UVP 6.899 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 18.290 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Wie schlägt sich A2 Renner aus Österreich auf der Landstraße?
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Ist die neue SuperSport eine kleine Panigale oder doch ein Sport-Tourer?
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Pro und Kontra

Pro:
  • wieselflinker Kurvenflitzer
  • obenrum ordentliche Leistung
  • wertige Verarbeitung
  • leicht und einfach zu beherrschen
Kontra:
  • untenrum wenig Leistung
  • Federbein hinten etwas zu soft
  • Getriebe kalt etwas hakelig
Pro:
  • hervorragende Bremsen
  • extrem handlicher Kurvenräuber
  • leicht zugänglich
  • echter Duc-Sound
Kontra:
  • großer Wendekreis
  • Wärmeentwicklung an der rechten Seite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht164kg
Radstand1.340mm
Radstand1.340mm
Sitzhöhe: 824 mm
Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Länge2.119mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite395km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite270km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP USD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneÖhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÖhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.
 
Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!

Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.890€
  • Gebraucht (4 Jahre alt): 9.500 €
  • Baujahre: 2017-2021
  • Farben: rot, weiß

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KTM RC 390 vs. Ducati Supersport 950 S: Sportlicher Vergleich mit klaren Unterschieden

Wer sich zwischen der KTM RC 390 und der Ducati Supersport 950 S entscheidet, steht vor zwei sehr unterschiedlichen Konzepten. Beide Motorräder sind sportlich ausgelegt, aber sie zielen auf verschiedene Fahrertypen: Die KTM ist eher die pragmatische, lebendige Wahl für dynamisches Fahren im Alltag und auf kurzen bis mittleren Strecken. Die Ducati dagegen wirkt wie ein kompromissloser Sporttourer, der auch auf längeren Fahrten und bei ambitionierter Gangart souverän bleibt. Im Vergleich zeigen sich die Stärken und Schwächen vor allem dort, wo es um Charakter, Fahrwerkseinstellung, Elektronik und das Gesamtpaket aus Komfort und Performance geht.

Grundidee und Charakter: Leichtfüßig vs. Premium-Sporttour

Die KTM RC 390 steht für ein agiles Gesamtgefühl. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, schnell in die Kurve zu gehen und dabei ein direktes Feedback zu liefern. Der Motorcharakter wirkt dabei eher „frech“ und drehfreudig, was besonders beim zügigen Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen Spaß macht. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht so kompromisslos, dass jede Fahrt zur Qual wird – vorausgesetzt, man akzeptiert eine sportliche Haltung.

Die Ducati Supersport 950 S verfolgt eine andere Linie: Sie kombiniert sportliche Optik und Fahrdynamik mit dem Anspruch, auch bei längeren Touren stabil und komfortabel zu bleiben. Der Motor und die Abstimmung zielen stärker auf souveräne Beschleunigung und ein „ruhigeres“ Fahrgefühl ab, ohne die sportliche Kante zu verlieren. Gerade im Vergleich wird deutlich: Während die KTM eher über Agilität und Leichtigkeit punktet, spielt die Ducati ihre Stärken über Fahrstabilität, Verfeinerung und ein stimmiges Gesamtpaket aus.

Motor und Antrieb: Drehfreude und Direktheit vs. souveräne Kraftentfaltung

Beim Motorvergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die KTM RC 390 wirkt leichter kontrollierbar und eignet sich besonders gut für Fahrer, die gerne mit Drehzahl arbeiten und das Motorrad „mitnehmen“. Das macht sie attraktiv, wenn es darum geht, häufig zu beschleunigen, früh zu reagieren und das Tempo über den Kurvenausgang zu steuern.

Die Ducati Supersport 950 S liefert dagegen eine Kraftentfaltung, die sich weniger nach „Drehzahlspiel“ anfühlt und mehr nach gleichmäßiger Durchzugskraft. Das ist vor allem dann spürbar, wenn die Strecke fließt: Beim Überholen, beim zügigen Herausbeschleunigen aus mittleren Kurvenradien oder auf Autobahnabschnitten wirkt die Ducati entspannter. Gleichzeitig bleibt sie sportlich genug, um auch bei ambitionierter Fahrweise nicht „zu brav“ zu wirken.

