UVP 6.899 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 5.695 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Wie schlägt sich A2 Renner aus Österreich auf der Landstraße?
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Retro-Entschleuniger mit 18 PS von Kawasaki
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Pro und Kontra

Pro:
  • wieselflinker Kurvenflitzer
  • obenrum ordentliche Leistung
  • wertige Verarbeitung
  • leicht und einfach zu beherrschen
Kontra:
  • untenrum wenig Leistung
  • Federbein hinten etwas zu soft
  • Getriebe kalt etwas hakelig
Pro:
  • sehr leicht
  • einfaches Fahrverhalten
  • nichts lenkt ab
  • schöne Retro-Optik
Kontra:
  • Leistung reicht nur zum Bummeln
  • Sitzposition für große Leute etwas kurz
  • zickiger Seitenständer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht164kg
Radstand1.340mm
Radstand1.340mm
Sitzhöhe: 824 mm
Gewicht143kg
Radstand1.415mm
Länge2.125mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt-Einzylinder-Motor
Hubraum233ccm
Hub66mm
Bohrung67mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite395km
Leistung18 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment19 NM bei 5.800 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite480km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP USD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm
Federung hintenStereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-18M/C 51S
Reifen hinten110/90-17M/C 60S

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneEinzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.
 
Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.695€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz (W230: Blau)

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KTM RC 390 vs. Kawasaki Meguro S1: Vergleich für sportliche Fahrer und Retro-Fans

Wer nach einem Motorrad sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch zum eigenen Fahrstil passt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der KTM RC 390 und der Kawasaki Meguro S1. Auf den ersten Blick könnten die Konzepte kaum gegensätzlicher sein. Die KTM steht für sportliche Kompaktheit, agiles Handling und eine klare Ausrichtung auf dynamisches Fahren. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen wirkt wie ein stilvolles Retro-Statement – mit dem Anspruch, sich im Alltag genauso stimmig anzufühlen wie auf der Feierabendrunde.

Im folgenden Vergleich werden die in den jeweiligen Modellprofilen genannten Eigenschaften beider Motorräder miteinander eingeordnet. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welche Stärken in welchen Situationen wirklich zählen – und wo die Grenzen des jeweiligen Konzepts liegen.

Grundidee im Vergleich: Sport-Cockpit vs. Retro-Charme

Die KTM RC 390 ist als sportlich orientiertes Motorrad konzipiert. Das zeigt sich bereits im Gesamteindruck: kompakte Proportionen, eine sportliche Sitzposition und ein Setup, das auf zügiges Fahren in Kurven ausgelegt ist. Die Kawasaki Meguro S1 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie setzt auf einen klassischen Look und eine Fahrhaltung, die weniger „Rennstrecke“ vermittelt und mehr „entspannt cruisen“ – ohne dabei komplett auf Dynamik zu verzichten.

Genau hier beginnt der Vergleich: Während die KTM eher die Frage beantwortet, wie schnell und präzise man um die Ecke kommt, beantwortet die Meguro S1 eher, wie stimmig sich ein Motorrad im Alltag anfühlt – optisch und vom Fahrgefühl her.

Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere unterscheiden

Beide Modelle werden in den jeweiligen Datenblättern mit ihren Motor- und Antriebswerten beschrieben. Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM RC 390 ist stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis meist: Der Motor wirkt „direkter“, die Gasannahme unterstützt zügige Richtungswechsel und das Motorrad fühlt sich bei dynamischer Fahrweise lebendig an.

Die Kawasaki Meguro S1 ist dagegen eher auf einen gleichmäßigeren, gut dosierbaren Fahrstil ausgelegt. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn nicht jede Ausfahrt auf maximale Beschleunigung optimiert ist, sondern wenn es um flüssiges Fahren geht: anfahren, rollen lassen, sauber durch den Verkehr kommen und auf der Landstraße entspannt Tempo aufbauen.

Stärken der KTM: sportliche Dynamik und ein Antrieb, der dynamische Fahrten unterstützt.
Schwächen der KTM: wer sehr entspannt unterwegs sein möchte, empfindet die sportliche Auslegung manchmal als „zu fokussiert“ – vor allem bei längeren, weniger aktiven Fahrten.

