UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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Mal ganz was anderes
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Wendigkeit
  • Krawalliger, kräftiger Motor
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reisetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht158kg
Radstand1.504mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 920 mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub84mm
Bohrung102mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung75 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment74 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel Upside-Down (Federweg 275)mm
Federung hintenWP (Federweg 275)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Spaß ohne Ende - leider ein teurer

Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.

Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!

Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.

Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10,395€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.700€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß

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KTM 990 RC R vs Husqvarna 701 Enduro: Vergleich für sportliche Ansprüche und echte Vielseitigkeit

Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 RC R steht für sportliche Ausrichtung, präzises Handling und ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Husqvarna 701 Enduro dagegen wirkt wie ein Werkzeugkasten für alle, die nicht nur auf Asphalt unterwegs sein wollen: Enduro-Feeling, kompakte Bauweise und ein Motor, der auch abseits fester Straßen Spaß macht.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf der Strecke unterscheiden – ohne Zahlenlisten, sondern mit Fokus auf das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt: Charakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und die Frage, welches Motorrad zu welchem Fahrstil passt.

Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Enduro-Vielseitigkeit

Die KTM 990 RC R ist ein Motorrad, das sich wie ein sportliches Gesamtpaket anfühlt. Die Sitzposition und die Art, wie das Bike auf Lenkimpulse reagiert, sind klar auf zügiges Fahren ausgelegt. Wer gerne Kurvenarbeit macht, Linien sauber hält und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Runden nutzt, wird hier schnell warm.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen stärker auf „Allround“ getrimmt. Sie wirkt weniger wie ein reines Kurven- und Streckenwerkzeug, sondern eher wie ein Motorrad, das man spontan auch auf Schotter, Feldwege oder unwegsamere Strecken mitnimmt. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist.

Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Fahrgefühl zeigt

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die KTM 990 RC R vermittelt ein sportliches Ansprechverhalten, das sich vor allem dann entfaltet, wenn das Motorrad zügig bewegt wird. Der Antrieb unterstützt dynamisches Beschleunigen und lässt sich in sportlichen Gängen gut „arbeiten“. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach Strecke und Tempo verlangt.

Die Husqvarna 701 Enduro spielt ihre Stärken anders aus. Der Motor wirkt so, dass er auch bei wechselnden Untergründen und Geschwindigkeiten souverän bleibt. Gerade im Gelände oder auf holprigen Strecken ist das wichtig: Nicht nur die maximale Kraft zählt, sondern wie kontrollierbar sie sich im Alltag dosieren lässt. Das macht die 701 Enduro besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur auf Asphalt „funktionieren“ soll.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

KTM 990 RC R: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem Gefühl, das Motorrad bei zügigem Fahren „mitnehmen“ zu können. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man viel Komfort und Geländetauglichkeit erwartet – denn das Gesamtpaket ist stärker auf Straße und sportliche Nutzung zugeschnitten.

Husqvarna 701 Enduro: Stärken liegen in der Vielseitigkeit und der kontrollierten Kraftentfaltung über unterschiedliche Bedingungen hinweg. Schwächen können sich ergeben, wenn der Fokus ausschließlich auf maximaler Sportlichkeit auf der Straße liegt – dort spielt die KTM ihr Konzept oft noch konsequenter aus.

Fahrwerk und Handling: Präzision auf der Straße vs. Kontrolle im Gelände

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich“ und „endurotypisch“. Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, Kurvenfahrten präzise zu unterstützen. Das Motorrad fühlt sich stabil an, wenn es zügig bewegt wird, und reagiert dabei direkt auf Lenkimpulse. Wer gerne mit klaren Linien fährt, wird das Handling als Vorteil erleben.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen so aufgebaut, dass sie Unebenheiten besser „wegsteckt“ und auch auf unebenem Untergrund kontrollierbar bleibt. Das ist im Alltag ein echter Pluspunkt, weil man nicht ständig Angst haben muss, dass jede Bodenwelle die Fahrstabilität sofort beeinflusst. Gleichzeitig bleibt das Bike agil genug, um auch auf engeren Wegen nicht träge zu wirken.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie sicher verzögern können, aber der Einsatzbereich unterscheidet sich. Die KTM 990 RC R profitiert davon, dass sie im sportlichen Betrieb oft „auf Linie“ gefahren wird. Dadurch wirken Bremsmanöver besonders berechenbar, wenn man zügig unterwegs ist.

