| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.199 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 225 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 254 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 41mm, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Coil spring/Gas-hydraulic damper (Federweg 122)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (Tubeless) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (Tubeless) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Zurück zur Ausgangfrage: Lohnen sich die 1.800 Euro Aufpreis für die SP? Jein, möchten man sagen. Die SP ist die etwas edlere und fahrwerkstechnisch bessere Maschine, aber wer es nicht so dicke hat, kann unserer Meinung nach gerne auch zur Standard MT-09 greifen.Der Wettbewerb bei den Naked-Bikes der gehobenen Mittelklasse ist allerdings hart: KTM 890 Duke R, Kawasaki Z900, Ducati Monster, Aprilia Tuono 660, Triumph Speed Triple RS - das sind schon alles ebenfalls tolle Maschinen. Am Ende werden es viele potentielle Käufer wohl vom Motor abhängig machen: Es ist halt eine Charakter-Frage, ob man auf Twin, Triple oder Reihenvierer steht.
Die MT-09 SP macht jedenfalls ganz viel richtig und eigentlich gar nichts falsch - bis auf den Soziusbetrieb, der bei den Wettbewerbern allerdings ähnlich trübe ausfällt. Aber zu zweit will man diesen Bikes ja eigentlich auch gar nicht fahren, oder?
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers in Hamburg Eidelstedt - danke.
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KTM 990 RC R vs Yamaha MT-09 SP: Vergleich für sportliche Fahrer mit unterschiedlichen Vorlieben
Wenn es um sportliche Motorräder geht, treffen bei diesem Vergleich zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die KTM 990 RC R steht für kompromissloses, sportlich geprägtes Fahren mit Fokus auf Dynamik und Kurvenperformance. Die Yamaha MT-09 SP dagegen setzt auf die typische MT-Formel: ein agiler, lebendiger Motor, eine aufrechte Sitzposition und eine Ausstattung, die das Motorrad sowohl im Alltag als auch auf flotten Strecken attraktiv macht.
Beide Bikes sind schnell, beide machen Spaß – aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Fahrstil ins Gewicht fallen, und worauf sollte beim Kauf besonders geachtet werden?
Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit vs. Alltag mit Biss
Die KTM 990 RC R ist vom Charakter her näher an dem, was viele unter „sportlich“ verstehen: kompakter, zielgerichteter und mit einer Haltung, die Kurvenfahrten unterstützt. Die Yamaha MT-09 SP wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne öfter nutzt: aufrecht genug, um auch längere Strecken entspannt zu absolvieren, aber mit genug Temperament, um zügig zu fahren.
Im direkten Vergleich zeigt sich damit schnell: Wer vor allem Kurvenrhythmus und ein sportliches Setup sucht, landet eher bei der KTM. Wer ein universelles Naked Bike mit Performance-Charakter bevorzugt, findet in der Yamaha häufig die passendere Basis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die KTM 990 RC R vermittelt ein sportliches Ansprechverhalten, das stark auf zügiges Beschleunigen und dynamische Linienführung ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Werkzeug, das man bewusst einsetzt: Gas auf, Linie halten, in die Kurve arbeiten.
Die Yamaha MT-09 SP spielt dagegen ihre Stärken oft im „Alltagstempo mit Schub“ aus. Der Motor fühlt sich lebendig an und liefert Schub so, dass man auch ohne dauerndes Hochdrehen schnell vorankommt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim schnellen Wechsel zwischen Stadtverkehr und Landstraße wirkt das sehr angenehm.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- KTM 990 RC R: Stärken liegen im sportlichen, zielgerichteten Fahrgefühl und in der Art, wie Leistung in dynamische Manöver übersetzt wird. Schwächen können je nach Nutzung darin liegen, dass das Setup stärker auf sportliche Einsätze ausgelegt ist und nicht jeder Fahrstil gleich gut „passt“.
- Yamaha MT-09 SP: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit des Motorcharakters und in der spontanen Reaktion. Schwächen können sich zeigen, wenn ein sehr „rennstreckenorientiertes“ Gefühl gesucht wird, weil die MT-09 eher auf Vielseitigkeit als auf kompromisslose Sportposition ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Kurvenarbeit vs. Agilität
Im Fahrwerk-Vergleich zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung beider Motorräder. Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, in sportlichen Situationen Stabilität und Rückmeldung zu liefern. Das Handling wirkt dabei präzise, und das Motorrad unterstützt dabei, Kurven konsequent zu fahren – besonders dann, wenn Tempo und Blickführung zusammenpassen.
Die Yamaha MT-09 SP punktet mit Agilität und einem Handling, das sich leicht dosieren lässt. Gerade auf kurvigen Strecken, auf denen sich das Tempo ständig anpasst, fühlt sich die MT-09 oft sehr „handlich“ an. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gerne spontan fahren und nicht nur einen einzigen Fahrstil verfolgen.
Was das in der Praxis bedeutet
Beim Vergleich der Fahrwerksphilosophie wird klar: Die KTM wirkt wie ein Motorrad, das man sportlich anlegt und bei dem man die Linie aktiv gestaltet. Die Yamaha fühlt sich eher an wie ein Motorrad, das mit dem Fahrer mitgeht – besonders, wenn die Strecke abwechslungsreich ist.
