| UVP | 9.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 15.690 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- 25% mehr Power als die Vorgängerin
- gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
- Kardan
- Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
- unpassendes LCD-Cockpit
- Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
- einfache Ausstattung
- starker Motor
- bolleriger V2-Sound
- große Modell- und Ausstattungs-Anzahl
- überraschend gute Straßen- und Kurvenlage
- Bremse vorne unterdimensioniert
- Solositzer: Soziusfähigkeit nur mit Zubehör
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 218 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 248 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt längs | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 67 PS bei 6.900 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 4.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 429 | km |
| Leistung | 105 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 72H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.
Fazit
Die Indian Scout Sport ist mehr als nur eine Alternative zu Cruisern von Harley Davidson. Sie ist eigenständig, hat eine wunderschöne Cruiser-Silhouette und fährt sich überraschend sportlich. Der V2 ist nicht nur kräftig, sondern auch kultiviert und dürfte auch Leuten gefallen, die mit den teils ruppigen älteren V2 nicht viel anfangen können. Der Preis geht in Ordnung, zumal man mit einer Indian auch ein wenig Extravaganz mitkauft.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord in Appen/Pinneberg bei Hamburg zur Verfügung gestellt. Powersport Nord ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer und hat eine große Ausstellungshalle mit vielen Modellen von Indian und von CF-Moto. Ein Besuch lohnt sich also, auch wenn man nur mal schauen will.
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Moto Guzzi V7 Stone vs. Indian Scout Sport: Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen der Moto Guzzi V7 Stone und der Indian Scout Sport schwankt, sucht meist nicht nur ein Motorrad, sondern ein bestimmtes Gefühl: einmal die klassische, italienisch geprägte Modern-Classic-Ästhetik der V7 Stone – und auf der anderen Seite der sportlichere, amerikanische Charakter der Scout Sport. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „Cruiser mit Haltung“, unterscheiden sich aber deutlich darin, wie sie sich im Alltag und auf der Landstraße anfühlen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um Zahlen um der Zahlen willen, sondern um die Unterschiede, die beim Fahren wirklich zählen.
Erster Eindruck: Stil, Charakter und Zielgruppe
Die Moto Guzzi V7 Stone steht für eine ruhige, stimmige Linie: kompakt, bewusst reduziert und mit dem typischen Guzzi-Charme. Die Indian Scout Sport wirkt dagegen dynamischer und „präsenter“. Sie richtet sich stärker an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur entspannt cruisen wollen, sondern auch sportlichere Impulse mögen – ohne dabei komplett aus dem Cruiser-Umfeld auszubrechen.
Beide Motorräder sind damit interessant, aber die Prioritäten sind unterschiedlich: Die V7 Stone punktet eher mit klassischer Ausstrahlung und einem entspannten Fahrrhythmus. Die Scout Sport zielt stärker auf Agilität und ein direkteres Ansprechverhalten.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Bikes liefern genug Antrieb für Alltag, Landstraße und zügiges Fahren. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie die Kraft ankommt. Die V7 Stone vermittelt ein eher gleichmäßiges, gut dosierbares Gefühl. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Fokus auf flüssigem Fahren liegt – etwa im Stadtverkehr oder bei längeren Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die Indian Scout Sport wirkt im Antrieb oft lebendiger und zielgerichteter. Wer gern beschleunigt, zügig aus Kurven herauskommt und das Motorrad aktiv mit dem Gas führt, bekommt hier tendenziell mehr „Sport-Feedback“. Das bedeutet nicht, dass die V7 Stone träge wäre – aber die Scout Sport spielt die Stärken stärker aus, wenn es dynamischer wird.
Stärken und Schwächen beim Ansprechverhalten
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärke ist das harmonische, entspannte Anfahren und das souveräne Gleiten. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die sehr sportlich „nach vorn“ wollen, die Dynamik weniger direkt erleben.
- Indian Scout Sport: Stärke ist das spürbar dynamischere Ansprechverhalten und das aktivere Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch für manche eher „fordernd“ wirkt, wenn man nur gemütlich cruisen möchte.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Komfort
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie Kurven „annehmen“. Die Moto Guzzi V7 Stone vermittelt ein kontrolliertes, ruhiges Fahrverhalten. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man längere Zeit entspannt unterwegs ist. Die Maschine wirkt dabei stabil und gutmütig – ideal für gleichmäßige Linienführung.
