UVP 6.999 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 7.295 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Wie schlägt sich günstige Adventure-Bike mit 60 PS aus Italien?
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Die erste Reise-Enduro von Kawa seit 20 Jahren...
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Pro und Kontra

Pro:
  • eigenständiges Design
  • komfortabler Tourer
  • auffällig stabile Straßenlage
  • Preis / Leistung
Kontra:
  • Windschild macht Geräusche
  • knapp bemessene Leistung
  • Getriebe etwas hakelig
Pro:
  • sehr einfaches Fahrverhalten
  • komfortable Maschine
  • erwachsene Anmutung
  • quirliger Motor
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
  • ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
  • Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht213kg
Radstand1.470mm
Länge2.200mm
Radstand1.470mm
Sitzhöhe: 820-845 mm
Höhe1.390mm
Gewicht195kg
Radstand1.555mm
Länge2.300mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.460mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung60 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt18Liter
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite400km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlbrückenrahmen
Federung vorneUpside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm
Federung hintenKayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm
Aufhängung hintenAluminiumschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten150/70-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm
Federung hintenUni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 M/C 54S
Reifen hinten140/70-17 M/C 66S

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.985 €
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: Weiß, Rot, Grau

Fazit

Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.
 
Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.295€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2026
  • Farben: Weiß, Grau

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Moto Morini X-Cape 650 vs. Kawasaki KLE 500 SE – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aus dem Bereich der alltagstauglichen Reise- und Adventure-Klasse gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich das Gesamtpaket im Alltag anfühlt: beim Anfahren, auf der Landstraße, auf längeren Touren und dort, wo der Asphalt endet. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Moto Morini X-Cape 650 und der Kawasaki KLE 500 SE. Beide Modelle sind auf ihre Art darauf ausgelegt, flexibel zu bleiben – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Grundidee und Charakter: Wofür sind die Motorräder gemacht?

Moto Morini X-Cape 650 – moderner Reise- und Allround-Ansatz

Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst als Reise- und Allrounder gedacht ist. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie. Gerade auf längeren Strecken spielt die X-Cape ihre Stärken aus: Sie soll sich nicht nur schnell, sondern vor allem entspannt fahren lassen. Das merkt man besonders dann, wenn die Tour nicht nach 30 Minuten endet, sondern nach mehreren Stunden.

Kawasaki KLE 500 SE – bewährter Enduro-Charakter mit Reise-Tauglichkeit

Die Kawasaki KLE 500 SE steht für einen eher klassischen Ansatz: Reiseenduro-Vibes, die man nicht nur auf dem Papier hat, sondern auch im Fahrgefühl. Die KLE ist darauf ausgelegt, auch abseits der perfekten Straße souverän zu bleiben. Dabei ist sie nicht als kompromissloses Offroad-Gerät gedacht, sondern eher als Motorrad, das leichtes Gelände und wechselnde Untergründe gut mitmacht – ohne dass man ständig am Limit fahren muss.

Motor und Antrieb: Wie unterscheiden sich die Fahrleistungen im Alltag?

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem ein Unterschied im Charakter. Die Moto Morini X-Cape 650 bietet durch ihren größeren Hubraum tendenziell mehr Reserven, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder auf der Landstraße den nächsten Gang entspannt zu erreichen. Das macht sich besonders beim Überholen oder beim Fahren mit Gepäck bemerkbar: Die X-Cape wirkt dann oft wie ein Motorrad, das nicht ständig nach Drehzahl verlangt.

Die Kawasaki KLE 500 SE spielt dagegen ihren Vorteil eher über die Art der Kraftentfaltung aus. Auch wenn die KLE im Vergleich weniger „Dampf“ in absoluten Zahlen mitbringt, kann sie im richtigen Drehzahlbereich sehr angenehm wirken. Das ist häufig genau der Punkt, an dem sich die Fahrstile unterscheiden: Wer lieber gleichmäßig fährt und die Maschine nicht ständig hochdreht, bekommt mit der KLE ein ruhigeres, kontrolliertes Gefühl. Wer dagegen häufig dynamische Schübe braucht, wird die X-Cape oft als souveräner empfinden.

Getriebe, Schaltgefühl und Fahrbarkeit

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag funktionieren. Trotzdem gibt es Unterschiede in der „Übersetzung“ zwischen Motor und Fahrgefühl. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt in der Praxis oft harmonischer, wenn man vom Stadtverkehr in zügigeres Landstraßentempo wechselt. Die Kawasaki KLE 500 SE kann ebenfalls gut mit dem Alltag umgehen, fühlt sich aber in vielen Situationen mehr nach „klassischem Enduro-Workflow“ an: etwas mehr Aufmerksamkeit für den richtigen Gang, dafür ein sehr direktes Gefühl für Last und Traktion.

Fahrwerk und Federung: Komfort vs. Kontrolle

Im Fahrwerk zeigt sich meist der größte Unterschied zwischen Reise- und Enduro-Philosophie. Die Moto Morini X-Cape 650 zielt stärker auf Komfort und Stabilität bei wechselnden Geschwindigkeiten. Das hilft besonders auf längeren Strecken, wenn die Straße nicht immer perfekt ist. Die Maschine bleibt dabei insgesamt gut kontrollierbar, ohne dass der Fahrer ständig „gegensteuern“ muss.

Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen oft das Motorrad, das man als „kontrollierter“ wahrnimmt, wenn der Untergrund unruhig wird. Auf Schotter, grobem Asphalt oder bei schlechter Fahrbahn kann die KLE ihre Enduro-Wurzeln ausspielen. Das ist eine Stärke, die man vor allem dann merkt, wenn man nicht nur auf dem Weg zur Tour fährt, sondern die Tour selbst auch auf wechselndem Untergrund stattfindet.

Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo dosieren?

Beim Bremsen geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt in der Praxis häufig sehr gut ansprechbar, was das Fahren im Stadtverkehr und bei häufigen Geschwindigkeitswechseln angenehm macht. Gerade wenn man öfter anhalten und wieder anfahren muss, zählt ein gleichmäßiges Bremsverhalten.

Die Kawasaki KLE 500 SE kann ebenfalls sicher verzögern, fühlt sich aber oft etwas „endurotypischer“ an: eher kontrolliert und robust, besonders dann, wenn der Untergrund nicht ganz sauber ist. Wer häufig auf gemischten Straßen unterwegs ist, wird die KLE dafür schätzen.

Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege und lange Touren

Ergonomie entscheidet darüber, ob ein Motorrad nach zwei Stunden noch genauso angenehm ist wie nach zwanzig Minuten. Die Moto Morini X-Cape 650 bietet in der Regel eine Sitzposition, die auf längere Strecken ausgelegt ist: entspannt genug, um nicht ständig verkrampft zu fahren, aber sportlich genug, um nicht „zu träge“ zu wirken. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die häufig zwischen Stadt, Landstraße und Autobahnabschnitten wechseln.

Die Kawasaki KLE 500 SE bringt eine Sitzhaltung mit, die eher an das klassische Reiseenduro erinnert: aufrecht, mit guter Übersicht und einem Fahrgefühl, das man auch auf unebenem Untergrund gut kontrollieren kann. Wer gerne „aktiv“ fährt und sich auf wechselndem Terrain wohlfühlt, findet hier oft den passenden Komfort.

Ausstattung und Praxis: Was zählt wirklich?

In der Praxis sind es oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: Windschutz, Stauraum, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad für Touren vorbereiten lässt. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt wie ein Motorrad, das auf modernes Touring ausgelegt ist. Dadurch passt sie gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legen.

Die Kawasaki KLE 500 SE punktet häufig mit ihrem „Werkzeugcharakter“: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die perfekte Route nutzt, sondern auch für spontane Abstecher. Gerade wenn die Tour nicht komplett geplant ist oder wenn der Untergrund unterwegs wechselt, kann die KLE ihren Vorteil ausspielen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Moto Morini X-Cape 650

  • Stimmiges Gesamtgefühl für Alltag und längere Touren
  • Mehr Reserven bei dynamischem Fahren und beim Überholen
  • Komfortorientierter Charakter für entspannte Kilometer

Schwächen der Moto Morini X-Cape 650

  • Wer sehr häufig im echten Offroad-Umfeld fährt, erwartet möglicherweise noch mehr „Enduro-Rohheit“
  • Je nach Fahrstil kann man die Maschine eher als Reise-Allrounder denn als kompromissloses Gelände-Motorrad wahrnehmen

Stärken der Kawasaki KLE 500 SE

  • Kontrolliertes Fahrgefühl auf wechselndem Untergrund
  • Klassischer Reiseenduro-Charakter mit guter Alltagstauglichkeit
  • Robuster Eindruck für Touren abseits der Hauptstrecke

Schwächen der Kawasaki KLE 500 SE

  • Bei sehr dynamischen Fahrmanövern kann die Leistungscharakteristik weniger „direkt“ wirken als bei der X-Cape
  • Für Fahrer, die häufig hohe Reserven aus dem Stand heraus erwarten, kann die Abstimmung stärker an den richtigen Drehzahlbereich gebunden sein

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie die typischen Fahrten aussehen. Wer überwiegend auf Landstraßen unterwegs ist, regelmäßig längere Strecken fährt und dabei ein Motorrad sucht, das sich entspannt und souverän anfühlt, wird mit der Moto Morini X-Cape 650 sehr wahrscheinlich glücklicher. Sie ist besonders dann stark, wenn Reserven beim Beschleunigen und ein komfortorientiertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen.

Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl für Fahrer, die nicht nur „auf dem Weg“ Abenteuer suchen, sondern die Tour selbst auch über unruhigere Strecken führen. Wer leichtes Gelände, Schotterabschnitte oder wechselnde Fahrbahnbedingungen regelmäßig einplant, bekommt mit der KLE ein Motorrad, das sich dafür sehr stimmig anfühlt – mit einem kontrollierten, endurotypischen Charakter.

Fazit:

Die Moto Morini X-Cape 650 ist die passende Wahl für alle, die einen modernen Reise- und Allrounder suchen: mehr Reserven beim dynamischen Fahren, ein insgesamt harmonisches Fahrgefühl und Komfort, der auf längeren Touren besonders überzeugt. Sie eignet sich besonders für Strecken, bei denen häufig beschleunigt, überholt und über längere Zeit gleichmäßig gefahren wird.

Die Kawasaki KLE 500 SE spielt ihre Stärken dort aus, wo der Untergrund nicht immer perfekt ist: kontrolliertes Fahrverhalten, klassischer Reiseenduro-Charakter und ein Gefühl von Robustheit bei gemischten Bedingungen. Wer Touren plant, die auch mal über Schotter oder unruhige Straßen führen, findet in der KLE oft den besseren Partner.

Kurz gesagt: X-Cape 650 für komfortorientiertes Touring mit mehr Dynamik, KLE 500 SE für Reiseenduro-Fahrten mit Fokus auf Kontrolle und Vielseitigkeit im Alltag.

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