Schwächen zeigen sich meist nicht als „schlecht“, sondern als „anders“: Wer maximale sportliche Position und kompromisslose Kurvenarbeit priorisiert, wird die KTM stärker spüren. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich auch bei wechselnden Bedingungen leicht fahren lässt, wird die Yamaha oft als entspannter empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es um mehr als reine Verzögerung: Entscheidend ist, wie gut sich die Bremsleistung dosieren lässt und wie stabil sich das Motorrad beim Verzögern verhält. Die KTM 990 RC R zielt auf sportliche Bremsmanöver und ein direktes Feedback. Das hilft besonders, wenn das Motorrad in zügigen Passagen konsequent eingesetzt wird.
Die Yamaha MT-09 SP bietet ebenfalls eine starke Bremsbasis, die sich im Alltag und auf Landstraßen sehr gut anfühlt. Gerade bei häufigen Brems- und Beschleunigungswechseln zeigt sich, dass das Motorrad auf „kontrolliertes Tempo“ ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen bei der Brems-Dynamik
- KTM 990 RC R: Stärken liegen im sportlichen, präzisen Bremsgefühl und in der Unterstützung bei dynamischer Fahrweise. Schwächen können sich ergeben, wenn das Motorrad überwiegend im Alltag bewegt wird und man ein eher „entspanntes“ Setup erwartet.
- Yamaha MT-09 SP: Stärken liegen in der gut dosierbaren Bremsleistung und im souveränen Verhalten im gemischten Einsatz. Schwächen können auftreten, wenn ein besonders kompromissloses „Sportbrems“-Gefühl wie auf einer Rennstrecke erwartet wird.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Eingriff?
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Bestandteil des Fahrgefühls. Die KTM 990 RC R setzt auf ein sportliches Gesamtkonzept, bei dem die Elektronik die Dynamik unterstützt und gleichzeitig Grenzen sinnvoll absichert. Das kann gerade dann helfen, wenn Traktion und Fahrbahnzustand variieren.
Die Yamaha MT-09 SP bringt ebenfalls moderne Elektronik mit, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen gut kontrollierbar macht. Besonders im Alltag und bei wechselnden Bedingungen ist das ein Pluspunkt, weil es das Fahren leichter macht, ohne den Charakter zu „glätten“.
Vergleich der Elektronik-Wirkung
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM wirkt oft wie ein Motorrad, das sportliche Dynamik „freigibt“, während die Yamaha die Kontrolle so gestaltet, dass das Motorrad einfacher zugänglich bleibt. Schwächen liegen daher eher in der Erwartungshaltung: Wer maximale Sport-Intensität ohne „zu viel Hilfe“ sucht, könnte bei der einen oder anderen Elektronik-Philosophie anders empfinden. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird die Yamaha-Philosophie häufig als sehr angenehm wahrnehmen.
Komfort, Sitzposition und Alltag: Wie gut passt das Motorrad zum Leben?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen ist die Sitzposition und damit die Frage, wie gut sich das Motorrad für längere Strecken oder häufige Einsätze eignet. Die KTM 990 RC R ist sportlich ausgelegt, was das Fahrgefühl auf flotten Strecken besonders intensiv macht. Gleichzeitig kann das im Alltag weniger bequem sein, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt.
Die Yamaha MT-09 SP bietet eine aufrechte, alltagstaugliche Haltung. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern das Motorrad auch im Alltag nutzen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt das eine große Rolle.
Stärken und Schwächen im Komfortvergleich
- KTM 990 RC R: Stärken liegen in der sportlichen Ergonomie und dem intensiven Fahrgefühl. Schwächen können sich bei längeren Fahrten oder häufigem Stop-and-Go zeigen.
- Yamaha MT-09 SP: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit und der entspannten Sitzposition. Schwächen können auftreten, wenn eine stark sportliche, „rennstreckennahe“ Haltung gewünscht ist.
Für wen welches Motorrad? Kaufentscheidung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen KTM 990 RC R und Yamaha MT-09 SP hängt weniger von „besser“ ab, sondern von der Frage, wie gefahren werden soll.
Passend für sportlich ambitionierte Fahrer
Wer häufig kurvenreiche Strecken fährt, sportlich unterwegs sein möchte und ein Motorrad sucht, das dynamische Manöver unterstützt, wird mit der KTM 990 RC R sehr glücklich. Die Stärken liegen im sportlichen Setup, im präzisen Handling und in der Art, wie der Motor und das Fahrwerk zusammenarbeiten.
Passend für vielseitige Fahrer
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl im Alltag als auch auf flotten Strecken Spaß macht, findet in der Yamaha MT-09 SP oft die bessere Wahl. Der Motorcharakter, die Agilität und die alltagstaugliche Sitzposition sorgen dafür, dass das Motorrad nicht nur „für besondere Tage“ passt.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Kurvenarbeit und ein intensives, zielgerichtetes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Das Motorrad spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn dynamische Fahrweise gefragt ist und die sportliche Ergonomie wirklich genutzt wird. Wer dagegen vor allem ein Motorrad für gemischte Einsätze sucht – von Stadt bis Landstraße – und dabei Wert auf ein lebendiges, leicht zugängliches Fahrgefühl legt, wird mit der Yamaha MT-09 SP meist zufriedener sein. Die Yamaha wirkt vielseitig, bleibt im Alltag angenehm und bietet dennoch genug Performance für zügige Passagen. Kurz gesagt: KTM für sportliche Spezialisten, Yamaha für vielseitige Fahrer, die ein Naked Bike mit echter Dynamik wollen.