UVP 6.999 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 6.249 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Wie schlägt sich günstige Adventure-Bike mit 60 PS aus Italien?
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Was kann das 48 PS Retro-Nakedbike im Italo-Design?
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Pro und Kontra

Pro:
  • eigenständiges Design
  • komfortabler Tourer
  • auffällig stabile Straßenlage
  • Preis / Leistung
Kontra:
  • Windschild macht Geräusche
  • knapp bemessene Leistung
  • Getriebe etwas hakelig
Pro:
  • wendiges und wuseliges Bike
  • einfache Bedienung
  • angenehm aufrechte Sitzposition
  • Bedienungsanleitung braucht man nicht
Kontra:
  • startet nur im Leerlauf
  • Sound könnte besser sein
  • Sitzbank etwas straff

Abmessungen & Gewicht

Gewicht213kg
Radstand1.470mm
Länge2.200mm
Radstand1.470mm
Sitzhöhe: 820-845 mm
Höhe1.390mm
Gewicht207kg
Radstand1.460mm
Länge2.160mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung60 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt18Liter
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite302km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlbrückenrahmen
Federung vorneUpside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm
Federung hintenKayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm
Aufhängung hintenAluminiumschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten150/70-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneeinstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 255 mm)
Bremsen vorne2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.985 €
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: Weiß, Rot, Grau

Fazit - was bleibt hängen

Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.
 
Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.899 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.500€
  • Baujahre: 2018-2022
  • Verfügbarkeit: ab 2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Moto Morini X-Cape 650 vs Benelli Leoncino 500 – Vergleich für Alltag, Landstraße und Touren

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Moto Morini X-Cape 650 steht für einen eher abenteuerlich ausgelegten Charakter, während die Benelli Leoncino 500 mit ihrer roadster-nahen Ausrichtung auf Agilität und Alltagstauglichkeit setzt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie wirkt sich die Bauart auf das Fahrgefühl aus? Welche Stärken zeigen sich im Alltag – und wo liegen die Grenzen? Der folgende Vergleich ordnet die wichtigsten Punkte ein und hilft dabei, das passende Motorrad für die eigenen Wege zu finden.

Grundidee und Charakter: Adventure-Feeling vs. Roadster-Alltag

Wie die Moto Morini X-Cape 650 ihren Fokus setzt

Die Moto Morini X-Cape 650 ist als Modell gedacht, das mehr als nur die Stadt im Blick hat. Die Auslegung zielt auf eine entspannte, aber dennoch aktive Fahrweise: Man sitzt so, dass längere Strecken nicht sofort anstrengend werden, und das Motorrad wirkt so, als wäre es für wechselnde Untergründe gemacht. Im Vergleich zeigt sich: Die X-Cape 650 wirkt wie der Typ, der auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht perfekt geplant ist.

Wie die Benelli Leoncino 500 ihren Fokus setzt

Die Benelli Leoncino 500 verfolgt dagegen einen klaren Roadster-Ansatz. Das spürt man vor allem im Handling: Das Motorrad wirkt leichter zu bewegen, reagiert direkt und vermittelt ein eher spontanes Fahrgefühl. Im Alltag ist das ein Vorteil, weil sich kurze Wege, enge Straßen und häufiges Anfahren unkompliziert anfühlen. Im Vergleich zur X-Cape 650 liegt der Schwerpunkt stärker auf dem „einfach losfahren“-Charakter.

Motor und Antrieb: Drehmoment-Logik vs. Spritzigkeit

Beim Vergleich der beiden Modelle spielt die Motorcharakteristik eine zentrale Rolle. Die Moto Morini X-Cape 650 bringt durch ihre größere Hubraumklasse tendenziell mehr Reserven im Alltag: Beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten wirkt das Motorrad oft souveräner, und auch bei zügigerem Fahren bleibt das Gefühl von „noch Luft nach oben“ länger erhalten. Das ist besonders auf Landstraßen hilfreich, wenn Überholmanöver oder dynamische Passagen nicht ständig perfekte Drehzahlen verlangen.

Die Benelli Leoncino 500 setzt dagegen stärker auf eine spritzige, drehzahlorientierte Fahrweise. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert. Wer gerne mit dem Motor arbeitet und die Drehzahl bewusst nutzt, bekommt hier ein lebendiges Fahrgefühl. Im Vergleich zur X-Cape 650 ist die Leoncino 500 damit oft dann besonders stark, wenn die Route „kurz und abwechslungsreich“ ist.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der einen Seite, Wendigkeit auf der anderen

Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt im Vergleich eher auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei längeren Strecken oder wenn die Straße nicht ganz glatt ist, spielt das Fahrwerk seine Stärken aus: Das Motorrad bleibt ruhig in der Spur und vermittelt Sicherheit. Das ist ein Plus, wenn man Touren plant oder regelmäßig auf wechselnden Straßenbedingungen unterwegs ist.

Die Benelli Leoncino 500 punktet dagegen mit einem handlichen Charakter. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad lässt sich leichter „ums Eck“ bewegen, fühlt sich in engen Situationen oft unkomplizierter an und macht Kurvenfahrten besonders direkt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig zwischen Ampeln und Abbiegesituationen wechselt, profitiert von dieser Wendigkeit.

Sitzposition und Komfort: entspannter Langstreckenfokus vs. sportlich-nahes Gefühl

Bei der Moto Morini X-Cape 650 steht der Komfortgedanke stärker im Vordergrund. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach längerer Fahrt nicht sofort „zusammenfällt“. Das hilft besonders, wenn Pendeln und Wochenendtouren gemischt auftreten. Außerdem unterstützt die Gesamtergonomie dabei, dass man nicht ständig gegen die Haltung arbeiten muss.