Die Indian Scout Sport spielt ihre Stärken stärker aus, wenn es um zügiges Umsetzen geht: Richtungswechsel, Tempo in Kurven und das Gefühl, dass das Motorrad bereitwillig mitarbeitet. Wer gern „sportlich“ fährt, bekommt hier meist das direktere Feedback. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass der Komfort je nach Fahrstil und Streckenzustand weniger „weich“ wirkt als bei der V7 Stone.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder sind für den Alltag und sportlichere Situationen ausgelegt. Im Vergleich fällt jedoch auf: Die V7 Stone wirkt oft wie das Motorrad für kontrolliertes, progressives Fahren. Die Scout Sport fühlt sich tendenziell „zielstrebiger“ an, wenn es darum geht, Tempo schnell zu reduzieren und die Linie zu halten.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Die Sitzposition ist bei Cruiser-ähnlichen Motorrädern ein entscheidender Punkt. Die Moto Guzzi V7 Stone bietet typischerweise eine Haltung, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das macht sie attraktiv für Pendler, Wochenendtouren und alle, die nicht ständig in eine „Sporthaltung“ rutschen möchten.
Die Indian Scout Sport wirkt dagegen oft etwas sportlicher in der Gesamthaltung. Das kann Vorteile haben, wenn man das Motorrad aktiv führen will und die Arme/der Oberkörper näher an einer dynamischen Fahrweise sind. Für längere Touren kann das je nach Körpergröße und Gewohnheit trotzdem sehr gut funktionieren – aber wer sehr viel Wert auf maximalen Komfort legt, findet bei der V7 Stone häufig den entspannteren Charakter.
Ausstattung und Alltag: Was macht den Unterschied?
Im Alltag zählt nicht nur der Motor, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im täglichen Betrieb „anfühlt“. Bei der V7 Stone steht oft die stimmige, reduzierte Ausstattung im Vordergrund: weniger Ablenkung, mehr Motorradgefühl. Das passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad mögen, das nicht überladen wirkt.
Die Indian Scout Sport wirkt im Vergleich häufig moderner und stärker auf Fahrdynamik sowie Komfort im Betrieb ausgelegt. Wer gern mit einer Ausstattung unterwegs ist, die das Fahren unterstützt und das Motorrad „runder“ macht, wird hier eher fündig.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärke ist der klassische Look und das unkomplizierte, entspannte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die sehr moderne Features erwarten, weniger „wow“ erleben.
- Indian Scout Sport: Stärke ist die sportlichere Ausrichtung und das insgesamt dynamischere Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „old-school“ wirkt und manche den Cruiser-Flow weniger pur empfinden.
Design und Markencharakter: Emotion statt Kompromiss
Bei beiden Motorrädern spielt Emotion eine große Rolle. Die Moto Guzzi V7 Stone ist ein Statement für alle, die italienische Tradition und moderne Reduktion mögen. Die Indian Scout Sport steht für amerikanische Motortradition mit sportlicherem Anspruch. Wer sich im Design wiederfindet, wird oft auch beim Fahren merken, dass das Motorrad „zum eigenen Stil“ passt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Moto Guzzi V7 Stone und Indian Scout Sport hängt weniger davon ab, welches Modell „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
Für wen ist die Moto Guzzi V7 Stone die bessere Wahl?
- Für Fahrer, die ein entspanntes, harmonisches Fahrgefühl bevorzugen.
- Für alle, die klassisches Design und einen modernen Retro-Look mögen.
- Für Tourenfahrer, die lange Strecken angenehm und ohne ständiges „Nachjustieren“ erleben möchten.
Für wen ist die Indian Scout Sport die bessere Wahl?
- Für Fahrer, die mehr Dynamik und ein direkteres Ansprechverhalten suchen.
- Für alle, die Kurven und zügiges Fahren aktiver gestalten möchten.
- Für Fahrer, die ein sportlicheres Gesamtpaket aus Handling, Ergonomie und modernerem Auftritt bevorzugen.
Fazit:
Die Moto Guzzi V7 Stone ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad mit klassischem Charakter suchen und dabei vor allem ein ruhiges, gut dosierbares Fahrgefühl erleben möchten. Sie passt besonders gut zu entspannten Alltagstouren und zu Fahrern, die Modern Classic lieben und nicht ständig nach mehr „Sport“ verlangen. Die Indian Scout Sport empfiehlt sich dagegen, wenn das Motorrad vor allem dann Spaß machen soll, wenn es dynamischer wird: beim zügigen Fahren, beim aktiven Kurvenfahren und wenn das Ansprechverhalten stärker im Vordergrund steht. Wer eine sportlichere Ausrichtung und ein direkteres Feedback bevorzugt, wird mit der Scout Sport meist glücklicher. Kurz gesagt: V7 Stone für den entspannten Stil und den klassischen Look – Scout Sport für mehr Dynamik, Agilität und ein insgesamt lebendigeres Fahrgefühl.