UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 15.895 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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Der lässige British-Cruiser von Triumph im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • lässiger Auftritt
  • lässige Sitzposition
  • lässige Leistung
  • lässiges Dahingleiten
  • hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
Kontra:
  • Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
  • Bremsleistung hinten 1b
  • Soziuskomfort 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht263kg
Radstand1.500mm
Länge2.220mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung78 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment106 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite267km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneShowa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne130/90 B 16
Reifen hinten150/80 R 16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!
 
Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.395 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2002
  • Farben: rot, schwarz, schwarz-weiß

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KTM 990 RC R vs. Triumph Bonneville Speedmaster: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 RC R und die Triumph Bonneville Speedmaster, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM steht für sportliche Ausrichtung, präzises Handling und einen Motor, der auf Dynamik ausgelegt ist. Die Triumph dagegen spielt ihre Stärken eher im entspannten Fahrgefühl aus: Cruiser-Charakter, souveräne Kraftentfaltung und ein Look, der sofort nach Stil und Gelassenheit aussieht.

Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die typischen Eigenschaften beider Modelle im Alltag und auf längeren Strecken bemerkbar machen. Dabei werden die aufgelisteten Werte der beiden Motorräder miteinander in Beziehung gesetzt – und daraus abgeleitet, welche Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb besonders relevant sind.

Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Cruiser-Feeling

Wie sich die KTM 990 RC R anfühlt

Die KTM 990 RC R ist klar auf sportliche Performance getrimmt. Das zeigt sich bereits im Gesamtpaket: Die Geometrie und die Auslegung zielen auf Agilität und ein direktes Rückmeldegefühl. In der Praxis bedeutet das: Beim Anbremsen und in schnellen Richtungswechseln wirkt das Motorrad wie aus einer Hand. Die Sitzposition unterstützt das sportliche Fahren, auch wenn sie nicht für jeden Fahrstil gleich bequem ist.

Wie sich die Triumph Speedmaster anfühlt

Die Triumph Bonneville Speedmaster ist dagegen ein Motorrad, das eher nach „einsteigen, wohlfühlen, losfahren“ klingt. Die Cruiser-typische Haltung sorgt für eine entspanntere Körperposition. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Strecke länger wird oder wenn der Verkehr in der Stadt häufiges Anfahren und kurze Wege mit sich bringt. Die Triumph wirkt dabei weniger wie ein „Werkzeug für die Kurve“ und mehr wie ein komfortables Reisegerät mit Charakter.

Motor und Kraftentfaltung: Wo die Werte im Fahrgefühl landen

Beim Vergleich der Motorwerte fällt auf, dass beide Motorräder auf unterschiedliche Prioritäten ausgelegt sind. Die KTM 990 RC R bringt ihre Stärke vor allem in der sportlichen Fahrweise zur Geltung: Wenn Drehzahl und Last passend gewählt werden, wirkt die Beschleunigung spontan und zielgerichtet. Die Triumph Speedmaster setzt dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Drehmomentgefühl. Dadurch lässt sie sich oft entspannter fahren, ohne ständig „am Gas zu hängen“.

Wichtig ist dabei: Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte sind nur ein Teil der Geschichte. Entscheidend ist, wie gut die Kraft im jeweiligen nutzbaren Bereich anliegt. Die KTM wirkt in dynamischen Situationen besonders stark, während die Triumph im Alltag häufig durch ein harmonisches Ansprechverhalten punktet.

Fahrverhalten: Handling, Stabilität und Wendigkeit

KTM 990 RC R: präzise und schnell in der Linie

Die KTM 990 RC R spielt ihre Stärken vor allem bei zügigem Fahren aus. Die Kombination aus sportlicher Sitzposition, direkterem Lenkgefühl und der insgesamt auf Dynamik ausgelegten Abstimmung sorgt dafür, dass sich das Motorrad in Kurven und beim schnellen Richtungswechsel sehr kontrolliert anfühlt. Die aufgelisteten Werte zu Radstand, Gewicht und Fahrwerksauslegung lassen sich im Fahrbetrieb als „sportlich kompakt“ interpretieren: Das Motorrad reagiert zügig, bleibt dabei aber stabil genug, um auch bei flotterem Tempo sicher zu wirken.

Triumph Speedmaster: souverän, aber anders

Die Triumph Bonneville Speedmaster wirkt im Vergleich weniger „spitz“, dafür aber sehr souverän. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich in der Art, wie das Motorrad mit Last und Geschwindigkeit umgeht. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Auslegung hin, die Komfort und ruhiges Rollen in den Vordergrund stellt. In der Praxis heißt das: Die Triumph fühlt sich besonders dann stimmig an, wenn die Fahrt nicht ständig maximale Schräglage und hektische Lenkimpulse verlangt, sondern eher gleichmäßig fließt.

