UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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So war das in den 80ern
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

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KTM 990 RC R vs Honda NTV 650 Revere: Vergleich für Fahrspaß und Alltag

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 RC R und die Honda NTV 650 Revere, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich ausgerichtetes Konzept mit Fokus auf Dynamik und Agilität auf einen eher alltagstauglichen Ansatz, der Komfort und entspannte Fahrten in den Mittelpunkt stellt. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt, findet in diesem Vergleich eine klare Gegenüberstellung der wichtigsten Aspekte – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.

Grundidee der beiden Motorräder: sportlich vs. entspannt

Die KTM 990 RC R steht für Fahrspaß mit sportlichem Anspruch. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren, Kurven willig anzunehmen und ein dynamisches Fahrgefühl zu vermitteln. Die Honda NTV 650 Revere verfolgt dagegen einen anderen Charakter: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne für längere Strecken nutzt, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Attacke.

Schon daraus ergibt sich ein typisches Bild: Die KTM spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Tempo, Kurven und sportliches Handling gefragt sind. Die Honda punktet eher dort, wo Alltag, entspannte Touren und ein gutmütiger Umgang mit dem Motorrad im Vordergrund stehen.

Motorcharakter im Vergleich: Druck und Drehfreude vs. Gelassenheit

Beim Motor geht es nicht nur um Leistung, sondern um den Charakter. Die KTM 990 RC R vermittelt spürbar mehr „Biss“ und wirkt so, als würde sie Drehzahl und Fahrdynamik belohnen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zügig beschleunigt wird, wenn Überholmanöver flott passieren sollen oder wenn die Landstraße eher wie ein Spielplatz genutzt wird.

Die Honda NTV 650 Revere wirkt im Vergleich weniger auf maximale Sportlichkeit getrimmt. Ihr Motorcharakter ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das sorgt für ein entspanntes Fahrgefühl, bei dem man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig unterwegs zu sein. Gerade im Stadtverkehr und auf längeren, gleichmäßigen Strecken kann diese Gelassenheit ein echter Vorteil sein.

Stärken und Schwächen beim Motor

  • KTM 990 RC R: Stärke ist die dynamische Reaktion und das sportliche Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Fahrspaß auch mehr Aufmerksamkeit beim Fahren verlangt – wer es ganz ruhig angehen möchte, empfindet das sportliche Setup manchmal als „zu lebendig“.
  • Honda NTV 650 Revere: Stärke ist die entspannte Art, mit der sie sich fahren lässt. Schwäche ist, dass sie im Vergleich zur KTM weniger auf maximale Dynamik ausgelegt ist – wer sportliche Attacke sucht, wird eher woanders fündig.

Fahrwerk und Handling: Agilität der KTM vs. gutmütige Kontrolle der Honda

Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Konzept besonders deutlich. Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, präzise zu reagieren. Das Handling wirkt direkt, die Maschine lädt zum aktiven Fahren ein. In Kurven fühlt sich das Motorrad wie ein Werkzeug an, das man gezielt einsetzen kann – ideal, wenn die Fahrweise dynamisch ist und die Linie bewusst gefahren wird.

Die Honda NTV 650 Revere setzt eher auf kontrollierte Stabilität und ein ruhigeres Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch „langsam“, aber die Art, wie sie sich bewegt, wirkt weniger auf maximale Schräglage-Performance getrimmt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau das ein Plus: weniger Stress, mehr Gelassenheit.

Kurvengefühl und Alltag

Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad in der Kurve „arbeitet“, wird die KTM als deutlich motivierender erleben. Wer dagegen lieber entspannt fährt, auch wenn die Strecke mal unruhiger ist, profitiert von der Honda-typischen Gutmütigkeit. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.

Bremsen und Fahrstabilität: Performance vs. souveräne Alltagsreserve

Beim Thema Bremsen zeigt sich ebenfalls die Ausrichtung. Die KTM 990 RC R wirkt so, als sei sie für sportliche Situationen gemacht: zügige Verzögerung, klare Rückmeldung und ein Gefühl von Kontrolle, wenn es schneller wird. Das ist besonders relevant, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven gebremst wird.

Die Honda NTV 650 Revere bietet eine souveräne Bremswirkung für den Alltag. Sie ist nicht als „Rennstreckenmaschine“ gedacht, sondern als Motorrad, das zuverlässig funktioniert. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen, wo der Rhythmus oft gleichmäßiger ist, kann das sehr angenehm sein.

