UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 8.645 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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Komfortables Cross-Over Bike für ca. 9.000 Euro im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Sehr komfortabler Reise-Dampfer
  • Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
  • Richtig gute Bremsen!
  • Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
  • Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
Kontra:
  • Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
  • Kein Tempomat verfügbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht219kg
Radstand1.415mm
Länge2.165mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.400mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung67 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment61 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite467km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit

Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.745€ + Überführung
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2007
  • Farben: rot, grün, schwarz

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KTM 990 RC R vs. Kawasaki Versys 650 – Motorradvergleich

Wer zwischen der KTM 990 RC R und der Kawasaki Versys 650 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei klar unterschiedlichen Motorrad-Philosophien. Die KTM steht für kompromisslosen Sportfokus: dynamisch, drehfreudig und auf Kurven ausgelegt. Die Kawasaki dagegen ist als vielseitiger Tourer gedacht – alltagstauglich, komfortorientiert und mit einem Motor, der sich auf langen Strecken ebenso wohlfühlt wie auf der Feierabendrunde.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – anhand der im Vergleich gelisteten Werte und der daraus ableitbaren Fahreindrücke. So wird schnell klar, welche Maschine eher zu Fahrstil, Einsatzgebiet und Prioritäten passt.

Grundidee und Charakter: Sportfokus vs. Touren-Vielseitigkeit

Die KTM 990 RC R ist ein Motorrad, das den Fahrer spürbar in Richtung sportlicher Fahrweise schiebt. Schon die Auslegung zielt auf Agilität und zügiges Vorankommen. Die Kawasaki Versys 650 wirkt dagegen wie ein „Allrounder mit Reiseambitionen“: Sie ist darauf ausgelegt, Kilometer entspannt abzuspulen und dabei trotzdem genug Reserven für zügiges Fahren zu bieten.

Wie sich das in den Vergleichswerten zeigt

Bei den gelisteten Eckdaten fällt auf, dass die KTM deutlich stärker auf Performance und sportliche Dynamik ausgelegt ist. Das zeigt sich vor allem im Motor- und Leistungsprofil sowie in der generellen Abstimmung. Die Versys 650 setzt dagegen auf ein ausgewogeneres Gesamtpaket: Der Motor liefert seine Stärken gleichmäßiger über einen breiteren Bereich, während das Motorrad insgesamt auf Alltag und Touren optimiert ist.

Motor und Antrieb: Drehfreude gegen Alltagstauglichkeit

Der größte Unterschied zwischen beiden Bikes liegt im Motorcharakter. Die KTM 990 RC R ist spürbar darauf getrimmt, Leistung dann abzurufen, wenn es sportlich wird. Wer gern dreht, findet hier ein Motorrad, das sich bei höheren Drehzahlen besonders lebendig anfühlt. Das kann auf der Landstraße und in Kurven sehr viel Fahrspaß bringen – allerdings ist die KTM weniger „entspannt“ im Sinne von gleichmäßigem Gleiten bei niedrigen Drehzahlen.

Die Kawasaki Versys 650 spielt ihre Stärken anders aus. Die gelisteten Werte deuten auf einen Motor hin, der sich für verschiedene Situationen gut dosieren lässt: Stadtverkehr, Landstraße und längere Etappen funktionieren, ohne dass ständig in den oberen Drehzahlbereich gewechselt werden muss. Das macht die Versys besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für sportliche Ausfahrten, sondern auch für den Alltag genutzt wird.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • KTM 990 RC R: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem „Antritt“-Gefühl bei passender Drehzahl. Schwäche: Wer häufig sehr niedrig drehzahlorientiert fährt oder viel im Stop-and-Go unterwegs ist, empfindet die KTM weniger souverän im entspannten Rhythmus.
  • Kawasaki Versys 650: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und der Tourentauglichkeit. Schwäche: Wer ausschließlich auf maximale Sportlichkeit und aggressives Ansprechverhalten aus ist, wird die Versys eher als „zu vernünftig“ erleben.

Fahrwerk und Handling: Agilität in Kurven vs. Stabilität auf Strecke

Auch beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigen sich die Unterschiede deutlich. Die KTM 990 RC R ist auf sportliches Handling ausgelegt. In schnellen Richtungswechseln und bei zügiger Kurvenfahrt fühlt sie sich wie ein Werkzeug an, das präzise arbeitet. Das kann sehr viel Vertrauen geben – besonders, wenn die Fahrbahn gut ist und der Fokus auf Dynamik liegt.

Die Kawasaki Versys 650 wirkt dagegen auf längeren Strecken oft „ruhiger“ im Gesamteindruck. Die gelisteten Werte und die typische Auslegung sprechen für ein Motorrad, das Stabilität und Komfort in den Vordergrund stellt. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, wechselndem Belag oder längeren Tagesetappen.

Was das für den Alltag bedeutet

Für kurze, sportliche Fahrten ist die KTM häufig die spannendere Wahl. Für Fahrten, bei denen der Fokus auf entspannterem Tempo und weniger „Konzentrationsarbeit“ liegt, spielt die Versys ihre Stärken aus. Beide können Kurven – aber die KTM belohnt die sportliche Linie stärker, während die Kawasaki eher die entspannte Linie unterstützt.

