UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 16.349 €
Baujahr von 2014 bis 2021
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Robust
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht267kg
Radstand1.540mm
Länge2.255mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.199ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung112 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartZentralrohr
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

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KTM 990 RC-R vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Vergleich der Stärken und Schwächen

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die KTM 990 RC-R und die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Konzepte im echten Fahrbetrieb anfühlen: sportlich-direkt auf der einen Seite, reisetauglich und souverän auf der anderen. Genau das macht den Vergleich spannend – denn beide Modelle können auf ihre Art begeistern, aber sie zielen auf unterschiedliche Fahrstile.

Grundidee der beiden Motorräder

KTM 990 RC-R: sportlich, kompakt, zielgerichtet

Die KTM 990 RC-R steht für ein agiles, sportlich ausgerichtetes Gesamtpaket. Der Fokus liegt auf Dynamik, präzisem Handling und einem Fahrgefühl, das Lust auf zügige Passagen macht. Wer gern Kurven ausfährt, Linien sauber hält und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Fahrten nutzt, findet hier eine klare Ansage.

Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Reiseenduro mit Komfortanspruch

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen ein Motorrad, das für lange Strecken und wechselnde Bedingungen gemacht ist. Die ZE-Variante steht typischerweise für einen höheren Ausstattungsfokus, der auf Touren ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein reines Kurveninstrument, sondern eher wie ein zuverlässiger Begleiter, der auch nach vielen Stunden noch Reserven hat.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 990 RC-R wirkt stärker auf spontane Beschleunigung und sportliche Gasannahme getrimmt. Der Motorcharakter unterstützt ein Fahrgefühl, bei dem man gern früh in den Bereich kommt, in dem das Motorrad besonders lebendig wird. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten mit Fokus auf Dynamik – etwa auf Landstraßen oder bei sportlichen Ausfahrten.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Leistungsentfaltung aus. Statt „Antritt um jeden Preis“ steht häufig die souveräne Durchzugskraft im Vordergrund, die auch bei längeren Etappen angenehm nutzbar bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, wechselndem Tempo und Situationen, in denen man entspannt beschleunigen möchte.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

KTM 990 RC-R: präzises Kurvengefühl

Beim Thema Handling wirkt die KTM 990 RC-R wie ein Motorrad, das gern geführt wird. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umlegen und ein direktes Rückmelden. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass das Konzept auf sportliche Kontrolle ausgelegt ist. Wer das Motorrad aktiv bewegt, bekommt ein sehr lebendiges Feedback.

Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: souverän auch bei langen Strecken

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt dagegen stärker auf Stabilität und Ruhe. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von „auf Schiene bleiben“, was auf langen Touren besonders wertvoll ist. Auch wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt das Motorrad berechenbar. Das ist ein klarer Pluspunkt für Reisen, bei denen man nicht nur die schönsten Kurven sucht, sondern auch die Realität der Straßenlage.

Bremsen und Sicherheit: Wie schnell man Vertrauen aufbaut

Beide Motorräder sind auf ihre Art sportlich bzw. tourentauglich ausgelegt, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die KTM 990 RC-R wirkt im Vergleich tendenziell darauf ausgelegt, sportliche Verzögerungen kontrolliert umzusetzen. Das hilft beim zügigen Fahren, weil man Bremsmanöver präzise dosieren kann.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré punktet eher mit einem stabilen, gutmütigen Bremsgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen angenehm bleibt. Gerade auf längeren Strecken und bei unterschiedlichen Beladungszuständen ist das ein Vorteil: Man möchte nicht jedes Mal neu „lernen“, wie das Motorrad bremst, sondern sich auf konstante Rückmeldung verlassen können.

Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Sessions oder lange Etappen

Die KTM 990 RC-R richtet die Sitzposition typischerweise stärker auf sportliche Haltung aus. Das bedeutet: mehr Fokus auf aktive Fahrweise, weniger auf „stundenlang entspannt sitzen“. Wer gern dynamisch fährt, profitiert von der direkten Verbindung zwischen Körper und Motorrad. Für längere Touren kann das je nach Fahrstil und persönlicher Anatomie dennoch gut funktionieren – aber es ist eher ein Motorrad, das man bewusst sportlich nutzt.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen klar auf Komfort und Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus einer Runde besteht, sondern aus Etappen, Pausen und vielleicht auch aus längeren Autobahnfahrten.

Ausstattung und Alltag: Was auf Touren wirklich zählt

Im Vergleich der KTM 990 RC-R und der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM steht eher für das sportliche Fahrerlebnis, während die Yamaha stärker als Reiseplattform gedacht ist. Das spiegelt sich in der Art wider, wie man das Motorrad im Alltag nutzt – etwa bei der Frage, wie gut es sich für längere Strecken vorbereitet, wie komfortabel es sich im Betrieb anfühlt und wie „tourenfreundlich“ es im Gesamtpaket wirkt.

Die Yamaha bietet dabei häufig den Vorteil, dass sie als Komplettpaket für Reisen gedacht ist. Die KTM kann dagegen punkten, wenn der Schwerpunkt auf Fahrspaß und sportlicher Performance liegt – und wenn Ausstattung eher zweitrangig ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 990 RC-R

  • Sportliches, direktes Handling für kurvige Strecken
  • Lebendiger Fahrcharakter, der dynamisches Fahren unterstützt
  • Präzise Rückmeldung beim aktiven Fahren

Schwächen bzw. Grenzen der KTM 990 RC-R

  • Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort im Vergleich zur Reiseenduro
  • Anspruch an den Fahrstil, um das Potenzial optimal zu nutzen

Stärken der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré

  • Souveränes, tourentaugliches Fahrgefühl über lange Strecken
  • Komfortorientierte Ergonomie für ausgedehnte Fahrten
  • Stabilität und Berechenbarkeit bei wechselnden Bedingungen

Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré

  • Weniger „sportlich-kurzatmig“ im Vergleich zur KTM
  • Fokus auf Reise statt maximaler Kurvendynamik

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Der wichtigste Punkt im Vergleich ist das Einsatzprofil. Die KTM 990 RC-R passt besonders gut, wenn der Alltag aus sportlichen Fahrten besteht: kurvige Strecken, zügiges Tempo, aktives Fahren und der Wunsch nach direktem Feedback. Wer das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen die bessere Wahl, wenn Touren im Mittelpunkt stehen: lange Etappen, Komfort, Stabilität und ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt. Wer gern plant, packt, fährt und am Ende des Tages noch entspannt ankommt, findet in der Yamaha ein stimmiges Konzept.

Fazit:

Die KTM 990 RC-R ist die bessere Wahl für alle, die vor allem sportliche Dynamik suchen: kurvenorientiertes Handling, direktes Fahrgefühl und ein Motorrad, das aktiv bewegt werden möchte. Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn kurze bis mittlere Strecken mit Fokus auf Fahrspaß im Vordergrund stehen.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré spielt ihre Stärken dort aus, wo es länger wird: Komfort, souveräne Stabilität und ein tourentaugliches Gesamtpaket, das auch über viele Stunden angenehm bleibt. Wer Reisen plant, unterschiedliche Straßenbedingungen erwartet und ein Motorrad möchte, das zuverlässig durch den Tag trägt, liegt mit der Yamaha meist richtig.

Kurz gesagt: KTM für sportliche Leidenschaft, Yamaha für große Touren.

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