| UVP | 6.899 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wieselflinker Kurvenflitzer
- obenrum ordentliche Leistung
- wertige Verarbeitung
- leicht und einfach zu beherrschen
- untenrum wenig Leistung
- Federbein hinten etwas zu soft
- Getriebe kalt etwas hakelig
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 164 | kg |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Sitzhöhe: | 824 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 395 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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KTM RC 390 vs. Honda GB 350 S: Vergleich für den Alltag – mit Stärken und Schwächen
Wer zwischen der KTM RC 390 und der Honda GB 350 S schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die KTM RC 390 steht für sportliche Ausrichtung, dynamische Reaktionen und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Kurven macht. Die Honda GB 350 S hingegen setzt auf entspanntes Cruisen, einen klassischen Look und einen Motorcharakter, der eher auf gleichmäßiges Dahingleiten als auf maximale Agilität ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt – ohne Zahlen-Fokus, dafür mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Wie fühlt sich die Fahrt an? Wie passt das Motorrad zum Stadtverkehr? Und wo liegen die jeweiligen Grenzen?
Grundcharakter: Sportliche RC vs. entspannte GB
Die KTM RC 390 ist klar als sportliches Motorrad positioniert. Die Sitzposition wirkt auf sportliche Aktivität ausgelegt, und das Gesamtpaket zielt darauf, dass sich das Bike schnell in die gewünschte Linie bringen lässt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur geradeaus geht, sondern Kurven, Ampelstopps und wechselnde Fahrbahnbedingungen bietet.
Die Honda GB 350 S verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Das Motorrad wirkt bewusst „entschleunigt“: Der Fokus liegt auf einem ruhigen, gleichmäßigen Fahrstil. Die Optik und die Art, wie der Motor seine Kraft bereitstellt, passen gut zu Fahrten, bei denen Komfort, Stil und entspannte Kontrolle wichtiger sind als sportliches Tempo.
Motor und Ansprechverhalten: Wie sich die Kraft anfühlt
KTM RC 390: lebendig und drehfreudig
Die KTM RC 390 macht vor allem dann Spaß, wenn der Drehzahlbereich genutzt wird. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge zügig zu wechseln. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich wie „mehr Motorrad“ anfühlt, wenn die Straße etwas hergibt.
Stärken zeigt die RC 390 besonders bei dynamischer Fahrweise: Beschleunigungen aus dem Stadtverkehr heraus, kurze Sprints beim Überholen oder das zügige Herausbeschleunigen aus Kurven. Wer gerne aktiv fährt, bekommt hier ein Motorrad, das mitdenkt.
Honda GB 350 S: gleichmäßig und entspannt
Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken eher im ruhigen Alltag aus. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass sich das Motorrad auch ohne „Sportmodus“ angenehm bewegt. Das Ansprechverhalten ist nicht auf hektische Impulse getrimmt, sondern auf kontrolliertes, gleichmäßiges Fahren.
Das ist besonders angenehm im Stadtverkehr, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go und kurze Strecken den Fahrstil bestimmen. Auch auf Landstraßen wirkt die GB 350 S stimmig, solange die Erwartungen nicht auf maximale Sportlichkeit ausgerichtet sind.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Komfort
Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die KTM RC 390 ist auf sportliches Kurvenfahren ausgelegt. Das Bike lässt sich spürbar „führen“, und das Zusammenspiel aus Rahmengefühl und Fahrwerksabstimmung unterstützt eine dynamische Linie. Dadurch wirkt die RC 390 besonders dann überzeugend, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn zügiges Tempo gewünscht ist.
Die Honda GB 350 S ist dagegen stärker auf Alltagstauglichkeit und ein harmonisches Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad vermittelt eher Ruhe, statt maximalen sportlichen Druck aufzubauen. In Situationen, in denen die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt länger dauert, kann genau diese Charakteristik ein Vorteil sein.
Sitzposition und Ergonomie: Aktiv vs. entspannt
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die KTM RC 390 bringt eine sportlichere Haltung mit, die den Fahrer näher an eine aktive Fahrweise heranführt. Das ist ideal, wenn kurze Wege, Kurven und dynamische Manöver zum Alltag gehören. Gleichzeitig kann eine sportliche Sitzhaltung auf längeren Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr als weniger „entspannt“ empfunden werden.
Die Honda GB 350 S bietet eine eher klassische, entspannte Sitzhaltung. Das unterstützt einen Fahrstil, bei dem man nicht ständig „im Sportmodus“ sein muss. Wer häufig pendelt, gemütlich unterwegs ist oder Wert auf eine angenehme Haltung legt, findet hier oft schneller den passenden Rhythmus.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Beide Motorräder müssen im Alltag vor allem eins: zuverlässig verzögern und ein sicheres Gefühl vermitteln. Die KTM RC 390 profitiert von ihrer sportlichen Auslegung, wodurch Brems- und Fahrdynamik besonders bei zügiger Fahrweise gut zusammenpassen. Das kann sich vor allem in Situationen zeigen, in denen schnell reagiert werden muss – etwa beim Einlenken nach einer starken Verzögerung oder beim zügigen Wechsel zwischen Beschleunigen und Bremsen.
