UVP 6.899 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Wie schlägt sich A2 Renner aus Österreich auf der Landstraße?
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • wieselflinker Kurvenflitzer
  • obenrum ordentliche Leistung
  • wertige Verarbeitung
  • leicht und einfach zu beherrschen
Kontra:
  • untenrum wenig Leistung
  • Federbein hinten etwas zu soft
  • Getriebe kalt etwas hakelig
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht164kg
Radstand1.340mm
Radstand1.340mm
Sitzhöhe: 824 mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite395km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP USD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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KTM RC 390 vs. Royal Enfield Guerrilla 450: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Kategorie“ wirken, aber beim Fahren schnell eine ganz eigene Handschrift zeigen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der KTM RC 390 und der Royal Enfield Guerrilla 450 ist genau so ein Fall: Die KTM steht für sportliche Ausrichtung, spürbare Dynamik und ein Setup, das auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Die Royal Enfield dagegen bringt einen anderen Anspruch mit: mehr Charakter, mehr „Road-Trip-Gefühl“ und eine entspanntere Art, Kilometer zu sammeln.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – inklusive Stärken und Schwächen – damit klar wird, welches Motorrad zu den eigenen Prioritäten passt. Dabei geht es nicht nur um Daten, sondern vor allem um das, was man im Alltag und auf der Strecke wirklich merkt.

Grundcharakter: Sportlich fokussiert vs. eigenständig und alltagstauglich

Die KTM RC 390 ist als sportliches Motorrad konzipiert. Das merkt man bereits am Gesamtkonzept: kompakte Maße, sportliche Sitzposition und ein Fahrstil, der auf Agilität und zügige Richtungswechsel ausgelegt ist. Wer gerne dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für schnelle Runden nutzt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt weniger wie ein reines Rennstrecken-Tool und mehr wie ein Motorrad, das mit seinem eigenen Rhythmus fährt. Das Design und die Auslegung zielen auf eine Mischung aus Alltag, Landstraße und gelegentlicher Tour. Dabei steht nicht das maximale „Spitzentempo-Gefühl“ im Vordergrund, sondern ein souveräner, charaktervoller Auftritt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Fahrgefühl zeigen

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen sportlicher Ausrichtung und „Allround-Charakter“. Die KTM RC 390 wirkt im Fahrbetrieb oft direkter und spritziger. Das liegt nicht nur an der sportlichen Abstimmung, sondern auch daran, wie das Motorrad Gasbefehle umsetzt: Beschleunigung fühlt sich zügig an, und das Motorrad lädt sich beim Herausbeschleunigen aus Kurven schnell wieder auf.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigeren, weniger hektischen Fahrbild aus. Der Motor wirkt weniger wie „sofort auf Attacke“, sondern eher wie „ruhig auf Linie“. Das kann im Alltag ein Vorteil sein: weniger Stress im Stadtverkehr, angenehmeres Fahren bei wechselnden Geschwindigkeiten und ein Charakter, der auch bei längeren Strecken nicht nervt.

Stärken der KTM: dynamisches Ansprechverhalten, sportliche Beschleunigungswirkung, kurvenorientiertes Fahrgefühl.
Schwächen der KTM: sportliche Auslegung kann im Alltag (je nach Körperhaltung) weniger komfortabel wirken, besonders bei längeren Fahrten oder viel Stop-and-Go.

Stärken der Royal Enfield: souveräner Charakter, entspannteres Fahrbild, angenehmeres „Mit-dem-Motor-arbeiten“ statt „Motor ausreizen“.
Schwächen der Royal Enfield: wer maximale sportliche Direktheit sucht, empfindet das Fahrgefühl möglicherweise weniger „spitz“ als bei der KTM.

Handling und Fahrwerk: Agilität vs. souveräne Gelassenheit

Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die KTM RC 390 ist auf Agilität getrimmt. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und fühlt sich in Kurven wie ein „leichtes Paket“ an. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei sportlicher Fahrweise zeigt die KTM ihre Stärken: Richtungswechsel gelingen spontan, und das Motorrad vermittelt ein klares Gefühl für die Linie.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 fährt sich dagegen eher stabil und kontrolliert. Das Setup wirkt weniger darauf ausgelegt, jede Lenkbewegung maximal sportlich zu belohnen, sondern eher darauf, das Motorrad sicher und berechenbar zu halten. Auf unruhigerem Asphalt oder bei wechselnden Bedingungen kann das ein Vorteil sein: Das Motorrad wirkt weniger „nervös“, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter.

Stärken der KTM: schnelle Kurvenwechsel, sportliche Rückmeldung, hoher Fahrspaß bei dynamischem Fahren.
Schwächen der KTM: sportliche Geometrie und Sitzposition können bei längeren Fahrten fordernder sein.

