| UVP | 16.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr angenehme Sitzposition
- sehr gute Bremsen
- V2 mit tonnenweise Character
- Einarmschwinge mit integrierten Kardanantrieb
- 95 dbA und schöner Sound
- allerschönstes Rücklicht in Triebwerks-Optik
- Drahtspeichenfelgen ohne Aufpreis
- Heizgriffe, QuickShifter und Hauptständer nur gegen Aufpreis
- Sitzbank nicht in der Höhe verstellbar
- Blinker zwar LED, aber etwas dunkel
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 90 Grad | |
| Hubraum | 1.042 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 8.700 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 412 | km |
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD-Gabel 46 mm, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Zentralfederbein, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 170/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Monobloc ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die neue Stelvio ist ein sehr gelungenes Adventure-Bike mit klarer Tendenz zur Nutzung auf der Straße. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern bietet auch einen sehr eigenständigen Charakter. Ihr V2 feuert keine übertriebene Leistungs-Show ab, bietet aber stets genug Power für zügiges und falls gewollt auch sportliches Vorankommen. Sie hat tolle Bremsen und gute Reifen ab Werk (Michelin Anakee Adventure), allerdings sind einige Features nur gegen Aufpreis erhältlich. Insgesamt eine sehr schöne Maschine mit viel Fahrspaß, die so manchen potentiellen GS-Kunden ins Grübeln kommen lassen wird.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Moto Guzzi Stelvio und ihr Schwestermodell, die V100 Mandello als Vorführer für eine ausgiebige Probefahrt auf schönen, kurvigen Landstraßen bereit.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Moto Guzzi Stelvio vs Harley-Davidson Street Glide Ultra: Vergleich für Touren, Alltag und Fernweh
Wer sich zwischen der Moto Guzzi Stelvio und der Harley-Davidson Street Glide Ultra entscheidet, steht vor einer spannenden Frage: Soll es eher die vielseitige Reiseenduro sein, die auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß macht – oder die große Harley, die mit Touring-Feeling, viel Komfort und einer klaren Straßenpräsenz aufwartet? Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder im Alltag, auf längeren Strecken und bei der Frage, wie sich die Kraft auf die Straße bringt?
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Premium-Touring
Die Moto Guzzi Stelvio steht für einen ausgewogenen Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste große Tour aus dem Stall holt, sondern auch für den Alltag. Der Fokus liegt dabei auf Allround-Fähigkeiten und einem Fahrgefühl, das auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht. Die Stelvio ist damit besonders interessant, wenn Touren zwar geplant sind, aber die Streckenwahl flexibel bleibt.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra dagegen ist ein klassisches Premium-Touring-Motorrad. Hier steht weniger die Vielseitigkeit im Vordergrund, sondern das Erlebnis auf der Straße: viel Komfort, ein starker Auftritt und ein Fahrstil, der auf entspannte Kilometer ausgelegt ist. Wer lange Strecken liebt und Wert auf eine „Reise-Lounge“ legt, findet in der Street Glide Ultra eine sehr stimmige Richtung.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Im Vergleich der beiden Konzepte zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder liefern auf ihre Art „Tour-Power“, aber sie tun es mit unterschiedlicher Charakteristik. Die Moto Guzzi Stelvio wirkt in der Praxis oft harmonisch und alltagstauglich. Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass man nicht ständig am Drehzahlrad drehen muss, um zügig voranzukommen. Das unterstützt ein entspanntes Fahren – besonders dann, wenn die Route wechselhaft ist oder man häufig beschleunigt und wieder bremst.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt dagegen stärker auf das Gefühl von Kraft und Durchzug. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass sich das Fahren wie ein gleichmäßiger Strom anfühlt: Gas geben, Tempo aufbauen, und dann die Strecke genießen. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn es darum geht, auch mit Gepäck souverän zu bleiben, spielt der Touring-Charakter seine Stärken aus.
Stärken und Schwächen im Motor- und Fahrgefühl-Vergleich
- Moto Guzzi Stelvio: punktet mit einem ausgewogenen, „tour-tauglichen“ Fahrgefühl und wirkt vielseitig für unterschiedliche Strecken. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf dem klassischen Harley-Touring-Erlebnis liegt.
- Harley-Davidson Street Glide Ultra: überzeugt mit starkem Touring-Durchzug und dem typischen Langstrecken-Feeling. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es enger oder unruhiger wird.
Komfort und Ergonomie: Wie gut sitzt man auf langen Strecken?
