UVP 6.899 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Wie schlägt sich A2 Renner aus Österreich auf der Landstraße?
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • wieselflinker Kurvenflitzer
  • obenrum ordentliche Leistung
  • wertige Verarbeitung
  • leicht und einfach zu beherrschen
Kontra:
  • untenrum wenig Leistung
  • Federbein hinten etwas zu soft
  • Getriebe kalt etwas hakelig
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht164kg
Radstand1.340mm
Radstand1.340mm
Sitzhöhe: 824 mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite395km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP USD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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KTM RC 390 vs. Kawasaki W 800: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Stil

Wer zwischen der KTM RC 390 und der Kawasaki W 800 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über eine ganz unterschiedliche Art zu fahren. Die KTM steht für sportliche Dynamik, präzises Handling und ein Setup, das Kurven liebt. Die Kawasaki W 800 dagegen verkörpert entspanntes Cruisen, klassischen Look und einen Motorcharakter, der eher nach gleichmäßigem Vorankommen als nach maximaler Drehzahl klingt.

Im folgenden Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – von Motor und Fahrwerk über Ergonomie bis hin zu Bremsen und Alltagstauglichkeit. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet, damit die Entscheidung leichter fällt.

Grundidee: Sportliche RC-Performance vs. klassisches Cruiser-Feeling

Wie die KTM RC 390 die Fahrdynamik priorisiert

Die KTM RC 390 ist klar auf Agilität ausgelegt. Das merkt man besonders daran, wie sie sich in der Stadt und auf kurvigen Strecken anfühlt: schnell in der Linie, willig beim Richtungswechsel und insgesamt sehr „sportlich“ im Charakter. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze Wege, zügiges Fahren und das Gefühl, dass man mit jeder Kurve ein Stück mehr Kontrolle gewinnt.

Wie die Kawasaki W 800 auf entspanntes Cruisen setzt

Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf „Attacke“ getrimmt, sondern auf ein ruhigeres, gleichmäßigeres Fahrgefühl. Der Fokus liegt auf Komfort, einer stimmigen Sitzposition und dem klassischen Stil, der auf Landstraßen und bei längeren Ausfahrten besonders gut zur Geltung kommt. Wer gerne mit Gefühl fährt und den Weg mehr genießt als das Tempo zu jagen, findet hier eine passende Basis.

Motorcharakter im Vergleich: Drehfreude vs. entspanntes Drehmoment

KTM RC 390: spürbare Drehfreude und sportliche Reaktion

Der Motor der KTM RC 390 ist darauf ausgelegt, schnell auf Gasbefehle zu reagieren. In der Praxis bedeutet das: Beim Beschleunigen fühlt sich das Motorrad lebendig an, und man hat das Gefühl, dass die Leistung „da ist“, sobald man den Drehgriff öffnet. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven spielt die sportliche Abstimmung ihre Stärken aus.

Kawasaki W 800: gleichmäßiger Lauf und klassischer Antrieb

Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen in der Abstimmung eher wie ein Cruiser-Motor: weniger hektisch, mehr „flow“. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Drehzahlbereich arbeiten möchte. Auf Landstraßen kann das richtig entspannend sein, weil das Motorrad auch bei moderater Fahrweise souverän vorankommt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

Die KTM punktet mit direkter Gasannahme und einem Charakter, der sportliches Fahren belohnt. Die Schwäche liegt eher dort, wo man dauerhaft sehr entspannt unterwegs sein möchte: Wer Ruhe sucht, empfindet die sportliche Auslegung manchmal als „zu präsent“. Die W 800 ist genau in diesem Punkt stark: ruhiger, klassischer Fahrstil und ein angenehmes Gefühl bei gleichmäßiger Fahrt. Als Gegenpol kann sie weniger „sportlich“ wirken, wenn man vor allem schnelle Richtungswechsel und maximale Drehfreude sucht.

Fahrwerk und Handling: präzise KTM vs. souveräne Kawasaki

RC 390: leicht zu bewegen und kurvenorientiert

Die KTM RC 390 spielt ihre Stärken besonders im Handling aus. Sie wirkt leichtfüßig, lässt sich zügig umsetzen und unterstützt den Fahrer dabei, die Linie sauber zu halten. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Das Motorrad lädt zum dynamischen Fahren ein und vermittelt ein gutes Gefühl für die Haftung.

W 800: stabiler Cruiser-Charakter statt „Track“-Gefühl

Die Kawasaki W 800 ist weniger auf maximale Schräglagen-Performance ausgelegt, sondern auf Stabilität und Gelassenheit. Das Fahrwerk fühlt sich auf längeren Strecken oft harmonisch an, und Unebenheiten werden tendenziell so verarbeitet, dass man entspannt bleibt. In engen Passagen kann sie trotzdem Spaß machen, aber der Schwerpunkt liegt klar nicht auf „Sportbike-Tempo“.

Vergleich der Fahrwerkswirkung

Wenn es um Kurvenagilität geht, hat die KTM die Nase vorn. Die Kawasaki ist dafür oft die bessere Wahl, wenn man „einfach fahren“ möchte: gleichmäßig, ruhig und ohne ständig das Motorrad neu zu „sortieren“.

Ergonomie und Sitzposition: sportlich kompakt vs. klassisch entspannt

KTM RC 390: sportliche Sitzhaltung

Die KTM RC 390 bringt eine deutlich sportlichere Sitzposition mit. Das ist ein Plus, wenn man aktiv fährt, sich in die Kurve legt und die Kontrolle über das Motorrad spüren möchte. Für längere Strecken kann diese Haltung jedoch je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit anstrengender wirken als bei einem Cruiser.

