| UVP | 16.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr angenehme Sitzposition
- sehr gute Bremsen
- V2 mit tonnenweise Character
- Einarmschwinge mit integrierten Kardanantrieb
- 95 dbA und schöner Sound
- allerschönstes Rücklicht in Triebwerks-Optik
- Drahtspeichenfelgen ohne Aufpreis
- Heizgriffe, QuickShifter und Hauptständer nur gegen Aufpreis
- Sitzbank nicht in der Höhe verstellbar
- Blinker zwar LED, aber etwas dunkel
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 90 Grad | |
| Hubraum | 1.042 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 8.700 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 412 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD-Gabel 46 mm, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Zentralfederbein, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 170/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Monobloc ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Stelvio ist ein sehr gelungenes Adventure-Bike mit klarer Tendenz zur Nutzung auf der Straße. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern bietet auch einen sehr eigenständigen Charakter. Ihr V2 feuert keine übertriebene Leistungs-Show ab, bietet aber stets genug Power für zügiges und falls gewollt auch sportliches Vorankommen. Sie hat tolle Bremsen und gute Reifen ab Werk (Michelin Anakee Adventure), allerdings sind einige Features nur gegen Aufpreis erhältlich. Insgesamt eine sehr schöne Maschine mit viel Fahrspaß, die so manchen potentiellen GS-Kunden ins Grübeln kommen lassen wird.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Moto Guzzi Stelvio und ihr Schwestermodell, die V100 Mandello als Vorführer für eine ausgiebige Probefahrt auf schönen, kurvigen Landstraßen bereit.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Moto Guzzi Stelvio vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus – Vergleich der Reiseenduros
Wenn zwei Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Daten auf dem Papier. Genau das macht den Vergleich zwischen Moto Guzzi Stelvio und Yamaha Tracer 9 GT Plus so spannend: Beide Maschinen sind für lange Strecken gemacht, beide wollen Komfort und Dynamik liefern – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte aus dem Vergleich herausgearbeitet: Motor- und Fahrgefühl, Fahrwerk und Handling, Elektronik sowie Komfort und Praxisnutzen im Alltag und auf Tour.
Grundidee und Charakter: Zwei Philosophien für die große Tour
Die Moto Guzzi Stelvio wirkt in der Ausrichtung eher wie ein klassisches Reiseenduro mit eigenem Temperament. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtgefühl: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen so ineinander, dass sich lange Etappen entspannt anfühlen. Die Maschine ist dabei nicht darauf getrimmt, maximal „sportlich“ zu wirken, sondern eher darauf, konstant zu tragen und souverän zu bleiben.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus verfolgt dagegen eine klar modernere, technikorientierte Linie. Hier steht die Kombination aus Fahrdynamik und umfangreicher Elektronik im Vordergrund. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, sich schnell an verschiedene Situationen anzupassen – von der zügigen Landstraßenfahrt bis zur komfortablen Autobahn- oder Landstraßenreise.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber der Antrieb vermittelt das auf unterschiedliche Weise. Die Moto Guzzi Stelvio punktet mit einem Charakter, der sich besonders bei gleichmäßigem Tempo und flüssigem Fahren bemerkbar macht. Der Motor unterstützt das „Mitnehmen“ aus dem Drehzahlbereich heraus, wodurch sich auch längere Strecken ohne ständiges Nachregeln angenehm fahren lassen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken stärker in der Dynamik aus. Durch die Abstimmung und die Art, wie die Leistung anliegt, wirkt das Motorrad besonders dann lebendig, wenn es zügig vorangehen soll. Wer gerne beschleunigt, überholt oder Kurven mit mehr Schwung angeht, bekommt hier ein sehr direktes Ansprechverhalten.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Moto Guzzi Stelvio: Stärke im gleichmäßigen, entspannten Vortrieb; Schwäche eher dort, wo maximale Sportlichkeit und „sofortige“ Dynamik im Vordergrund stehen.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke bei dynamischer Fahrweise und schneller Reaktion; Schwäche eher im Sinne von: Wer einen sehr „ruhigen“ Charakter bevorzugt, könnte die Yamaha als etwas technischer und aktiver empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Reiseenduro-Ansätzen. Die Moto Guzzi Stelvio zielt auf ein souveränes Fahrverhalten ab, das auch über längere Zeit angenehm bleibt. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt „einfach laufen“ soll. Die Abstimmung unterstützt ein ruhiges Geradeausgefühl und lässt sich gleichzeitig kontrolliert in Kurven bringen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist im Handling stärker auf Agilität und Anpassungsfähigkeit ausgelegt. Durch die Kombination aus Fahrwerkskonzept und Elektronik wirkt das Motorrad in vielen Situationen „intuitiver“, weil es sich je nach Fahrmodus und Fahrstil anders verhält. Das kann gerade auf wechselnden Streckenabschnitten ein Vorteil sein: Kurven kommen schneller, Richtungswechsel fühlen sich leichter an.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Moto Guzzi Stelvio: Stärke in Stabilität und entspannter Langstrecken-Komfortzone; Schwäche eher bei sehr sportlicher Fahrweise, wenn maximale Agilität gefragt ist.
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke in Agilität und dynamischer Anpassung; Schwäche eher, wenn man ein möglichst „klassisches“ Fahrgefühl ohne viel Eingriff bevorzugt.
