UVP 16.499 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Das schöne Adventure-Bike vom Comer See im Test
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Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr angenehme Sitzposition
  • sehr gute Bremsen
  • V2 mit tonnenweise Character
  • Einarmschwinge mit integrierten Kardanantrieb
  • 95 dbA und schöner Sound
  • allerschönstes Rücklicht in Triebwerks-Optik
  • Drahtspeichenfelgen ohne Aufpreis
Kontra:
  • Heizgriffe, QuickShifter und Hauptständer nur gegen Aufpreis
  • Sitzbank nicht in der Höhe verstellbar
  • Blinker zwar LED, aber etwas dunkel
Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.520mm
Länge2.190mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 830 mm
Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartV2 90 Grad
Hubraum1.042ccm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 8.700 U/Min
Drehmoment105 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite412km
Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneSachs USD-Gabel 46 mm, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenKayaba Zentralfederbein, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 19 Zoll
Reifen hinten170/60 17 Zoll
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben Monobloc ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)

Fazit

Die neue Stelvio ist ein sehr gelungenes Adventure-Bike mit klarer Tendenz zur Nutzung auf der Straße. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern bietet auch einen sehr eigenständigen Charakter. Ihr V2 feuert keine übertriebene Leistungs-Show ab, bietet aber stets genug Power für zügiges und falls gewollt auch sportliches Vorankommen. Sie hat tolle Bremsen und gute Reifen ab Werk (Michelin Anakee Adventure), allerdings sind einige Features nur gegen Aufpreis erhältlich. Insgesamt eine sehr schöne Maschine mit viel Fahrspaß, die so manchen potentiellen GS-Kunden ins Grübeln kommen lassen wird.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Moto Guzzi Stelvio und ihr Schwestermodell, die V100 Mandello als Vorführer für eine ausgiebige Probefahrt auf schönen, kurvigen Landstraßen bereit.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.499 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2024
  • Farben: Grau-Schwarz, Gelb-Silber

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Moto Guzzi Stelvio vs. Harley-Davidson Low Rider S – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Moto Guzzi Stelvio und die Harley-Davidson Low Rider S, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein reiseorientiertes Konzept mit Fokus auf Vielseitigkeit und Langstrecke auf einen Cruiser, der vor allem durch seine markante Optik, den Charakter des Motors und ein sehr direktes Fahrgefühl überzeugt. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheiden möchte, sollte vor allem verstehen, wie sich die Stärken der Modelle im Alltag und auf längeren Touren ausspielen.

Grundidee im Vergleich: Reiseenduro vs. Cruiser

Die Moto Guzzi Stelvio steht für ein Motorrad, das für unterschiedliche Strecken gemacht ist: Landstraße, längere Touren und auch der eine oder andere Ausflug abseits des reinen Asphalt-Rhythmus. Das spiegelt sich in der Ausrichtung auf Komfort, Stabilität und eine entspannte, aber dennoch aktive Fahrweise wider.

Die Harley-Davidson Low Rider S verfolgt dagegen eine klarere Linie: Cruiser-Feeling, kräftiger Auftritt und ein Fahrstil, der sich weniger nach „Tourenplan“ und mehr nach „Fahrt genießen“ anfühlt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind typisch für die US-Cruiser-Philosophie: spürbar, präsent und mit viel Charakter.

Fahrgefühl und Charakter: Wie sich die Motorräder anfühlen

Stelvio: ruhig, kontrolliert und tourentauglich

Die Stelvio wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man „mitnimmt“. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass die Maschine auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil: Man bleibt konzentriert, ohne dass das Motorrad ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Die Maschine unterstützt eine gleichmäßige Linie, was das Handling auf Landstraßen besonders angenehm macht.

Low Rider S: direkt, kraftvoll und emotional

Die Low Rider S spielt ihre Stärken anders aus. Der Cruiser-Charakter sorgt dafür, dass das Motorrad beim Beschleunigen und im Vortrieb sehr präsent ist. Das Fahrgefühl ist weniger „präzise Werkzeugmaschine“, sondern eher „kraftvoller Begleiter“. Wer gerne zügig beschleunigt, kurze Abstände im Verkehr nutzt oder einfach den Sound und die Reaktion des Motors spürt, wird hier schnell das passende Gefühl finden.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Cruiser-Position

Bei der Sitzposition zeigen sich die Konzepte deutlich. Die Stelvio bietet eine eher tourenorientierte Ergonomie: Die Haltung unterstützt längere Fahrten, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „in einer Position festzustecken“. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus einer Runde um die Ecke besteht, sondern aus mehreren Stunden am Stück.

Die Low Rider S setzt auf eine klassische Cruiser-Optik und -Haltung. Das kann sehr angenehm sein, wenn der gewünschte Fahrstil eher entspannt und „auf den Punkt“ ist. Gleichzeitig gilt: Wer viel sportlich aktiv fahren möchte oder häufig längere Strecken mit häufigem Positionswechsel fährt, sollte darauf achten, ob die Sitzgeometrie zum eigenen Körper passt.

Motor und Antrieb: Unterschiedliche Stärken in der Praxis

Im Vergleich der Motorcharakteristik ist die Richtung klar: Die Stelvio wirkt darauf ausgelegt, gleichmäßig zu laufen und dabei eine souveräne Fahrbarkeit zu liefern. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht nur „maximal Gas“, sondern auch kontrolliertes Tempo und saubere Übergänge zwischen Beschleunigen und Rollen möchte.

