| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 990 RC R vs. Suzuki DL 650 V-Strom: Motorradvergleich für sportliche und alltagstaugliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 RC R steht für sportliche Dynamik, präzises Handling und eine klare Ausrichtung Richtung Kurven. Die Suzuki DL 650 V-Strom dagegen ist als vielseitiges Reise- und Tourenmotorrad bekannt: komfortabler, alltagstauglicher und darauf ausgelegt, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern in der Art, wie sich die Maschinen im Alltag und auf Touren anfühlen.
Grundidee der Motorräder: Fokus auf Fahrspaß vs. Fokus auf Vielseitigkeit
Die KTM 990 RC R ist ein Motorrad, das den Fahrer spürbar fordert. Die Sitzposition ist sportlich, die Maschine wirkt kompakt und das Fahrgefühl ist stark auf zügiges Kurvenfahren ausgelegt. Wer gerne dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Linienführung sieht, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die Suzuki DL 650 V-Strom verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag zuverlässig zu funktionieren und auf Touren Komfort zu bieten. Das Motorrad vermittelt ein ruhigeres, kontrolliertes Gefühl und bleibt auch bei längeren Fahrten gelassen. Damit richtet sich die V-Strom besonders an Fahrer, die nicht nur „schnell“, sondern vor allem „weit und entspannt“ im Blick haben.
Motor und Charakter: Wie sich Leistung und Antrieb anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 990 RC R wirkt deutlich sportlicher im Ansprechverhalten. Der Motorcharakter ist darauf ausgelegt, Drehzahl aufzunehmen und die Beschleunigung in einem dynamischen Bereich zu entfalten. Das macht die Maschine besonders interessant, wenn häufiges Hochschalten, zügige Zwischenspurts und ein aktives Fahren zum Stil gehören.
Die Suzuki DL 650 V-Strom spielt ihre Stärken eher in der Alltagspraxis aus. Der Antrieb ist so abgestimmt, dass sich das Motorrad auch bei moderater Fahrweise souverän bewegt. Statt ständig im oberen Drehzahlbereich zu arbeiten, lässt sich die V-Strom oft harmonischer im „mittleren“ Bereich fahren. Das ist ein Vorteil, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Stadtverkehr und wechselnden Bedingungen.
Stärken und Schwächen im Antrieb
KTM 990 RC R: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem klaren Gefühl, dass das Motorrad für zügige Fahrten gemacht ist. Schwäche bzw. Grenze: Wer vor allem entspannt fahren möchte oder häufig im Stop-and-go unterwegs ist, spürt schneller, dass die RC R stärker auf „Fahren mit Anspruch“ ausgelegt ist.
Suzuki DL 650 V-Strom: Stärken liegen in der alltagstauglichen Fahrbarkeit und dem entspannteren Drehmomentgefühl. Schwäche bzw. Grenze: Wer maximale Sportlichkeit sucht und das Motorrad wie ein Rennstreckenwerkzeug nutzen möchte, wird die V-Strom eher als Reise- und Tourenmaschine wahrnehmen.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stabilität
Das Handling ist bei beiden Motorrädern ein zentrales Thema, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die KTM 990 RC R wirkt wie ein Motorrad, das Kurven „anspringt“. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie, und das Zusammenspiel aus Rahmengefühl und Geometrie vermittelt oft den Eindruck, dass schnelle Richtungswechsel besonders gut funktionieren.
Die Suzuki DL 650 V-Strom setzt stärker auf Stabilität und Kontrolle. Gerade bei wechselnden Untergründen oder längeren Strecken spielt das Motorrad seine Stärken aus: Es bleibt ruhig, lässt sich sauber führen und vermittelt Sicherheit, ohne dabei permanent sportliche Aktivität vom Fahrer zu verlangen.
Bremsen und Fahrgefühl in der Praxis
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die unterschiedliche Erwartungshaltung: Die KTM wirkt darauf ausgelegt, zügiges Fahren und häufiges Verzögern in sportlicher Umgebung zu unterstützen. Die Suzuki hingegen passt sich stärker dem „Tourenrhythmus“ an: Sie bremst kontrolliert und berechenbar, was besonders auf langen Fahrten und bei wechselnden Bedingungen angenehm ist.