Stärken der Royal Enfield: souveräne Stabilität, angenehmes Fahrverhalten im Alltag, weniger „auf Kante“.
Schwächen der Royal Enfield: bei sehr sportlicher Fahrweise kann das letzte Quäntchen „Rennstrecken-Feeling“ fehlen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder zielen auf sicheres Verzögern, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die KTM RC 390 wirkt im Bremsgefühl oft sportlich abgestimmt. Das heißt: Beim Dosieren fühlt sich die Verzögerung direkt an, und das Motorrad unterstützt eine zügige Fahrweise. Wer häufig kräftig bremst oder sportlich in Kurven einlenkt, wird die direkte Rückmeldung schätzen.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt eher auf kontrollierte, gut dosierbare Verzögerung. Das kann im Alltag besonders angenehm sein, weil sich das Motorrad auch in Situationen mit wechselnder Verkehrslage ruhig und berechenbar anfühlt. Wer nicht ständig „hart am Limit“ fährt, profitiert von dieser Gelassenheit.

Stärken der KTM: sportliches Bremsgefühl, gute Dosierbarkeit für dynamische Fahrten.
Schwächen der KTM: sportliche Abstimmung kann bei sehr entspanntem Fahrstil weniger „weich“ wirken.

Stärken der Royal Enfield: kontrolliertes, alltagstaugliches Bremsverhalten, gutes Sicherheitsgefühl im Verkehr.
Schwächen der Royal Enfield: wer maximale Sportlichkeit erwartet, könnte die Abstimmung weniger „aggressiv“ empfinden.

Sitzposition und Komfort: Sportlicher Fokus vs. entspannter Alltag

Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die KTM RC 390 ist klar sportlich ausgelegt. Das bedeutet: Sitzposition und Haltung sind darauf optimiert, aktiv zu fahren. Für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen Kurven und Tempo Spaß machen, ist das ein Vorteil. Bei längeren Fahrten oder viel Stadtverkehr kann die sportliche Haltung jedoch anstrengender werden.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt insgesamt alltagstauglicher. Die Sitzposition ist weniger „eingeklemmt“, das Fahrgefühl bleibt entspannter. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende auf der Landstraße Spaß macht, sondern auch unter der Woche zuverlässig funktioniert.

Stärken der KTM: sportliche Ergonomie, aktives Fahren wird belohnt.
Schwächen der KTM: Komfort kann bei längeren Strecken oder häufigem Stop-and-Go begrenzt sein.

Stärken der Royal Enfield: entspannter Komfort, angenehmer für Alltag und Touren.
Schwächen der Royal Enfield: wer eine kompromisslose Sporthaltung sucht, findet sie hier weniger stark ausgeprägt.

Design und Alltag: Wer will wie fahren?

Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst auch, wie ein Motorrad „im Kopf“ wirkt. Die KTM RC 390 strahlt sportliche Zielstrebigkeit aus. Das passt zum Fahrstil: schnell, direkt, kurvenorientiert. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen eigenständig und weniger „auf Rennstrecke getrimmt“. Das unterstützt den Eindruck, dass sie eher für entspannte Fahrten und eine gewisse Freiheit im Alltag gemacht ist.

Im Alltag zeigt sich außerdem: Ein Motorrad wird dann wirklich gut, wenn es zu den eigenen Wegen passt. Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird die KTM eher als passend empfinden. Wer dagegen regelmäßig pendelt, auch mal länger unterwegs ist und dabei Wert auf ein ruhiges, charaktervolles Fahrgefühl legt, findet in der Royal Enfield oft die bessere Basis.

Für wen eignet sich welche Philosophie?

Die KTM RC 390 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die sportlich fahren möchten, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad suchen, das auf Dynamik ausgelegt ist. Sie passt gut, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch ein Stück Fahrspaß im Alltag liefert.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit Charakter wollen, das im Alltag souverän bleibt und auch auf längeren Strecken entspannt fährt. Sie passt gut, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird und nicht ständig „sportlich getrieben“ werden muss.

Fazit:

Die KTM RC 390 ist die klar sportlichere Option: Sie überzeugt mit direktem Fahrgefühl, agilerem Handling und einer Abstimmung, die dynamisches Fahren besonders belohnt. Wer Kurven liebt, gerne zügig unterwegs ist und eine sportliche Sitzposition in Kauf nimmt, findet hier ein Motorrad, das schnell Lust auf mehr macht.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet dagegen mit Charakter und Alltagstauglichkeit. Sie wirkt insgesamt souveräner und entspannter, was im Stadtverkehr und auf längeren Strecken spürbar wird. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch im Alltag zuverlässig funktioniert und dabei eine eigene Note mitbringt, trifft mit der Guerrilla 450 oft die bessere Wahl.

Kurz gesagt: KTM für sportliche Dynamik, Royal Enfield für entspanntes, charaktervolles Fahren.

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