| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.690 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- Sehr agiles, wendiges Bike
- Herrlicher V2 mit viel Charakter
- Schöne Details, tolles Design
- Brabbeliger Sound
- Sehr lebendiges Motorrad
- Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
- Hinterradbremse könnte bissiger sein
- Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
- Für große Leute etwas zu klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Federbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R18 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - Das bringt Laune!
Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!
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KTM 990 RC R vs Ducati Scrambler Full Throttle – Motorradvergleich mit Fokus auf Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 RC R und die Ducati Scrambler Full Throttle, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein sportlich ausgerichtetes Konzept auf einen Scrambler, der eher nach Stil, Charakter und entspanntem Fahrspaß klingt. Trotzdem geht es am Ende immer um dieselben Fragen: Wie fühlt sich der Motor an? Wie arbeitet das Fahrwerk? Wie gut lassen sich beide Maschinen im Alltag bewegen? Und vor allem: Welche Stärken passen zu welchem Fahrstil?
Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Scrambler-Feeling
Die KTM 990 RC R steht für eine klare sportliche Ausrichtung. Das merkt man bereits an der Sitzposition und am Gesamteindruck: Die Maschine wirkt darauf getrimmt, Kurven dynamisch zu nehmen und das Tempo kontrolliert aufzubauen. Der Fokus liegt weniger auf „entspanntem Dahingleiten“, sondern eher auf zügigem Fahren, bei dem der Fahrer aktiv mitarbeitet.
Die Ducati Scrambler Full Throttle verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf maximale Rennstrecken-Nähe getrimmt, sondern auf ein Motorradgefühl, das man auch im Alltag gern nutzt: markant, direkt und mit einem Motorcharakter, der Lust auf kurze Ausfahrten macht. Der Scrambler-Charakter zeigt sich besonders im Umgang mit Stadtverkehr und Landstraßen, wo nicht nur die schnellste Linie zählt, sondern auch der Spaßfaktor.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
KTM 990 RC R: Drehfreude und sportliche Direktheit
Im Vergleich wirkt die KTM 990 RC R deutlich „sportlicher“ in der Art, wie Leistung verfügbar wird. Der Motor unterstützt ein zügiges Fahren und belohnt Drehzahl und konsequentes Schalten. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven heraus zeigt sich die Stärke: Die Maschine zieht spürbar an und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn das Tempo steigt.
Ducati Scrambler Full Throttle: Charakter statt reiner Drehzahlfokus
Die Ducati Scrambler Full Throttle setzt weniger auf das reine „Hochdrehen“, sondern mehr auf einen Motorlauf, der sich lebendig anfühlt und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt. Beim Anfahren und bei moderatem Tempo wirkt sie oft harmonischer und weniger „rennstreckenorientiert“. Wer gern mit Gefühl fährt, findet hier eine Maschine, die nicht nur auf maximale Performance, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Sound, Ansprechverhalten und Fahrbarkeit setzt.
Fahrwerk und Handling: Kurvenarbeit im direkten Vergleich
Beim Thema Fahrwerk wird der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, sportliche Linien zu unterstützen. Das Handling wirkt präzise, und das Motorrad vermittelt ein klares Feedback, wenn es um Einlenken, Stabilität in Schräglage und das saubere Herausbeschleunigen geht. Wer gern dynamisch fährt, wird die KTM eher als „Werkzeug“ für zügige Kurvenfahrten sehen.
Die Ducati Scrambler Full Throttle ist dagegen stärker auf Alltag und Fahrspaß ausgelegt. Das Fahrwerk fühlt sich in vielen Situationen souverän an, ohne dabei den Anspruch zu haben, wie ein kompromissloses Sportbike zu funktionieren. In langsameren Passagen und auf unruhigeren Straßen zeigt sich häufig ein Vorteil: Die Maschine bleibt gut beherrschbar und wirkt weniger „angespannt“ als ein rein sportlich abgestimmtes Setup.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder müssen im Alltag überzeugen, aber sie tun das auf unterschiedliche Weise. Die KTM 990 RC R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es sportlich wird: Beim kräftigen Verzögern und beim wiederholten Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten wirkt das System tendenziell darauf ausgelegt, schnell wieder Stabilität aufzubauen. Das gibt Sicherheit, wenn die Fahrweise dynamischer wird.
Die Ducati Scrambler Full Throttle kann ebenfalls mit gutem Bremsgefühl punkten, wirkt aber eher als „Allrounder“ im Alltag. Wer nicht dauerhaft am Limit fährt, profitiert von einer gut dosierbaren Charakteristik. So entsteht ein angenehmes Gefühl, auch wenn die Fahrten eher gemischt sind: Stadt, Landstraße und gelegentlich zügige Abschnitte.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die KTM 990 RC R ist sportlich ausgelegt: Das bedeutet meist mehr Druck auf die Vorderseite und eine Position, die aktives Fahren unterstützt. Das ist ideal, wenn das Ziel dynamische Kurvenfahrten sind und die Maschine als sportliches Gesamtpaket genutzt wird.
