| UVP | 9.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- 25% mehr Power als die Vorgängerin
- gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
- Kardan
- Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
- unpassendes LCD-Cockpit
- Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
- einfache Ausstattung
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 218 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt längs | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 67 PS bei 6.900 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 4.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 429 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Moto Guzzi V7 Stone vs KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Moto Guzzi V7 Stone und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich schnell mehr als nur ein Blick auf Datenblätter. Hier prallen zwei Philosophien aufeinander: Die V7 Stone steht für entspanntes Fahren, klassische Linien und einen Motor, der sich eher nach Charakter als nach roher Durchzugskraft anfühlt. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist als große Reise- und Tourenmaschine gedacht – mit Fokus auf Dynamik, Komfort auf langen Strecken und moderner Elektronik.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Alltag und auf Touren unterscheiden: beim Fahrgefühl, bei der Art, wie sie Leistung nutzbar machen, und bei den Stärken, die je nach Anspruch den Ausschlag geben.
Grundidee im Vergleich: klassisch entspannt vs. sportlich-tourend
Moto Guzzi V7 Stone: Stil und Gelassenheit
Die Moto Guzzi V7 Stone ist ein Motorrad, das man nicht „durchzieht“, sondern „fährt“. Der Schwerpunkt liegt auf einem ruhigen, gleichmäßigen Vortrieb und auf einem Fahrstil, der eher von Gefühl als von Technik-Overload geprägt ist. Die Maschine wirkt kompakt und handlich, wodurch sie sich besonders im Alltag und auf kurvigen Landstraßen angenehm anfühlt.
KTM 1290 Super Adventure S: Reiseleistung mit Anspruch
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen klar auf Reichweite, Tempo und Komfort ausgelegt. Sie bringt die Art von Leistung mit, die man nicht nur spürt, sondern gezielt abrufen kann – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn es zügiger durch die Kurven gehen soll. Dabei ist die KTM nicht nur „schnell“, sondern auch darauf ausgelegt, dass der Fahrer über viele Stunden konzentriert bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird der Unterschied besonders deutlich. Die V7 Stone setzt auf einen eher linearen, gut dosierbaren Antrieb, der sich für entspannte Fahrten und gleichmäßiges Tempo anbietet. Das macht sie attraktiv, wenn häufiges Anfahren, Stadtverkehr oder gemütliche Landstraßenrunden im Vordergrund stehen.
Die KTM 1290 Super Adventure S liefert dagegen den Eindruck eines deutlich „größeren Werkzeugs“. Der Antrieb ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän zu bleiben und Beschleunigung aus verschiedenen Drehzahlbereichen zuverlässig zu ermöglichen. Das ist vor allem dann ein Plus, wenn Überholmanöver, zügiges Fahren oder Autobahnabschnitte Teil der Tour sind.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
V7 Stone: leicht im Kopf, angenehm in der Kurve
Die Moto Guzzi V7 Stone spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es um Übersicht und ein natürliches Handling geht. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen „einfach“: Man kann es zügig umlegen, ohne dass sich das Fahrgefühl überladen anfühlt. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Vorteil, weil die Maschine schnell in den gewünschten Rhythmus kommt.
Super Adventure S: souverän bei Tempo und Last
Die KTM 1290 Super Adventure S ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen bleibt das Fahrwerk ruhig und kontrolliert. Das macht die KTM besonders interessant, wenn die Tour nicht nur aus kurzen Kurven besteht, sondern aus Autobahn, Landstraße und wechselndem Untergrund. Auch mit Gepäck wirkt die Maschine oft „gelassener“, weil sie für genau diese Anforderungen konstruiert ist.
Ergonomie und Sitzkomfort: Alltagstauglichkeit entscheidet
Ergonomie ist beim Vergleich beider Modelle ein zentraler Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die V7 Stone wirkt wie gemacht für entspannte Fahrten: Die Sitzposition ist eher auf Komfort und Kontrolle im Alltag ausgelegt. Dadurch passt sie gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das man gern nutzt – ohne sich nach einer Stunde „durchgearbeitet“ zu fühlen.
Die KTM 1290 Super Adventure S richtet sich stärker an längere Touren. Die Sitzposition und die Gesamtkonzeption zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Zudem spielt der Windschutz und die Art, wie die Maschine den Fahrer bei Tempo unterstützt, eine größere Rolle. Wer häufig weite Strecken fährt, wird hier schneller einen Unterschied merken.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Fokus aufs Fahren
Im Bereich Elektronik sind die Unterschiede deutlich. Die KTM 1290 Super Adventure S ist als modernes Tourenmotorrad mit einem Paket an Systemen gedacht, die das Fahren in verschiedenen Situationen erleichtern. Das kann bei Nässe, wechselndem Grip oder beim zügigen Fahren helfen, weil die Maschine die Leistung und das Fahrverhalten besser „im Griff“ behält.
