UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.995 €
Baujahr von 2011 bis 2019
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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Es lebe der Sport!
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Ausstattung
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Getriebe sehr kurz übersetzt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 7.300 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

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KTM 990 RC R vs. Kawasaki Z 1000 SX: Vergleich der beiden Charakterköpfe

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft auch eine komplett andere Philosophie. Die KTM 990 RC R steht für sportliche Konsequenz: kompakt, direkt und mit dem Anspruch, Kurven möglichst schnell in Fahrspaß zu verwandeln. Die Kawasaki Z 1000 SX dagegen ist eher der Typ für längere Strecken und vielseitige Einsätze. Sie verbindet sportliche Gene mit Komfort-Elementen, die den Alltag und die Autobahn deutlich entspannter machen können.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad besser zu Fahrstil, Streckenprofil und Prioritäten passt.

Motor und Fahrgefühl: direktes Ansprechen vs. souveräne Allround-Performance

Wie sich die Motoren im Alltag anfühlen

Die KTM 990 RC R wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das auf Reaktion ausgelegt ist. Das Fahrgefühl ist spürbar „näher“ am Fahrer, die Gasannahme wirkt lebendig und das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu fahren. Wer gerne früh beschleunigt, den Motor als aktives Werkzeug nutzt und das Motorrad in Kurven „mitarbeitet“, wird hier schnell warm.

Die Kawasaki Z 1000 SX spielt dagegen stärker die Rolle des souveränen Reisebegleiters. Der Motorcharakter zielt weniger auf maximale Direktheit im engen Kurvenrhythmus, sondern mehr auf gleichmäßige Kraftentfaltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad auch auf weniger perfekten Straßen ruhig und kontrolliert bleiben soll.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Stärke der KTM: sportliche Dynamik und ein sehr aktives Fahrgefühl, das Kurvenfahrten besonders intensiv macht.

Schwäche der KTM: Wer viel entspannt cruisen möchte, kann die konsequent sportliche Auslegung als „zu fokussiert“ empfinden – vor allem, wenn die Strecke eher lang und gleichmäßig ist.

Stärke der Kawasaki: souveränes Tempo und ein Charakter, der auch bei längeren Fahrten wenig Stress erzeugt.

Schwäche der Kawasaki: Wer maximale „Rennstrecken-Intensität“ sucht, findet bei der Z 1000 SX eher einen alltagstauglichen Kompromiss als die kompromisslose Sportlichkeit der KTM.

Fahrwerk und Handling: präzise Sportlichkeit vs. stabiler Reise-Ansatz

Kurvenrhythmus und Rückmeldung

Beim Handling zeigt sich der Unterschied der Zielrichtung besonders deutlich. Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, schnell in den Kurven zu arbeiten. Das Motorrad vermittelt ein sportliches Feedback, das dabei hilft, Linien sauber zu halten und das Tempo kontrolliert aufzubauen. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die KTM oft wie ein Werkzeug, das man gerne „führt“.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist im Vergleich eher auf Stabilität und Ruhe getrimmt. Das Fahrwerk unterstützt einen gleichmäßigen Stil, bei dem man auch bei wechselnden Bedingungen sicher bleibt. Auf längeren Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil weniger „Arbeit“ in die ständige Feinjustierung fließt.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Stärke der KTM: sportliche Präzision und ein Handling, das Kurvenfahrten sehr direkt unterstützt.

Schwäche der KTM: Auf sehr langen Strecken kann der Fokus auf sportliche Dynamik weniger entspannend wirken als bei einem stärker touring-orientierten Setup.

Stärke der Kawasaki: stabiler Charakter, der auch auf Distanz und bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit angenehm bleibt.

Schwäche der Kawasaki: In sehr engen, dynamischen Passagen kann die KTM spürbar „agiler“ wirken – die Kawasaki bleibt eher der ruhige, kontrollierte Gegenpol.

Bremsen und Kontrolle: sportliche Verzögerung vs. alltagstaugliche Dosierung

Beide Motorräder sind grundsätzlich dafür gebaut, zügig zu fahren und sicher zu verzögern. Dennoch unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die KTM 990 RC R wirkt im Vergleich stärker auf sportliche Verzögerung und ein direktes Ansprechverhalten ausgelegt. Das hilft, wenn häufig aus Kurven heraus oder in kurzen Abständen stark gebremst wird.

