| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- bäriger Motor mit kräftigem Drehmoment
- reisetaugliche Sitzposition
- satte Straßenlage, guter Windschutz
- zuverlässiges Bike ohne Reparaturanfälligkeiten
- viel Motorrad für wenig Geld
- etwas schwerfällig in engen Kurven
- für Fahranfänger ungeeignet
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.245 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihen-Vierzylinder | |
| Hubraum | 1.255 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein Allrounder im besten Wortsinn. Sie lässt sich sportlich fahren, ist reisetauglich und macht auf Landstraße und Autobahn richtig Spaß. Sie ist aufgrund des Gewichts, der hohen Leistung sowie der Fahrwerks-Charakteristik sicherlich kein Bike für Fahranfänger. Auch kleine oder zierliche Personen sollten sich besser nach einem anderen Motorrad umsehen.Aufgrund der aus heutiger Sicht technisch eher einfachen Ausstattung und einer guten Fertigungsqualität zählt die GSX 1250 FA sicherlich zu den zuverlässigeren Bikes. Es kann kaum etwas kaputt gehen und alle Bandits hatten schon immer den Ruf, unkompliziert jahrelang ohne Reparaturen ihren Dienst zu tun. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitstier für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Wer sich eine gebrauchte GSX 1250 FA kaufen möchte, muss vor größeren Laufleistungen nicht zurückschrecken. Die Maschinen dieses Typs gelten als unkaputtbar.
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KTM 990 RC R vs. Suzuki GSX-1250 FA – Vergleich für sportliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 RC R steht für kompromisslos sportliches Fahren und ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Suzuki GSX-1250 FA wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sportliche Ambitionen mit mehr Alltagstauglichkeit verbinden möchte. Genau hier liegt der Reiz: Beide Modelle können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.
Grundidee im Vergleich: Fokus auf Dynamik vs. Balance für den Alltag
Die KTM 990 RC R ist vom Charakter her klar auf zügige Fahrten und präzises Handling ausgerichtet. Das merkt man typischerweise daran, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert und wie konsequent es sich in Kurven „mitnehmen“ lässt. Wer häufig sportlich unterwegs ist, wird die direkte Rückmeldung und die sportliche Auslegung zu schätzen wissen.
Die Suzuki GSX-1250 FA verfolgt dagegen eher den Ansatz, dass sportliches Fahren auch auf längeren Strecken funktionieren soll. Das Motorrad ist damit stärker auf die Kombination aus Fahrkomfort, Stabilität und einem Motorcharakter ausgelegt, der nicht nur im „Peak“, sondern über einen breiteren Bereich Spaß macht. Dadurch eignet es sich besonders für Fahrten, bei denen nicht jede Minute nur aus Kurven besteht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich von KTM 990 RC R und Suzuki GSX-1250 FA geht es nicht nur darum, wie stark ein Motor ist, sondern auch darum, wie die Kraft ankommt. Die KTM wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das sportliche Drehmoment- und Leistungsbereiche gezielt ausspielt. Das kann sich besonders beim zügigen Beschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Fahren in höheren Drehzahlen bemerkbar machen.
Die Suzuki spielt ihre Stärken oft dort aus, wo gleichmäßiges Tempo und souveräne Beschleunigung gefragt sind. Gerade auf der Landstraße oder bei längeren Autobahnabschnitten kann ein Motor, der sich gut dosieren lässt, den Unterschied machen. Während die KTM eher „auf Attacke“ getrimmt wirkt, zeigt die GSX-1250 FA häufig eine entspanntere Art, Geschwindigkeit aufzubauen und zu halten.
Stärken und Schwächen beim Motorcharakter
- KTM 990 RC R: Stärken liegen im sportlichen Ansprechverhalten und im dynamischen Fahrgefühl. Schwächen können sich ergeben, wenn häufig sehr entspannt gefahren wird und man nicht ständig im passenden Drehzahlbereich unterwegs ist.
- Suzuki GSX-1250 FA: Stärken liegen in der breiteren Nutzbarkeit und im souveränen Vortrieb über verschiedene Fahrsituationen. Schwächen können auftreten, wenn maximal „Track-orientierte“ Direktheit erwartet wird.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. souveräne Stabilität
Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied in der Philosophie besonders deutlich. Die KTM 990 RC R ist typischerweise auf ein sehr direktes Handling ausgelegt. Das Motorrad lässt sich häufig zügig einlenken und unterstützt sportliche Linienwahl. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv führt, bekommt hier meist eine passende Grundlage.
Die Suzuki GSX-1250 FA wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe in den Vordergrund stellt. Das kann gerade bei wechselnden Streckenbedingungen, bei längeren Fahrten oder bei höherem Tempo auf längeren Strecken Vorteile bringen. Das Handling bleibt sportlich, fühlt sich aber häufig etwas „erwachsener“ an.
