| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
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KTM 990 RC R vs. Suzuki V-Strom 1050 XT – Motorradvergleich für Straße und Reise
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier völlig unterschiedliche Rollen spielen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 RC R steht für sportliche Ausrichtung, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das stark auf Dynamik setzt. Die Suzuki V-Strom 1050 XT dagegen ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht: komfortabel, alltagstauglich und mit Fokus auf entspannte Kilometer – auch dann, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltbahnen besteht.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf längeren Touren unterscheiden. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet – ohne dass der Vergleich auf einzelne Zahlen reduziert wird. Denn am Ende zählt, wie sich Motor, Fahrwerk, Bremsen und Ergonomie im Zusammenspiel anfühlen.
Grundcharakter: Sportmaschine vs. Reise-Tourer
Wie sich die KTM 990 RC R anfühlt
Die KTM 990 RC R ist klar auf sportliche Performance ausgelegt. Das merkt man vor allem an der Art, wie sie auf Gasbefehle reagiert und wie konsequent sie auf zügiges Kurvenfahren getrimmt ist. Die Sitzposition ist eher aktiv, wodurch der Fahrer automatisch mehr Einfluss auf das Motorrad nimmt. Das Ergebnis: ein direktes, agiles Fahrgefühl, das Spaß macht, wenn die Straße kurvig wird oder wenn die Fahrt bewusst sportlich geplant ist.
Wie sich die Suzuki V-Strom 1050 XT anfühlt
Die Suzuki V-Strom 1050 XT verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt von der ersten Minute an wie ein Motorrad, das für längere Strecken gemacht ist: stabil, komfortorientiert und mit einem Fahrstil, der auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die Ergonomie ist so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Gerade auf Touren zeigt sich die Stärke: gleichmäßiges Tempo, gute Übersicht und ein Gesamtpaket, das weniger „Rennstrecke“ und mehr „Reise“ vermittelt.
Motor und Antrieb: Dynamik vs. Durchzug
Leistungsentfaltung der KTM 990 RC R
Bei der KTM 990 RC R steht die sportliche Leistungsentfaltung im Vordergrund. Der Motor liefert spürbare Dynamik und unterstützt ein Fahrgefühl, das auf Beschleunigung und schnelle Richtungswechsel ausgelegt ist. In der Praxis bedeutet das: Wer gern früh beschleunigt, zügig aus Kurven herausarbeitet und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtbild. Die Schwäche liegt eher dort, wo man viel „gemütlich“ fährt: Dann wirkt die KTM weniger wie ein entspanntes Langstreckenwerkzeug, sondern eher wie ein Motorrad, das nach sportlicher Nutzung verlangt.
Leistungsentfaltung der Suzuki V-Strom 1050 XT
Die Suzuki V-Strom 1050 XT spielt ihre Stärken besonders beim gleichmäßigen Vorankommen aus. Der Antrieb ist darauf ausgelegt, dass man auch ohne ständiges Hochdrehen zügig unterwegs ist. Das macht sie attraktiv für Touren, bei denen unterschiedliche Geschwindigkeiten, wechselnde Straßenqualität und längere Etappen zusammenkommen. Schwächen zeigen sich weniger im Motor selbst, sondern eher in der Erwartungshaltung: Wer eine Maschine sucht, die sich wie eine reine Sportmaschine „auf Kante“ fahren lässt, wird bei der V-Strom eher einen anderen Charakter erleben.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stabilität
Fahrwerk der KTM 990 RC R
Die KTM 990 RC R ist im Handling sehr direkt. Das Fahrwerk unterstützt ein agiles Einlenken und ein dynamisches Kurvenfahren. Gerade bei sportlicher Gangart wirkt das Zusammenspiel aus Rahmengefühl, Federung und Reifenwahl wie ein Werkzeugkasten für schnelle Linienwechsel. Das ist eine klare Stärke, kann aber im Gegenzug auf schlechten Straßen oder bei langen Autobahnabschnitten weniger „komfortabel“ wirken als bei reiseorientierten Konzepten. Wer häufig auf top gepflegten Strecken unterwegs ist, profitiert stark. Wer dagegen viel über holprige Straßen fährt, merkt eher, dass die KTM nicht primär auf Komfort optimiert ist.
Fahrwerk der Suzuki V-Strom 1050 XT
Die Suzuki V-Strom 1050 XT setzt auf Stabilität und kontrollierte Dämpfung. Das Motorrad bleibt auch bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit gut berechenbar. In der Praxis heißt das: weniger Stress, mehr Rhythmus. Für lange Strecken ist das ein echter Vorteil, weil die Konzentration länger „frei“ bleibt und man sich auf die Linie konzentrieren kann. Als Schwäche im Vergleich zur KTM kann man festhalten: Die V-Strom fühlt sich weniger wie ein reines Kurvenwerkzeug an, sondern eher wie ein Reisebegleiter, der sportlich mitfahren kann, aber nicht den gleichen Fokus auf maximale Agilität hat.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie sicher und kontrolliert verzögern. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Einsatzprofil: Die KTM 990 RC R wirkt darauf ausgelegt, sportliche Bremsmanöver und zügige Fahrten mit hoher Rückmeldung zu unterstützen. Die Suzuki V-Strom 1050 XT punktet stärker mit einem stabilen Gesamtgefühl, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen Vertrauen schafft.
