UVP 16.499 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 6.999 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Das schöne Adventure-Bike vom Comer See im Test
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Wie schlägt sich günstige Adventure-Bike mit 60 PS aus Italien?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr angenehme Sitzposition
  • sehr gute Bremsen
  • V2 mit tonnenweise Character
  • Einarmschwinge mit integrierten Kardanantrieb
  • 95 dbA und schöner Sound
  • allerschönstes Rücklicht in Triebwerks-Optik
  • Drahtspeichenfelgen ohne Aufpreis
Kontra:
  • Heizgriffe, QuickShifter und Hauptständer nur gegen Aufpreis
  • Sitzbank nicht in der Höhe verstellbar
  • Blinker zwar LED, aber etwas dunkel
Pro:
  • eigenständiges Design
  • komfortabler Tourer
  • auffällig stabile Straßenlage
  • Preis / Leistung
Kontra:
  • Windschild macht Geräusche
  • knapp bemessene Leistung
  • Getriebe etwas hakelig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.520mm
Länge2.190mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 830 mm
Gewicht213kg
Radstand1.470mm
Länge2.200mm
Radstand1.470mm
Sitzhöhe: 820-845 mm
Höhe1.390mm

Motor

Motor-BauartV2 90 Grad
Hubraum1.042ccm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 8.700 U/Min
Drehmoment105 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite412km
Leistung60 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt18Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneSachs USD-Gabel 46 mm, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenKayaba Zentralfederbein, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 19 Zoll
Reifen hinten170/60 17 Zoll
RahmenbauartStahlbrückenrahmen
Federung vorneUpside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm
Federung hintenKayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm
Aufhängung hintenAluminiumschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben Monobloc ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 255 mm)

Fazit

Die neue Stelvio ist ein sehr gelungenes Adventure-Bike mit klarer Tendenz zur Nutzung auf der Straße. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern bietet auch einen sehr eigenständigen Charakter. Ihr V2 feuert keine übertriebene Leistungs-Show ab, bietet aber stets genug Power für zügiges und falls gewollt auch sportliches Vorankommen. Sie hat tolle Bremsen und gute Reifen ab Werk (Michelin Anakee Adventure), allerdings sind einige Features nur gegen Aufpreis erhältlich. Insgesamt eine sehr schöne Maschine mit viel Fahrspaß, die so manchen potentiellen GS-Kunden ins Grübeln kommen lassen wird.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Moto Guzzi Stelvio und ihr Schwestermodell, die V100 Mandello als Vorführer für eine ausgiebige Probefahrt auf schönen, kurvigen Landstraßen bereit.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.499 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2024
  • Farben: Grau-Schwarz, Gelb-Silber

Fazit - was bleibt hängen

Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.985 €
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: Weiß, Rot, Grau

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Moto Guzzi Stelvio vs. Moto Morini X-Cape 650: Vergleich für Straße, Tour und leichten Schotter

Wer ein Adventure-Motorrad sucht, das nicht nur auf dem Papier gut klingt, sondern im Alltag überzeugt, landet schnell bei zwei spannenden Kandidaten: der Moto Guzzi Stelvio und der Moto Morini X-Cape 650. Beide Modelle bewegen sich im Bereich der Reiseenduros bzw. alltagstauglichen Adventures, unterscheiden sich aber spürbar in Charakter, Fahrgefühl und Ausrichtung. Der Vergleich zeigt, worauf es im echten Betrieb ankommt: Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag bewegen? Wie souverän wirkt es auf längeren Strecken? Und wie harmoniert Motor, Fahrwerk und Ergonomie zusammen?

Grundidee und Einsatzprofil: Reiseenduro vs. vielseitiger Allrounder

Die Moto Guzzi Stelvio steht traditionell für eine Reiseenduro-Philosophie: komfortorientiert, mit Fokus auf entspannte Kilometer und einem Motor, der sich eher nach „Dauerläufer“ anfühlt als nach „Sportgerät“. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen wie ein moderner Allrounder mit Adventure-Genen: agil, zugänglich und darauf ausgelegt, auch abseits der Hauptstraße Spaß zu machen. Beide sind für Touren gedacht – aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich.

Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Leistungsentfaltung und Drehmomentgefühl

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Moto Guzzi Stelvio spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo gleichmäßiges Tempo gefragt ist. Die Art der Kraftentfaltung wirkt souverän und „erwachsen“, was auf langen Strecken das Gefühl von Ruhe und Kontrolle verstärkt. Gerade bei konstantem Fahren oder beim zügigen Überholen aus dem mittleren Drehzahlbereich wirkt die Stelvio oft harmonisch.

Die Moto Morini X-Cape 650 setzt stärker auf ein lebendigeres Ansprechverhalten. Das macht sie interessant, wenn häufig beschleunigt, verzögert und wieder angefahren wird – etwa auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselnden Bedingungen. Die Kraft wirkt insgesamt direkter, wodurch sich das Motorrad im Alltag oft „einfacher“ anfühlt, wenn es darum geht, schnell auf Situationen zu reagieren.

Getriebe und Schaltgefühl

Beide Motorräder sind für Touren ausgelegt, aber das Zusammenspiel aus Motor und Getriebe vermittelt unterschiedliche Prioritäten. Die Stelvio wirkt tendenziell so, als sei sie für gleichmäßige Gangwechsel und ruhiges Fahren gemacht. Die X-Cape 650 unterstützt dagegen ein aktiveres Fahren: Wer häufiger in den richtigen Bereich schaltet, bekommt spürbar mehr Dynamik zurück.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Komfort auf langen Strecken

Bei der Moto Guzzi Stelvio fällt auf, dass der Fokus stark auf Komfort und Fahrruhe liegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten weniger „durchgereicht“ werden. Dadurch entsteht auf langen Etappen ein entspannteres Gesamtgefühl – besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt die Linie meist gut kontrollierbar.

Die Moto Morini X-Cape 650 zeigt hingegen eine Tendenz zur Agilität. Das Motorrad lässt sich leichter in Richtungswechsel bringen und wirkt dadurch auf kurvigen Strecken oft spritziger. Auf schlechten Straßen kann das je nach Fahrstil unterschiedlich wirken: Wer eher ruhig und gleichmäßig fährt, bekommt ein stimmiges Gesamtbild; wer dynamisch unterwegs ist, spürt schneller, dass die X-Cape stärker auf „Beweglichkeit“ ausgelegt ist.

Lenkung, Spurtreue und Kontrolle

Im Vergleich zeigt sich: Die Stelvio vermittelt mehr „großes Motorrad“-Souveränität. Das ist ein Vorteil, wenn viel Autobahn oder zügige Landstraßen gefahren werden. Die X-Cape 650 punktet dagegen mit einem leichteren Gefühl beim Rangieren und in engen Passagen. Für Fahrten mit häufigem Abbiegen, Kreisverkehren oder wechselnden Straßenverhältnissen kann das ein echter Pluspunkt sein.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Bedienung

Sitzhöhe und Körperhaltung

Die Moto Guzzi Stelvio wirkt insgesamt eher auf entspannte Langstrecken ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt ein ruhiges Vorankommen, ohne dass man sich permanent „gegen“ das Motorrad stemmen muss. Das ist besonders dann angenehm, wenn längere Tagesetappen geplant sind.

Die Moto Morini X-Cape 650 bietet eine ergonomische Ausrichtung, die sich oft als zugänglich und alltagstauglich anfühlt. Die Körperhaltung wirkt weniger „tourig“ im Sinne von maximaler Langstreckenruhe, sondern eher flexibel – passend für gemischte Fahrten aus Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen abseits der üblichen Route.