Stärken und Schwächen bei Bremsgefühl

  • KTM 990 RC R: Stärke ist das sportliche Brems- und Rückmeldegefühl. Schwäche: Wer selten sportlich fährt, nutzt das Potenzial womöglich nicht vollständig.
  • Honda NTV 650 Revere: Stärke ist die alltagstaugliche, gut dosierbare Wirkung. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise kann das Gefühl weniger „spitz“ sein als bei der KTM.

Sitzposition und Ergonomie: sportliche Konzentration vs. entspannte Haltung

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Faktor. Die KTM 990 RC R bringt eine sportliche Haltung mit, die den Fahrer näher an die aktive Kontrolle heranholt. Das ist super, wenn kurze Wege, Kurven und zügiges Fahren im Fokus stehen. Auf längeren Strecken kann diese sportliche Ausrichtung aber auch stärker spürbar werden – je nach Körperbau und Fahrgewohnheit.

Die Honda NTV 650 Revere wirkt ergonomisch eher auf entspanntes Fahren ausgelegt. Die Haltung unterstützt eine ruhige Reise, bei der man nicht ständig „im Cockpit“ arbeitet. Das macht sie besonders interessant für Touren, bei denen Komfort und eine entspannte Atmung wichtiger sind als maximale Sportlichkeit.

Komfort, Windschutz und Alltagstauglichkeit

Im Alltag zählt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch, wie stressfrei sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die KTM kann im dynamischen Betrieb sehr motivierend sein, aber sie ist auch stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: Wer häufig lange Strecken fährt, sollte darauf achten, wie die Sitzposition und die Wind-/Verkleidungssituation persönlich empfunden werden.

Die Honda ist in dieser Hinsicht oft die „einfachere“ Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert nutzt – für Pendeln, für Wochenendtouren und für Fahrten, bei denen man nicht ständig das Gefühl hat, das Motorrad „ausreizen“ zu müssen.

Wartung, Zuverlässigkeit und Kaufentscheidung

Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle: Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie gut sich ein Motorrad im Alltag betreiben lässt. Beide Marken stehen grundsätzlich für eine breite Ersatzteilbasis, aber die tatsächliche Erfahrung hängt stark vom Zustand des konkreten Fahrzeugs ab.

Wer eine KTM 990 RC R ins Auge fasst, sollte besonders auf eine nachvollziehbare Historie achten: Pflegezustand, Wartungsintervalle und ob das Motorrad eher sportlich bewegt wurde. Bei der Honda NTV 650 Revere lohnt sich ebenfalls ein genauer Blick, allerdings ist das Motorradkonzept oft weniger „hart“ im Umgang – dennoch zählen auch hier Service-Nachweise und ein ehrlicher Check vor dem Kauf.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die KTM 990 RC R passt besonders gut zu Fahrenden, die gerne dynamisch unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein präzises, sportliches Handling suchen. Wer Freude daran hat, das Motorrad zu fordern, wird die KTM als deutlich „direkter“ erleben.

Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen eine starke Wahl für alle, die ein Motorrad für entspannte Touren und den Alltag suchen. Wenn eine ruhige, gutmütige Art wichtiger ist als maximale Sportdynamik, kann die Honda genau die richtige Balance bieten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • KTM 990 RC R – Stärken: sportliches Fahrgefühl, dynamische Motorcharakteristik, präzises Handling und motivierendes Brems-/Kurvengefühl.
  • KTM 990 RC R – Schwächen: sportliche Ausrichtung kann im Alltag oder auf langen Strecken je nach Person stärker spürbar sein; wer eher gemütlich fährt, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht.
  • Honda NTV 650 Revere – Stärken: entspannte Fahrweise, komfortorientierte Ergonomie, souveräne Alltagsreserve und gutmütiges Handling.
  • Honda NTV 650 Revere – Schwächen: weniger Fokus auf maximale Dynamik; wer sportliche Attacke sucht, wird die KTM als passender empfinden.

Fazit:

Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Fahrspaß, sportlicher Dynamik und einem direkten, präzisen Handling liegt. Sie eignet sich besonders für Strecken, auf denen Kurven, Beschleunigung und aktives Fahren Spaß machen – und für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad gerne fordern. Wer dagegen häufig entspannt unterwegs ist, lange Strecken komfortabel genießen möchte oder ein Motorrad sucht, das im Alltag einfach funktioniert, wird mit der Honda NTV 650 Revere glücklicher. Ihre Stärke liegt in der ruhigen, gutmütigen Art, die den Fokus auf angenehmes Vorankommen legt statt auf maximale Sportlichkeit. Kurz gesagt: KTM für dynamische Ansprüche, Honda für entspannte Touren und Alltag. Wer den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet, findet in diesem Vergleich schnell die passende Richtung.

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