UVP 16.499 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Das schöne Adventure-Bike vom Comer See im Test
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Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr angenehme Sitzposition
  • sehr gute Bremsen
  • V2 mit tonnenweise Character
  • Einarmschwinge mit integrierten Kardanantrieb
  • 95 dbA und schöner Sound
  • allerschönstes Rücklicht in Triebwerks-Optik
  • Drahtspeichenfelgen ohne Aufpreis
Kontra:
  • Heizgriffe, QuickShifter und Hauptständer nur gegen Aufpreis
  • Sitzbank nicht in der Höhe verstellbar
  • Blinker zwar LED, aber etwas dunkel
Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.520mm
Länge2.190mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 830 mm
Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-BauartV2 90 Grad
Hubraum1.042ccm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 8.700 U/Min
Drehmoment105 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite412km
Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneSachs USD-Gabel 46 mm, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenKayaba Zentralfederbein, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 19 Zoll
Reifen hinten170/60 17 Zoll
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben Monobloc ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Stelvio ist ein sehr gelungenes Adventure-Bike mit klarer Tendenz zur Nutzung auf der Straße. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern bietet auch einen sehr eigenständigen Charakter. Ihr V2 feuert keine übertriebene Leistungs-Show ab, bietet aber stets genug Power für zügiges und falls gewollt auch sportliches Vorankommen. Sie hat tolle Bremsen und gute Reifen ab Werk (Michelin Anakee Adventure), allerdings sind einige Features nur gegen Aufpreis erhältlich. Insgesamt eine sehr schöne Maschine mit viel Fahrspaß, die so manchen potentiellen GS-Kunden ins Grübeln kommen lassen wird.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Moto Guzzi Stelvio und ihr Schwestermodell, die V100 Mandello als Vorführer für eine ausgiebige Probefahrt auf schönen, kurvigen Landstraßen bereit.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.499 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2024
  • Farben: Grau-Schwarz, Gelb-Silber

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Moto Guzzi Stelvio vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wer sich zwischen der Moto Guzzi Stelvio und der Suzuki DR-Z 4SM entscheidet, trifft im Grunde eine Wahl zwischen zwei klaren Konzepten: Die Stelvio steht für souveräne Allround-Touren mit Adventure-Charakter, während die DR-Z 4SM eher die sportlich-dynamische Seite des Fahrens betont – mit Fokus auf Agilität, Handling und dem Spaßfaktor im Alltag und auf kurvigen Strecken. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend: Beide Motorräder können viel, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundidee im Vergleich: Komfort & Reichweite vs. Agilität & Direktheit

Die Moto Guzzi Stelvio ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie sie sich im Fahrgefühl positioniert: eher ruhig, stabil und auf längere Strecken ausgelegt. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach bewegt“ – mit direkterem Zugriff auf das Fahrwerk und einem Charakter, der Lust auf schnelle Richtungswechsel macht.

Im Vergleich zeigt sich: Die Stelvio zielt stärker auf entspanntes Vorankommen, während die DR-Z 4SM stärker auf sportliche Kontrolle und spielerische Fahrmanöver ausgelegt ist. Wer also vor allem lange Strecken, wechselnde Straßen und eine gewisse Gelassenheit sucht, wird sich bei der Stelvio wohler fühlen. Wer dagegen kurze Wege, Kurven und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für Fahrspaß anfühlt, findet in der DR-Z 4SM einen passenden Partner.

Motor & Fahrcharakter: Wie sich Leistung und Antrieb anfühlen

Beim Motorvergleich unterscheiden sich beide Modelle deutlich in der Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Stelvio setzt auf einen Charakter, der sich für gleichmäßiges Fahren eignet: Der Antrieb unterstützt ein ruhiges Tempo und lässt sich gut dosieren. Dadurch wirkt das Motorrad besonders auf längeren Etappen stimmig – weniger „reißen“, mehr „tragen“.

