| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
MotorradTest.de auf YouTube
Moto Morini X-Cape 650 vs. Honda X-ADV – Vergleich im Motorradtest
Wenn es um moderne Allrounder geht, die sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken Spaß machen, landen viele schnell bei zwei Namen: der Moto Morini X-Cape 650 und der Honda X-ADV. Beide Modelle bewegen sich im Bereich der urbanen Abenteuer-Motorräder, unterscheiden sich aber deutlich in Charakter, Ausrichtung und dem, was man im täglichen Betrieb wirklich spürt. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Bikes im direkten Vergleich schlagen – ohne reine Datenlisten, sondern mit Blick auf die Praxis: vom Fahrgefühl über Komfort bis hin zur Ausstattung.
Grundidee und Charakter: Urban Adventure mit unterschiedlicher Handschrift
Die Honda X-ADV ist seit Jahren ein bekanntes Konzept: ein Mix aus Adventure-Optik und dem Komfortgedanken, den viele von großen Scootern kennen. Dadurch wirkt sie im Stadtverkehr oft besonders souverän, weil sie sich leichtfüßig bewegt und gleichzeitig genug „Motorrad“ bleibt, um auch außerhalb der Stadtgrenzen zu überzeugen.
Die Moto Morini X-Cape 650 verfolgt ebenfalls den Abenteuer-Gedanken, setzt dabei aber stärker auf das klassische Motorradgefühl. Wer gerne direkt am Motorrad „mitarbeitet“, findet hier häufig eine natürlichere Rückmeldung. Gleichzeitig ist die X-Cape 650 so gedacht, dass sie nicht nur für die Wochenendtour taugt, sondern auch für den Alltag.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Beide Bikes sind für dynamisches Fahren ausgelegt, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich. Die Honda X-ADV wirkt im typischen Stadt- und Landstraßenbetrieb oft besonders „geschmeidig“. Das liegt weniger an einzelnen Zahlen als an der Abstimmung: Beschleunigung aus niedrigen Drehzahlen fühlt sich häufig harmonisch an, und das Bike lässt sich im Alltag gut dosieren.
Die Moto Morini X-Cape 650 kann ebenfalls zügig vorankommen, wirkt dabei aber oft etwas direkter und „motorischer“. Wer gerne mehr Drehzahl nutzt oder das Motorrad stärker spürt, bekommt hier ein Fahrgefühl, das sich wie ein klassisches Motorrad anfühlt. Das kann auf kurvigen Strecken ein Vorteil sein, während die Honda im gleichen Szenario häufig durch ihre ruhige, gleichmäßige Art punktet.
Stärken im Vergleich
- Honda X-ADV: besonders souverän beim Anfahren, Beschleunigen und im gleichmäßigen Tempo – ideal, wenn der Alltag viel Stop-and-Go oder zügige Landstraßenabschnitte enthält.
- Moto Morini X-Cape 650: oft direkteres Motorradgefühl – passend, wenn lieber „mit dem Motor“ gefahren wird und das Bike aktiv eingebunden werden soll.
Schwächen im Vergleich
- Honda X-ADV: wer ein sehr klassisches Motorrad-Setup erwartet, empfindet den Charakter mancher als weniger „pur“.
- Moto Morini X-Cape 650: wer vor allem auf maximale Laufruhe und entspanntes Gleiten setzt, könnte die Honda als noch „leichter zu fahren“ erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es im Alltag vor allem um zwei Dinge: Wie gut bleibt das Bike auf der Straße, und wie leicht lässt es sich in Richtungswechsel bringen? Die Honda X-ADV spielt hier häufig ihre Stärke aus, wenn es um ruhiges Geradeausfahren und sicheres Durchrollen geht. Gerade bei längeren Strecken oder wechselnden Belägen wirkt sie oft stabil und berechenbar.
Die Moto Morini X-Cape 650 kann im Gegenzug in vielen Situationen agiler wirken. Das zeigt sich besonders dort, wo es häufig kurvig wird oder wo man im Alltag öfter mal schnell reagieren muss. Das Motorrad fühlt sich dann oft „handlicher“ an, ohne dabei komplett auf Komfort zu verzichten.
Stärken im Vergleich
- Honda X-ADV: hohe Stabilität und ein sehr sicheres Fahrgefühl bei zügigem Tempo.
- Moto Morini X-Cape 650: spürbar agileres Einlenken und ein direkteres Feedback.
Schwächen im Vergleich
- Honda X-ADV: in sehr engen Situationen kann das Handling je nach Fahrstil weniger „leicht“ wirken als bei einem klassischeren Setup.
- Moto Morini X-Cape 650: bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der Fokus stärker auf Agilität als auf maximaler Langstreckenruhe liegen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut die Verzögerung dosierbar ist und wie konstant sie sich über mehrere Bremsmanöver anfühlt. Die Honda X-ADV vermittelt dabei häufig ein sehr stabiles Sicherheitsgefühl. Das ist besonders hilfreich, wenn im Stadtverkehr plötzliches Verzögern nötig ist oder wenn man bei wechselnden Bedingungen schnell reagieren muss.
Die Moto Morini X-Cape 650 kann ebenfalls mit überzeugender Bremsleistung punkten. Im Vergleich fällt oft auf, dass die Bremswirkung gut zu einem sportlichen, aktiven Fahrstil passt. Wer gerne „früh bremst“ und das Motorrad sauber in die Kurve bringt, wird hier schnell ein gutes Gefühl entwickeln.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange gut?
