| UVP | 13.499 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Offroad-Eigenschaften
- Komfort
- Bremsen
- Motorleistung
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 90°-V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 80 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 5.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 460 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Ø 41 mm USD-Teleskopgabel; Federvorspannung und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | seitliches Zentralfederbein, Federvorspannung und Zugstuge einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge mit integriertem Kardan | |
| Reifen vorne | 110/80 - 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Radial-Monobloc-Bremssätteln mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
Moto Guzzi V85 TT vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße, Schotter und Offroad
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick in dieselbe Kategorie fallen, kann der Fahrspaß trotzdem völlig unterschiedlich ausfallen. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der Moto Guzzi V85 TT und der Suzuki DR-Z 4SM. Beide Modelle stehen für Abenteuer abseits des reinen Asphalt-Alltags – aber mit klarer Schwerpunktsetzung: Die V85 TT wirkt wie ein Reiseenduro, das auch längere Strecken entspannt mitmacht, während die DR-Z 4SM eher auf agiles Handling, direkte Rückmeldung und sportliche Dynamik ausgelegt ist.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um „Daten“, sondern um das, was diese Daten im Alltag bedeuten: Wie fühlt sich das Motorrad an? Wo spielt es seine Stärken aus – und wo zeigt sich, dass es nicht für jede Art von Einsatz gleich gut passt?
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Supermoto-Temperament
Wie die Moto Guzzi V85 TT den Fokus setzt
Die Moto Guzzi V85 TT steht für einen souveränen, tourentauglichen Ansatz. Der Vergleich macht deutlich, dass sie eher auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist: Das Motorrad wirkt so konzipiert, dass man nicht nur kurze Runden fährt, sondern auch längere Strecken gut übersteht. Gerade auf gemischten Strecken – Landstraße, Schotterabschnitte, gelegentlich unbefestigte Wege – spielt die V85 TT ihre Stärken aus.
Wie die Suzuki DR-Z 4SM den Fokus setzt
Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist deutlich „näher am Spaß“: Die Ausrichtung ist sportlicher und direkter, mit einem Setup, das sich wie ein leichtes, wendiges Werkzeug für Stadt, Landstraße und schnelle Offroad-Passagen anfühlt. Im Vergleich wird klar, dass die DR-Z 4SM besonders dann überzeugt, wenn zügiges Fahren, präzises Einlenken und ein lebendiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der Unterschied in der Philosophie: Die V85 TT wirkt eher wie ein entspannter Langstreckenbegleiter. Die Kraft kommt so, dass man gleichmäßig vorankommt und auch bei wechselnden Untergründen nicht ständig am Gas „arbeiten“ muss. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke nicht planbar ist und man öfter zwischen Asphalt und Schotter wechselt.
Die DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf spürbare Dynamik ausgelegt. Im Vergleich fällt auf, dass sie sich für Fahrten eignet, bei denen man das Motorrad aktiv bewegt: Gas auf, Linie halten, zügig beschleunigen. Wer gern sportlich fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für schnelle Richtungswechsel nutzt, wird hier eher glücklich.
Fahrwerk und Handling: Wo die Stärken liegen
Stabilität und Komfort bei der V85 TT
Die Moto Guzzi V85 TT punktet im Vergleich vor allem dort, wo Komfort und souveräne Stabilität gefragt sind. Auf welligen Strecken, bei längeren Fahrten oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist, wirkt das Motorrad weniger „nervös“ und eher kontrolliert. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man nicht nur die schnellste Linie sucht, sondern auch entspannt ankommen möchte.
Agilität und Direktheit bei der DR-Z 4SM
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken im Handling aus. Im Vergleich wird deutlich, dass sie sich leichter und unmittelbarer anfühlt – ideal für enge Kurven, schnelle Richtungswechsel und sportliches Fahren. Auf der anderen Seite kann ein stärker sportlich ausgelegtes Setup bei sehr langen, ruppigen Strecken weniger „entspannt“ wirken als ein tourorientiertes Motorrad.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Beweglichkeit, Fahrgefühl
Auch wenn beide Motorräder für „mehr als nur Asphalt“ gedacht sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie man sie im Alltag nutzt. Die V85 TT wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man gut über längere Zeit fahren kann, ohne dass man ständig das Gefühl hat, sich neu ausrichten zu müssen. Das ist besonders relevant, wenn Pendeln, Wochenendtouren und längere Ausfahrten zusammenkommen.
Die DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf aktive Fahrweise ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Impulse reagiert, unterstützen ein sportliches Fahren. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein sehr direktes Feedback. Wer hingegen vor allem entspannt cruisen möchte, könnte die DR-Z 4SM als etwas fordernder empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind so abgestimmt, dass sie in ihrem jeweiligen Einsatzbereich ein sicheres Gefühl vermitteln. Die V85 TT wirkt dabei eher auf gleichmäßige Kontrolle ausgelegt – passend zu ihrem tourorientierten Charakter. Die DR-Z 4SM liefert dagegen ein spürbar sportlicheres Ansprechverhalten, das besonders beim zügigen Fahren und in Kurven hilft.