Die Benelli Leoncino 500 fühlt sich im Vergleich eher wie ein Motorrad an, das für dynamische Fahrten gemacht ist. Das ist nicht automatisch „unbequem“, aber der Fokus liegt mehr auf direktem Fahrgefühl als auf maximaler Langstreckenentspannung. Wer kurze bis mittlere Strecken bevorzugt und gerne zügig unterwegs ist, wird das als Vorteil sehen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Parken, Sicht und Bedienung

Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Wie gut lässt sich das Motorrad rangieren? Wie angenehm ist die Bedienung? Wie wirkt die Ergonomie bei Stop-and-go?

Die Benelli Leoncino 500 hat hier im Vergleich häufig die Nase vorn, weil sie sich leichter und spontaner bewegt. Das macht das Handling im Stadtverkehr angenehmer, besonders bei häufigen Richtungswechseln und wenn das Motorrad öfter mal im engen Umfeld steht.

Die Moto Morini X-Cape 650 ist im Alltag ebenfalls gut nutzbar, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Fahrt nicht nur aus „kurz hin und zurück“ besteht. Auf längeren Pendelstrecken oder bei Ausfahrten am Wochenende zeigt sich die Stärke der X-Cape 650: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nach kurzer Zeit „abschalten“ muss.

Reisetauglichkeit: Reserven, Ruhe und das Gefühl von „weiterfahren“

Reisetauglichkeit ist mehr als nur „schnell fahren“. Es geht darum, wie entspannt das Motorrad bei konstantem Tempo bleibt, wie gut es mit Wind und Strecke klarkommt und wie wenig man sich nach jeder Pause neu sortieren muss.

Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt im Vergleich klar im Vorteil, wenn es um das Gefühl von Ruhe und Reserven geht. Gerade auf Landstraßen und längeren Etappen kann das Motorrad seine Stärken ausspielen: souveräneres Vorankommen, entspannteres Fahrtempo und ein Gesamtpaket, das eher nach „Tour“ aussieht.

Die Benelli Leoncino 500 kann ebenfalls für Touren genutzt werden, aber sie fühlt sich stärker nach „kurz raus und genießen“ an. Wer eher Tagesausflüge plant und dabei Wert auf Agilität legt, findet hier einen stimmigen Begleiter. Für sehr lange Etappen ist die X-Cape 650 im Vergleich meist die entspanntere Wahl.

Ausstattung und Praxis: Was im Vergleich wirklich zählt

Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie sie sich im Alltag anfühlen. Im Vergleich zeigt sich: Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt als Paket stimmiger für wechselnde Anforderungen – vom Alltag bis zur Tour. Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sich besonders gut für den täglichen Fahrspaß eignet und dabei nicht unnötig kompliziert wirkt.

Auch der Blick auf die Bedienung und das „Wie schnell ist man startklar?“ spielt eine Rolle. Die Leoncino 500 wirkt oft wie das Motorrad, das man spontan nimmt, während die X-Cape 650 eher das Motorrad ist, bei dem man sich bewusst auf eine längere Fahrt freut.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Moto Morini X-Cape 650

  • Mehr Reserven im Fahrbetrieb, besonders bei zügigerem Tempo und Überholsituationen.
  • Ruhiger, stabiler Charakter – angenehm für längere Strecken.
  • Gesamtpaket mit stärkerem Tourenfokus und „weiterfahren“-Gefühl.

Schwächen bzw. Grenzen der Moto Morini X-Cape 650

  • Im engen Stadtverkehr kann der Charakter weniger „leichtfüßig“ wirken als bei sehr handlichen Roadstern.
  • Wer ausschließlich kurze Strecken fährt, bekommt den Tourenfokus nicht immer voll ausgespielt.

Stärken der Benelli Leoncino 500

  • Handliches, direktes Handling – besonders angenehm in der Stadt und auf kurvigen Strecken.
  • Spritzige Reaktion auf Gasbefehle, wodurch Fahrspaß schnell entsteht.
  • Stimmiger Charakter für spontane Ausfahrten und Alltagsfahrten.

Schwächen bzw. Grenzen der Benelli Leoncino 500

  • Für sehr lange Etappen kann der Fokus stärker auf Agilität als auf maximale Langstreckenentspannung liegen.
  • Bei dauerhaft hohem Tempo sind die Reserven im Vergleich zur X-Cape 650 tendenziell schneller „aufgebraucht“ im Gefühl.

Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil

Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Wer häufig pendelt, aber auch regelmäßig Landstraße und Wochenendtouren fährt, findet in der Moto Morini X-Cape 650 oft die passendere Basis. Das Motorrad wirkt wie ein Allrounder mit stärkerem Reisecharakter und bietet im Vergleich ein souveräneres Gesamtgefühl.

Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist, gern kurvig fährt und ein Motorrad sucht, das schnell „da ist“ und sich leicht bewegen lässt, wird mit der Benelli Leoncino 500 sehr zufrieden sein. Im Vergleich punktet sie besonders durch Wendigkeit und ein lebendiges Fahrgefühl, das den Alltag kurzweilig macht.

Fazit:

Die Moto Morini X-Cape 650 ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reserven, Stabilität und einem insgesamt tourorientierten Fahrgefühl liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, auf Landstraßen gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und souverän bleibt. Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen die stimmigere Entscheidung, wenn Alltag und Kurvenfahrten im Vordergrund stehen: handlich, direkt und mit einem Charakter, der spontane Fahrten besonders angenehm macht. Wer viel Stadtverkehr hat oder ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegen lässt und schnell Fahrspaß erzeugt, findet in der Leoncino 500 den passenden Begleiter. Kurz gesagt: X-Cape 650 für mehr Tour- und Komfortfokus, Leoncino 500 für Wendigkeit und agiles Alltagsgefühl.

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