| UVP | 16.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr angenehme Sitzposition
- sehr gute Bremsen
- V2 mit tonnenweise Character
- Einarmschwinge mit integrierten Kardanantrieb
- 95 dbA und schöner Sound
- allerschönstes Rücklicht in Triebwerks-Optik
- Drahtspeichenfelgen ohne Aufpreis
- Heizgriffe, QuickShifter und Hauptständer nur gegen Aufpreis
- Sitzbank nicht in der Höhe verstellbar
- Blinker zwar LED, aber etwas dunkel
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 90 Grad | |
| Hubraum | 1.042 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 8.700 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 412 | km |
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD-Gabel 46 mm, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Zentralfederbein, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 170/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Monobloc ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Stelvio ist ein sehr gelungenes Adventure-Bike mit klarer Tendenz zur Nutzung auf der Straße. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern bietet auch einen sehr eigenständigen Charakter. Ihr V2 feuert keine übertriebene Leistungs-Show ab, bietet aber stets genug Power für zügiges und falls gewollt auch sportliches Vorankommen. Sie hat tolle Bremsen und gute Reifen ab Werk (Michelin Anakee Adventure), allerdings sind einige Features nur gegen Aufpreis erhältlich. Insgesamt eine sehr schöne Maschine mit viel Fahrspaß, die so manchen potentiellen GS-Kunden ins Grübeln kommen lassen wird.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Moto Guzzi Stelvio und ihr Schwestermodell, die V100 Mandello als Vorführer für eine ausgiebige Probefahrt auf schönen, kurvigen Landstraßen bereit.
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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Moto Guzzi Stelvio vs BMW R 12 G S: Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren
Wenn zwei Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger sind Charakter, Ergonomie, Fahrgefühl und die Frage, wie gut sich ein Motorrad im Alltag und auf längeren Strecken anfühlt. Genau darum geht es im Vergleich zwischen Moto Guzzi Stelvio und BMW R 12 G S: Beide Modelle sind für Touren gemacht, beide wirken auf ihre Art souverän – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Motorräder miteinander eingeordnet. Dabei zeigt sich schnell: Die eine Maschine spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Komfort und entspannte Kontrolle zählen, die andere punktet vor allem bei Fahrdynamik, moderner Elektronik und dem typischen BMW-Gefühl von Präzision.
Grundidee: Reiseenduro mit unterschiedlichem Charakter
Die Moto Guzzi Stelvio steht für eine Reiseenduro-Philosophie, die viel Wert auf entspannte Beherrschbarkeit legt. Das Motorrad wirkt in der Praxis oft so, als wolle es lange Strecken ohne Stress begleiten. Gerade auf wechselndem Terrain – von Asphalt bis zu leichtem Schotter – spielt diese Art von „ruhiger Kraft“ ihre Vorteile aus.
Die BMW R 12 G S verfolgt dagegen einen Ansatz, der stärker auf Dynamik und ein sehr fein abgestimmtes Gesamtpaket abzielt. Das Motorrad vermittelt häufig das Gefühl, dass es sich schnell an den jeweiligen Fahrstil anpasst. Wer gerne zügig unterwegs ist oder sich auf präzise Rückmeldung verlässt, findet hier eine passende Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Stelvio wirkt häufig „gleichmäßiger“ im Antritt und unterstützt eine entspannte Fahrweise. Das ist besonders angenehm, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus vielen Situationen mit wechselnder Geschwindigkeit: Stadtverkehr, Landstraße, kurze Schotterpassagen und wieder zurück.
Die BMW R 12 G S spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Durchzug und spürbarer Dynamik aus. Gerade wenn es zügiger wird, wirkt das Motorrad oft sehr direkt. Das kann auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein, weil sich das Fahrgefühl schnell auf „mehr Tempo“ umstellen lässt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Moto Guzzi Stelvio: Stärke ist das harmonische, tourentaugliche Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ für sehr sportliche Ansprüche weniger im Vordergrund steht als bei dynamischeren Charakteren.
- BMW R 12 G S: Stärke ist die spürbare Agilität und die Art, wie Leistung in Fahrdynamik übersetzt wird. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche Fahrerinnen und Fahrer im Alltag „zu präsent“ wirkt, wenn man eher entspannt und gleichmäßig unterwegs sein möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie gut ein Motorrad mit Unebenheiten, Belagswechseln und Lastwechseln klarkommt. Die Stelvio wird im Vergleich häufig als Motorrad wahrgenommen, das souverän bleibt, ohne dabei hektisch zu werden. Dadurch eignet sie sich besonders gut für längere Touren, bei denen man nicht ständig „nacharbeiten“ möchte.
Die BMW R 12 G S wirkt im Handling oft sehr präzise. Gerade in Kurven und bei Richtungswechseln kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell auf Eingaben reagiert. Wer gerne aktiv fährt, profitiert davon besonders.
Wie sich das in der Praxis zeigt
Auf der Straße fühlt sich die Stelvio häufig wie ein „verlässlicher Reisebegleiter“ an. Auf Schotter und unruhigerem Untergrund hilft die Art der Abstimmung dabei, dass das Motorrad nicht unnötig nervös wird. Die BMW dagegen kann auf ähnlichem Terrain sehr kontrolliert wirken, wenn die Fahrweise dynamischer ist – allerdings verlangt sie dann oft etwas mehr Aufmerksamkeit, um das volle Potenzial auszuspielen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerungsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Tourenbetrieb ausgelegt, aber sie vermitteln das Sicherheitsgefühl unterschiedlich.
