| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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KTM 990 RC R vs. Suzuki GSX-8T: Motorrad-Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 RC R steht für sportliche Ausrichtung und ein sehr direktes Fahrgefühl. Die Suzuki GSX-8T wirkt dagegen wie ein moderner Allrounder, der sich auf Alltag, Tour und dynamisches Fahren gleichermaßen einlässt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte nicht nur auf den ersten Eindruck achten, sondern darauf, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen.
Überblick: Charakter und Zielgruppe
Die KTM 990 RC R ist klar auf Fahrspaß ausgelegt. Das zeigt sich vor allem im Zusammenspiel aus Motoransprache, sportlicher Sitzposition und dem Anspruch, Kurven aktiv zu fahren. Die Suzuki GSX-8T verfolgt einen anderen Ansatz: Sie will vielseitig sein, ohne dabei den Spaßfaktor zu verlieren. Dadurch eignet sie sich häufig für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch unter der Woche.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Motorcharakter im Vergleich
Im Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM 990 RC R setzt stärker auf den sportlichen Charakter. Die Leistungsentfaltung wirkt insgesamt „direkter“ und lädt dazu ein, das Motorrad zügig zu bewegen. Wer gerne beschleunigt, früh in den nächsten Gang geht und die Drehzahlen bewusst nutzt, wird die KTM als sehr stimmig empfinden.
Die Suzuki GSX-8T ist dagegen oft die Wahl, wenn ein gleichmäßigeres, alltagstaugliches Ansprechverhalten wichtiger ist. Die Motorwerte und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei moderatem Tempo souverän bewegt. Das ist besonders praktisch im Stadtverkehr oder auf Strecken, auf denen man nicht ständig „am Limit“ fahren möchte.
Stärken und Schwächen bei der Leistungsnutzung
KTM 990 RC R – Stärke: sportliches Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der sich schnell „nach vorne“ anfühlt. KTM 990 RC R – Schwäche: wer vor allem entspannt rollt, muss die KTM stärker „mitarbeiten“ lassen, damit sich das volle Potenzial wirklich zeigt.
Suzuki GSX-8T – Stärke: angenehme Nutzbarkeit im Alltag und ein Motor, der sich auch ohne dauerndes Hochdrehen dynamisch anfühlt. Suzuki GSX-8T – Schwäche: wer ein kompromisslos sportliches Setup sucht, kann die GSX-8T im Vergleich als weniger „rennstreckennah“ wahrnehmen.
Fahrwerk und Handling: Kurven, Stabilität und Kontrolle
Fahrwerk im Vergleich
Bei den Fahrwerkswerten und der Abstimmung zeigt sich eine klare Tendenz: Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, sportlich zu reagieren. Das merkt man vor allem beim Einlenken und beim Wechsel zwischen den Kurven. Die Maschine wirkt dabei oft wie ein Werkzeug, das man aktiv führt: Wer sauber fährt, bekommt sehr präzises Feedback.
Die Suzuki GSX-8T setzt stärker auf Ausgewogenheit. Das Fahrwerk zielt darauf, dass sich das Motorrad auf unterschiedlichen Straßenbelägen gut kontrollieren lässt. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht nur im perfekten Asphalt glänzt.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremswerten und der Bremscharakteristik gibt es Unterschiede im „Gefühl“. Die KTM 990 RC R wirkt tendenziell sportlicher in der Dosierung und unterstützt einen zügigen Fahrstil. Die Suzuki GSX-8T bietet dagegen häufig eine sehr gutmütige, kontrollierbare Bremswirkung, die sich im Alltag angenehm anfühlt – besonders, wenn man häufiger aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigt und wieder verzögert.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad wirklich?
Sitzposition und Alltag
Die KTM 990 RC R bringt eine sportliche Sitzposition mit. Das ist ein Plus, wenn Kurvenfahren im Vordergrund steht und wenn die Haltung bewusst sportlich sein darf. Auf längeren Touren kann diese Ausrichtung aber auch stärker fordern – vor allem dann, wenn die Strecke viele Stunden am Stück dauert oder wenn häufige Stop-and-go-Situationen auftreten.