Gerade bei Adventure-ähnlichen Bikes ist die Sitzposition entscheidend. Sie bestimmt, ob man nach einer Stunde noch entspannt ist oder ob sich der Rücken meldet. Die Honda X-ADV ist häufig so ausgelegt, dass sie auch im Alltag komfortabel bleibt. Die Haltung wirkt oft so, dass man nicht permanent „gegen“ das Motorrad arbeitet, sondern eher entspannt bleibt.
Die Moto Morini X-Cape 650 bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Ergonomie, kann aber je nach Körpergröße und Fahrstil etwas mehr „Fahrerarbeit“ verlangen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer gerne aktiv fährt, empfindet die Position oft als passend. Für sehr lange, entspannte Touren kann die Honda dennoch die stressfreiere Wahl sein.
Stärken im Vergleich
- Honda X-ADV: tendenziell entspannter für lange Fahrten und häufig angenehm im Stadtverkehr.
- Moto Morini X-Cape 650: gute Basis für aktives Fahren und ein direkteres Fahrgefühl.
Schwächen im Vergleich
- Honda X-ADV: wer eine sehr „klassische“ Sitzhaltung sucht, könnte den Kompromiss zwischen Adventure und Scooter-Feeling als weniger Motorrad-typisch empfinden.
- Moto Morini X-Cape 650: bei sehr langen Strecken kann je nach Fahrstil die Honda als komfortorientierter wirken.
Windschutz und Alltag: Welche Details machen den Unterschied?
Im Alltag sind es oft die kleinen Dinge: Windschutz, Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut sich das Bike bei wechselnden Bedingungen „einfach fahren“ lässt. Die Honda X-ADV ist hier häufig stark, weil sie auf Langstreckenkomfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Der Windschutz und die Gesamtanmutung sorgen dafür, dass man auch bei längeren Strecken weniger „arbeiten“ muss.
Die Moto Morini X-Cape 650 kann ebenfalls mit einem stimmigen Paket überzeugen. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Mischung aus Stadt, Landstraße und gelegentlichen schlechten Abschnitten, wirkt die X-Cape oft passend. Sie ist ein Bike, das man gerne „mitnimmt“ – ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse es schonen.
Ausstattung und Elektronik: Komfortfunktionen vs. Motorrad-Feeling
Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich vor allem, wie die Hersteller den Fokus setzen. Die Honda X-ADV ist bekannt dafür, viele Komfort- und Sicherheitsaspekte in den Alltag zu integrieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht nur fahren, sondern auch „entspannt ankommen“ möchte.
Die Moto Morini X-Cape 650 bietet ebenfalls moderne Features, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft etwas „motorradnäher“. Wer gerne die Kontrolle spürt und das Bike als Werkzeug für die Fahrt sieht, findet hier häufig eine stimmige Balance.
Stärken im Vergleich
- Honda X-ADV: Komfort- und Sicherheitsfokus, der den Alltag deutlich erleichtert.
- Moto Morini X-Cape 650: moderne Ausstattung, die das Motorradgefühl nicht überdeckt.
Schwächen im Vergleich
- Honda X-ADV: wer möglichst puristisch unterwegs sein möchte, könnte die Ausstattung als „zu viel“ empfinden.
- Moto Morini X-Cape 650: je nach Erwartung kann die Honda bei Komfortdetails noch einen Schritt weiter wirken.
Für wen passt welches Bike? Praxisempfehlungen
Am Ende entscheidet nicht nur der Vergleich einzelner Punkte, sondern der eigene Fahrstil. Die Honda X-ADV ist besonders stark, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, entspannter Langstrecke und einem sehr souveränen Fahrgefühl liegt. Wer viel pendelt, häufig in wechselnden Situationen unterwegs ist und dabei ein Bike möchte, das „einfach funktioniert“, wird mit der Honda häufig sehr glücklich.
Die Moto Morini X-Cape 650 ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad mehr direktes Feedback geben darf und wenn die Touren oft aus abwechslungsreichen Strecken bestehen. Wer gerne aktiv fährt, Kurven mag und ein Bike sucht, das sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt, sondern wie ein stimmiger Allrounder, findet in der X-Cape eine passende Basis.
Typische Nutzerprofile
- Honda X-ADV: ideal für Vielfahrer, Pendler, Touren mit viel Tempo und alle, die Komfort und Sicherheit priorisieren.
- Moto Morini X-Cape 650: ideal für Fahrer, die ein klassischeres Motorradgefühl wollen, gern kurvig unterwegs sind und ein Bike suchen, das sich agil und lebendig anfühlt.
Fazit:
Die Honda X-ADV wirkt im Vergleich wie der „entspannte Profi“: Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Alltag, wechselnde Bedingungen und längere Strecken zusammenkommen. Das Fahrgefühl ist häufig sehr souverän, die Bedienung wirkt alltagstauglich und die Komfort- und Sicherheitsausrichtung unterstützt ein stressfreies Ankommen. Wer viel fährt, häufig in der Stadt unterwegs ist oder einfach ein Bike möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, bekommt hier eine sehr stimmige Wahl.
Die Moto Morini X-Cape 650 ist dagegen die Option für alle, die mehr Motorrad-Charakter suchen. Sie kann im direkten Vergleich mit einem lebendigeren, direkteren Feedback überzeugen und passt besonders gut zu Fahrern, die Kurven mögen, abwechslungsreiche Strecken fahren und das Bike gerne aktiv einbinden. Wer also Agilität und ein klassischeres Fahrgefühl priorisiert, findet in der X-Cape 650 eine starke Alternative.
Kurz gesagt: Honda X-ADV für Komfort und souveräne Allround-Touren, Moto Morini X-Cape 650 für ein direkteres Motorradgefühl und abwechslungsreiche Fahrten.