Bremsen und Sicherheit: Sportliche Verzögerung vs. kontrollierte Dosierung

Bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die KTM 990 RC R ist auf sportliche Verzögerung und knackiges Ansprechverhalten ausgelegt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven gebremst wird. Die Kawasaki Versys 650 steht dagegen für eine kontrollierte, gut dosierbare Bremswirkung, die im Alltag und auf längeren Strecken sehr angenehm sein kann.

Wichtig ist: Beide Systeme können sicher betrieben werden, aber sie „fühlen“ sich unterschiedlich an. Die KTM wirkt direkter und sportlicher, die Versys eher harmonisch und alltagstauglich.

Ergonomie und Sitzposition: Rennsport-nah vs. Touren-komfortabel

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die KTM 990 RC R bringt eine sportliche, eher nach vorn geneigte Haltung mit. Das unterstützt die Kurvenarbeit und das aktive Fahren, kann aber bei längeren Strecken oder häufigem Stadtverkehr anstrengender werden. Wer viel im Sattel sitzt, spürt die Unterschiede schneller.

Die Kawasaki Versys 650 bietet eine ergonomischere, tourentaugliche Position. Die gelisteten Werte und die typische Auslegung deuten auf mehr Komfort für längere Fahrten hin. Das macht die Versys besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für den Feierabend, sondern auch für Wochenendtouren oder längere Reisen genutzt wird.

Komfort vs. sportliche Kontrolle

Die KTM gibt mehr „sportliche Kontrolle“ im Kurvenmodus, verlangt dafür aber mehr vom Fahrer. Die Versys nimmt dem Fahrer im Gegenzug etwas Arbeit ab und sorgt für eine entspanntere Grundlage – ohne dabei komplett auf Fahrspaß zu verzichten.

Alltagstauglichkeit und Einsatzgebiet: Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch das Gesamtpaket: Handlichkeit, Komfort, Fahrbarkeit bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und die Art, wie das Motorrad auf wechselnde Situationen reagiert. Hier punktet die Kawasaki Versys 650 häufig, weil sie als vielseitiges Motorrad konzipiert ist. Sie eignet sich besonders für Pendeln, längere Touren und Fahrten, bei denen nicht jede Ausfahrt ein „Sportprogramm“ sein soll.

Die KTM 990 RC R ist dagegen stärker auf Fahrspaß bei sportlicher Gangart ausgerichtet. Wer gern Kurven sucht, gern zügig fährt und das Motorrad als „Fahrmaschine“ versteht, wird die KTM intensiver erleben. Für sehr entspannte Fahrten oder häufige Stadtfahrten ist sie weniger die erste Wahl.

Stärken und Schwächen zusammengefasst

  • KTM 990 RC R: Stärken: sportliche Dynamik, präzises Handling, sportliches Bremsgefühl. Schwächen: weniger Komfortfokus, sportliche Sitzposition kann auf Dauer fordernder sein.
  • Kawasaki Versys 650: Stärken: tourentauglicher Komfort, gut dosierbarer Motorcharakter, vielseitiger Einsatz. Schwächen: weniger „Rennstrecken-Feeling“ und weniger Fokus auf maximale Sportlichkeit.

Kaufberatung: Worauf beim Vergleich der Werte besonders achten?

Beim Motorradvergleich helfen die gelisteten Werte vor allem dabei, die Richtung zu erkennen: Welche Maschine ist eher auf Leistung und sportliche Agilität ausgelegt, welche eher auf Alltag und Touren. Für die Entscheidung lohnt es sich, die eigenen Prioritäten klar zu setzen:

  • Wenn Kurven und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen, ist die KTM 990 RC R die naheliegendere Wahl.
  • Wenn Vielseitigkeit, Komfort und längere Strecken wichtiger sind, spielt die Kawasaki Versys 650 ihre Stärken aus.
  • Wenn das Motorrad täglich genutzt wird, ist die Versys meist die entspanntere Option.
  • Wenn das Motorrad als „Spaßgerät“ für sportliche Ausfahrten gedacht ist, wirkt die KTM deutlich zielgerichteter.

Fazit:

Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Sportausrichtung suchen: dynamisches Ansprechverhalten, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das bei zügiger Kurvenfahrt besonders viel Freude macht. Wer häufig sportlich fährt und die sportliche Sitzposition bewusst in Kauf nimmt, bekommt hier ein Bike, das stark auf Fahrspaß getrimmt ist.

Die Kawasaki Versys 650 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren wollen: komfortorientierte Ergonomie, gut dosierbarer Motorcharakter und ein Gesamtpaket, das längere Strecken deutlich entspannter macht. Wer nicht jede Ausfahrt als sportliches Programm versteht, sondern ein Motorrad für viele Situationen sucht, findet in der Versys den stimmigeren Begleiter.

Kurz gesagt: Sportfokus und Kurven-Feeling sprechen eher für die KTM – Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort eher für die Kawasaki.

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