Beim Thema Komfort unterscheiden sich die beiden Maschinen deutlich durch ihren Einsatzzweck. Die Moto Guzzi Stelvio ist so gedacht, dass man auch über längere Zeit entspannt unterwegs ist, ohne dass sich das Motorrad wie ein reines „Straßen-Schiff“ anfühlt. Die Sitzposition und die Ergonomie zielen darauf ab, dass man sich kontrolliert bewegt und nicht nur „mitläuft“. Das ist besonders angenehm, wenn die Tour nicht nur aus geraden Linien besteht.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist dagegen klar auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Dazu gehören vor allem die Touring-Komponenten, die das Fahren ruhiger machen: Windschutz, Gepäckmöglichkeiten und das insgesamt sehr „tourige“ Setup. Wer häufig mit Sozius unterwegs ist oder viel Gepäck mitnimmt, wird die Ausrichtung der Street Glide Ultra schnell zu schätzen wissen.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Street Glide Ultra spielt ihre Vorteile besonders bei konstanten Geschwindigkeiten und längeren Fahrten aus. Die Stelvio ist dafür oft die bessere Wahl, wenn die Tour auch mal „anders“ wird – etwa mit wechselnden Geschwindigkeiten, Landstraßen und Situationen, in denen man öfter manövriert oder die Route spontan anpasst.
Handling und Fahrwerk: Stabil oder agil?
Das Handling ist bei beiden Motorrädern ein zentrales Thema, aber mit unterschiedlicher Zielsetzung. Die Moto Guzzi Stelvio wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man aktiv fahren kann. Das Fahrwerk unterstützt ein sicheres Gefühl und lässt die Maschine auch dann kontrolliert wirken, wenn die Straße nicht perfekt ist. Dadurch entsteht ein gutes Vertrauen, gerade wenn die Route mehr als nur Autobahn ist.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist stark auf Stabilität bei Reisegeschwindigkeiten ausgelegt. Das Motorrad liegt ruhig, vermittelt Souveränität und macht das Fahren über längere Strecken angenehm. In engen Kurven oder bei häufigem Richtungswechsel kann das Gewicht und die Bauart jedoch spürbarer werden als bei der Stelvio.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für ihre Klasse so ausgelegt, dass sie kontrolliert verzögern und stabil bleiben. Im Vergleich zeigt sich aber: Die Stelvio wirkt oft „direkter“ im Fahrgefühl, während die Street Glide Ultra eher „groß“ und souverän wirkt – besonders dann, wenn man das Motorrad als Touring-Plattform versteht.
Touring-Ausstattung: Gepäck, Windschutz und Alltag
Touring bedeutet nicht nur „weit fahren“, sondern auch: bequem bleiben, Gepäck sinnvoll verstauen und möglichst wenig Stress aufkommen lassen. Hier spielt die Harley-Davidson Street Glide Ultra ihre Stärken sehr deutlich aus. Die Ausrichtung auf Langstrecke zeigt sich in der Touring-Logik: Windschutz, Stauraum und ein Gesamtpaket, das für Reisen gemacht ist.
Die Moto Guzzi Stelvio punktet dagegen mit einer Art „Reise-Flexibilität“. Wer gern plant, aber auch gern spontan umdisponiert, findet in der Stelvio ein Motorrad, das sich nicht nur auf eine Art von Strecke festnagelt. Gepäck ist ebenfalls ein Thema, aber die Maschine wirkt stärker wie ein Reisebegleiter, der auch mal andere Wege zulässt.
Elektronik und Bedienung
In der Praxis ist es weniger die Frage, ob Elektronik vorhanden ist, sondern wie sie sich im Alltag anfühlt. Die Street Glide Ultra wirkt insgesamt wie ein „Touring-System“, das das Fahren komfortabler macht. Die Stelvio ist eher ein Motorrad, das die Kontrolle in den Vordergrund stellt und sich dadurch für Fahrer eignet, die gern aktiv mit dem Motorrad arbeiten.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden:
Moto Guzzi Stelvio – ideal für…
- Fahrer, die vielseitige Touren mögen und nicht nur auf Autobahn und Hauptstraßen unterwegs sind.
- Menschen, die ein Motorrad suchen, das Alltag und Reise gut verbindet.
- Wer Wert auf ein aktives Fahrgefühl legt und gern selbst entscheidet, wie die Route aussieht.
Harley-Davidson Street Glide Ultra – ideal für…
- Fahrer, die Premium-Touring suchen und lange Strecken besonders komfortabel genießen möchten.
- Menschen, die häufig mit Gepäck oder Sozius unterwegs sind und ein stimmiges Reise-Setup bevorzugen.
- Wer das Motorrad vor allem als Reiselounge versteht: ruhig, souverän, auf Komfort getrimmt.
Fazit:
Die Moto Guzzi Stelvio ist die bessere Wahl, wenn Touren abwechslungsreich sein sollen: wechselnde Strecken, mehr Flexibilität bei der Routenwahl und ein Fahrgefühl, das sich nicht nur auf „Geradeaus“ beschränkt. Sie wirkt wie ein Reiseenduro-Allrounder, der sowohl im Alltag als auch auf längeren Fahrten überzeugt und dabei ein aktives, kontrolliertes Handling bietet.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Komfort und Souveränität im Vordergrund stehen: lange Strecken, entspannte Reisegeschwindigkeiten und ein Touring-Paket, das das Fahren spürbar angenehmer macht. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie eine Premium-Tourmaschine anfühlt und auch mit Gepäck souverän bleibt, wird mit der Street Glide Ultra sehr glücklich.
Kurz gesagt: Stelvio für vielseitige Touren und aktives Fahren, Street Glide Ultra für luxuriöses Premium-Touring und entspanntes Kilometerfressen.