UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 8.499 €
Baujahr von 2016 bis 2020
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
Weiter zum Testbericht
Die Leichtigkeit des Seins
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Motor
  • Verarbeitung
  • Fahrkomfort
  • Gesamtpaket
Kontra:
  • Windschild klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht196kg
Radstand1.404mm
Länge2.138mm
Radstand1.404mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.270mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung75 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Einfach gut

Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.

Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.

Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.

Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Extras:

Reise-Paket1248,95 €

    Kofferset

    Hohes Windschild

    Komfortsitzbank

    USB Anschluss im Cockpit

 

Wochenende-Paket772,95 €

    ABS-Softtaschen

    Hohes Windschild

    Tankpad

    USB Anschluss im Cockpit

 

Urban-Paket439,95 €

    USB Anschluss im Cockpit

    Gepäckbrücke

    Top Case

    Rückenlehne Sozius

 

Sport Paket419,95€

    Kurzer Kennzeichenhalter

    Kettenschutz

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 8.499€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.700€
  • Baujahre: seit 2020
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: icon grey, sonic grey, phantom blue

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 990 RC R vs. Yamaha Tracer 700 – Vergleich für Fahrspaß und Alltag

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 990 RC R steht für kompromisslosen Sportfokus, präzises Handling und ein spürbar sportliches Fahrgefühl. Die Yamaha Tracer 700 dagegen ist stärker auf Alltag, Touren und vielseitige Nutzung ausgelegt – mit einer Sitzposition, die mehr Komfort verspricht, und einem Gesamtpaket, das sich im Alltag genauso wohlfühlt wie auf längeren Strecken.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle beim Ansprechen des Motors, beim Handling in Kurven, bei der Bremsleistung, beim Komfort und bei der Frage, wie alltagstauglich das jeweilige Konzept ist. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – damit klar wird, welches Bike eher zum eigenen Fahrstil passt.

Konzept und Charakter: Sportmaschine vs. Touren-Allrounder

Die KTM 990 RC R ist vom Grundgedanken her ein sportliches Motorrad. Das merkt man an der Auslegung: Die Maschine wirkt auf der Straße wie ein Werkzeug, das Kurvenarbeit belohnt. Die Sitzposition ist deutlich sportlicher, die Gewichtsverteilung und das Fahrwerksgefühl zielen auf Dynamik. Wer gern zügig fährt, früh einlenkt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier eine direkte Rückmeldung.

Die Yamaha Tracer 700 verfolgt dagegen ein anderes Ziel: Sie will als Allrounder funktionieren. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Verhältnis aus Fahrkomfort, Stabilität und Alltagstauglichkeit. Die Maschine ist so ausgelegt, dass sie auch auf längeren Strecken nicht nur „irgendwie“ funktioniert, sondern angenehm bleibt. Das Fahrgefühl ist weniger „Rennstrecke im Kopf“, mehr „Tour mit Plan“.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die KTM 990 RC R ist auf sportliches Ansprechverhalten und dynamische Beschleunigung ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: Gasgeben fühlt sich unmittelbarer an, und das Motorrad lädt stärker dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Wer gern im oberen Bereich fährt, bekommt ein sehr lebendiges Gefühl – und das Motorrad wirkt dabei wie ein Verstärker für Fahrspaß.

Die Yamaha Tracer 700 setzt dagegen auf einen Motor, der sich für den Alltag und für Touren besonders gut dosieren lässt. Das Ansprechverhalten ist insgesamt „touriger“: Beschleunigung funktioniert zuverlässig, ohne dass man ständig im sportlichen Grenzbereich sein muss. Dadurch wirkt die Tracer 700 oft entspannter im Stadtverkehr und auf Landstraßen, während die KTM im sportlichen Modus klar mehr „Biss“ vermittelt.

Stärken und Schwächen beim Motor

  • KTM 990 RC R: Stärke ist das sportliche, direkte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Dynamik weniger entspannte Fahrten begünstigt, wenn man überwiegend gemütlich unterwegs ist.
  • Yamaha Tracer 700: Stärke ist die alltagstaugliche Dosierbarkeit und die entspannte Nutzung über längere Zeit. Schwäche ist, dass das Motorrad nicht denselben „Sport-Impuls“ liefert wie die KTM, wenn es um maximalen Kurven- und Beschleunigungsdrang geht.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl entscheidet

Beim Handling ist die KTM 990 RC R klar auf sportliches Fahren ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein präzises Einlenkverhalten und unterstützt aktives Fahren. In schnellen Passagen wirkt die Maschine stabil, solange man sie entsprechend bewegt. Wer gern mit Körpergewicht arbeitet und das Motorrad „führt“, wird die Rückmeldung schätzen.

Die Yamaha Tracer 700 ist ebenfalls agil, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie zielt auf kontrollierte Stabilität und ein souveränes Fahrgefühl – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auf welligen Straßen oder bei wechselnden Bedingungen wirkt die Tracer oft harmonischer, weil sie weniger „auf Kante“ gebaut ist. Das macht sie besonders interessant, wenn man nicht nur die schönsten Kurven sucht, sondern auch die Strecke dorthin.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • KTM 990 RC R: Stärke ist das sportliche, direkte Kurvengefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Dynamik weniger Komfort bietet, wenn man häufig lange Strecken oder holprige Straßen fährt.
  • Yamaha Tracer 700: Stärke ist die ausgewogene Balance aus Agilität und Alltagstauglichkeit. Schwäche ist, dass das maximale „Sportgefühl“ nicht ganz so intensiv ausfällt wie bei der KTM.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die KTM 990 RC R ist sportlich ausgelegt und bietet typischerweise ein Bremsverhalten, das sich für dynamische Fahrten gut anfühlt. Das hilft beim zügigen Einlenken und beim sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven.