Die DR-Z 4SM ist dagegen spürbar auf Direktheit ausgelegt. Der Antrieb fühlt sich lebendiger an und lädt dazu ein, häufiger zu schalten und das Drehzahlband bewusster zu nutzen. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert und das Fahrgefühl sportlicher wird.

Stärken und Schwächen im Antriebsvergleich

  • Moto Guzzi Stelvio: Stärke ist die gleichmäßige, tourentaugliche Gangart. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ im Vergleich zu stärker sportlich ausgelegten Konzepten weniger im Vordergrund steht.
  • Suzuki DR-Z 4SM: Stärke ist die spontane Reaktion und der Spaßfaktor beim dynamischen Fahren. Schwäche kann sein, dass die Fahrweise stärker „aktiv“ sein will, um das volle Potenzial auszuspielen.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Fahrwerksvergleich zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die Stelvio ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt ein stabiles Gefühl, wodurch sich das Motorrad auf der Strecke „gesetzt“ anfühlt. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist, spielt diese Art von Ruhe ihre Vorteile aus.

Die DR-Z 4SM hingegen steht für Wendigkeit und ein agiles Handling. Das Motorrad lässt sich leichter in Richtungen bringen und wirkt in schnellen Passagen besonders lebendig. Wer gern zügig um Kurven arbeitet, wird die direkte Rückmeldung und die sportliche Abstimmung schätzen.

Was das in der Praxis bedeutet

Im direkten Vergleich wirkt die Stelvio wie die bessere Wahl, wenn es um Konstanz geht: gleichmäßiges Tempo, entspanntes Durchrollen und ein Fahrstil, der nicht ständig nach Korrektur verlangt. Die DR-Z 4SM wirkt dagegen wie die bessere Wahl, wenn es um Tempo in der Kurve und Kontrolle durch aktives Fahren geht. Beide können Kurven – aber auf unterschiedliche Art.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied in der Zielsetzung. Die Stelvio ist auf ein sicheres, berechenbares Verzögern ausgelegt, das zu einem tourentauglichen Fahrstil passt. Die DR-Z 4SM setzt stärker auf sportliche Kontrolle: Das Bremssystem unterstützt ein zügiges Anbremsen und ein schnelles Wiederaufnehmen der Fahrt nach dem Kurveneingang.

Wichtig ist dabei weniger, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches zum eigenen Stil passt. Wer vorausschauend fährt und lange Strecken bevorzugt, profitiert von der ruhigen, stabilen Bremscharakteristik der Stelvio. Wer sportlich bremst, häufiger hart verzögert und das Motorrad aktiv führt, wird die DR-Z 4SM als direkter empfinden.

Ergonomie & Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung

Die Sitzposition und die Ergonomie sind im Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Stelvio vermittelt eher das Gefühl eines „Reisemotorrads“: Die Haltung wirkt so gewählt, dass man auch länger entspannt bleiben kann. Das ist besonders dann relevant, wenn der Tagesplan aus mehreren Etappen besteht oder wenn die Strecke abwechslungsreich ist.

Die DR-Z 4SM wirkt dagegen sportlicher und kompakter. Die Haltung unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man das Motorrad spürbar mit dem Körper führt. Das kann auf kurzen Strecken und in kurvigen Abschnitten sehr viel Spaß machen. Für lange, entspannte Touren kann die sportlichere Ausrichtung jedoch weniger „komfortabel“ wirken als bei der Stelvio.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

  • Moto Guzzi Stelvio: Stärke ist die tourentaugliche Sitzhaltung. Schwäche kann sein, dass sie für sehr sportliche Fahrstile weniger „leichtfüßig“ wirkt.
  • Suzuki DR-Z 4SM: Stärke ist die sportliche, aktive Sitzposition. Schwäche kann sein, dass längere Fahrten anstrengender werden, wenn man eher entspannt unterwegs ist.