Die Stelvio punktet tendenziell mit gutem „Alltags-Feedback“: Man kann Verzögerungen fein dosieren, ohne dass es sich kompliziert anfühlt. Die BMW R 12 G S wirkt häufig noch einen Tick direkter, was gerade bei sportlicherer Fahrweise oder in Situationen mit häufigem Tempowechsel angenehm ist.
Stärken und Schwächen bei der Bremsperformance
- Moto Guzzi Stelvio: Stärke ist die intuitive Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierter Fahrweise der letzte „Biss“ nicht ganz so dominant wirkt wie bei den dynamischeren Setups.
- BMW R 12 G S: Stärke ist die direkte Rückmeldung und die sportliche Anmutung. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung für sehr entspannte Fahrstile manchmal „zu schnell“ reagiert.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Elektronik ist bei modernen Adventure-Bikes ein zentrales Thema. Im Vergleich wird deutlich, dass die BMW R 12 G S besonders stark auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrmodi, Regelung und Assistenz setzt. Das kann helfen, je nach Untergrund und Fahrstil die passende Einstellung schnell zu finden.
Die Moto Guzzi Stelvio bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber in der Wahrnehmung oft „geradliniger“: weniger Spielerei, mehr Fokus auf ein stimmiges Grundsetup. Für Fahrerinnen und Fahrer, die lieber intuitiv fahren und nicht ständig an Einstellungen drehen möchten, kann das ein Plus sein.
Worauf es bei der Elektronik wirklich ankommt
Entscheidend ist, wie gut sich die Systeme in den Fahralltag integrieren. Die BMW kann durch ihre Elektronik besonders dann überzeugen, wenn unterschiedliche Bedingungen schnell wechseln. Die Stelvio ist dagegen oft dann stark, wenn man sich auf ein ruhiges, konsistentes Fahrgefühl verlassen möchte.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Alltag
Komfort entscheidet darüber, ob eine Tour nach 200 Kilometern noch genauso entspannt ist wie nach 20. Im Vergleich zeigt sich: Die Stelvio zielt spürbar auf eine entspannte Sitzhaltung und eine Reiseergonomie, die lange Strecken unterstützt. Gerade wenn man häufig unterwegs ist und nicht nur „kurz mal“ fährt, wird dieser Punkt relevant.
Die BMW R 12 G S bietet ebenfalls guten Komfort, wirkt aber häufig etwas „sportlicher“ in der Gesamthaltung. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne aktiv fährt und Kurven dynamisch angeht. Wer dagegen sehr lange, gleichmäßige Strecken bevorzugt, könnte die Stelvio als noch entspannter empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Gepäck
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag funktioniert: Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten, sowie die Frage, wie unkompliziert es sich für Touren vorbereiten lässt. Beide Modelle sind grundsätzlich reisetauglich, aber sie unterscheiden sich in der Art, wie sie sich „anfühlen“.
Die Stelvio wirkt häufig wie ein Motorrad, das sich auch im gemischten Betrieb gut kontrollieren lässt. Das macht sie attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern auch unter der Woche Touren planen.
Die BMW R 12 G S ist ebenfalls alltagstauglich, kann aber durch ihre dynamische Auslegung stärker zu einer aktiveren Fahrweise verleiten. Wer das mag, bekommt ein Motorrad, das sich schnell „leicht“ anfühlt. Wer eher gemütlich unterwegs ist, sollte darauf achten, ob die Abstimmung zum eigenen Stil passt.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Moto Guzzi Stelvio: Stärke ist die entspannte Reiseorientierung und das gutmütige Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie weniger „Premium-Direktheit“ vermittelt als die BMW.
- BMW R 12 G S: Stärke ist die präzise Gesamtwirkung und die moderne Unterstützung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche Fahrerinnen und Fahrer im Alltag etwas mehr „Fokus“ verlangt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Beim Vergleich zwischen Moto Guzzi Stelvio und BMW R 12 G S geht es am Ende um die eigene Priorität: Möchte man vor allem entspannt reisen, oder sucht man ein Motorrad, das auch bei sportlicherer Gangart sehr präzise bleibt?
Typische Profile für die Moto Guzzi Stelvio
Die Stelvio passt besonders gut, wenn lange Touren im Vordergrund stehen und ein ruhiges, konsistentes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Dynamik. Wer gerne gleichmäßig unterwegs ist, sich auf Dosierbarkeit und Komfort verlässt und auch abseits der perfekten Straße entspannt bleiben möchte, findet hier eine stimmige Wahl.
Typische Profile für die BMW R 12 G S
Die BMW R 12 G S ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sehr präzises Handling und eine moderne Elektronik schätzen. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und sich über schnelle Anpassbarkeit freut, bekommt ein Motorrad, das sich wie ein durchdachtes Gesamtpaket anfühlt.
Fazit:
Die Moto Guzzi Stelvio ist die bessere Wahl, wenn Komfort, entspannte Kontrolle und ein tourentauglicher Charakter im Vordergrund stehen. Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn Strecken länger werden, der Untergrund wechselt und das Motorrad vor allem „einfach mitkommt“, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Wer eine Reiseenduro sucht, die sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, trifft mit der Stelvio häufig genau den richtigen Ton.
Die BMW R 12 G S spielt ihre Stärken vor allem bei Präzision, Dynamik und moderner Unterstützung aus. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne aktiv fahren, häufig zwischen verschiedenen Bedingungen wechseln und dabei ein sehr direktes, fein abgestimmtes Fahrgefühl möchten. Wer in Kurven und beim Tempowechsel das Maximum aus dem Motorrad holen will, findet in der BMW oft die passendere Basis.
Kurz gesagt: Stelvio für entspanntes Reisen mit souveränem Grundgefühl, BMW für präzise Dynamik und Elektronik, die den Fahrstil unterstützt.