| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Moto Morini X-Cape 650 vs. Honda CB 1300 SA – Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Moto Morini X-Cape 650 steht für einen vielseitigen Charakter, der sich auf der Straße wohlfühlt und dabei den Blick für Touren und Alltag nicht verliert. Die Honda CB 1300 SA dagegen ist eher die Kategorie „große Maschine für lange Strecken“: viel Hubraum, souveräne Reserven und ein Fahrgefühl, das auf Komfort und Durchzug ausgelegt ist. Im folgenden Vergleich schauen wir uns an, wie sich die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Elektronik zeigen – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen.
Grundcharakter: Vielseitigkeit vs. große Reserven
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: für die Feierabendrunde, für die Wochenendtour und auch dann, wenn die Route nicht ganz planbar ist. Der Motorcharakter ist dabei eher darauf ausgelegt, flexibel zu reagieren und den Alltag leichtfüßig zu begleiten. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen spielt diese Art von Ansprechverhalten ihre Vorteile aus.
Die Honda CB 1300 SA verfolgt einen anderen Ansatz. Hier steht der Gedanke im Vordergrund, dass man mit viel Leistung und Drehmoment entspannt vorankommt – auch dann, wenn es zügiger wird oder wenn längere Strecken anstehen. Das Motorrad fühlt sich häufig wie eine „komfortable Kraftmaschine“ an: weniger hektisch, mehr souverän. Wer häufig Autobahn fährt oder Touren mit Gepäck plant, wird diese Ausrichtung besonders zu schätzen wissen.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude auf der einen, Souveränität auf der anderen Seite
Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die X-Cape 650 punktet mit einem Antrieb, der sich gut dosieren lässt und in vielen Situationen „von unten“ angenehm mitarbeitet. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern dynamisch fahren, aber nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein möchten. Die Maschine wirkt dabei oft so, als würde sie die passende Kraft genau dann liefern, wenn sie gebraucht wird.
Die CB 1300 SA ist dagegen stärker auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das spürt man besonders beim Beschleunigen aus mittleren Geschwindigkeiten oder beim Überholen auf längeren Strecken. Während die X-Cape eher „spritzig“ wirkt, zeigt die Honda eher „durchgehend“ Kraft. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man entspannt fahren möchte, aber trotzdem jederzeit Reserven abrufen will.
Stärken und Schwächen im Alltag
Moto Morini X-Cape 650: Stärke ist die gute Alltagstauglichkeit durch ein flexibles Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das nicht überfordert. Schwäche kann sein, dass wer konsequent maximale Reserven sucht, im Vergleich zur größeren Honda schneller an Grenzen des eigenen Anspruchs stößt.
Honda CB 1300 SA: Stärke ist die Souveränität bei Tempo und Last – besonders auf Touren. Schwäche kann sein, dass das größere Format und die „große Maschine“-Anmutung im engen Stadtverkehr oder bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten weniger leichtfüßig wirken.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt darauf ausgelegt, Kurven und wechselnde Fahrbahnbedingungen souverän zu nehmen, ohne dabei den Charakter zu verlieren. Das Handling fühlt sich häufig agil an, wodurch sich das Motorrad gut für kurvige Strecken eignet. Auch wenn die Straße mal unruhig wird, bleibt das Fahrgefühl meist gut kontrollierbar.
Die Honda CB 1300 SA setzt stärker auf Stabilität und Ruhe. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken spielt das seine Vorteile aus: Das Motorrad liegt oft ruhig in der Spur und vermittelt ein Gefühl von „eingeschwungenem“ Fahren. In engen Kehren kann diese Stabilität zwar hilfreich sein, aber die Honda verlangt im Vergleich manchmal etwas mehr Geduld und aktives Mitdenken, um das Handling so leicht wirken zu lassen wie bei der kleineren Maschine.
Kurven, Bremsen und Fahrbahngefühl
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber auf unterschiedliche Art. Die X-Cape lädt eher dazu ein, Linien zu variieren und das Tempo über Gefühl zu steuern. Die CB 1300 SA unterstützt eher das „entspannte Tempo“ mit klarer Stabilität: Man kann zügig unterwegs sein, ohne dass das Motorrad ständig „mitarbeiten“ muss.
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied in der Zielsetzung: Die Honda wirkt häufig wie ein System, das auf Sicherheit bei höheren Lasten und Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Die Moto Morini ist eher die Maschine, die im Alltag angenehm dosierbar bleibt und sich gut anfühlt, wenn man häufig bremsen und beschleunigen muss.
Ergonomie und Sitzkomfort: Für kurze Wege oder lange Etappen
Ergonomie ist bei Motorradvergleichen oft der entscheidende Punkt. Die Moto Morini X-Cape 650 bietet eine Sitzposition, die sich für viele Fahrprofile gut anfühlt: nicht zu „gestreckt“, nicht zu „eingekuschelt“. Dadurch eignet sie sich sowohl für kurze Strecken als auch für Touren, bei denen man mehrere Stunden unterwegs ist. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen wechselt, wird die Flexibilität mögen.