Bremsen und Sicherheit: Unterschiedliche Stärken im Alltag

Beim Thema Bremsen ist es sinnvoll, die Werte nicht isoliert zu betrachten. Die KTM 990 RC R ist typischerweise auf sportliche Verzögerung und ein klares Feedback ausgelegt. Das hilft, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn das Motorrad in sportlicher Gangart bewegt wird. Die Triumph Speedmaster kann ebenfalls überzeugend bremsen, wirkt jedoch im Gesamtgefühl oft „komfortorientierter“: Das heißt nicht, dass sie weniger sicher wäre, sondern dass das Bremsverhalten stärker auf kontrolliertes, gleichmäßiges Fahren ausgelegt ist.

Für die Praxis bedeutet das: Wer häufig zügig unterwegs ist und sportliche Bremsmanöver nutzt, wird an der KTM mehr „Biss“ und Direktheit spüren. Wer dagegen im Alltag Wert auf gut dosierbare Verzögerung und ein ruhiges Gefühl legt, findet in der Triumph häufig die passendere Abstimmung.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort entscheidet

Hier liegen die größten Unterschiede im Vergleich. Die KTM 990 RC R ist sportlich positioniert. Das kann auf kurzen Strecken sehr motivierend sein, auf längeren Fahrten aber auch anstrengender werden, je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit. Die Triumph Speedmaster bietet eine deutlich entspanntere Haltung. Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe und die typische Cruiser-Geometrie passen oft besser zu Fahrern, die lange Strecken genießen möchten, ohne ständig „gegen die Position“ zu arbeiten.

Auch wichtig: Ergonomie ist nicht nur eine Frage von Komfort, sondern beeinflusst direkt das Fahrgefühl. Eine passende Sitzposition macht das Motorrad leichter kontrollierbar – und genau das entscheidet im Alltag darüber, ob sich ein Bike „richtig“ anfühlt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Reichweite

Im Alltag zählen Faktoren wie Übersicht, Handlichkeit, Tankreichweite und das Verhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die KTM 990 RC R ist durch ihre sportliche Auslegung oft wendig und macht Spaß, wenn es im Verkehr flott vorangeht. Allerdings kann die sportliche Sitzhaltung im Stop-and-Go-Verkehr schneller ermüden.

Die Triumph Speedmaster ist im Stadtbetrieb häufig entspannter, weil die Körperhaltung und das Fahrgefühl weniger „angespannt“ wirken. Die aufgelisteten Werte zu Verbrauch und Reichweite (sofern in der Vergleichstabelle vorhanden) helfen dabei, die praktische Reichweite realistisch einzuschätzen. In der Regel profitiert ein Cruiser davon, wenn man nicht ständig hohe Drehzahlen fahren muss, um zügig voranzukommen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 990 RC R

  • Sportliches Handling: sehr direktes Fahrgefühl und schnelle Reaktionen.
  • Dynamik: die Motorcharakteristik unterstützt zügiges Fahren besonders gut.
  • Kurvenorientierung: fühlt sich in sportlichen Situationen besonders stimmig an.

Schwächen der KTM 990 RC R

  • Ergonomie: sportliche Sitzposition kann auf längeren Strecken weniger komfortabel sein.
  • Alltagstempo: im entspannten Cruisen kann die KTM „zu sportlich“ wirken.

Stärken der Triumph Bonneville Speedmaster

  • Komfort: entspannte Sitzposition und angenehmes Langstrecken-Gefühl.
  • Charaktervolles Fahren: gleichmäßiges Ansprechverhalten für entspanntes Tempo.
  • Stil und Wohlfühlfaktor: Cruiser-Feeling mit souveräner Ausstrahlung.

Schwächen der Triumph Speedmaster

  • Sportliche Agilität: nicht der Fokus, wenn es um maximal „spitzes“ Handling geht.
  • Fahrstilabhängigkeit: wer konsequent sportlich fährt, wird die KTM als passender empfinden.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl besser zur eigenen Nutzung passt. Die KTM 990 RC R ist besonders attraktiv, wenn Kurven, zügige Ausfahrten und ein direktes, sportliches Feedback im Vordergrund stehen. Die Triumph Speedmaster ist die bessere Wahl, wenn Komfort, entspanntes Cruisen und ein souveränes Reisegefühl wichtiger sind.

Fazit:

Die KTM 990 RC R ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sportlich reagiert, in dynamischen Situationen Spaß macht und ein präzises Handling bietet. Wer häufig zügig fährt, Kurven genießt und eine sportliche Sitzposition in Kauf nimmt, wird an der KTM besonders viel Freude haben. Ihre Schwäche liegt weniger in der Technik als im Komfort: Im entspannten Alltag kann die sportliche Auslegung schneller anstrengend wirken.

Die Triumph Bonneville Speedmaster passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die Komfort, ruhiges Fahrgefühl und ein cruisertypisches „einfach losfahren“ bevorzugen. Sie spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken und im Alltag aus, wenn gleichmäßiges Tempo und entspanntes Handling wichtiger sind als maximale Agilität. Wer dagegen kompromisslos sportliche Dynamik sucht, wird die KTM als passender empfinden.

Kurz gesagt: KTM für sportliche Ambitionen, Triumph für entspanntes Cruisen und Reisegefühl.

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