Wichtig ist: „Besser“ hängt hier stark vom Fahrstil ab. Wer häufig dynamisch fährt, wird die direkte Rückmeldung der DR-Z 4SM stärker wahrnehmen. Wer dagegen lange Strecken und wechselnde Untergründe bevorzugt, profitiert eher von der souveränen Art der V85 TT.
Offroad-Potenzial: Schotter, Wege und Grenzen
Beide Motorräder können abseits des perfekten Asphalts genutzt werden – aber sie sind nicht identisch gebaut. Die V85 TT ist im Vergleich klar als Reiseenduro gedacht: Sie eignet sich gut für Schotterstrecken, Feldwege und Touren, bei denen man nicht nur „kurz rein und wieder raus“ fährt, sondern auch längere Abschnitte abseits der Hauptstraßen.
Die DR-Z 4SM ist im Vergleich eher die Wahl für Fahrer, die Offroad als sportliche Spielwiese sehen. Sie kann auf unbefestigten Passagen Spaß machen und ist besonders dann stark, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und die Linie bewusst steuert. Für sehr lange, grobe Strecken ist sie jedoch weniger „entspannt“ als die V85 TT.
Wartung, Alltagstauglichkeit und Kostenfaktoren
Im Motorradvergleich spielen nicht nur Fahrleistungen eine Rolle, sondern auch der Alltag: Wartungszugang, Ersatzteilversorgung und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Betrieb zeigt. Die V85 TT wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man gern als „Alltags- und Tourenbasis“ nutzt – mit einem Charakter, der nicht nur auf Tempo, sondern auch auf Alltagstauglichkeit setzt.
Die DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf ein sportliches Einsatzprofil ausgerichtet. Das kann bedeuten, dass man je nach Fahrweise mehr „aktiv“ mit dem Motorrad umgeht. Wer das mag, bekommt ein sehr lebendiges Fahrgefühl. Wer vor allem unkompliziert und entspannt fahren will, wird die V85 TT eher als passend empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Moto Guzzi V85 TT – Stärken
- Tourenorientierter Charakter: angenehm über längere Strecken, auch wenn der Untergrund wechselt.
- Souveränes Fahrgefühl: kontrolliert und weniger „nervös“ bei wechselnden Bedingungen.
- Allround-Ansatz: gut für Straße, Schotter und gemischte Ausfahrten.
Moto Guzzi V85 TT – Schwächen
- Sportliche Direktheit ist nicht ihr Hauptfokus – wer maximal „agil“ sucht, findet bei der DR-Z 4SM mehr davon.
- Offroad als Sport ist möglich, aber weniger der Schwerpunkt als bei einem stärker supermoto-orientierten Setup.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles Handling: präzises Einlenken und lebendige Rückmeldung.
- Sportlicher Charakter: macht besonders Spaß, wenn die Fahrt dynamisch wird.
- Viel Fahrspaß auf engem Raum: ideal für Kurven, Stadt und zügige Landstraßenrunden.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Weniger „Reise-Komfort“ als die V85 TT: für lange, ruppige Strecken kann das Setup fordernder wirken.
- Offroad-Anspruch: wer sehr entspannt und konstant unterwegs sein möchte, könnte die DR-Z 4SM als weniger „gelassen“ empfinden.
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Moto Guzzi V85 TT ist besonders sinnvoll, wenn der Mix aus Alltag, Touren und gelegentlichem Schotter im Vordergrund steht. Sie ist die Wahl für Menschen, die gern lange Strecken fahren, dabei aber nicht auf Komfort und ein souveränes Fahrgefühl verzichten möchten.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besser, wenn Kurven, Dynamik und ein sehr direktes Handling wichtiger sind als maximaler Reisekomfort. Wer gern sportlich fährt, das Motorrad aktiv bewegt und auch mal schnell über unbefestigte Abschnitte „drüber“ will, findet in der DR-Z 4SM einen sehr unterhaltsamen Begleiter.
Fazit:
Die Moto Guzzi V85 TT ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein tourentaugliches Motorrad suchen: Sie überzeugt im Vergleich durch Souveränität, Komfort und einen alltagstauglichen Charakter, der Straße und Schotter harmonisch verbindet. Wer häufig längere Strecken fährt oder gemischte Routen plant, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen ideal für alle, die mehr Fahrspaß durch Agilität und sportliche Direktheit wollen. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders beim dynamischen Fahren, in engen Kurven und bei kurzen Offroad-Passagen, bei denen man das Motorrad aktiv steuert. Für ein entspanntes „einfach losfahren und durchziehen“ ist die V85 TT meist stimmiger – für Kurvenräuber und lebendige Fahrten punktet die DR-Z 4SM.