Die Kawasaki Z 1000 SX bietet eine Dosierung, die im Alltag sehr angenehm sein kann. Gerade wenn der Verkehr dichter ist oder wenn die Fahrten häufiger „gemischt“ sind, zählt ein kontrollierbares Bremsgefühl. Dadurch kann sich die Kawasaki im Alltag entspannter anfühlen, ohne dass die sportliche Komponente komplett verloren geht.

Ergonomie und Sitzposition: sportlich kompakt vs. komfortorientiert

Wie die Sitzhaltung den Fahrstil beeinflusst

Die KTM 990 RC R ist vom Konzept her näher am Sportbike: kompakter, direkter und mit einer Sitzhaltung, die das aktive Fahren unterstützt. Das ist ideal, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden und das Motorrad „mit“ dem Fahrer arbeiten soll.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist stärker auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt. Die Sitzposition wirkt im Vergleich weniger „sportlich zusammengezogen“, wodurch längere Fahrten oft angenehmer werden. Wer regelmäßig Autobahn fährt oder Touren plant, profitiert häufig von diesem Ansatz.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Stärke der KTM: sportliche Ergonomie, die Kurvenfahrten und dynamisches Fahren unterstützt.

Schwäche der KTM: weniger ideal, wenn viele lange Strecken oder häufige Pendelwege mit entspanntem Tempo im Vordergrund stehen.

Stärke der Kawasaki: komfortorientierte Auslegung, die auch bei längeren Touren den Kopf frei lässt.

Schwäche der Kawasaki: wer eine maximal sportliche, „rennstreckennah“ wirkende Sitzhaltung sucht, fühlt sich bei der Z 1000 SX möglicherweise weniger im Sport-Modus.

Ausstattung und Alltag: Touring-Fokus vs. sportlicher Fokus

Im Alltag zeigt sich der Unterschied zwischen „Sport mit Anspruch“ und „Sport mit Reisegedanken“. Die Kawasaki Z 1000 SX wirkt im Vergleich stärker auf Touren vorbereitet. Dazu passen typischerweise die Komfort-Elemente, die den Fahrtwind reduzieren und die Konzentration auf die Strecke lenken.

Die KTM 990 RC R setzt dagegen eher auf das Wesentliche: sportliche Fahrdynamik und ein Motorrad, das sich schnell „bereit“ anfühlt. Für viele ist das genau der Reiz – weniger Ablenkung, mehr Fokus auf Fahrspaß. Allerdings kann das bedeuten, dass Komfort-Features für lange Strecken nicht im gleichen Maße im Vordergrund stehen.

Für wen lohnt sich welche Wahl?

Die KTM 990 RC R – passend für sportliche Fahrer

Die KTM 990 RC R ist besonders interessant, wenn Kurvenfahrten, zügiges Beschleunigen und ein direktes Fahrgefühl Priorität haben. Wer gerne aktiv fährt, das Motorrad als „Werkzeug“ nutzt und sich an sportlicher Rückmeldung erfreut, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch für kürzere Touren oder Wochenendfahrten kann die KTM die bessere Wahl sein, weil sie den Spaßfaktor in den Vordergrund stellt.

Die Kawasaki Z 1000 SX – passend für vielseitige Nutzung

Die Kawasaki Z 1000 SX passt besonders gut, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Strecken genutzt wird oder wenn der Mix aus Stadt, Landstraße und Autobahn häufig vorkommt. Wer ein souveränes Tempo mag, dabei aber nicht ständig „arbeiten“ möchte, findet in der Z 1000 SX oft den angenehmeren Begleiter. Auch für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber den Komfort nicht missen wollen, ist sie eine starke Option.

Fazit: KTM 990 RC R oder Kawasaki Z 1000 SX?

Die KTM 990 RC R gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn der Fokus klar auf sportlicher Dynamik liegt: direktes Ansprechen, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten besonders intensiv macht. Sie ist die Wahl für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten und bei jeder Gelegenheit Lust auf zügige Passagen haben.

Die Kawasaki Z 1000 SX spielt ihre Stärken besonders aus, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird und längere Strecken zum Alltag gehören. Der souveräne Charakter, die komfortorientierte Auslegung und die eher entspannte Art, Tempo aufzubauen und zu halten, machen sie zur besseren Option für Touren und gemischte Fahrprofile.

Kurz gesagt: Wer vor allem Kurven und sportliche Direktheit sucht, ist mit der KTM meist glücklicher. Wer dagegen Reisen, Alltagstauglichkeit und entspanntes Tempo priorisiert, trifft mit der Kawasaki Z 1000 SX die passendere Wahl.

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