Die Honda CB 1300 SA ist stärker auf längere Etappen ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad den Fahrer trägt, wirken häufig darauf optimiert, Ermüdung zu reduzieren. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten oder gleichmäßigen Strecken. Gleichzeitig kann die größere Maschine für kleinere Fahrer oder sehr schmale Platzverhältnisse im Stand weniger bequem wirken.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung in unterschiedlicher Ausrichtung
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die Moto Morini X-Cape 650 setzt auf eine moderne Basis, die das Fahren im Alltag erleichtert und das Motorrad berechenbar macht. Das hilft besonders bei wechselnden Bedingungen, etwa wenn der Belag nicht überall gleich griffig ist.
Die Honda CB 1300 SA bringt im Vergleich häufig mehr „Tour- und Komfortdenken“ mit. Gerade auf langen Strecken kann das bedeuten, dass das Motorrad sich in vielen Situationen automatisch passend verhält. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger „Handarbeit“ verlangt und mehr auf entspannte Kontrolle setzt.
Bedienung und Übersicht
Wichtig ist auch, wie gut sich die Systeme im Alltag bedienen lassen. Die X-Cape wirkt dabei oft intuitiv und „direkt“, während die Honda stärker das Gefühl vermittelt, dass man ein durchdachtes Gesamtsystem nutzt. Wer gern schnell Einstellungen anpasst, wird bei beiden fündig, aber die Honda spielt ihre Stärken besonders aus, wenn man über längere Zeit konstant unterwegs ist.
Verbrauch, Reichweite und Alltagskosten: Effizienz vs. große Leistung
Beim Thema Verbrauch und Reichweite zeigt sich typischerweise ein Unterschied, der aus der Motorgröße und dem Leistungsanspruch entsteht. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt im Vergleich oft effizienter im Alltag, besonders wenn die Fahrten nicht ständig auf maximale Leistung getrimmt sind. Das macht sie attraktiv, wenn man regelmäßig fährt und dabei die laufenden Kosten im Blick behalten möchte.
Die Honda CB 1300 SA kann trotz großer Leistung wirtschaftlich bewegt werden, aber sie ist eher die Maschine, bei der man die Reserven auch nutzt. Wer häufig zügig fährt oder Touren mit viel Tempo plant, wird den Unterschied im Verbrauch eher spüren. Dafür bietet die Honda im Gegenzug das Gefühl, dass man weniger „nachladen“ muss: Überholvorgänge und Beschleunigungen gelingen oft souverän, ohne dass man ständig in den Drehzahlbereichen jonglieren muss.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Frage „Welches ist besser?“ hängt weniger von der reinen Leistungsfähigkeit ab, sondern davon, wie man fährt. Die Moto Morini X-Cape 650 ist besonders passend für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf Touren nicht nur „durchhält“, sondern auch Spaß macht. Sie eignet sich gut, wenn unterschiedliche Streckenprofile anstehen: Stadt, Landstraße und gelegentlich längere Ausfahrten.
Die Honda CB 1300 SA ist die bessere Wahl für alle, die lange Strecken planen, häufig Autobahn oder zügige Landstraßen fahren und dabei ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl bevorzugen. Wer gern mit Reserven unterwegs ist und sich beim Überholen oder beim Beschleunigen keine Gedanken machen möchte, wird die Honda als besonders passend empfinden.
Typische Entscheidungshilfe
Wer ein Motorrad möchte, das sich flexibel anfühlt und im Alltag unkompliziert bleibt, liegt mit der X-Cape oft richtig. Wer hingegen ein Motorrad sucht, das auf Touren Komfort, Stabilität und Durchzug in den Vordergrund stellt, findet in der CB 1300 SA den passenden Charakter.
Fazit:
Die Moto Morini X-Cape 650 überzeugt im Vergleich vor allem durch ihren vielseitigen Charakter: Sie wirkt agil, lässt sich im Alltag gut dosieren und macht auch auf kurvigen Strecken Spaß. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für eine Art von Fahrt taugt, sondern für wechselnde Streckenprofile, bekommt hier eine stimmige Basis. Die Honda CB 1300 SA spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um lange Etappen, Stabilität und souveränen Durchzug geht. Sie fühlt sich wie eine große, ruhige Kraftmaschine an und ist damit ideal für Touren, bei denen man entspannt unterwegs sein möchte, aber jederzeit Reserven abrufen kann.
Kurz gesagt: Die X-Cape 650 ist die bessere Wahl für vielseitige Alltags- und Landstraßenfahrer. Die CB 1300 SA passt am besten zu Fahrern, die häufig größere Strecken fahren, Komfort und Ruhe schätzen und lieber mit viel Leistung im Hintergrund unterwegs sind.