Elektronik und Assistenz: Komfort durch Technik
Im Vergleich fällt auf, dass die Yamaha Tracer 9 GT Plus besonders stark über Elektronik und Assistenzsysteme punktet. Die Maschine ist darauf ausgelegt, Fahrmodi und Regelungen so zu kombinieren, dass sich das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anpassen kann. Das ist nicht nur für sportliche Fahrer interessant, sondern auch für alle, die auf Tour möglichst entspannt bleiben wollen – etwa bei wechselndem Wetter oder unterschiedlichen Belägen.
Die Moto Guzzi Stelvio setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber im Gesamtpaket weniger „vollgepackt“ im Sinne von maximaler Regel- und Assistenzdichte. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad lieber direkt und ohne viele Eingriffe steuert. Gleichzeitig bleibt die Stelvio damit nah an einem natürlichen Fahrgefühl.
Elektronik: Wer profitiert mehr?
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vorteil für Fahrer, die gern mit Fahrmodi arbeiten und Technik als Unterstützung sehen.
- Moto Guzzi Stelvio: Vorteil für Fahrer, die ein Motorrad bevorzugen, das sich „handwerklicher“ anfühlt und weniger nachregelt.
Komfort, Ergonomie und Windschutz: So fühlt sich die Tour an
Auf langen Strecken entscheidet Komfort oft darüber, ob eine Tour Spaß macht oder anstrengend wird. Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stark auf Tourenkomfort ausgelegt. Dazu gehören ein stimmiges Gesamtpaket aus Sitz- und Fahrposition sowie ein Windschutz-Konzept, das den Fahrer spürbar entlastet. Gerade bei Autobahn- oder zügigen Landstraßenetappen wirkt das Motorrad dadurch „ruhiger“ im Gefühl.
Die Moto Guzzi Stelvio bietet ebenfalls eine angenehme Ergonomie, die auf entspannte Tagesetappen ausgelegt ist. Der Unterschied liegt eher darin, wie die Maschine den Komfort vermittelt: Während die Yamaha stark über Technik und Ausstattung „glättet“, setzt die Stelvio mehr auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Motorcharakter, Sitzgefühl und Fahrwerksarbeit.
Komfort im Alltag: Was fällt im Vergleich auf?
- Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vorteil bei langen Strecken und wechselnden Geschwindigkeiten; Schwäche eher dort, wo man es bewusst schlicht und reduziert mag.
- Moto Guzzi Stelvio: Vorteil für alle, die Komfort als natürliches Fahrgefühl erleben wollen; Schwäche eher bei sehr anspruchsvollen Langstreckenbedingungen, wenn man maximale „Touren-Assistenz“ erwartet.
Praxisnutzen: Alltagstauglichkeit, Gepäck und Tourenplanung
Ein Reiseenduro muss nicht nur fahren können, sondern auch im Alltag funktionieren. Im Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder für Touren gedacht sind, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein „fertiges“ Tourenpaket: Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder häufig längere Strecken fährt, profitiert von der konsequenten Tourenausrichtung und der technischen Ausstattung.
Die Moto Guzzi Stelvio ist ebenfalls praxistauglich, aber eher im Sinne eines Motorrads, das man gern „mit Gefühl“ fährt und das sich für Touren genauso eignet wie für den Alltag. Wer weniger auf maximale Assistenz und mehr auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit setzt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Design und Markenimage: Nicht nur Optik, sondern Haltung
Auch wenn es nicht der wichtigste Punkt ist, spielt das Erscheinungsbild eine Rolle. Die Moto Guzzi Stelvio steht für eine markentypische Identität und wirkt dadurch besonders charakterstark. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt dagegen moderner und technischer – passend zu ihrem Ansatz, Komfort und Dynamik stark über Ausstattung und Regelung zu unterstützen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Was soll die Reise dominieren – das Fahrgefühl oder die Technikunterstützung?
Yamaha Tracer 9 GT Plus – die bessere Wahl für…
- Fahrer, die auf Touren häufig zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten und Bedingungen wechseln.
- Menschen, die Elektronik und Fahrmodi als echten Komfortgewinn sehen.
- Wer gern dynamisch fährt und dabei trotzdem entspannt ankommen möchte.
Moto Guzzi Stelvio – die bessere Wahl für…
- Fahrer, die ein Motorrad mit eigenem Charakter und natürlichem Fahrgefühl suchen.
- Menschen, die lange Strecken vor allem als entspanntes Erlebnis sehen.
- Wer Technik gern im Hintergrund hat und das Motorrad lieber „direkt“ spürt.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die stimmigere Wahl für alle, die auf Tour maximalen Komfort durch Technik suchen und ein Motorrad möchten, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst. Besonders wenn dynamisches Fahren, Elektronik-Unterstützung und ein sehr tourentaugliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen, spielt die Yamaha ihre Stärken aus. Sie wirkt wie ein moderner Reisebegleiter, der lange Strecken souverän und ruhig macht.
Die Moto Guzzi Stelvio überzeugt vor allem durch ihren Charakter und das harmonische Zusammenspiel aus Motorgefühl, Fahrwerksarbeit und Ergonomie. Wer ein Reiseenduro bevorzugt, das sich weniger nach „Regelung“ anfühlt und mehr nach stimmigem Fahren, findet in der Stelvio einen starken Partner. Sie ist ideal für entspannte Touren, bei denen das Motorrad vor allem durch Ruhe, Vertrauen und ein eigenständiges Fahrgefühl überzeugt.
Kurz gesagt: Yamaha für Technik- und Komfortfans, Guzzi für Charakter und natürliches Reisegefühl.