Alltagstauglichkeit: Nutzung, Wartung und Betrieb

Im Alltag unterscheiden sich beide Motorräder vor allem in der Art, wie man sie nutzt. Die Stelvio ist als Reisegerät gedacht: Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Runden, sondern auch für längere Ausfahrten genutzt wird. Das Gesamtpaket wirkt darauf abgestimmt, dass man mit Gepäck, auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen gut zurechtkommt.

Die DR-Z 4SM ist eher die Maschine für „Fahren statt Planen“. Sie passt gut zu Fahrern, die gern spontan losfahren, das Motorrad im Alltag nutzen und den sportlichen Charakter auskosten möchten. In der Praxis kann das bedeuten, dass man sie häufiger „aktiv“ bewegt und weniger als komfortables Langstreckenwerkzeug betrachtet.

Beim Thema Wartung & Betrieb gilt: Beide Marken haben ihre Fangemeinde und ein etabliertes Service-Umfeld. Dennoch ist die richtige Entscheidung stark davon abhängig, wie und wie oft gefahren wird. Wer regelmäßig Touren fährt, achtet meist stärker auf Langstreckenkomfort und Verschleißverhalten im Alltag. Wer sportlich und häufig in kurzen Intervallen unterwegs ist, schaut eher auf die Abstimmung, die Reifenwahl und die typische Fahrweise.

Reifen, Straßenkontakt und Fahrgefühl

Der Straßenkontakt spielt bei beiden Modellen eine große Rolle, weil er das Kurvengefühl und die Stabilität beeinflusst. Die Stelvio wirkt so, als sei sie auf einen souveränen Grip und ein berechenbares Fahrverhalten ausgelegt – passend zu ihrem tourentauglichen Anspruch. Die DR-Z 4SM bringt dagegen ein sportlicheres, direkteres Gefühl in die Kurve, das sich besonders dann auszahlt, wenn man das Motorrad bewusst führt.

Im Vergleich wird klar: Wer häufig auf gut ausgebauten Straßen unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das „einfach läuft“, wird die Stelvio als stimmiger empfinden. Wer dagegen gern auf kurvigen Strecken unterwegs ist und das Motorrad als dynamisches Spielzeug sieht, wird mit der DR-Z 4SM mehr „Unmittelbarkeit“ erleben.

Für wen welches Motorrad? Klare Empfehlung nach Fahrprofil

Der Vergleich zwischen der Moto Guzzi Stelvio und der Suzuki DR-Z 4SM ist weniger ein Duell „wer ist besser“, sondern eher „welche Aufgabe passt besser“. Die Stelvio ist die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das auf Touren überzeugt, stabil bleibt und auch bei längeren Strecken ein angenehmes Gesamtgefühl liefert. Die DR-Z 4SM ist die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell reagiert, sich agil anfühlt und sportliche Fahrmomente in den Vordergrund stellt.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Moto Guzzi Stelvio: ideal, wenn längere Strecken, entspanntes Tempo und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
  • Suzuki DR-Z 4SM: ideal, wenn kurvige Strecken, aktives Fahren und ein direktes Handling wichtiger sind als maximale Langstreckenruhe.

Fazit:

Die Moto Guzzi Stelvio ist die bessere Wahl für alle, die ein tourentaugliches Motorrad suchen: stabil im Fahrgefühl, angenehm in der Ergonomie und stimmig für längere Strecken. Wer häufig unterwegs ist, auch wenn die Straßenbedingungen nicht immer perfekt sind, bekommt mit der Stelvio ein Konzept, das auf souveränes Vorankommen ausgelegt ist. Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die sportlich und agil unterwegs sein möchten: Sie wirkt lebendig, unterstützt ein aktives Fahrverhalten und macht vor allem dann Spaß, wenn Kurven, Richtungswechsel und spontane Fahrten im Mittelpunkt stehen. Kurz gesagt: Stelvio für Tourenmenschen mit Fokus auf Ruhe und Komfort, DR-Z 4SM für Kurvenfans, die das Motorrad gern direkt und dynamisch bewegen.

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