| UVP | 13.499 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Offroad-Eigenschaften
- Komfort
- Bremsen
- Motorleistung
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 90°-V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 80 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 5.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 460 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Ø 41 mm USD-Teleskopgabel; Federvorspannung und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | seitliches Zentralfederbein, Federvorspannung und Zugstuge einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge mit integriertem Kardan | |
| Reifen vorne | 110/80 - 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Radial-Monobloc-Bremssätteln mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
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Moto Guzzi V85 TT vs Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Moto Guzzi V85 TT steht für entspanntes Reisen, einen eigenständigen Stil und ein Fahrgefühl, das eher nach „mit Ruhe ankommen“ klingt. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen wirkt wie ein Statement aus der Stadt: kompakt, direkt und mit einem Look, der an Café-Racer-Ästhetik erinnert, ohne auf moderne Technik zu verzichten. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so hilfreich – denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern darum, welches Motorrad zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundidee: Reiseenduro-Feeling vs. Street-Café-Charakter
Die V85 TT ist als Motorrad gedacht, das sich auf unterschiedlichen Straßen wohlfühlt. Sie bringt das typische Adventure-Feeling mit, ohne dabei zwangsläufig „nur“ für Schotter ausgelegt zu sein. Der Fokus liegt auf einem souveränen, gutmütigen Gesamtablauf: Motor, Fahrwerk und Sitzposition greifen so zusammen, dass längere Strecken angenehm bleiben.
Die CB 1000 R Neo Sports Café verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist klar straßenorientiert und setzt auf ein agiles, spürbar sportliches Fahrgefühl. Der Charakter wirkt direkter: Gasannahme, Lenkansprache und das Tempo, das sich schnell aufbauen lässt, sind eher „on demand“. Wer gern zügig fährt und dabei eine kompakte, moderne Street-Optik mag, findet hier eine passende Basis.
Ergonomie und Sitzgefühl: Komfort auf Tour vs. sportliche Direktheit
Bei der V85 TT steht die Ergonomie im Vordergrund. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch nach längerer Zeit entspannt bleibt. Das unterstützt vor allem dann, wenn Strecken nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern aus wechselnden Abschnitten: Landstraße, Stadt, mal etwas holprigerer Belag. Die Maschine vermittelt dabei ein Gefühl von Stabilität, ohne träge zu wirken.
Die CB 1000 R setzt stärker auf eine direkte Fahrhaltung. Die Sitzposition ist sportlicher und damit ideal für dynamische Fahrten. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Kurvenfahrten, zügige Überholmanöver oder häufiges Wechseln zwischen Beschleunigen und Verzögern zum Alltag gehören. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung bei sehr langen, entspannten Touren weniger „komfortabel“ wirken als die Reiseorientierung der V85 TT.
Motorcharakter: Drehmoment-Genuss vs. sportliche Dynamik
Der Motorcharakter ist einer der größten Unterschiede. Die V85 TT spielt ihre Stärken eher über ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten aus. Das macht sie angenehm, wenn man nicht ständig „arbeiten“ will, sondern einfach flüssig fahren möchte. Gerade im Alltag und auf Touren ist dieses Gefühl oft Gold wert: Man kommt aus dem Drehzahlkeller sauber weg, ohne dass man ständig in bestimmte Bereiche „eingreifen“ muss.
Die CB 1000 R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das gern gefordert wird. Die Leistungsentfaltung ist spürbar dynamischer, und das Motorrad lädt dazu ein, schneller zu reagieren. Wer gern beschleunigt, die Gänge zügig nutzt und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Fahrten sieht, wird den Charakter der Honda besonders passend finden.
Fahrwerk und Handling: souverän und tourtauglich vs. wendig und präzise
Beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle deutlich. Die V85 TT ist auf ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Komfort und Kontrolle getrimmt. Das merkt man vor allem auf wechselndem Untergrund: Unebenheiten werden eher „weggetragen“, ohne dass das Motorrad unruhig wirkt. Dadurch entsteht ein ruhiges Fahrgefühl, das Vertrauen gibt.