Kawasaki W 800: aufrechte, cruiser-typische Haltung

Die Kawasaki W 800 bietet eine Sitzposition, die eher an klassische Cruiser erinnert: aufrechter, entspannter und weniger „eingeklemmt“. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht nur schnell unterwegs sein will, sondern auch den Komfort im Blick hat.

Stärken und Schwächen der Ergonomie

Die KTM ist stark, wenn eine sportliche Haltung gewünscht ist und man das Motorrad aktiv „mitfährt“. Die W 800 ist stark, wenn man entspannte Kontrolle bevorzugt und auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Wie sich die KTM RC 390 beim Bremsen anfühlt

Die KTM RC 390 wirkt beim Verzögern insgesamt sportlich abgestimmt. Das bedeutet: Man kann zügig dosieren und bekommt ein direktes Feedback. Für dynamisches Fahren ist das ein Vorteil, weil man sich auf die Bremsreaktion verlassen möchte.

Wie die W 800 beim Bremsen überzeugt

Die Kawasaki W 800 setzt beim Bremsen eher auf souveräne, gut kontrollierbare Verzögerung im Cruiser-Umfeld. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht ständig maximal sportlich bremst, sondern vorausschauend fährt und die Maschine dabei stabil bleibt.

Vergleich: Dosierbarkeit vs. Cruiser-Ruhe

Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber die KTM ist tendenziell die bessere Wahl, wenn man häufig zügig fährt und sportliche Bremsdosierung erwartet. Die W 800 passt besser zu einem Fahrstil, bei dem Ruhigkeit und Stabilität im Vordergrund stehen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Wie oft wird gefahren?“

RC 390: kurze Wege und dynamische Ausfahrten

Die KTM RC 390 ist besonders praktisch, wenn das Motorrad oft im Stadtverkehr oder auf kurzen, kurvigen Strecken genutzt wird. Das Handling und die sportliche Auslegung machen das Motorrad schnell „einsatzbereit“. Wer gerne spontan fährt, findet hier eine Maschine, die sich nicht nach „großer Tour“ anfühlen muss.

W 800: längere Strecken und entspannte Touren

Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken eher auf längeren Strecken aus. Der Cruiser-Charakter sorgt dafür, dass man auch bei längerer Fahrzeit entspannter bleibt. Wer das Motorrad als Begleiter für Ausfahrten sieht – mit Pausen, schöner Route und klassischem Fahrgefühl – wird sich hier wohler fühlen.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die KTM ist im Alltag oft die „schnellere“ Wahl, wenn man Dynamik will. Die Kawasaki ist oft die „entspanntere“ Wahl, wenn man Komfort und Stil wichtiger findet als maximale Sportlichkeit.

Optik und Charakter: RC 390 als Sport-Statement, W 800 als Klassiker

Auch wenn es nicht nur um Design geht: Der Charakter der beiden Motorräder ist sichtbar. Die KTM RC 390 wirkt wie ein sportliches Werkzeug, das Kurven und Tempo mag. Die Kawasaki W 800 wirkt wie ein modernes Retro-Motorrad mit klassischer Ausstrahlung. Das kann bei der Entscheidung sogar stärker wiegen als man denkt – denn das Motorrad, das man optisch und vom Gefühl her „haben will“, wird meist auch häufiger gefahren.

Welche Unterschiede sind entscheidend?

Beim Vergleich der KTM RC 390 und der Kawasaki W 800 lassen sich die wichtigsten Unterschiede schnell zusammenfassen:

  • Fahrgefühl: KTM eher sportlich-dynamisch, Kawasaki eher entspannt-cruiserhaft.
  • Ergonomie: KTM sportlicher, Kawasaki aufrechter und komfortorientierter.
  • Handling: KTM kurvenagil, Kawasaki stabil und souverän.
  • Motorcharakter: KTM mit Drehfreude und direkter Reaktion, Kawasaki mit gleichmäßigem Lauf.
  • Alltag: KTM für kurze, aktive Fahrten; Kawasaki für längere, entspannte Touren.

Typische Käuferprofile

Die KTM RC 390 passt besonders zu Fahrern, die gerne aktiv fahren, Kurven genießen und ein Motorrad möchten, das schnell „mitdenkt“. Die Kawasaki W 800 passt besonders zu Fahrern, die klassisches Motorradgefühl suchen, entspannt unterwegs sein möchten und dabei Wert auf Komfort und Stil legen.

Fazit:

Die KTM RC 390 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, wie sich das Motorrad in der Kurve anfühlt und wie dynamisch es auf Gas und Richtungswechsel reagiert. Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und eine sportlichere Sitzposition akzeptiert, bekommt mit der RC 390 ein Motorrad, das Fahrspaß sehr direkt vermittelt.

Die Kawasaki W 800 ist die bessere Wahl, wenn Komfort, klassischer Charakter und entspanntes Cruisen wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Wer längere Strecken genießt, einen gleichmäßigen Motorlauf bevorzugt und eine aufrechtere, weniger fordernde Ergonomie sucht, findet in der W 800 die stimmigere Option.

Kurz gesagt: RC 390 für sportliche Dynamik, W 800 für klassisches, ruhiges Wohlfühlfahren.

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