Die Husqvarna 701 Enduro muss dagegen in Situationen bestehen, in denen der Grip schwankt. Genau hier zeigt sich die Stärke eines Enduro-Konzepts: Bremsen und Stabilität werden so interpretiert, dass man auch bei wechselnden Bedingungen Vertrauen aufbaut. Das ist besonders relevant, wenn Strecken nicht nur aus glattem Asphalt bestehen.

Ergonomie und Alltag: Wie bequem sind die Konzepte wirklich?

Ergonomie ist mehr als nur Sitzhöhe. Es geht darum, wie die Sitzposition zur Fahrweise passt. Die KTM 990 RC R ist eher „sportlich“ gedacht: Die Haltung unterstützt dynamisches Fahren, kann aber bei längeren Touren oder sehr entspanntem Tempo weniger „neutral“ wirken als bei klassischen Reise-Setups.

Die Husqvarna 701 Enduro bietet eine Position, die sich oft als alltagstauglicher anfühlt, wenn man nicht nur auf Asphalt unterwegs ist. Gerade wenn man öfter mal anhalten muss, Schotterpassagen fährt oder die Route spontan wechselt, spielt die Enduro-typische Sitz- und Fahrhaltung ihre Vorteile aus.

Stärken und Schwächen in der Praxis

KTM 990 RC R: Stärken liegen in der sportlichen Ausrichtung und dem direkten Fahrgefühl. Schwächen sind eher dort zu finden, wo man viel „gemischte“ Strecken fährt oder lange, entspannte Touren bevorzugt.

Husqvarna 701 Enduro: Stärken liegen in der Vielseitigkeit und dem souveränen Umgang mit wechselnden Bedingungen. Schwächen zeigen sich eher, wenn der Fokus ausschließlich auf maximaler sportlicher Performance auf der Straße liegt und man das Motorrad wie ein reines Sportbike nutzen möchte.

Für welche Strecken passt welches Motorrad?

Die KTM 990 RC R passt besonders gut, wenn die Route klare Ziele hat: kurvige Landstraßen, sportliche Ausfahrten, dynamische Fahrten mit Fokus auf Linie und Tempo. Wer sein Motorrad gerne „fordert“, wird hier sehr wahrscheinlich mehr Freude an der sportlichen Abstimmung finden.

Die Husqvarna 701 Enduro passt besonders gut, wenn die Route nicht vorhersehbar ist: Stadt, Landstraße, Feldweg, Schotter, gelegentlich auch schwierigere Passagen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Menschen, die nicht nur fahren wollen, sondern auch erkunden.

Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?

Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrten im Vordergrund stehen. Das Motorrad überzeugt vor allem durch sein sportliches Gesamtpaket: präzises Handling, ein Fahrgefühl, das Tempo und Kurvenarbeit unterstützt, und eine Abstimmung, die auf der Straße besonders stark wirkt. Wer sein Motorrad als dynamisches Werkzeug für zügige Ausfahrten sieht, bekommt hier ein Konzept, das genau darauf einzahlt.

Die Husqvarna 701 Enduro ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als ein reiner Fokus auf Asphalt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald die Strecke wechselt: wechselnder Untergrund, holprige Abschnitte und spontane Routen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „gut aussieht“, sondern auch abseits fester Straßen zuverlässig Spaß macht, liegt mit der 701 Enduro oft richtig.

Kurz gesagt: KTM 990 RC R für sportliche Straße und klare Fahrziele, Husqvarna 701 Enduro für Entdeckung, Kontrolle und gemischte Strecken.

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