Die Low Rider S steht dagegen für einen deutlich emotionaleren Antrieb. Der Cruiser-Ansatz sorgt dafür, dass das Motorrad beim Herausbeschleunigen sehr spürbar nach vorne geht. Das ist ein Plus, wenn man gerne mit dem Motor arbeitet und das Motorrad als Teil des Fahrerlebnisses versteht.

Handling und Fahrdynamik: Wie leicht oder wie „groß“ sich das Motorrad anfühlt

Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder vor allem in der Art, wie sie sich im Alltag bewegen. Die Stelvio ist im Vergleich eher darauf ausgelegt, dass man sie auch auf wechselnden Strecken kontrolliert bewegen kann. Das hilft beim Wechsel zwischen Kurven, beim Überholen und bei der täglichen Nutzung.

Die Low Rider S fühlt sich dagegen oft „massiver“ an. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, denn Cruiser sind häufig genau dafür gemacht: stabil, standfest und mit einem Fahrstil, der nicht ständig hektisch korrigiert. Wer das Motorrad so fährt, wie es gedacht ist, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtgefühl.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo

Bei Bremsen und dem generellen Sicherheitsgefühl geht es im Vergleich weniger um „besser oder schlechter“, sondern um die Art der Rückmeldung. Die Stelvio wirkt dabei wie ein Motorrad, das in vielen Situationen berechenbar bleibt – besonders dann, wenn man zügig fährt und die Linie halten möchte. Die Low Rider S kann ebenfalls stark verzögern, aber das Sicherheitsgefühl entsteht hier stärker aus dem Gesamtkonzept: Motorcharakter, Stabilität und die Art, wie das Motorrad beim Bremsen „zusammenarbeitet“.

Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt

Im Alltag entscheidet oft die Ausstattung darüber, wie entspannt die Fahrt wird. Die Stelvio ist als Reiseenduro tendenziell näher an dem, was man für längere Strecken braucht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne für Touren vorbereitet und das auch mit wechselnden Anforderungen gut klarkommt.

Die Low Rider S punktet im Alltag vor allem durch ihren Charakter und die Art, wie sie sich im Stadt- und Landstraßenverkehr anfühlt. Wer gerne „präsent“ fährt und das Motorrad als Statement versteht, wird hier schnell Freude haben. Gleichzeitig sollte man bei der Entscheidung bedenken, wie oft man wirklich lange Strecken am Stück fährt und wie wichtig dabei eine tourenorientierte Ergonomie ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Moto Guzzi Stelvio – Stärken

  • Tourenfokus: unterstützt längere Fahrten mit ruhigem, kontrolliertem Fahrgefühl.
  • Vielseitigkeit: eignet sich für unterschiedliche Streckenprofile und Fahrstile.
  • Ergonomie: wirkt auf Komfort ausgelegt, ohne die Fahrdynamik komplett zu verlieren.

Moto Guzzi Stelvio – mögliche Schwächen

  • Wer vor allem den „Cruiser-Look“ und das typische Cruiser-Feeling sucht, findet hier eher ein Reiseenduro-Konzept.
  • Je nach persönlichem Geschmack kann die Stelvio weniger „Show“ im Stand und beim Anfahren ausstrahlen als ein Cruiser.

Harley-Davidson Low Rider S – Stärken

  • Emotionaler Antrieb: der Cruiser-Charakter macht jede Fahrt spürbar.
  • Präsenz: wirkt im Straßenbild stark und macht das Fahrerlebnis besonders.
  • Stabilität: passt gut zu einem entspannten, souveränen Fahrstil.

Harley-Davidson Low Rider S – mögliche Schwächen

  • Für sehr lange Touren kann die Cruiser-Ergonomie je nach Körper und Fahrgewohnheit weniger ideal sein.
  • Wer häufig sehr dynamisch und „leichtfüßig“ durch enge Situationen fährt, muss den Cruiser-Charakter bewusst mitfahren.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Moto Guzzi Stelvio ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Alltagstauglichkeit und Vielseitigkeit liegt. Wer gerne plant, mehrere Streckenarten kombiniert und dabei ein Motorrad möchte, das über Stunden hinweg angenehm bleibt, trifft mit der Stelvio eine sehr stimmige Wahl.

Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem Charakter, Sound, Vortrieb und Cruiser-Feeling liefern soll. Wer das Fahren als Erlebnis versteht, gerne zügig beschleunigt und die Optik sowie die Art des Antriebs besonders wichtig findet, wird mit dem Low Rider S deutlich mehr „Gänsehaut“ im Alltag bekommen.

Fazit:

Die Moto Guzzi Stelvio gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn ein Motorrad gesucht wird, das für unterschiedliche Strecken gemacht ist und bei längeren Fahrten Komfort sowie Kontrolle in den Vordergrund stellt. Sie ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig Touren fahren, Wert auf eine tourentaugliche Ergonomie legen und ein eher ruhiges, berechenbares Fahrgefühl bevorzugen.

Die Harley-Davidson Low Rider S spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad vor allem emotional sein soll: kräftiger Vortrieb, Cruiser-Charakter und eine starke Präsenz im Straßenbild. Wer gerne entspannt unterwegs ist, das Fahrerlebnis über den Motor und das Gesamtgefühl definiert und mit der Cruiser-Sitzposition gut zurechtkommt, findet im Low Rider S die passendere Option.

Kurz gesagt: Stelvio für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, Low Rider S für Charakter, Stil und emotionales Fahren.

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