Stärken und Schwächen im Motor-Feeling

  • KTM RC 390: Stärke in der direkten Ansprechbarkeit und im agilen Umgang mit dem Gas. Schwäche kann sein, dass man für bestimmte Fahrstile mehr Drehzahl braucht, um das Maximum herauszuholen.
  • Ducati Supersport 950 S: Stärke in der souveränen Kraftentfaltung und dem insgesamt kultivierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch den Charakter stärker „nach Premium“ verlangt – also auch beim Anspruch an Fahrweise und Setup.

Fahrwerk und Handling: Agilität der KTM vs. Stabilität der Ducati

Im Fahrwerk- und Handling-Vergleich wird die Philosophie beider Motorräder besonders sichtbar. Die KTM RC 390 ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren. Das hilft in engen Kehren, beim zügigen Richtungswechsel und bei Fahrten, bei denen man öfter „ums Eck“ muss. Das Motorrad vermittelt dabei ein sehr unmittelbares Gefühl, wodurch man Kurven oft intuitiv ansteuern kann.

Die Ducati Supersport 950 S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abschnitten bleibt sie ruhig und lässt sich kontrolliert bewegen. In schnellen Kurven oder bei wechselndem Untergrund zeigt sich das als Vorteil: Die Ducati bleibt eher „auf Linie“, während die KTM stärker über ihr leichtes, agiles Wesen lebt.

Kurvenverhalten: Wo sich die Unterschiede zeigen

  • KTM RC 390: Vorteil bei engen Kurven, beim dynamischen Stadt-/Landstraßenmix und beim schnellen Wechsel zwischen den Linien. Nachteil kann sein, dass bei sehr hohen Tempi oder langen, anspruchsvollen Passagen die Stabilität nicht ganz die gleiche Ruhe vermittelt wie bei der Ducati.
  • Ducati Supersport 950 S: Vorteil bei flüssigen, schnellen Strecken und bei sportlicher Tourenfahrt. Nachteil kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man bewusst maximal agil und niedrigschwellig fahren möchte.

Bremsen und Sicherheit: Präzision vs. sportliche Reserve

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die KTM RC 390 bietet ein sportliches Bremsverhalten, das sich gut anfühlt, wenn man zügig in Kurven hineinbremst und dabei die Linie halten möchte. Das System wirkt dabei eher auf direkte Rückmeldung ausgelegt.

Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man wiederholt aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn die Fahrweise deutlich sportlicher wird. Im Vergleich fällt auf: Die Ducati wirkt wie ein Motorrad, das Reserven mitbringt und dabei trotzdem kontrollierbar bleibt. Das ist besonders auf längeren Touren oder bei sportlichen Ausfahrten ein Plus.

Elektronik und Assistenz: KTM für den Einstieg, Ducati für den Feinschliff

Die Elektronik ist ein großer Unterschied im Gesamtpaket. Die KTM RC 390 setzt auf ein sportliches, verständliches System, das die Fahrbarkeit unterstützt, ohne den Fahrer zu sehr zu „übernehmen“. Das ist ideal, wenn man sich auf das Fahren konzentrieren möchte und die Assistenz als Hilfe versteht.

Die Ducati Supersport 950 S geht stärker in Richtung Feintuning. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn man die Fahrweise variiert, zeigt sich, dass die Elektronik darauf ausgelegt ist, Stabilität und Traktion fein zu managen. Das macht die Ducati besonders attraktiv, wenn man das Motorrad auch bei ambitionierter Fahrweise „arbeiten“ lassen will, ohne dass man ständig nachregeln muss.

Stärken und Schwächen der Elektronik

  • KTM RC 390: Stärke in der klaren, leicht nachvollziehbaren Unterstützung. Schwäche kann sein, dass weniger „Regelkomfort“ für sehr unterschiedliche Fahrstile geboten wird.
  • Ducati Supersport 950 S: Stärke in der fein abgestimmten Unterstützung und dem sportlichen Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass man die Möglichkeiten nicht immer komplett nutzt, wenn man eher entspannt fährt.

