UVP 16.499 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Das schöne Adventure-Bike vom Comer See im Test
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr angenehme Sitzposition
  • sehr gute Bremsen
  • V2 mit tonnenweise Character
  • Einarmschwinge mit integrierten Kardanantrieb
  • 95 dbA und schöner Sound
  • allerschönstes Rücklicht in Triebwerks-Optik
  • Drahtspeichenfelgen ohne Aufpreis
Kontra:
  • Heizgriffe, QuickShifter und Hauptständer nur gegen Aufpreis
  • Sitzbank nicht in der Höhe verstellbar
  • Blinker zwar LED, aber etwas dunkel
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.520mm
Länge2.190mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 830 mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartV2 90 Grad
Hubraum1.042ccm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 8.700 U/Min
Drehmoment105 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite412km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneSachs USD-Gabel 46 mm, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenKayaba Zentralfederbein, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 19 Zoll
Reifen hinten170/60 17 Zoll
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben Monobloc ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 280 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Stelvio ist ein sehr gelungenes Adventure-Bike mit klarer Tendenz zur Nutzung auf der Straße. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern bietet auch einen sehr eigenständigen Charakter. Ihr V2 feuert keine übertriebene Leistungs-Show ab, bietet aber stets genug Power für zügiges und falls gewollt auch sportliches Vorankommen. Sie hat tolle Bremsen und gute Reifen ab Werk (Michelin Anakee Adventure), allerdings sind einige Features nur gegen Aufpreis erhältlich. Insgesamt eine sehr schöne Maschine mit viel Fahrspaß, die so manchen potentiellen GS-Kunden ins Grübeln kommen lassen wird.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Moto Guzzi Stelvio und ihr Schwestermodell, die V100 Mandello als Vorführer für eine ausgiebige Probefahrt auf schönen, kurvigen Landstraßen bereit.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.499 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2024
  • Farben: Grau-Schwarz, Gelb-Silber

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Moto Guzzi Stelvio vs. KTM 1290 Super Duke R – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Moto Guzzi Stelvio und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich schnell spannend. Die Stelvio steht für die Idee, lange Strecken entspannt zu genießen und dabei auch abseits des reinen Asphalt-Rhythmus nicht sofort das Handtuch zu werfen. Die Super Duke R dagegen ist ein kompromissloses Straßen-Motorrad, das vor allem eines will: Dynamik, Druck und ein direktes Ansprechverhalten. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus – und helfen dabei, das passende Bike für den eigenen Fahrstil zu finden.

Grundcharakter: Reiseorientiert vs. kompromisslos sportlich

Die Moto Guzzi Stelvio bewegt sich im Bereich der alltagstauglichen Reise- und Adventure-Maschinen. Das merkt man am Gesamtkonzept: Sitzposition, Windschutzgedanke und die Art, wie sich das Motorrad über längere Zeit “arbeiten” lässt. Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, Kilometer zu sammeln, ohne dass der Fokus ständig auf dem nächsten Sprint liegen muss.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Naked Bike mit sportlichem Anspruch. Hier steht die Fahrdynamik im Vordergrund: ein Motor, der schnell reagiert, ein Fahrgefühl, das den Fahrer aktiv einbindet, und eine Auslegung, die eher auf zügiges Vorankommen als auf entspanntes Dahingleiten zielt. Wer das Motorrad vor allem für flotte Landstraßenrunden oder dynamische Fahrten in der Stadt sucht, wird sich deutlich schneller zuhause fühlen.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter im Alltag anfühlen

Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im Motorcharakter. Die Stelvio setzt auf einen Antrieb, der sich gut dosieren lässt und auch bei gleichmäßigem Tempo souverän wirkt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach “kontrollierter Kraft” klingt: Gas geben, Tempo aufbauen, stabil bleiben. Das ist besonders auf längeren Strecken angenehm, weil der Motor nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.

Die KTM 1290 Super Duke R steht dagegen für ein deutlich spürbareres “Anpacken”. Das Motorrad reagiert oft unmittelbarer auf Gasbefehle und lädt dazu ein, häufiger zu beschleunigen und die Drehzahl zu nutzen. Im Vergleich wirkt die KTM damit stärker auf agiles, sportliches Fahren getrimmt – weniger auf gleichmäßiges Cruisen, mehr auf das Spiel mit Gas, Schräglage und Tempo.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Moto Guzzi Stelvio: Stärke ist die gutmütige, alltagstaugliche Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass der “Kick” im Vergleich zur KTM weniger dominant ausfällt, wenn rein sportliche Ansprüche im Vordergrund stehen.
  • KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die direkte Ansprache und die sportliche Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei ruhigem Fahrstil weniger “entspannt” wirkt und mehr Lust auf dynamisches Fahren macht.

Fahrwerk und Fahrdynamik: Stabilität vs. Agilität

Bei der Fahrdynamik unterscheiden sich beide Konzepte deutlich. Die Stelvio zielt auf Stabilität und Komfort über wechselnde Strecken ab. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten zu entschärfen und das Motorrad auch bei längeren Fahrten kontrolliert zu halten. Gerade wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht, spielt diese Ausrichtung ihre Vorteile aus.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker auf agiles Handling und sportliche Rückmeldung ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von “direkt in der Kurve”, was auf der Landstraße besonders Spaß macht. Im Vergleich zur Stelvio kann die KTM bei sehr langen, unruhigen Strecken weniger nach “entspanntem Gleiten” klingen – dafür aber umso mehr nach “Fahren statt nur Ankommen”.