Die Suzuki GSX-8T wirkt im Vergleich oft „touriger“ und alltagstauglicher. Die Ergonomie ist so ausgelegt, dass man nicht ständig die Haltung korrigieren muss. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sowohl für Feierabendrunden als auch für längere Ausfahrten passt.
Stärken und Schwächen bei Komfort
KTM 990 RC R – Stärke: sportliche Kontrolle und ein direktes Fahrgefühl. KTM 990 RC R – Schwäche: weniger Komfortfokus bei langen, entspannten Fahrten.
Suzuki GSX-8T – Stärke: angenehme Ergonomie und entspannter nutzbar im Alltag. Suzuki GSX-8T – Schwäche: wer maximal sportliche Haltung und „Track“-Feeling erwartet, könnte weniger begeistert sein.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt
Alltagstauglichkeit
Im Vergleich der Ausstattung und der praktischen Nutzung zeigt sich: Die Suzuki GSX-8T punktet häufig dort, wo man im Alltag Zeit spart – etwa bei der einfachen Handhabung und dem insgesamt unkomplizierten Charakter. Das Motorrad wirkt wie gemacht für regelmäßige Fahrten, bei denen man nicht jedes Mal „auf Sportmodus“ schalten möchte.
Die KTM 990 RC R ist stärker auf das sportliche Erlebnis fokussiert. Das kann bedeuten, dass sie sich im Alltag zwar ebenfalls gut fahren lässt, aber der „Sweet Spot“ eher im dynamischen Fahren liegt. Wer das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird die KTM besonders genießen.
Stärken und Schwächen in der Praxis
KTM 990 RC R – Stärke: sportliche Ausrichtung, die sich in Kurven und beim zügigen Fahren auszahlt. KTM 990 RC R – Schwäche: weniger „entspanntes“ Gesamtpaket, wenn der Fokus auf Komfort und Ruhe liegt.
Suzuki GSX-8T – Stärke: vielseitig nutzbar, oft angenehm im Alltag und auf Touren. Suzuki GSX-8T – Schwäche: weniger kompromisslos sportlich als die KTM, wenn man maximale Performance-Inszenierung sucht.
Für welche Fahrstile passt welches Motorrad?
Wenn Kurven und Fahrspaß im Vordergrund stehen
Für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne aktiv fahren, früh einlenken, das Motorrad spüren möchten und sportliche Rückmeldung schätzen, ist die KTM 990 RC R meist die passendere Wahl. Die Kombination aus sportlichem Charakter, direkter Motorwirkung und fahrwerksseitiger Unterstützung macht sie besonders attraktiv für dynamische Landstraßen und Kurvenstrecken.
Wenn Alltag und Touren gleichermaßen wichtig sind
Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch im Alltag Spaß macht, wird mit der Suzuki GSX-8T häufig glücklicher. Die Maschine wirkt ausgewogen und lässt sich in vielen Situationen angenehm kontrollieren – ideal für Pendeln, längere Ausfahrten und Strecken, auf denen man nicht ständig maximal sportlich unterwegs ist.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlichem Fahren liegt: dynamische Beschleunigung, ein direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das zum aktiven Kurvenfahren einlädt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke nach zügigem Fahren verlangt und wenn eine sportliche Sitzposition gewünscht ist. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist oder lange Strecken möglichst komfortabel absolvieren möchte, könnte die KTM als etwas fordernder empfinden.
Die Suzuki GSX-8T passt am besten zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad suchen: alltagstauglich, angenehm in der Ergonomie und mit einem Motor, der sich auch ohne permanentes Hochdrehen dynamisch anfühlt. Sie ist oft die rundere Wahl für Menschen, die regelmäßig fahren und dabei sowohl Stadt als auch Landstraße abdecken. Wer jedoch ein kompromisslos sportliches Gesamtpaket erwartet, wird die KTM als klaren Gewinner im „Sport-Feeling“ sehen.