Stärken der Meguro S1: harmonisches Fahrgefühl und ein Charakter, der eher auf Alltagstauglichkeit und gleichmäßige Fahrt setzt.
Schwächen der Meguro S1: wer konsequent sportliche Fahrweise sucht, wird die KTM als klarer „Werkzeugkasten“ für Kurven und Tempo erleben.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. souveräne Ruhe

Beim Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in ihrer Philosophie. Die KTM RC 390 wirkt im Datenprofil und in der typischen Auslegung wie ein Motorrad, das auf Agilität getrimmt ist. Das zeigt sich besonders bei Richtungswechseln: Die KTM lässt sich meist leichter „in die Linie“ bringen und unterstützt eine sportliche Fahrweise, bei der man aktiv arbeitet.

Die Kawasaki Meguro S1 ist dagegen eher auf ein ausgewogenes, gutmütiges Fahrverhalten ausgelegt. Das kann bedeuten: weniger „Kampf um die Linie“, mehr „ruhig bleiben und genießen“. Gerade auf unruhigen Straßen oder bei wechselnden Bedingungen kann diese Art von Abstimmung angenehm sein.

Stärken der KTM: spürbare Agilität und sportliche Rückmeldung.
Schwächen der KTM: bei sehr entspanntem Tempo kann die sportliche Abstimmung weniger „komfortabel“ wirken als bei einem stärker auf Ruhe getrimmten Motorrad.

Stärken der Meguro S1: souveränes Fahrgefühl und angenehme Alltagstauglichkeit.
Schwächen der Meguro S1: wer maximal sportliche Präzision sucht, wird die KTM als direkter empfinden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und in der Kurve

Auch bei den Bremsen werden die Modelle in ihren jeweiligen Vergleichsdaten beschrieben. Im Vergleich lässt sich die Tendenz erkennen: Die KTM RC 390 ist auf sportliche Situationen ausgelegt, in denen man häufiger zügig verzögert und die Bremsleistung präzise dosieren möchte. Die Kawasaki Meguro S1 ist ebenfalls auf sicheres Fahren ausgelegt, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das Bremsen so einsetzt, dass sie zum entspannten Fahrstil passen.

Wichtig ist: In beiden Fällen zählt, wie gut sich die Bremsen im Alltag anfühlen. Die KTM punktet typischerweise bei Fahrern, die aktiv bremsen und in Kurven mehr Dynamik zulassen. Die Meguro S1 punktet bei Fahrern, die gleichmäßig fahren und dabei ein stimmiges Sicherheitsgefühl möchten.

Ergonomie und Sitzposition: Sportlich konzentriert oder klassisch entspannt

Die Ergonomie ist bei diesem Vergleich ein zentrales Thema. Die KTM RC 390 bringt eine sportliche Sitzposition mit, die den Oberkörper näher an die sportliche Linie heranholt. Das ist ideal, wenn man Kurven dynamisch angeht und die Arme/Schultern aktiv einsetzt. Gleichzeitig kann diese Haltung bei längeren Fahrten oder im Stadtverkehr als anstrengender empfunden werden.

Die Kawasaki Meguro S1 wirkt ergonomisch eher „klassisch“. Das bedeutet: weniger sportliches Hocken, mehr entspannteres Sitzen. Dadurch kann sie sich für viele Fahrer alltagstauglicher anfühlen – besonders, wenn die Route nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Stop-and-go, Ampeln und längeren Fahrten ohne „sportliche Mission“.

Stärken der KTM: sportliche Kontrolle und aktives Fahren.
Schwächen der KTM: weniger ideal für sehr entspannte Langstrecken oder häufige Stadtfahrten, wenn die sportliche Haltung nicht zur eigenen Statur passt.

Stärken der Meguro S1: entspannteres Handling im Alltag und angenehmeres Sitzen.
Schwächen der Meguro S1: wer eine kompromisslose Sportposition sucht, findet diese eher bei der KTM.

