| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
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Moto Morini X-Cape 650 vs. Benelli Imperiale 400: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die Entscheidungshilfe. Die Moto Morini X-Cape 650 steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort. Die Benelli Imperiale 400 dagegen bringt eine deutlich stärker spürbare Retro-Identität mit, die sich vor allem im Stadtverkehr und auf entspannten Landstraßenfahrten besonders stimmig anfühlt. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um reine Daten, sondern um das, was sich daraus im Fahralltag ergibt.
Grundcharakter: Vielseitigkeit vs. Retro-Feeling
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gebaut ist: vom schnellen Weg zur Arbeit bis zur längeren Tour am Wochenende. Der Motorcharakter und die Abstimmung zielen darauf ab, dass sich das Motorrad sowohl im flüssigen Stadtverkehr als auch auf der Landstraße souverän anfühlt. Wer ein Bike sucht, das nicht ständig „umschaltet“ – also vom Alltag bis zur Ausfahrt ohne große Umgewöhnung – findet hier eine klare Richtung.
Die Benelli Imperiale 400 spielt dagegen stärker die Karte des Genusses. Das Motorrad wirkt bewusst gewählt, mit einem Stil, der sofort eine bestimmte Stimmung erzeugt. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Dynamik, sondern auf einem harmonischen Fahrgefühl, das sich besonders dann lohnt, wenn Tempo nicht der einzige Maßstab ist. Gerade auf kurzen Strecken oder bei gemütlicher Fahrt kommt der Charakter der Imperiale besonders gut zur Geltung.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem die unterschiedliche Philosophie: Die Moto Morini X-Cape 650 bietet durch ihre größere Hubraumklasse und den daraus resultierenden Leistungs- und Drehmomentcharakter mehr Reserven, wenn es zügig werden soll. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten oder beim Überholen auf der Landstraße. Dadurch wirkt die X-Cape oft „entspannter“, weil weniger häufig nachgeschaltet oder der Motor ständig in einem bestimmten Drehzahlbereich gehalten werden muss.
Die Benelli Imperiale 400 ist dagegen eher auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Der Antrieb passt gut zu einer Fahrweise, die nicht ständig nach dem letzten Kick sucht, sondern auf Rhythmus setzt. Im Stadtverkehr kann das sogar ein Vorteil sein: Das Motorrad lässt sich gut dosieren und vermittelt ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl. Wer jedoch regelmäßig längere Strecken mit höherem Tempo oder häufige Überholmanöver plant, wird die Reserven der X-Cape eher zu schätzen wissen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Agilität und Komfort
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Moto Morini X-Cape 650 ist so ausgelegt, dass sie auch bei wechselnden Bedingungen sicher bleibt. Das Fahrwerk unterstützt eine souveräne Linie, und das Motorrad wirkt dadurch besonders auf längeren Strecken berechenbar. Gleichzeitig bleibt das Handling alltagstauglich: Kurvenfahrten fühlen sich nicht wie ein „Kampf“ an, sondern wie eine flüssige Abfolge.
Die Benelli Imperiale 400 spielt ihre Stärken vor allem in der Leichtigkeit des Fahrgefühls aus. Das Motorrad wirkt handlich und lädt dazu ein, die Strecke bewusst zu fahren – nicht nur schnell, sondern auch angenehm. Gerade im Stadtverkehr, bei häufigen Richtungswechseln und beim langsamen Rollen, kann das Handling der Imperiale sehr angenehm sein. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn die Fahrt deutlich dynamischer wird oder wenn längere Autobahnabschnitte mit konstantem Tempo anstehen: Dann zählt vor allem, wie gut das Motorrad die Belastung wegsteckt und wie entspannt es sich anfühlt.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch Spaß macht oder ob der Körper anfängt zu meckern. Die Moto Morini X-Cape 650 zielt auf eine Sitzposition, die sowohl für den Alltag als auch für längere Fahrten taugt. Dadurch wirkt das Motorrad besonders geeignet, wenn regelmäßig Pendeln und Touren zusammenkommen. Die Haltung unterstützt eine kontrollierte Fahrweise, ohne dass man sich „verkrampft“ fühlt.
Die Benelli Imperiale 400 bietet eine Sitzposition, die zum Retro-Konzept passt: eher entspannt und mit einem Fokus auf Komfort im gemütlichen Tempo. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr gut funktionieren. Wer allerdings häufiger lange Strecken mit sportlicherer Gangart fährt, könnte die X-Cape als ergonomisch passender empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt in der Praxis so, dass man Bremsmanöver gut kontrollieren kann – besonders dann, wenn es im Alltag plötzlich gehen muss. Das gibt gerade im Stadtverkehr Sicherheit, weil sich das Motorrad schnell und berechenbar verzögern lässt.