Windschutz und Schutzwirkung

Beim Windschutz zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Stelvio zielt stärker auf Komfort bei höheren Geschwindigkeiten. Dadurch wird das Fahren auf längeren Strecken weniger anstrengend. Die X-Cape 650 ist ebenfalls tourentauglich, aber die Schutzwirkung wirkt eher als „solide Basis“ statt als klarer Langstrecken-Vorteil.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Elektronik und Fahrmodi

Beide Motorräder sind modern genug, um den Alltag zu erleichtern. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Stelvio wirkt in der Abstimmung eher auf ein gleichmäßiges, komfortorientiertes Fahren hin optimiert. Die X-Cape 650 unterstützt dagegen ein vielseitiges Fahren, bei dem unterschiedliche Situationen schnell angepasst werden können.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Nutzung

Reisetauglichkeit entsteht nicht nur durch „große“ Versprechen, sondern durch das Gesamtpaket: Bedienbarkeit, Stabilität, Komfort und die Art, wie das Motorrad mit Gepäck und längeren Strecken umgeht. Die Moto Guzzi Stelvio wirkt in dieser Hinsicht besonders stark, wenn das Ziel klar „weiter weg“ ist. Die Moto Morini X-Cape 650 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn die Touren zwar geplant sind, aber der Alltag dazwischen regelmäßig eine Rolle spielt – etwa durch spontane Ausfahrten oder wechselnde Streckenprofile.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Moto Guzzi Stelvio – Stärken

  • Reise- und Langstreckenfokus: Fahrruhe und Komfort wirken besonders auf längeren Etappen.
  • Souveränes Fahrgefühl: Stabilität und gleichmäßige Kraftentfaltung unterstützen entspanntes Tempo.
  • Windschutz und Ergonomie: weniger Ermüdung bei zügiger Fahrt.

Moto Guzzi Stelvio – mögliche Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zur X-Cape: Wer viel in engen Passagen unterwegs ist, spürt eher das größere Reisegefühl.
  • Fahrstilabhängigkeit: Wer maximal agil fahren möchte, muss sich stärker auf die Charakteristik einstellen.

Moto Morini X-Cape 650 – Stärken

  • Agilität im Alltag: Richtungswechsel und dynamisches Fahren wirken unkompliziert.
  • Lebendiges Ansprechverhalten: Besonders auf kurvigen Strecken und bei wechselnden Situationen macht das Spaß.
  • Vielseitiges Konzept: Stadt, Landstraße und leichte Offroad-Ausflüge passen gut zusammen.

Moto Morini X-Cape 650 – mögliche Schwächen

  • Komfortfokus nicht ganz so stark wie bei der Stelvio: Auf sehr langen Etappen kann die Stelvio entspannter wirken.
  • Schutzwirkung: Bei höheren Geschwindigkeiten ist der Unterschied spürbar.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?

Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Soll das Motorrad vor allem entspannt Kilometer sammeln oder vielseitig und lebendig durch gemischte Strecken führen?

Für wen ist die Moto Guzzi Stelvio die bessere Wahl?

Die Moto Guzzi Stelvio passt besonders gut, wenn häufig längere Touren geplant sind, Autobahn- oder zügige Landstraßenabschnitte vorkommen und ein komfortorientiertes Gesamtgefühl im Vordergrund steht. Wer ein Motorrad sucht, das Ruhe ausstrahlt, gleichmäßig zieht und auf Distanz weniger ermüdet, findet in der Stelvio eine stimmige Reiseenduro.

Für wen ist die Moto Morini X-Cape 650 die bessere Wahl?

Die Moto Morini X-Cape 650 ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke gedacht ist. Wer oft zwischen Stadt, Landstraße und spontanen Ausflügen wechselt, dabei Wert auf Agilität legt und ein lebendiges Ansprechverhalten mag, wird mit der X-Cape sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Auch für Einsteiger in die Adventure-Welt oder für Fahrer, die ein „einfach zu handhabendes“ Motorrad suchen, wirkt sie besonders attraktiv.

Fazit:

Die Moto Guzzi Stelvio ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Langstrecke, Komfort und souveräne Stabilität suchen. Ihr Charakter unterstützt entspanntes Fahren, und gerade auf längeren Etappen wirkt das Gesamtpaket besonders stimmig. Die Moto Morini X-Cape 650 punktet dagegen dort, wo Vielseitigkeit und Agilität zählen: kurvige Strecken, wechselnde Bedingungen und ein Motorrad, das sich schnell in die richtige Position bringen lässt. Wer häufig „gemischt“ fährt und ein lebendiges Gefühl bevorzugt, findet in der X-Cape den passenden Begleiter. Kurz gesagt: Stelvio für die Reise mit Fokus auf Ruhe – X-Cape für den Alltag mit Adventure-Vibe.

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