Unterm Strich gilt: Die KTM 990 RC R belohnt sportliches Fahren mit einem sehr direkten Gefühl. Die Suzuki DL 650 V-Strom belohnt vorausschauendes Fahren mit Ruhe und Konstanz.
Ergonomie und Sitzposition: Sportlich aktiv oder tourentauglich entspannt
Ein großer Unterschied im Alltag ist die Ergonomie. Die KTM 990 RC R bietet eine sportliche Sitzposition, die den Fahrer näher an das Motorrad „heranholt“. Das ist ideal, wenn häufiges aktives Fahren gewünscht ist und die Arme sowie der Oberkörper die Bewegung unterstützen sollen. Wer jedoch lange Strecken in einem eher entspannten Tempo fährt, kann die sportliche Haltung schneller als anstrengender empfinden.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist ergonomisch stärker auf Tourenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „eingespannt“, wodurch sich längere Fahrten oft angenehmer gestalten. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendfahrten gedacht ist, sondern auch für Pendeln, längere Urlaubsstrecken oder gemischte Routen.
Für wen passt welche Haltung?
Die KTM passt eher zu Fahrern, die gerne sportlich unterwegs sind und die Sitzposition als Teil des Fahrgefühls sehen. Die Suzuki passt eher zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das über Stunden hinweg gut funktioniert und nicht nach kurzer Zeit „zu viel“ fordert.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern die Summe aus Handlichkeit, Komfort und Alltagsthemen. Die KTM 990 RC R ist im Stadtverkehr nicht automatisch „schlecht“, aber sie wirkt stärker auf Fahrspaß und sportliche Nutzung zugeschnitten. Wer im Alltag häufig stoppt, anfahren muss und eher im niedrigen Tempo unterwegs ist, merkt schneller, dass die RC R ein Motorrad ist, das man bewusst fahren möchte.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist dagegen prädestiniert für gemischte Einsätze. Sie fühlt sich auf Landstraßen lebendig an, bleibt aber auch auf längeren Strecken angenehm. Gerade wenn das Motorrad sowohl für kurze Wege als auch für Urlaubsfahrten genutzt werden soll, spielt die V-Strom ihre Vielseitigkeit aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 990 RC R – typische Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
- Kurvenorientierte Auslegung für dynamische Fahrweise
- Motorcharakter, der aktives Fahren belohnt
KTM 990 RC R – typische Schwächen
- Sportliche Ergonomie kann auf langen Strecken fordernder wirken
- Weniger „entspanntes“ Gesamtpaket für rein alltagstaugliche Nutzung
Suzuki DL 650 V-Strom – typische Stärken
- Touren- und alltagstaugliche Fahrbarkeit
- Ruhigeres, kontrolliertes Fahrgefühl für lange Strecken
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Einsatzprofile
Suzuki DL 650 V-Strom – typische Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Sportlichkeit und „Track“-Feeling
- Wer ausschließlich sportliche Dynamik sucht, könnte die Ausrichtung als weniger kompromisslos empfinden
Welche Maschine ist die bessere Wahl? Fazit
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: Kurven, zügige Beschleunigung und ein direktes, aktives Fahrgefühl passen hier besonders gut zusammen. Wer das Motorrad bewusst nutzt, gerne dynamisch unterwegs ist und die sportliche Sitzposition als Vorteil sieht, bekommt mit der RC R ein Paket, das Fahrspaß stark in den Mittelpunkt stellt.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem vielseitig sein soll: Alltag, längere Touren und wechselnde Streckenprofile lassen sich mit der V-Strom oft entspannter angehen. Wer ein Motorrad sucht, das über Stunden hinweg komfortabel bleibt und dabei trotzdem souverän fährt, trifft mit der DL 650 V-Strom die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: KTM 990 RC R für sportliche Fahrer, die Dynamik wollen. Suzuki DL 650 V-Strom für Fahrer, die ein zuverlässiges, tourentaugliches Gesamtpaket suchen.