Die Yamaha Tracer 700 ist ebenfalls auf sicheres Bremsen ausgelegt, wirkt aber im Gesamtkonzept eher auf Alltag und Tour. Das bedeutet: Die Bremsen lassen sich gut dosieren, und das Motorrad bleibt dabei insgesamt ruhig und berechenbar. Gerade auf längeren Fahrten ist dieses „ruhige Vertrauen“ ein Vorteil.

Komfort, Ergonomie und Windschutz: Wie anstrengend wird die Tour?

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die KTM 990 RC R ist sportlich positioniert – das heißt: Die Sitzhaltung ist eher aktiv, die Arme und der Oberkörper sind stärker in die Fahrdynamik eingebunden. Das ist großartig, wenn man Kurven liebt und das Motorrad „arbeitet“. Auf längeren Strecken kann diese Auslegung aber spürbar anstrengender werden, vor allem, wenn man viel im Stadtverkehr steht oder häufig stop-and-go fährt.

Die Yamaha Tracer 700 ist deutlich tourorientierter. Die Sitzposition wirkt entspannter, und das Motorrad ist so gedacht, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Dazu kommt der Windschutz: Je nach Setup und Fahrtempo kann die Tracer 700 spürbar weniger „Windstress“ erzeugen als ein sportlich ausgelegtes Motorrad. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • KTM 990 RC R: Stärke ist das sportliche Fahrgefühl. Schwäche ist der Komfortfokus: Für lange Touren oder häufige Alltagsfahrten kann die sportliche Ergonomie weniger angenehm sein.
  • Yamaha Tracer 700: Stärke ist der Tour-Komfort und die entspanntere Ergonomie. Schwäche ist, dass das Motorrad weniger „Rennstrecken-Feeling“ vermittelt als die KTM.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. purer Fokus

Bei modernen Motorrädern spielt Elektronik eine große Rolle – vor allem, wenn es um Traktion, Fahrbarkeit und das Gefühl von Sicherheit geht. Die Tracer 700 ist in der Regel stärker auf alltagstaugliche Assistenz und Fahrmodi ausgelegt, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen gut beherrschbar machen. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Belag oder Verkehr unvorhersehbar sind.

Die KTM 990 RC R ist ebenfalls technologisch, aber der Charakter bleibt sportlich: Elektronik unterstützt, bleibt jedoch eher Teil des sportlichen Gesamtkonzepts. Wer gern „direkt“ fährt, wird die KTM als Maschine erleben, die zwar assistiert, aber nicht die Fahrdynamik komplett „glättet“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“

Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Yamaha Tracer 700 ist als vielseitiges Motorrad gedacht. Sie eignet sich für Pendeln, für Wochenendtouren und für Fahrten, bei denen nicht jede Strecke perfekt geplant ist. Das Gesamtpaket wirkt dadurch weniger speziell und mehr „immer passend“.

Die KTM 990 RC R ist dagegen stärker auf Fahrspaß und sportliche Nutzung ausgerichtet. Das heißt nicht, dass sie im Alltag schlecht ist – aber sie fordert mehr „sportliche Aufmerksamkeit“. Wer die Maschine bewusst fährt, bekommt ein sehr intensives Erlebnis. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs sein möchte, wird die Tracer 700 oft als angenehmer empfinden.

Für wen welches Motorrad? Stärken passend zum Fahrstil

Die Entscheidung zwischen KTM 990 RC R und Yamaha Tracer 700 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.

KTM 990 RC R – ideal, wenn…

  • Kurvenfahren und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen
  • ein direkteres, aktiveres Fahrgefühl wichtiger ist als maximaler Komfort
  • man das Motorrad gern fordert und die Fahrdynamik ausnutzt

Yamaha Tracer 700 – ideal, wenn…

  • ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Tour gesucht wird
  • Komfort, entspannte Ergonomie und Windschutz eine große Rolle spielen
  • man häufig längere Strecken fährt oder variierende Bedingungen hat

Fazit:

Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlichem Fahrspaß liegt: präzises Handling, ein direktes Ansprechverhalten und ein Motorradcharakter, der Kurvenarbeit belohnt. Wer gern aktiv fährt und die sportliche Sitzposition mag, bekommt hier ein sehr intensives Erlebnis. Gleichzeitig kann die Ausrichtung auf Dynamik im Alltag und auf langen Strecken weniger entspannend wirken.

Die Yamaha Tracer 700 passt besser, wenn ein Motorrad gesucht wird, das den Alltag genauso gut mitmacht wie Touren: ausgewogenes Fahrverhalten, komfortorientierte Ergonomie und ein Gesamtpaket, das auch über längere Zeit angenehm bleibt. Wer vielseitig unterwegs ist und nicht jedes Mal „sportlich“ fahren will, findet in der Tracer 700 meist die rundere Lösung.

Kurz gesagt: KTM für sportliche Leidenschaft, Yamaha für Tourenkomfort und Allround-Einsatz.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