| UVP | 13.499 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Offroad-Eigenschaften
- Komfort
- Bremsen
- Motorleistung
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 90°-V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 80 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 5.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 460 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Ø 41 mm USD-Teleskopgabel; Federvorspannung und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | seitliches Zentralfederbein, Federvorspannung und Zugstuge einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge mit integriertem Kardan | |
| Reifen vorne | 110/80 - 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Radial-Monobloc-Bremssätteln mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Moto Guzzi V85 TT vs. Yamaha WR 125 R: Motorradvergleich für Straße und Offroad
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Enduro“ klingen, können sie sich im Alltag doch deutlich unterscheiden. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Moto Guzzi V85 TT und der Yamaha WR 125 R. Beide Modelle stehen für Fahrspaß abseits des Gewohnten – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Während die V85 TT eher die Rolle eines vielseitigen Reise- und Touren-Enduros übernimmt, ist die WR 125 R deutlich stärker auf leichtes, agiles Offroad-Fahren ausgelegt. Wer also vor der Frage steht, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt, findet hier eine verständliche Gegenüberstellung.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Die Moto Guzzi V85 TT wirkt wie ein Motorrad, das man gern länger fährt: komfortabel, stimmig abgestimmt und mit einem Fokus auf Alltagstauglichkeit. Die Yamaha WR 125 R ist dagegen ein echtes „Fun“-Motorrad für dynamisches Fahren – besonders dort, wo es leicht und wendig sein soll. Beide Maschinen können Offroad, aber sie fühlen sich dabei unterschiedlich an: Die Guzzi eher als souveräner Begleiter, die Yamaha eher als spritziges Werkzeug für Gelände und kurze, intensive Sessions.
Fahrgefühl auf der Straße
Im Straßenbetrieb zeigt die V85 TT ihre Stärke: Sie vermittelt Ruhe und Stabilität, sodass längere Strecken weniger anstrengend wirken. Das Motorrad lässt sich gleichmäßig bewegen und unterstützt einen entspannten Fahrstil. Die Yamaha WR 125 R ist ebenfalls straßentauglich, aber sie spielt ihre Vorteile eher dann aus, wenn es zügig und lebendig werden darf. Wer viel Stadtverkehr und häufiges Anfahren hat, wird die kompakte, leichte Auslegung der WR 125 R zu schätzen wissen. Gleichzeitig verlangt die Yamaha mehr Aufmerksamkeit, um den gewünschten Vortrieb zu halten – während die Guzzi das „entspanntes Tempo“-Gefühl eher von selbst mitbringt.
Fahrgefühl im Gelände
Offroad ist bei beiden Motorrädern ein Thema, doch die Herangehensweise ist verschieden. Die Yamaha WR 125 R ist auf Agilität und Kontrolle ausgelegt: Sie lässt sich im Gelände zügig umlenken, wirkt leicht zu handeln und unterstützt das schnelle Reagieren. Das macht sie besonders interessant, wenn es um Schotterwege, Waldtrails oder Einsteiger-Offroad geht, bei dem man viel „mit dem Motorrad arbeiten“ möchte.
Die Moto Guzzi V85 TT bringt im Gelände eine andere Art von Sicherheit: Sie wirkt weniger wie ein reines Trainingsgerät und mehr wie ein robustes Allround-Motorrad. Wer längere Strecken auf gemischtem Untergrund plant, profitiert von der souveränen Auslegung. Allerdings ist die WR 125 R im direkten Vergleich typischerweise die Maschine, die im engen Gelände und bei häufigen Richtungswechseln leichter wirkt.
Handling und Ergonomie: Wer fühlt sich „einfach richtig“ an?
Beim Handling entscheidet nicht nur das Gewicht, sondern auch die Geometrie, die Sitzposition und wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert. Die V85 TT bietet eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Dadurch wirkt das Motorrad im Alltag weniger „sportlich eng“, sondern eher ausgewogen. Das hilft besonders auf längeren Touren oder wenn der Fokus auf Komfort liegt.
Die WR 125 R ist dagegen spürbar direkter. Die Maschine wirkt wendiger und „kleiner“, was das Rangieren und das Fahren in engen Passagen erleichtert. Für Fahrer, die gern aktiv lenken und das Motorrad als Teil des Fahrstils nutzen, ist das ein klarer Vorteil. Wer jedoch vor allem lange Strecken mit gleichmäßigem Rhythmus fährt, wird die Guzzi als angenehmer empfinden.
Motorcharakter und Antrieb: Unterschiedliche Stärken im Alltag
Der Motorcharakter ist einer der größten Unterschiede zwischen Moto Guzzi V85 TT und Yamaha WR 125 R. Die Guzzi steht für einen eher „tourigen“ Charakter: Sie lässt sich gleichmäßig bewegen und unterstützt einen Fahrstil, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Alltag aus Pendeln, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen besteht.
