| UVP | 9.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- 25% mehr Power als die Vorgängerin
- gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
- Kardan
- Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
- unpassendes LCD-Cockpit
- Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
- einfache Ausstattung
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 218 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt längs | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 67 PS bei 6.900 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 4.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 429 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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Moto Guzzi V7 Stone vs BMW R 1250 R: Vergleich für Alltag, Landstraße und Charakterfragen
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Standard“ aussehen, aber in der Seele ganz unterschiedlich ticken, wird ein Vergleich spannend. Genau das passiert beim Duell Moto Guzzi V7 Stone gegen BMW R 1250 R. Beide Modelle stehen für Fahrspaß ohne großes Showprogramm – aber sie liefern ihn auf sehr verschiedene Arten. Während die V7 Stone ihren Retro-Charme und den eigenständigen V2-Charakter in den Vordergrund stellt, setzt die BMW R 1250 R auf die typische BMW-Logik: viel Technik, ein kultivierter Boxer und ein Setup, das sich sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken souverän anfühlt.
Grundcharakter: Retro-Roadster vs. moderner Boxer-Standard
Die Moto Guzzi V7 Stone wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nicht nach „alles kann“ aussieht, sondern nach „genau so soll es sein“. Der Motor und die Art, wie er sich anfühlt, prägen den gesamten Eindruck: spürbar, stimmig und mit einem Sound, der nicht nur gehört, sondern auch wiedererkannt wird. Die V7 Stone ist damit besonders für Fahrer interessant, die nicht nur von A nach B wollen, sondern unterwegs auch den Charakter des Motorrads genießen.
Die BMW R 1250 R dagegen ist ein Motorrad, das sich eher wie ein durchdachtes Gesamtpaket anfühlt. Der Boxer liefert eine ruhige, gleichmäßige Kraftentfaltung und unterstützt ein Fahrgefühl, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Dazu kommt der moderne Ansatz bei Antrieb und Elektronik: Die BMW wirkt dadurch oft wie die Wahl für alle, die Technik nicht als Selbstzweck sehen, sondern als Komfort- und Sicherheitsplus im Alltag.
Motor und Antrieb: Wie sich Kraft und Drehmoment anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Bikes haben ihren eigenen Rhythmus. Die V7 Stone spielt ihre Stärken dort aus, wo man Motorcharakter spürt – beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim entspannten Cruisen. Der V2-Charakter sorgt für ein lebendiges Gefühl, das man nicht „wegregeln“ möchte. Wer gern mit dem Gas arbeitet und das Motorrad als Teil des Fahrens versteht, wird hier schnell warm.
Die BMW R 1250 R punktet dagegen mit einer eher souveränen, gut dosierbaren Leistungsentfaltung. Der Boxer unterstützt ein entspanntes Tempo auf der Landstraße und macht auch längere Strecken weniger anstrengend. Gerade wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Überholen oder das Fahren mit wechselnden Lastzuständen (Stadtverkehr, Landstraße, Autobahn-Anbindung) zum Alltag gehört, zeigt die BMW ihre Stärken. Das Motorrad wirkt dabei weniger „romantisch“ im Sinne von Oldschool-Feeling, aber dafür sehr „alltagstauglich“ und berechenbar.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig oder stabil?
Beide Motorräder sind für dynamische Fahrten gemacht, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Moto Guzzi V7 Stone wirkt oft wie ein Motorrad, das man bewusst bewegt. Das Handling ist nicht auf maximale Sportlichkeit getrimmt, sondern auf ein natürliches, direktes Zusammenspiel aus Lenkkopfgefühl, Sitzposition und Motorimpuls. In der Stadt und auf kurvigen Landstraßen macht das Spaß, weil man das Motorrad „mitnimmt“ statt es nur zu dirigieren.
Die BMW R 1250 R fühlt sich häufig stabiler und „erwachsener“ an, besonders wenn die Strecke länger wird oder das Tempo steigt. Das Handling bleibt dabei zugänglich, aber die BMW vermittelt mehr Reserven, wenn es zügiger wird. Wer häufig unterwegs ist, bei Wind und Wetter nicht ständig nachjustieren möchte und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, findet in der R 1250 R oft den besseren Match.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Gefühl. Die V7 Stone bietet ein Bremsverhalten, das zum Charakter des Motorrads passt: eher harmonisch und gut dosierbar, wenn man vorausschauend fährt. Das ist besonders angenehm im Stadtverkehr, wo häufiges Anbremsen und Anfahren den Unterschied macht.
Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärken oft in der Kombination aus Bremsleistung und Systemunterstützung aus. Dadurch entsteht ein Sicherheitsgefühl, das gerade auf längeren Fahrten oder bei wechselnder Fahrbahnoberfläche hilft. Wer viel Strecke macht und dabei nicht jedes Mal „neu“ an das Motorrad denken möchte, profitiert von der BMW-typischen Berechenbarkeit.
Ergonomie und Sitzgefühl: Für kurze Wege oder lange Touren?
Die Moto Guzzi V7 Stone wirkt vom Konzept her wie ein Motorrad, das man gern für entspannte Fahrten nutzt. Die Sitzposition und die Art, wie man mit dem Motorrad steht und lenkt, passen gut zu Fahrten, bei denen das Tempo nicht im Mittelpunkt steht, sondern das Erlebnis. Für kleinere bis mittlere Tagesetappen ist das oft genau richtig.
Die BMW R 1250 R ist dagegen häufig die Wahl, wenn längere Touren und wechselnde Fahrphasen dazugehören. Die Ergonomie wirkt insgesamt so ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch „fit“ bleibt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht nur Landstraße fährt, sondern auch mal längere Abschnitte mit gleichmäßigem Tempo oder häufigen Richtungswechseln hat.
Elektronik und Komfort: Minimalismus vs. moderne Unterstützung
Bei der V7 Stone steht der Fahrercharakter im Vordergrund. Das Motorrad wirkt bewusst reduziert – und genau das ist eine Stärke. Weniger „Regelorgien“, mehr direktes Gefühl. Wer Elektronik eher als notwendiges Übel sieht, wird die Guzzi oft als angenehm unkompliziert wahrnehmen.
Die BMW R 1250 R bringt dagegen mehr moderne Unterstützung mit. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein: stabilere Fahrzustände, bessere Anpassung an unterschiedliche Situationen und ein insgesamt komfortableres Handling. Gerade wenn das Motorrad auch als Alltagsgerät genutzt wird, zahlt sich diese Auslegung aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Moto Guzzi V7 Stone – Stärken
- Eigenständiger Retro-Charakter mit spürbarem Motorgefühl
- Stimmiges Gesamtbild aus Design, Sound und Fahrgefühl
- Angenehm unkompliziert für Stadt und Feierabendrunde
- Fahrspaß durch „Mitfahren“ statt nur „abspulen“
Moto Guzzi V7 Stone – Schwächen
- Weniger „Alleskönner“-Anspruch als die BMW: eher Charakter als maximale Systemleistung
- Für sehr lange Strecken kann das Setup je nach Körpergröße und Vorlieben weniger entspannend wirken
BMW R 1250 R – Stärken
- Ruhiger, kultivierter Boxer mit gut dosierbarer Kraft
- Hoher Komfortfokus für Alltag und längere Touren
- Moderne Unterstützung für mehr Sicherheit und Berechenbarkeit
- Stabiler Eindruck bei zügigem Fahren und wechselnden Bedingungen
BMW R 1250 R – Schwächen
- Weniger „Oldschool-Emotion“ als die Guzzi – wer genau diesen Retro-Fokus sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen
- Der technische Anspruch kann für manche Fahrer weniger „pur“ wirken
Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?
Die Moto Guzzi V7 Stone passt besonders dann, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: ein Erlebnis. Wer gern mit dem Motor arbeitet, den Sound mag und auf Fahrten Wert legt, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil der Stimmung, wird mit der Guzzi sehr wahrscheinlich glücklich. Auch für Fahrer, die im Alltag gern unkompliziert unterwegs sind und das Motorrad nicht ständig „optimieren“ wollen, ist die V7 Stone eine starke Wahl.
Die BMW R 1250 R ist dagegen die bessere Option, wenn Alltag und Touren zusammenkommen. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung legt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt, findet in der BMW oft den entspannteren Begleiter. Gerade wenn längere Strecken, zügiges Fahren oder häufige Fahrten mit unterschiedlichen Anforderungen zum Alltag gehören, spielt die R 1250 R ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Moto Guzzi V7 Stone ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Charakter, Retro-Feeling und direktem Fahrspaß liegt. Sie überzeugt mit einem eigenständigen Motorgefühl, stimmigem Sound und einem unkomplizierten Auftritt, der besonders bei Stadtfahrten und entspannten Landstraßenrunden begeistert. Die BMW R 1250 R gewinnt dagegen dort, wo Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung wichtiger sind: für längere Touren, häufig wechselnde Bedingungen und Fahrer, die ein berechenbares, ruhiges Gesamtpaket suchen. Wer Emotion und Stil priorisiert, findet in der Guzzi den passenden Begleiter. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag wie auf Strecke souverän funktioniert und dabei entspannt bleibt, trifft mit der BMW R 1250 R die bessere Wahl.