Design und Charakter: KTM für die sportliche Optik, Kawasaki für den Retro-Look

Design ist nicht nur „Optik“, sondern beeinflusst auch, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt. Die KTM RC 390 wirkt wie ein Motorrad, das man mit sportlichen Ambitionen verbindet. Die Kawasaki Meguro S1 setzt dagegen auf Retro-Details und eine Formensprache, die sofort Wiedererkennung schafft.

Wenn das Motorrad auch ein Stück Identität sein soll, ist die Entscheidung oft schnell: Wer sich eher als „Kurvenjäger“ sieht, greift zur KTM. Wer den Stil eines klassischen Motorrads liebt und trotzdem nicht auf Fahrspaß verzichten möchte, wird mit der Meguro S1 glücklicher.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen den Terminen“

Im Alltag zählt mehr als nur die reine Fahrleistung. Dazu gehören Faktoren wie Übersichtlichkeit, Handhabung im Verkehr und das Gefühl, ob man das Motorrad auch dann gern fährt, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist.

Die KTM RC 390 ist durch ihre sportliche Auslegung und das kompakte Gesamtpaket besonders interessant, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, bei denen man das Motorrad „ausfahren“ möchte. In der Stadt kann die sportliche Ergonomie jedoch je nach Fahrgewohnheit spürbar sein.

Die Kawasaki Meguro S1 ist im Alltag häufig die entspanntere Wahl. Der Retro-Charakter und die eher klassische Sitzhaltung machen sie zu einem Motorrad, das man auch für längere Fahrten oder gemütliche Touren gern nimmt. Wer dagegen regelmäßig sehr sportlich unterwegs ist, wird die KTM als „zielgerichteter“ erleben.

Für wen passt welche Art von Nutzung?

Wer viel in der Stadt unterwegs ist und das Motorrad vor allem für spontane Fahrten nutzt, findet in der Meguro S1 oft den leichteren Einstieg in den Alltag. Wer hingegen gern auf der Landstraße zügig fährt, Kurven aktiv angeht und ein sportliches Gesamtpaket sucht, wird mit der RC 390 mehr Freude haben.

Typische Kaufentscheidung: Stärken bewusst gegeneinander abwägen

Beim Vergleich KTM RC 390 vs. Kawasaki Meguro S1 geht es am Ende um die Frage, welche Prioritäten wichtiger sind:

  • Sportliche Dynamik und aktives Fahren: Die KTM RC 390 wirkt in der Gesamtkombination aus Motorcharakter, sportlicher Ergonomie und agilerem Handling meist wie die passendere Wahl.
  • Retro-Feeling und entspannter Alltag: Die Kawasaki Meguro S1 punktet typischerweise mit einem stimmigen, klassischeren Fahrgefühl und einer Haltung, die weniger „Leistung abrufen“ verlangt.
  • Komfort vs. Fokus: Die KTM ist stärker auf Fokus und Dynamik ausgelegt, die Meguro S1 stärker auf harmonisches, alltagstaugliches Fahren.

Beide Motorräder können Spaß machen – nur eben auf unterschiedliche Art. Die KTM belohnt die sportliche Fahrweise, die Meguro S1 belohnt den Stil und die entspannte Routine.

Fazit:

Die KTM RC 390 ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: dynamische Gasannahme, agiles Handling und eine Ergonomie, die aktives Kurvenfahren unterstützt. Wer gern zügig unterwegs ist, häufig auf Landstraßen fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Ausfahrten nutzen möchte, wird mit der KTM deutlich mehr Treffer landen.

Die Kawasaki Meguro S1 passt besser, wenn der Alltag und der eigene Stil wichtiger sind: Retro-Charakter, ein eher klassisches Sitzgefühl und ein Fahrstil, der auf gleichmäßiges, entspanntes Vorankommen setzt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem Papier gut wirkt, sondern sich auch bei längeren Fahrten und im Stadtverkehr angenehm anfühlt, findet in der Meguro S1 meist die stimmigere Wahl.

Kurz gesagt: KTM für sportliche Ambitionen, Kawasaki für Retro-Genuss – und die Entscheidung sollte sich daran orientieren, wie die meisten Fahrten wirklich aussehen.

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