW schnell zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- KTM 990 RC R: Stärken in der sportlichen Sitzhaltung und dem direkten Fahrgefühl. Schwächen eher bei sehr langen Fahrten, wenn Komfort wichtiger wird.
- BMW R 1200 GS K50: Stärken in der entspannteren Langstrecken-Ergonomie. Schwächen eher, wenn man eine besonders sportliche, „rennstreckennähere“ Haltung sucht.
Alltagstauglichkeit und Einsatzprofil
Im Alltag zeigt sich, dass beide Motorräder unterschiedliche Bedürfnisse bedienen. Die KTM 990 RC R eignet sich besonders für Fahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und ein sportliches Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Sie ist ein Motorrad für „rausfahren und genießen“, weniger für das reine Kilometerfressen im Komfortmodus.
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen prädestiniert für den Alltag, der auch mal zur Reise wird. Sie passt zu Menschen, die flexibel bleiben wollen: mal zügig, mal gemütlich, mal längere Etappen, mal wechselnde Strecken. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Fahrt gedacht ist, spielt die GS ihre Stärken aus.
Wartung, Kosten und Gebrauchtkauf: Worauf man achten sollte
Beim Gebrauchtkauf lohnt es sich, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auch auf den Zustand und die Historie. Bei beiden Modellen sind regelmäßige Wartung und nachvollziehbare Pflege entscheidend. Gerade bei sportlich genutzten Motorrädern wie der KTM 990 RC R können Fahrweise und Verschleißspuren stärker ins Gewicht fallen. Bei der BMW R 1200 GS K50 ist vor allem relevant, wie sie auf Reisen und im Alltag bewegt wurde – also ob Wartungsintervalle eingehalten wurden und ob typische Verschleißteile rechtzeitig erneuert wurden.
Praktische Kauf-Tipps
- Vergleiche Wartungsnachweise und achte auf nachvollziehbare Servicehistorien.
- Plane eine Probefahrt ein, die sowohl Stadt- als auch Landstraßenabschnitte umfasst.
- Beobachte Bremsgefühl, Schaltverhalten und das Fahrwerkverhalten bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
- Schau dir Verschleißbereiche bewusst an (je nach Nutzungsschwerpunkt).
Welche Unterschiede sind entscheidend?
Wenn man die KTM 990 RC R und die BMW R 1200 GS K50 als Gesamtpaket betrachtet, lassen sich die Unterschiede gut zusammenfassen:
- Fahrgefühl: KTM wirkt sportlich-direkt, BMW eher souverän-konstant.
- Komfort: BMW punktet bei längeren Strecken, KTM eher bei kürzeren, dynamischen Ausfahrten.
- Handling: KTM bringt Kurvenarbeit lebendig, BMW stabilisiert und beruhigt.
- Einsatzprofil: KTM für Kurven und Tempo, BMW für Reisen und Vielseitigkeit.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlichem Fahren liegt: dynamische Beschleunigung, ein direktes Kurvengefühl und ein Motorrad, das aktiv bewegt werden möchte. Wer gern zügig unterwegs ist, kurze bis mittlere Touren plant und das Fahrgefühl über Komfort priorisiert, wird mit der KTM sehr zufrieden sein.
Die BMW R 1200 GS K50 passt am besten, wenn Vielseitigkeit und Langstreckenkomfort wichtiger sind. Sie eignet sich für Menschen, die regelmäßig größere Strecken fahren, unterschiedliche Straßenbedingungen erwarten und dabei ein souveränes, gutmütiges Gesamtpaket suchen. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur für eine Fahrart funktioniert, sondern für viele – von Alltag bis Reise – trifft mit der GS meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: KTM für sportliche Kurventage, BMW für entspannte Kilometer und flexible Touren.