Die Benelli Imperiale 400 kann ebenfalls überzeugen, vor allem wenn die Fahrweise ruhig und vorausschauend bleibt. In Situationen, in denen häufiges Stop-and-Go oder zügiges Herausbeschleunigen aufeinanderfolgen, zeigt sich, wie gut das Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Fahrstabilität funktioniert. Wer eher entspannt unterwegs ist, wird mit der Imperiale in der Regel gut zurechtkommen.
Ausstattung und Alltag: Was im täglichen Gebrauch zählt
Im Alltag sind es oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung ausgelegt ist: Die Ausstattung unterstützt eine unkomplizierte Handhabung, und das Gesamtpaket passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht nur „Spaß“ sucht, sondern auch Effizienz. Gerade wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird, spielt das eine große Rolle.
Die Benelli Imperiale 400 punktet stärker über Stil und ein stimmiges Gesamtbild. Die Ausstattung ist dabei nicht weniger relevant, aber sie folgt dem Konzept: Retro-Charakter statt „Technik-Fokus“. Wer ein Motorrad sucht, das sich auch optisch von der Masse abhebt und bei dem die Fahrt im Vordergrund steht, wird die Imperiale besonders attraktiv finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Moto Morini X-Cape 650 – Stärken
- Mehr Reserven durch den größeren Motorcharakter: gut für zügiges Fahren und Überholsituationen.
- Tourenorientiertes Gesamtgefühl: Fahrwerk und Ergonomie wirken auf längeren Strecken stimmig.
- Alltagstauglichkeit: Das Motorrad macht den Wechsel zwischen Pendeln und Ausfahrt leicht.
Moto Morini X-Cape 650 – Schwächen
- Wer vor allem den Retro-Look und das „gemütliche“ Fahrgefühl sucht, könnte die X-Cape als zu vielseitig bzw. weniger „ikonisch“ empfinden.
- Je nach persönlicher Erwartung kann der Fokus auf Alltagstauglichkeit weniger „Sammler-Charakter“ vermitteln.
Benelli Imperiale 400 – Stärken
- Starker Retro-Charakter: macht Fahrten besonders stimmungsvoll.
- Angenehmes Handling im Stadtverkehr und auf entspannten Strecken.
- Gute Passung für eine ruhige, genussorientierte Fahrweise.
Benelli Imperiale 400 – Schwächen
- Wenn regelmäßig dynamisch gefahren wird oder häufig lange Strecken mit höherem Tempo anstehen, können die Reserven im Vergleich zur X-Cape schneller „aufgebraucht“ wirken.
- Für Fahrer, die ein Motorrad als universelles Langstrecken-Tool nutzen möchten, kann die Ausrichtung weniger „Allround“ wirken.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Moto Morini X-Cape 650 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das viele Rollen übernimmt: Pendeln, Landstraße, Wochenendtour – ohne dass man ständig an die Grenzen der eigenen Komfortzone stößt. Wer Wert auf Reserven, souveränes Fahrgefühl und eine ergonomische Basis für längere Fahrten legt, wird mit der X-Cape sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Die Benelli Imperiale 400 passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die vor allem den Charakter und das entspannte Fahrgefühl suchen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei ein Motorrad möchte, das optisch und vom Fahrstil her „einfach Spaß macht“, findet in der Imperiale eine stimmige Lösung. Auch für Einsteiger, die nicht auf maximale Performance aus sind, kann sie eine attraktive Option sein.
Fazit:
Die Moto Morini X-Cape 650 ist das Motorrad für alle, die ein vielseitiges Gesamtpaket suchen: mehr Reserven im Antrieb, ein tourentaugliches Fahrgefühl und eine Ergonomie, die auch längere Fahrten angenehm macht. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn das Motorrad regelmäßig im Alltag genutzt wird und die Ausfahrten nicht immer gleich „gemütlich“ ausfallen.
Die Benelli Imperiale 400 ist die bessere Wahl, wenn Stil, entspanntes Handling und Retro-Charakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten und genussorientierte Strecken, bei denen das Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Dynamik. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, gut dosieren lässt und dabei eine besondere Stimmung vermittelt, wird mit der Imperiale sehr wahrscheinlich glücklich.
Kurz gesagt: X-Cape 650 für den universellen Allrounder mit mehr Reserven – Imperiale 400 für den charmanten Retro-Genuss im Alltag.