Die CB 1000 R setzt stärker auf Präzision und Agilität. In schnellen Richtungswechseln fühlt sich die Honda lebendiger an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern Kurven „arbeitet“ und das Motorrad aktiv in die Linie bringt. Auf der anderen Seite kann ein sehr sportliches Setup bei langen, entspannten Fahrten weniger nach „Samt“ klingen als das komfortorientierte Konzept der V85 TT.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in der Praxis
In der Praxis ist nicht nur die reine Bremsleistung entscheidend, sondern auch das Gefühl am Hebel und die Stabilität beim Verzögern. Beide Motorräder zielen auf ein sicheres Handling ab, aber mit unterschiedlichem Fokus: Die V85 TT vermittelt beim Bremsen eher ein kontrolliertes, gleichmäßiges Ansprechverhalten, das zu ihrer Reiseorientierung passt. Die CB 1000 R wirkt beim Bremsen direkter und unterstützt damit das sportliche Fahrprofil.
Für die Fahrstabilität gilt: Wer viel Landstraße fährt und häufig zwischen Beschleunigen und Bremsen wechselt, profitiert von einem Setup, das sich in jeder Situation „berechenbar“ anfühlt. Genau hier zeigen beide Modelle ihre Stärken – die V85 TT eher mit ruhiger Souveränität, die Honda mit sportlicher Direktheit.
Alltagstauglichkeit: Stadtleben, Tankstopps und Wendigkeit
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die V85 TT punktet mit einem entspannten Gesamtkonzept: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne ständig auf „sportliche“ Manieren achten zu müssen. Das macht sie sympathisch für Pendlerstrecken, Wochenendtouren und alles dazwischen.
Die CB 1000 R ist dagegen besonders dann im Element, wenn es um Wendigkeit, zügiges Vorankommen und das schnelle Reagieren im Stadtverkehr geht. Das Motorrad fühlt sich wie gemacht an für kurze Wege, dynamische Ampelstarts und häufiges Wechseln zwischen engen und offenen Abschnitten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Moto Guzzi V85 TT
- Tour-orientiertes Fahrgefühl mit ruhiger, souveräner Abstimmung
- Komfort und Ergonomie für längere Strecken
- Gleichmäßiger Motorcharakter, der entspanntes Fahren unterstützt
- Eigenständiger Stil, der nicht nach „Mainstream“ aussieht
Schwächen der Moto Guzzi V85 TT
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte die Ausrichtung weniger „direkt“ empfinden
- In sehr dynamischen Fahrmanövern wirkt die Honda tendenziell agiler
Stärken der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Direktes, sportliches Ansprechverhalten beim Beschleunigen
- Agiles Handling und präzise Lenkreaktionen
- Street-Café-Look mit moderner Alltagstauglichkeit
- Starkes Fahrgefühl für zügige Landstraßenfahrten
Schwächen der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Haltung weniger komfortabel wirken
- Wer ein „Adventure“-Gefühl sucht, findet das Konzept eher bei der V85 TT
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man sich die eigenen Prioritäten vor Augen führt. Die Moto Guzzi V85 TT ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Touren, entspanntes Fahren und ein komfortorientiertes Gesamtpaket gesucht wird. Sie eignet sich für Menschen, die gern lange Strecken fahren, dabei aber nicht ständig das Motorrad „ausreizen“ wollen. Auch wer ein Motorrad mit Charakter sucht, das sich nicht wie ein austauschbares Straßenbike anfühlt, wird sich hier schnell wiederfinden.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf agilem Handling, sportlicher Dynamik und einem Motorrad liegt, das im Alltag und auf der Landstraße schnell Spaß macht. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch nimmt und das Motorrad als „direktes“ Werkzeug für Fahrspaß sieht, bekommt mit der Honda genau diese Art von Fahrgefühl.
Fazit:
Die Moto Guzzi V85 TT ist die passendere Wahl für alle, die ein Motorrad für komfortable Touren, ein ruhiges und souveränes Fahrgefühl und einen eigenständigen Charakter suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Strecken abwechslungsreich sind und man entspannt ankommen möchte. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café gewinnt den Vergleich, wenn Direktheit, Agilität und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für zügige Fahrten, häufiges Wechseln zwischen Stadt und Landstraße und für alle, die das Motorrad gern aktiv bewegen. Kurz gesagt: Wer eher „genießen und durchziehen“ will, findet in der V85 TT den besseren Begleiter. Wer „kurz aufdrehen, rein in die Kurve, schnell wieder raus“ bevorzugt, wird mit der Honda deutlich mehr Freude an der Fahrdynamik haben.