Die Moto Guzzi V7 Stone setzt dagegen stärker auf ein unmittelbares Fahrgefühl. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ ist – aber der Fokus liegt weniger auf Assistenz und mehr auf dem, was man direkt spürt: Motor, Gasannahme und das Zusammenspiel mit dem Fahrwerk.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und auf Tour
Beim Thema Bremsen zeigt sich meist ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die KTM 1290 Super Adventure S ist auf höhere Geschwindigkeiten und dynamisches Fahren ausgelegt. Dadurch wirkt das Gesamtpaket oft darauf abgestimmt, auch bei wiederholten Bremsmanövern und zügiger Fahrweise konstant zu bleiben.
Die V7 Stone bremst ebenfalls zuverlässig, aber sie steht eher für kontrolliertes, ruhiges Fahren. Wer überwiegend im Stadtverkehr oder auf moderaten Landstraßen unterwegs ist, profitiert von einem gut dosierbaren Gefühl. Wer dagegen häufig sportlich unterwegs ist oder lange Abfahrten fährt, wird die KTM-typische Tourenrobustheit schneller zu schätzen wissen.
Alltag, Stadt und Parken: Welche Maschine ist „einfach“?
Im Alltag zählt oft nicht nur die Leistung, sondern wie unkompliziert sich ein Motorrad bewegt. Die Moto Guzzi V7 Stone wirkt in vielen Situationen handlicher und leichter zu „lesen“. Das macht sie attraktiv für kurze Wege, spontane Ausfahrten und Fahrten, bei denen man nicht ständig an Reichweite, Windschutz oder Gepäck denkt.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrt länger wird. Wer häufig pendelt oder in engen Bereichen unterwegs ist, merkt die Größe und das Gewicht eher. Dafür ist die KTM auf der offenen Strecke ein echtes Werkzeug: stabil, leistungsbereit und mit einem Setup, das Touren deutlich entspannter macht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Moto Guzzi V7 Stone
- Charaktervoller, entspannter Motorlauf – ideal für ruhige bis mittlere Fahrstile.
- Natürliches Handling – wirkt agil und leicht zu bewegen.
- Fokus auf Fahrgefühl statt auf Technik-Overload.
- Alltagstauglichkeit durch kompaktere Anmutung und unkomplizierte Nutzung.
Schwächen bzw. Grenzen der Moto Guzzi V7 Stone
- Für sehr lange Autobahnabschnitte oder maximal dynamische Fahrten ist der Tourenfokus weniger ausgeprägt.
- Wer stark auf Assistenzsysteme und „High-Tech-Unterstützung“ setzt, findet bei der V7 Stone weniger Schwerpunkt.
Stärken der KTM 1290 Super Adventure S
- Touren- und Reiseorientierung – ausgelegt für lange Strecken.
- Leistungsreserven für zügiges Fahren und souveräne Manöver.
- Stabilität bei Tempo und oft ruhigeres Fahrgefühl auf wechselndem Untergrund.
- Elektronikunterstützung für mehr Sicherheit und Komfort in unterschiedlichen Situationen.
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 1290 Super Adventure S
- Im engen Stadtverkehr kann die größere Bauart spürbarer sein.
- Wer ein Motorrad vor allem für kurze, entspannte Fahrten sucht, empfindet den „Tourenapparat“ manchmal als zu groß.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende besonders klar, wenn man die Frage stellt: Welche Art von Fahrt steht im Vordergrund?
Typische Fahrer der Moto Guzzi V7 Stone
Die V7 Stone passt besonders gut zu Fahrern, die Wert auf klassischen Stil, ein direktes Fahrgefühl und entspannte Touren legen. Wer gern Landstraßen fährt, ohne ständig das Tempo zu maximieren, und wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht anfühlt, trifft hier häufig die richtige Wahl.
Typische Fahrer der KTM 1290 Super Adventure S
Die KTM 1290 Super Adventure S ist ideal für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung kombiniert sehen möchte, findet in der KTM eine sehr passende Basis.
Fazit:
Die Moto Guzzi V7 Stone ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Charakter, entspanntem Fahren und einem unkomplizierten Handling liegt. Sie eignet sich besonders für den Alltag, für kurvige Landstraßen und für Touren, bei denen das Fahrgefühl im Vordergrund steht. Die KTM 1290 Super Adventure S gewinnt dagegen, wenn Reisekomfort, Leistungsreserven und Stabilität bei Tempo wichtiger sind. Sie passt ideal zu längeren Etappen, zu dynamischerem Fahren und zu Fahrern, die moderne Elektronik als Unterstützung schätzen. Kurz gesagt: Wer ein Motorrad für den Genuss sucht, findet in der V7 Stone viel Freude; wer ein universelles Tourenwerkzeug für große Strecken möchte, ist mit der Super Adventure S deutlich besser bedient.