Kurvenverhalten im Vergleich
In schnellen Kurven und bei sportlicher Gangart kann die KTM durch ihre direkte Rückmeldung punkten. Die Suzuki kann im Gegenzug durch ihre Stabilität überzeugen, besonders wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn nicht jede Kurve wie aus dem Lehrbuch aussieht. Kurz gesagt: Die KTM belohnt aktives Fahren, die Suzuki belohnt saubere Linien und souveränes Tempo.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit und das Gefühl beim Verzögern. Die KTM 990 RC R ist in der Regel auf sportliche Anforderungen ausgelegt. Das kann bedeuten, dass sich das Motorrad beim harten Verzögern sehr kontrolliert anfühlt und die Bremsleistung gut in die Fahrdynamik integriert ist.
Die Suzuki GSX-1250 FA kann ebenfalls mit starkem Bremsverhalten überzeugen, allerdings oft mit einem Fokus auf gleichmäßige Wirkung und Stabilität. Gerade bei längeren Fahrten oder wiederholten Bremsmanövern kann das „ruhige“ Gefühl ein Plus sein.
Was das für die Praxis bedeutet
- KTM 990 RC R: Tendenziell mehr „Sport-Feedback“ beim Bremsen, ideal für dynamische Fahrweise.
- Suzuki GSX-1250 FA: Tendenziell sehr kontrollierbar und stabil, ideal für gemischte Nutzung und längere Strecken.
Ausstattung und Alltag: Wer profitiert von Komfort und Ergonomie?
Im Alltag entscheidet oft Kleines über Großes. Die KTM 990 RC R ist typischerweise stärker auf sportliche Ergonomie ausgelegt. Das kann bedeuten, dass die Sitzposition und die Bedienung sehr gut zum sportlichen Fahren passen, aber weniger „entspannt“ wirken, wenn viele Stunden am Stück gefahren werden.
Die Suzuki GSX-1250 FA wirkt dagegen häufig als Motorrad, das auch für längere Touren gedacht ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad im Alltag genutzt werden kann: mehr Komfort, mehr Ruhe im Fahrgefühl und eine insgesamt alltagstauglichere Ausrichtung.
Stärken und Schwächen im Alltag
- KTM 990 RC R: Stärken: sportliche Ergonomie, direktes Fahrgefühl. Schwächen: weniger Fokus auf „Tour-Komfort“ bei sehr langen Strecken.
- Suzuki GSX-1250 FA: Stärken: alltagstaugliche Balance, entspannteres Handling für längere Fahrten. Schwächen: wer maximale Sport-Direktheit sucht, könnte weniger „Rennstrecken-Vibe“ erwarten.
Für wen lohnt sich welcher Vergleichspartner?
Der Vergleich zwischen KTM 990 RC R und Suzuki GSX-1250 FA lässt sich am besten über die eigene Fahrweise entscheiden. Wer häufig kurvenreiche Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv führt, wird mit der KTM meist glücklicher. Sie passt besonders zu Fahrern, die das sportliche Setup spüren wollen und Freude daran haben, das Motorrad „zu arbeiten“.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sportlich genug ist, aber auch für längere Strecken und gemischte Nutzung überzeugt, findet in der Suzuki oft die passendere Grundlage. Die GSX-1250 FA wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur am Wochenende auf der Hausstrecke Spaß macht, sondern auch dann, wenn die Tour länger dauert oder der Alltag mitspielt.
Entscheidungshilfe nach Prioritäten
- Priorität: sportliche Direktheit → eher KTM 990 RC R
- Priorität: souveräne Balance & lange Strecken → eher Suzuki GSX-1250 FA
- Priorität: aktives Fahren → eher KTM
- Priorität: entspanntes Tempo mit sportlichem Anspruch → eher Suzuki
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: direktes Handling, ein klar sportlicher Motorcharakter und ein Fahrgefühl, das aktives Fahren belohnt. Sie passt besonders zu Fahrern, die Kurven nicht nur „mitnehmen“, sondern aktiv gestalten möchten und die sportliche Ausrichtung auch im Alltag spüren wollen.
Die Suzuki GSX-1250 FA spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich bleibt, aber mehr Ruhe und Alltagstauglichkeit mitbringt. Die Balance aus souveränem Vortrieb, stabilerem Fahrgefühl und einer insgesamt tourentauglicheren Auslegung macht sie zur passenden Option für längere Strecken und gemischte Nutzung.
Wer also maximale Sport-Direktheit sucht, findet in der KTM den stärkeren Fokus. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sportliche Ansprüche mit Komfort und Gelassenheit verbindet, wird mit der Suzuki häufiger das „rundere“ Gesamtpaket erleben.