Die Yamaha WR 125 R dagegen ist auf lebendigen Vortrieb und sportliche Nutzung ausgelegt. Sie fühlt sich dann am stärksten an, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und die Leistung im passenden Bereich nutzt. Das ist ideal, wenn Offroad-Fahrten kurz, intensiv und abwechslungsreich sind – oder wenn man gern mit dem Gas arbeitet, um Traktion und Tempo zu steuern.
Stärken und Schwächen im Antriebskonzept
Stärken der V85 TT: gleichmäßiger Charakter, entspannteres Fahren, gute Unterstützung für längere Strecken. Schwächen: wer maximal „leichtfüßig“ im engen Gelände sucht, findet bei der WR 125 R oft die direktere Offroad-Anmutung.
Stärken der WR 125 R: agiles Ansprechverhalten, lebendige Fahrweise, sehr passende Basis für Einsteiger-Offroad und dynamische Sessions. Schwächen: im reinen Langstrecken- oder Komfortfokus wirkt die Guzzi typischerweise runder, während die Yamaha mehr „Fahraktivität“ verlangt.
Fahrwerk und Bremsen: Kontrolle auf unterschiedlichem Untergrund
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder müssen mit Unebenheiten klarkommen, aber sie priorisieren unterschiedliche Dinge. Die Moto Guzzi V85 TT wirkt darauf ausgelegt, Komfort und Stabilität zu verbinden. Das hilft, wenn die Strecke nicht nur aus idealem Asphalt besteht, sondern aus wechselnden Belägen. Die Yamaha WR 125 R ist stärker auf Offroad-typische Anforderungen ausgelegt: Sie unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man Unebenheiten „mitnimmt“ und das Motorrad schnell wieder in die Spur bringt.
Auch bei den Bremsen zeigt sich die Logik der Konzepte: Die Guzzi zielt eher auf souveräne Dosierbarkeit im Alltag und auf gemischten Strecken. Die Yamaha bietet eine direkte Ansprechcharakteristik, die im Gelände hilfreich ist, wenn es darum geht, Tempo kontrolliert zu reduzieren und schnell wieder anzufahren.
Alltagstauglichkeit: Was zählt, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende genutzt wird
Alltagstauglichkeit ist mehr als „geht das Motorrad im Regen“. Dazu gehören Faktoren wie Sitzkomfort, Übersichtlichkeit, Handhabung im Stand und das Gefühl, dass das Motorrad auch nach mehreren Wochen Nutzung noch Spaß macht. Die Moto Guzzi V85 TT wirkt in dieser Hinsicht wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt oder zumindest regelmäßig für längere Strecken heranzieht. Sie vermittelt ein „Touren“-Gefühl, das auch auf dem Weg zur Arbeit oder beim spontanen Ausflug funktioniert.
Die Yamaha WR 125 R punktet vor allem durch ihre Leichtigkeit im Handling und durch die einfache Zugänglichkeit für Offroad-Fahrten. Wer häufig kurze Wege fährt, viel in der Umgebung unterwegs ist und das Motorrad als Spielgerät betrachtet, wird die WR 125 R schnell lieben. Gleichzeitig ist sie weniger „Reisefokus“ als die Guzzi – sie ist eher darauf ausgelegt, dass der Fahrspaß aus dem aktiven Fahren entsteht.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich? Praxisnahe Empfehlung
Die Entscheidung zwischen Moto Guzzi V85 TT und Yamaha WR 125 R hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Alltag passt. Wer eine Maschine sucht, die auf der Straße komfortabel bleibt, aber auch ab und zu auf Schotter und unbefestigte Wege mitnimmt, findet in der V85 TT häufig die passendere Wahl. Wer dagegen ein leichtes, wendiges Motorrad möchte, das Offroad-Fahrten unkompliziert macht und sich dynamisch steuern lässt, wird mit der WR 125 R sehr zufrieden sein.
Typische Profile
- Moto Guzzi V85 TT: ideal für Fahrer, die gemischte Strecken fahren, längere Touren mögen und ein ausgewogenes, komfortorientiertes Enduro-Gefühl suchen.
- Yamaha WR 125 R: ideal für Fahrer, die Offroad als Spielplatz sehen, viel Wert auf Wendigkeit legen und gern aktiv und dynamisch fahren.
Fazit:
Die Moto Guzzi V85 TT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag souverän bleibt und auf gemischten Strecken eine entspannte, tourentaugliche Basis bietet. Sie überzeugt vor allem durch ihr rundes Fahrgefühl, die angenehme Art, längere Strecken zu bewältigen, und die stimmige Balance zwischen Straße und leichtem bis mittlerem Offroad-Einsatz. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, wird hier eher glücklich.
Die Yamaha WR 125 R passt dagegen besonders gut, wenn Offroad-Fahrten im Vordergrund stehen und ein leichtes, direktes Handling gefragt ist. Sie fühlt sich wendig an, unterstützt eine aktive Fahrweise und macht Spaß bei kurzen, intensiven Sessions – auch dann, wenn das Motorrad öfter mal im Gelände „mitdenken“ soll. Wer ein agiles Einsteiger-Enduro sucht, das schnell Lust auf mehr macht, findet in der WR 125 R die passendere Richtung.