Die Honda GB 350 S setzt eher auf souveräne, gut dosierbare Verzögerung im normalen Fahrbetrieb. Das ist im Stadtverkehr und auf Landstraßen oft genau das, was man braucht: kontrollierbar, berechenbar und nicht übertrieben „aggressiv“ im Gefühl.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken
KTM RC 390: wenn der Tag mehr Kurven hat
Die KTM RC 390 passt besonders gut, wenn der Alltag nicht nur aus geraden Strecken besteht. Wer gerne in der Stadt zügig unterwegs ist, häufig überholt oder auf dem Weg zur Arbeit regelmäßig kurvige Abschnitte hat, wird die sportliche Ausrichtung schnell zu schätzen wissen. Auch das Fahrgefühl beim Wechsel zwischen Beschleunigen und Einlenken wirkt stimmig.
Als mögliche Schwäche kann sich die sportlichere Auslegung bemerkbar machen, wenn viel im Stop-and-go gefahren wird oder wenn längere Strecken mit einer eher „aktiven“ Haltung anstrengend werden.
Honda GB 350 S: wenn Entspannung wichtiger ist
Die Honda GB 350 S ist besonders attraktiv für Fahrten, bei denen Komfort, Stil und ein ruhiger Rhythmus im Vordergrund stehen. Im Stadtverkehr wirkt das Motorrad oft „unkompliziert“: Es lässt sich angenehm bewegen, ohne dass man ständig den Fahrstil anpassen muss. Auf Landstraßen kann die GB 350 S dann überzeugen, wenn man nicht auf maximale Sportlichkeit setzt, sondern auf gleichmäßiges Vorankommen.
Als Grenze zeigt sich eher dort, wo sportliche Dynamik erwartet wird. Wer sehr zügig fahren möchte oder Kurvenfahrten mit sportlichem Anspruch priorisiert, wird die KTM RC 390 vermutlich als passender empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM RC 390
- Sportliches Fahrgefühl mit direktem, lebendigem Charakter
- Kurvenorientierte Auslegung, die dynamisches Fahren unterstützt
- Aktiver Fahrstil wird belohnt – besonders bei zügiger Gangart
Schwächen bzw. Grenzen der KTM RC 390
- Sportlichere Ergonomie kann bei langen Fahrten oder viel Stadtverkehr weniger entspannend wirken
- Wenn der Fokus auf Ruhe und „einfach fahren“ liegt, kann der Charakter weniger passend sein
Stärken der Honda GB 350 S
- Entspanntes, gleichmäßiges Fahrgefühl für den Alltag
- Klassischer Stil und stimmige Charakteristik für gemütliche Touren
- Komfortorientierte Haltung für Pendeln und längere Strecken
Schwächen bzw. Grenzen der Honda GB 350 S
- Weniger Fokus auf sportliche Dynamik im Vergleich zur KTM
- Wer Kurvenfahrten mit maximalem „Sport-Feeling“ sucht, könnte die RC 390 bevorzugen
Welche Kaufentscheidung macht Sinn?
Die Entscheidung zwischen KTM RC 390 und Honda GB 350 S hängt stark davon ab, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Geht es vor allem um sportliche Ausfahrten, kurvige Strecken und ein Motorrad, das dynamische Impulse unterstützt, ist die KTM RC 390 die naheliegendere Wahl. Sie wirkt wie gemacht für Fahrer, die gerne aktiv fahren und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß nutzen.
Steht dagegen ein entspannter Alltag im Vordergrund – Pendeln, gemütliche Touren, ein klassisches Erscheinungsbild und ein Motor, der gleichmäßig trägt – dann ist die Honda GB 350 S oft die bessere Wahl. Sie passt zu einem Fahrstil, bei dem weniger das Tempo, mehr der Rhythmus zählt.
Fazit:
Die KTM RC 390 ist die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Motorrad suchen: dynamisches Ansprechverhalten, kurvenorientiertes Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Passagen macht. Wer häufig unterwegs ist, wenn die Straße mehr bietet als nur geradeaus, und wer eine aktive Sitzhaltung nicht scheut, wird mit der RC 390 meist deutlich glücklicher.
Die Honda GB 350 S empfiehlt sich vor allem dann, wenn Entspannung, Stil und ein unkomplizierter Alltag wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Für Pendler, gemütliche Touren und Fahrten, bei denen ein gleichmäßiger Rhythmus zählt, wirkt die GB 350 S stimmig und angenehm. Wer dagegen bewusst sportliche Dynamik sucht, wird die KTM als klareren Treffer empfinden.
Kurz gesagt: Sport und Dynamik sprechen für die KTM RC 390, entspanntes Cruisen und klassischer Charakter für die Honda GB 350 S.