Wer häufig hart und sportlich bremst, wird bei der KTM eher das Gefühl bekommen, dass das Motorrad „mitarbeitet“. Wer dagegen Touren fährt, bei denen man oft gleichmäßig unterwegs ist und Sicherheit über lange Zeit wichtig ist, findet in der V-Strom eine sehr passende Basis.
Ergonomie: Aktive Sitzposition vs. Tourenkomfort
Ergonomie der KTM 990 RC R
Die KTM 990 RC R setzt auf eine eher aktive Sitzposition. Das ist ideal, wenn das Motorrad als „Fahrzeug“ verstanden wird, das man aktiv steuert: Körpergewicht verlagern, Blick in die Kurve, zügig einlenken. Auf kurzen bis mittleren Strecken ist das oft ein Vorteil. Auf sehr langen Etappen kann die sportliche Haltung jedoch eher ermüden, vor allem wenn die Fahrt nicht ständig kurvig und dynamisch ist.
Ergonomie der Suzuki V-Strom 1050 XT
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „sportlich verkrampft“, sondern eher so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt bleibt. Dazu kommt, dass die V-Strom als Tourer typischerweise besser für unterschiedliche Fahrergrößen und längere Fahrten „einrichtbar“ ist – etwa durch die Art, wie man sich auf dem Motorrad positioniert und wie gut das Motorrad die Strecke abfedert.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im Alltag
Moderne Elektronik ist bei beiden Konzepten ein Thema, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die KTM 990 RC R bietet elektronische Unterstützung, die sportliches Fahren erleichtert und dabei hilft, die Leistung kontrolliert auf die Straße zu bringen. Die Suzuki V-Strom 1050 XT setzt zusätzlich stark auf Funktionen, die das Fahren über lange Strecken und bei wechselnden Bedingungen angenehmer machen. Dazu gehört vor allem die Art, wie das Motorrad die Traktion und das Fahrverhalten „glättet“, sodass man sich weniger um Details kümmern muss.
Im Vergleich zeigt sich: Wer gern selbst „den Ton angibt“, wird an der KTM mehr unmittelbare Rückmeldung mögen. Wer dagegen eine Maschine sucht, die zuverlässig unterstützt und den Fahrstress reduziert, ist mit der V-Strom oft besser bedient.
Alltagstauglichkeit und Tourenpraxis
Stärken der KTM 990 RC R im Alltag
Die KTM 990 RC R ist im Alltag dann besonders stark, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und sportliche Strecken im Vordergrund stehen. Sie macht Lust auf zügiges Fahren und belohnt eine aktive Fahrweise. Als Schwäche kann man nennen: Für „jeden Tag, egal wie“ und für sehr lange Etappen ist sie weniger die entspannte Wahl als die V-Strom.
Stärken der Suzuki V-Strom 1050 XT im Alltag
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist im Alltag und auf Reisen überzeugend, weil sie ein breites Spektrum abdeckt: Stadtfahrten, Landstraße, Autobahn und längere Etappen. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man auch mit Gepäck oder bei wechselnden Straßenverhältnissen ruhig und kontrolliert unterwegs ist. Schwächen zeigen sich eher in der Erwartung: Wer eine kompromisslose Sportmaschine sucht, wird die V-Strom weniger „rennstreckennah“ erleben.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die KTM 990 RC R – ideal für sportliche Fahrer
Die KTM 990 RC R passt besonders gut zu Fahrern, die Kurven lieben, Dynamik suchen und das Motorrad gern aktiv bewegen. Wenn die Fahrt häufig aus sportlichen Abschnitten besteht und der Fokus auf direktem Handling liegt, ist die KTM eine sehr stimmige Wahl. Auch wer gern die eigene Fahrtechnik in den Vordergrund stellt, wird mit der KTM mehr „Fahrspaß pro Minute“ erleben.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT – ideal für Touren und Vielnutzer
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Komfort und Stabilität legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Touren plant, gerne entspannt ankommt und dabei nicht auf sportliche Reserven verzichten will, findet in der V-Strom einen sehr passenden Reisebegleiter.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist der richtige Partner, wenn sportliche Fahrten, direktes Handling und eine dynamische Leistungsentfaltung im Vordergrund stehen. Sie belohnt eine aktive Fahrweise und macht besonders auf kurvigen Strecken Spaß. Wer jedoch häufig lange, entspannte Etappen fährt oder viel auf weniger perfekten Straßen unterwegs ist, wird die Reiseorientierung der Suzuki V-Strom 1050 XT stärker zu schätzen wissen.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT überzeugt vor allem als Tourenmaschine: stabil, komfortabel und mit Elektronik-Unterstützung, die das Fahren über lange Zeit angenehmer macht. Damit ist sie ideal für Vielnutzer, die Alltag und Reisen kombinieren. Kurz gesagt: KTM für sportliche Ansprüche, Suzuki für Tourenkomfort und Alltagstauglichkeit.