Kurvenverhalten und Straßenlage

Beide Motorräder können in Schräglage überzeugen, aber auf unterschiedlichen Wegen. Die Stelvio wirkt dabei oft wie ein verlässlicher Begleiter, der die Linie hält und das Tempo kontrolliert. Die KTM wirkt wie ein Motorrad, das den Fahrer aktiv in die Dynamik hineinzieht und Kurvenfahrten stärker belohnt, wenn das Tempo bewusst gewählt wird.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aufbauen, wenn es zählt

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem der Unterschied zwischen “komfortabler Alltagsreserve” und “sportlicher Verzögerungsbereitschaft”. Die Stelvio ist darauf ausgelegt, im Alltag und auf längeren Strecken zuverlässig zu funktionieren. Das gibt Sicherheit, wenn häufiger moderat gebremst wird oder wenn die Strecke unvorhersehbar wird.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker auf sportliche Situationen ausgelegt. Das bedeutet: Wenn es zügig werden soll, fühlt sich die Verzögerung oft unmittelbarer an. Im Vergleich kann das Motorrad dadurch besonders bei dynamischer Fahrweise überzeugen – während die Stelvio eher bei gleichmäßigem Tempo und entspanntem Fahrstil punktet.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Handling

Die Ergonomie ist einer der größten Unterschiede im Stelvio-gegen-Super-Duke-R-Vergleich. Die Stelvio ist als Reise- und Adventure-Bike konzipiert: Sitzposition und Windschutzgedanke unterstützen längere Fahrten. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das auch nach mehreren Stunden noch “stimmig” bleibt.

Die KTM 1290 Super Duke R ist als Naked Bike deutlich direkter. Das Motorrad wirkt kompakter und sportlicher, was das Handling im Alltag erleichtern kann – vor allem, wenn häufig umgestellt, rangiert oder in der Stadt gefahren wird. Gleichzeitig kann die direkte Ausrichtung bei sehr langen Strecken weniger entspannend wirken als bei der Stelvio.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Moto Guzzi Stelvio: Stärke ist die Reiseorientierung mit angenehmer Langstreckenwirkung. Schwäche kann sein, dass das Konzept weniger “leichtfüßig” wirkt, wenn man vor allem kurze, spontane Fahrten sucht.
  • KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die sportliche Direktheit und das dynamische Handling. Schwäche kann sein, dass der Komfortgedanke im Vergleich zur Stelvio weniger im Fokus steht.

Technik und Fahrassistenz: Wie die Konzepte zusammenpassen

Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Bei der Stelvio steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund: Systeme sollen das Fahren auf wechselnden Strecken erleichtern und das Motorrad berechenbar machen. Bei der KTM ist die Technik stärker auf sportliches Ausnutzen ausgelegt: Sie unterstützt dabei, die Leistung kontrolliert in Vortrieb umzusetzen und das Motorrad auch bei zügiger Fahrweise stabil zu halten.

Im Vergleich bedeutet das: Wer häufig “entspannt, aber sicher” unterwegs ist, wird die Stelvio-Philosophie oft stimmiger finden. Wer dagegen gerne die Grenzen auslotet und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Fahrten nutzt, wird die KTM-Ansätze eher genießen.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Moto Guzzi Stelvio und KTM 1290 Super Duke R hängt weniger von “besser oder schlechter” ab, sondern davon, welche Art von Motorradgefühl gesucht wird. Die Stelvio ist besonders passend, wenn längere Strecken, ein souveränes Gesamtpaket und ein Reisecharakter im Vordergrund stehen. Die KTM ist besonders passend, wenn Dynamik, direkte Rückmeldung und sportliche Fahrten Priorität haben.

Typische Einsatzszenarien

  • Stelvio: lange Touren, gemischte Strecken, entspanntes Tempo, Fokus auf Komfort und Verlässlichkeit.
  • KTM Super Duke R: schnelle Landstraßenrunden, dynamische Beschleunigung, sportliches Kurvenfahren, mehr “Fahrspaß durch Aktivität”.

Fazit:

Die Moto Guzzi Stelvio ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vor allem auf Langstrecke, Komfort und souveräne Alltagstauglichkeit setzt. Der Motorcharakter wirkt gut dosierbar, das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, berechenbares Gefühl und das Gesamtkonzept passt besonders zu Fahrten, bei denen Kilometer im Vordergrund stehen – auch wenn die Strecke mal nicht perfekt ist.

Die KTM 1290 Super Duke R passt besser, wenn sportliche Direktheit gefragt ist: ein Antrieb, der schnell anspricht, ein Fahrgefühl mit klarer Rückmeldung und ein Handling, das dynamische Fahrten belohnt. Wer gerne zügig unterwegs ist, häufig beschleunigt und Kurven aktiv gestaltet, wird mit der KTM deutlich mehr “Kick” erleben.

Kurz gesagt: Stelvio für Reise und Gelassenheit, KTM für Tempo und Adrenalin.

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