| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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KTM 990 RC R vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 RC R und die Honda XL 700 V Transalp, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein sportlich ausgelegtes Motorrad mit Fokus auf Dynamik und direkter Ansprache, dort ein Reiseenduro-Konzept, das vor allem auf Alltag, Touren und entspannteres Handling setzt. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, sollte weniger nach „besser oder schlechter“ schauen, sondern danach, welches Motorrad die eigenen Wege und Prioritäten am besten trifft.
Grundidee der beiden Motorräder
KTM 990 RC R: sportliche Ausrichtung
Die KTM 990 RC R ist klar auf Fahrspaß und zügiges Tempo ausgelegt. Das merkt man an der gesamten Charakteristik: Motor und Fahrwerk sind darauf getrimmt, Kurven schnell anzusteuern und das Motorrad dabei stabil und präzise zu halten. Wer gerne dynamisch fährt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Honda XL 700 V Transalp: Reiseenduro für den Alltag
Die Honda XL 700 V Transalp verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist als Tourenmaschine gedacht, die auch auf längeren Strecken souverän bleibt und dabei alltagstauglich ist. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Sportlichkeit, sondern auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Komfort, Fahrbarkeit und einem Motor, der sich angenehm dosieren lässt.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motorvergleich geht es vor allem um den „Wie“-Faktor. Die KTM 990 RC R wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das man bewusst fordert: Gasannahme und Durchzug sind darauf ausgelegt, dass man die Leistung im richtigen Moment abruft. Das kann sehr belohnend sein, wenn die Fahrweise sportlich und konzentriert ist.
Die Honda XL 700 V Transalp dagegen spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Fahrt aus. Der Antrieb wirkt weniger wie ein „Schalter“, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter, der auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn Tourenplanung, entspanntes Tempo und eine gut kontrollierbare Leistungsentfaltung im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit
KTM 990 RC R: direktes Gefühl in Kurven
Die KTM 990 RC R punktet beim Handling durch ihre sportliche Geometrie und das insgesamt straffe Setup. In schnellen Kurven wirkt das Motorrad sehr zielstrebig. Gleichzeitig kann dieses direkte Fahrgefühl auch bedeuten, dass man Unebenheiten stärker wahrnimmt und die Fahrweise bewusster anpassen sollte.
Honda XL 700 V Transalp: stabil und tourentauglich
Die Honda XL 700 V Transalp ist spürbar auf Alltag und längere Strecken ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhigeres Bild, was besonders auf wechselndem Untergrund angenehm ist. Wer gerne auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs ist oder einfach eine Maschine möchte, die nicht bei jeder Bodenwelle „nachjustiert“ werden will, findet hier einen klaren Vorteil.
Bremsen und Fahrstabilität
Beim Bremsenvergleich zeigt sich ein typisches Muster: Die KTM 990 RC R ist stärker auf sportliches Verzögern und zügiges Umlenken ausgelegt. Das passt gut zu Fahrern, die häufig aus Kurven heraus beschleunigen und beim Bremsen aktiv arbeiten. Die Honda XL 700 V Transalp bietet dagegen ein eher tourenorientiertes Bremsgefühl: stabil, gut dosierbar und auf gleichmäßige Kontrolle ausgelegt.
Beide Motorräder können sicher unterwegs sein, aber die „Art“ der Sicherheit unterscheidet sich: Die KTM fühlt sich wie ein Werkzeug für dynamische Manöver an, die Honda wie ein Motorrad, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant bleibt.
Ergonomie und Sitzkomfort
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die KTM 990 RC R ist sportlich positioniert: Sitzhaltung und Lenkergefühl sind auf aktive Kontrolle ausgelegt. Das ist ideal, wenn die Fahrt aus kurzen bis mittleren Abschnitten besteht und man gerne „im Fahrmodus“ ist. Auf sehr langen Strecken kann diese Haltung jedoch anstrengender wirken, besonders wenn Pausen selten sind.
Die Honda XL 700 V Transalp ist ergonomisch eher auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, und das Motorrad lässt sich leichter über längere Zeit führen, ohne dass man ständig gegen die eigene Haltung arbeitet. Wer häufig pendelt oder lange Tagesetappen fährt, wird den Komfortvorteil der Transalp meist deutlicher spüren.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die KTM 990 RC R kann in der Stadt durchaus Spaß machen, aber sie ist eher dann richtig stark, wenn die Strecke kurvig wird und man das Motorrad ausfahren möchte. Wer häufig im Stop-and-go unterwegs ist oder eher gemütlich fährt, könnte die sportliche Auslegung als weniger passend empfinden.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen ein klassischer Kandidat für gemischte Einsätze: Stadt, Landstraße und Touren lassen sich gut kombinieren. Gerade wenn die Fahrten nicht immer planbar sind und man spontan entscheidet, ist die Transalp oft die stressfreiere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 990 RC R
- Sportliches Handling mit direktem, präzisem Gefühl in Kurven
- Dynamischer Motorcharakter, der sportliche Fahrweise belohnt
- Fahrwerks-Setup für zügige Manöver und aktives Fahren
Schwächen der KTM 990 RC R
- Sportliche Ergonomie kann auf langen Strecken anstrengender sein
- Direktes Fahrgefühl macht Unebenheiten spürbarer
- Anspruch an Fahrstil: Wer eher gemütlich fährt, nutzt das Potenzial nicht immer aus
Stärken der Honda XL 700 V Transalp
- Tourenorientiertes Gesamtpaket mit entspannterem Fahrgefühl
- Gut dosierbarer Antrieb für gleichmäßige Fahrten
- Allround-Charakter für Alltag und längere Strecken
Schwächen der Honda XL 700 V Transalp
- Weniger „Sport-Feeling“ als bei einer klaren Sportauslegung
- Für sehr dynamische Fahrweise wirkt die KTM oft passender
- Fokus auf Komfort bedeutet nicht, dass sie für jede sportliche Ambition die erste Wahl ist
Welche Kaufentscheidung passt?
Beim Kauf sollte man sich vor allem fragen, welche Art von Fahrten häufiger vorkommt. Die KTM 990 RC R ist besonders attraktiv, wenn Kurven, Beschleunigung und ein aktives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie ist ein Motorrad, das man gerne „arbeitet“, um die Stärken auszuspielen.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen die bessere Wahl, wenn Touren, Alltagstauglichkeit und ein entspannteres Handling wichtiger sind. Sie eignet sich hervorragend, wenn man lange Strecken plant, gerne komfortabel unterwegs ist und auch mal mit wechselnden Bedingungen rechnet.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die richtige Wahl für Fahrer, die sportlich unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das in Kurven präzise reagiert und dynamischen Fahrspaß liefert. Wer gerne zügig fährt, aktiv bremst und das Motorrad spürbar „mitnimmt“, wird hier besonders viel Freude haben. Als Schwäche kann sich die sportliche Ergonomie auf sehr langen Strecken bemerkbar machen, und das direkte Fahrgefühl macht Unebenheiten stärker spürbar.
Die Honda XL 700 V Transalp passt besser zu dem, was viele im Alltag und auf Touren wirklich brauchen: ein stimmiges, tourentaugliches Gesamtpaket mit entspannterer Sitzposition, gut dosierbarem Antrieb und einem ruhigen Fahrverhalten. Wer lange Tagesetappen fährt, gemischte Strecken mag und ein Motorrad sucht, das auch ohne „Sportmodus“ zuverlässig funktioniert, trifft mit der Transalp meist die passendere Entscheidung.