Ergonomie und Alltag: Sportlich, aber unterschiedlich bequem

Bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die KTM RC 390 bietet eine sportliche Sitzposition, die sich für viele Fahrer gut für kurze bis mittlere Strecken anfühlt. Für den Alltag ist sie oft dann passend, wenn man nicht stundenlang in der gleichen Haltung „festgenagelt“ sein möchte. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert zudem von der agilen Handlichkeit.

Die Ducati Supersport 950 S ist sportlich, aber stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Das merkt man daran, wie das Motorrad den Fahrer über Distanz „mitträgt“. Im Vergleich wirkt die Ducati weniger wie ein reines Spaßgerät für kurze Sessions, sondern eher wie ein Sportbike, das auch Touren kann – ohne dass man nach wenigen Stunden komplett durch ist.

Preis-Leistung und Kaufentscheidung: Welches Konzept passt besser?

Auch wenn der Vergleich nicht nur über Zahlen funktioniert, ist die Kaufentscheidung eng mit dem Konzept verbunden. Die KTM RC 390 ist oft die Wahl, wenn ein sportliches Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegen lässt, schnell Fahrspaß liefert und im Alltag nicht zu „wertvoll“ wirkt. Sie eignet sich besonders, wenn man das Motorrad häufig nutzt, gerne selbst Hand anlegt oder einfach ein sportliches Gesamtgefühl möchte, ohne dass jedes Detail nach Premium schreit.

Die Ducati Supersport 950 S ist die richtige Richtung, wenn man ein Motorrad sucht, das sich wie ein durchdachtes Premium-Sportpaket anfühlt. Wer Wert auf Verfeinerung, Stabilität, Elektronik-Feintuning und ein stimmiges Gesamtbild legt, findet in der Ducati eher das passende Motorrad. Gleichzeitig sollte klar sein: Dieses Konzept belohnt Fahrer, die das Motorrad auch wirklich sportlich bewegen wollen – sonst wirkt der Mehrwert nicht in vollem Umfang.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Die KTM RC 390 passt besonders gut, wenn ein leichtes, agiles Sportbike gesucht wird, das im Alltag schnell Spaß macht und sich in Kurven direkt anfühlt. Sie ist ideal für Fahrer, die gerne dynamisch fahren, häufig Richtungswechsel mögen und ein Motorrad möchten, das nicht „schwer im Kopf“ ist. Auch für Einsteiger in die sportliche Klasse oder für alle, die ein unkompliziertes Sportgefühl suchen, ist die KTM eine sehr stimmige Option.

Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Wahl, wenn Stabilität, souveräne Kraftentfaltung und ein hochwertiges Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer sportliche Touren fährt, längere Strecken mag und dabei ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und sicher wirkt, wird mit der Ducati deutlich zufriedener sein. Sie richtet sich an Fahrer, die das Motorrad als „Premium-Werkzeug“ für sportliche Ausfahrten sehen.

Fazit:

Im direkten Vergleich zeigt die KTM RC 390 ihre Stärke vor allem in Agilität, Direktheit und dem lebendigen Fahrgefühl. Sie macht Spaß, wenn die Strecke kurvig ist, wenn häufig beschleunigt und gebremst wird und wenn das Motorrad schnell auf Eingaben reagieren soll. Die Ducati Supersport 950 S punktet dagegen mit Stabilität, souveräner Kraftentfaltung und einem deutlich stärker verfeinerten Elektronik- und Gesamtpaket. Wer sportlich unterwegs ist, aber auch längere Touren und ein ruhigeres, hochwertiges Handling schätzt, findet in der Ducati die passendere Wahl.

Kurz gesagt: KTM RC 390 für leichtfüßigen Fahrspaß und unkomplizierte Dynamik. Ducati Supersport 950 S für Premium-Sporttouring, Reserven und ein besonders stimmiges Gesamtgefühl. Beide Motorräder sind sportlich – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.

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