Die Ducati Scrambler Full Throttle bietet dagegen eine ergonomische Ausrichtung, die häufig entspannter wirkt. Dadurch eignet sie sich besonders für längere Fahrten, bei denen nicht jede Minute auf maximale Sportlichkeit optimiert sein muss. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder gern ohne „Rennstreckenhaltung“ fährt, findet hier oft den besseren Kompromiss.
Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, kurze Wege und längere Touren
Im Alltag entscheidet nicht nur die Performance. Es geht auch um Übersicht, Handlichkeit und den Umgang mit typischen Situationen: Ampelstopps, langsame Passagen, wechselnde Straßenqualität und das Gefühl, jederzeit souverän reagieren zu können.
Die KTM 990 RC R kann im Alltag funktionieren, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man bewusst bewegt. Wer sie regelmäßig nutzt, wird die sportliche Ausrichtung zu schätzen wissen – besonders, wenn die Fahrten öfter aus kurvigen Abschnitten bestehen. Für reine „Stop-and-go“-Routinen kann die sportliche Haltung jedoch weniger entspannend sein.
Die Ducati Scrambler Full Throttle ist in vielen Alltagsmomenten im Vorteil, weil sie sich natürlicher anfühlt, wenn das Tempo moderat bleibt. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Erlebnisses. Gerade wenn die Touren spontan sind oder die Strecken gemischt aus Stadt und Land bestehen, spielt die Scrambler-Idee ihre Stärken aus.
Design und Fahrgefühl: Was bleibt nach der Probefahrt?
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst das Fahrgefühl. Die KTM 990 RC R wirkt wie ein Motorrad, das auf Leistung und Dynamik ausgelegt ist. Das spiegelt sich im Fahrverhalten wider: präzise, zielgerichtet und mit einem klaren sportlichen Anspruch.
Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt dagegen wie ein Statement. Sie steht für Stil, Sound und ein Motorradgefühl, das man gern „mitnimmt“. Das Fahrgefühl ist oft weniger auf maximale Kantenführung getrimmt, sondern auf den Spaß, den man beim Fahren spürt – auch wenn die Geschwindigkeit nicht dauerhaft hoch ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 990 RC R – Stärken
- Sportliches Handling und präzises Kurvengefühl
- Motorcharakter, der dynamisches Fahren unterstützt
- Brems- und Stabilitätsgefühl bei zügiger Fahrweise
KTM 990 RC R – mögliche Schwächen
- Sportliche Ergonomie kann im Alltag weniger entspannt sein
- Für sehr gemächliche Fahrten wirkt die Ausrichtung weniger „passend“
Ducati Scrambler Full Throttle – Stärken
- Alltagstaugliches Fahrgefühl mit viel Charakter
- Ergonomie, die häufig entspannter wirkt
- Stimmiges Gesamtpaket für Stadt und Land
Ducati Scrambler Full Throttle – mögliche Schwächen
- Weniger Fokus auf kompromisslose Sportlichkeit in engen Kurven
- Wer maximale Performance im sportlichen Sinne sucht, könnte mehr „Sportbike-Feeling“ erwarten
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen KTM 990 RC R und Ducati Scrambler Full Throttle hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, was im Vordergrund steht. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad sucht, das sportliche Ambitionen unterstützt, wird mit der KTM 990 RC R sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Sie fühlt sich wie gemacht an für Fahrer, die das Tempo bewusst steigern und das Handling als Werkzeug nutzen.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag Spaß macht, stilvoll auftritt und sich auch bei moderater Fahrweise lebendig anfühlt, findet in der Ducati Scrambler Full Throttle häufig die passendere Wahl. Sie ist oft die bessere Begleiterin für gemischte Strecken, spontane Ausfahrten und längere Fahrten, bei denen Komfort und Charakter zusammenkommen.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren im Mittelpunkt steht: präzises Handling, ein Motor, der dynamische Fahrweise unterstützt, und ein Gefühl von Stabilität, sobald es zügig wird. Sie passt besonders zu Fahrern, die Kurven nicht nur durchfahren, sondern aktiv gestalten möchten und die sportliche Ergonomie als Vorteil sehen.
Die Ducati Scrambler Full Throttle punktet vor allem dort, wo Alltag und Fahrspaß zusammenkommen: ein stimmiger Motorcharakter, eine häufig entspanntere Sitzposition und ein Motorradgefühl, das auch bei moderatem Tempo überzeugt. Wer ein Motorrad sucht, das auf Stadt- und Landstraßen gleichermaßen Spaß macht und dabei seinen eigenen Stil auslebt, trifft mit der Scrambler oft die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: KTM für sportliche Ambitionen und dynamische Kurvenarbeit, Ducati für Charakter, Alltagstauglichkeit und entspannten Fahrspaß.