| UVP | 23.000 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sound direkt aus der Hölle
- Leistung satt
- Optik zum Niederknien
- schöne Details
- Spitzenfahrwerk, spielerisches Fahrverhalten
- Technik 'volle Hütte' mit wirklich allem, was es derzeit so gibt
- Handy-Connectivity mit App und Navi
- Getriebe etwas hakelig
- an manchen Stellen etwas lieblos
- Bremsweg länger als nötig, vermutlich wegen Abhebe-Control
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 186 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 208 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 300 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 239 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Marzocchi USD (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 M/C (58 W) | |
| Reifen hinten | 200/55 - ZR 17 M/C (78 W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mann, Mann, Mann, was für ein Motorrad. Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist ein herrlich eigenständiges Bike mit Ecken und Kanten. Typisch italienisch steht bei ihr Style und die Fahrerei im Vordergrund. Da sieht man über die eine oder andere Eigenart hinweg und freut sich, dass man kein Einheitsbrei fährt, sondern italienische Motorradbaukunst vom Allerfeinsten. Kunstvoll ist vor allem die Optik, an der wir uns einfach nicht sattsehen konnten.Schade, dass wir die Leihmaschine nach einem halben Tag Heizerei auf den Landstraßen von Schleswig-Holstein und einer kurzen Autobahn-Etappe wieder bei Bergmann & Söhne in Hamburg am Nedderfeld abgeben mussten. Trotzdem sind wir dankbar für diese Erfahrung und können allen potentiell kaufwilligen nur zu einem Besuch bei B&S raten. Selbst wenn man nicht fahren will, lohnt sich ein Blick in den 1. Stock: Hier stehen sie, die Schätzchen aus Varese. Auch eine RR und die noch schönere Superveloce in mehreren Farben. Ich glaube, ich fahre da morgen nochmal hin...
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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MV Agusta Brutale 1000 RS vs Honda X-ADV: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die MV Agusta Brutale 1000 RS und die Honda X-ADV, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine kompromisslose, sportlich orientierte Naked-Interpretation im Fokus, dort ein vielseitiges Konzept, das zwischen Roller-Logik und Adventure-Anspruch vermittelt. Beide Maschinen können begeistern – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen tauchen je nach Nutzung auf, und welches Bike passt besser zu welchem Fahrprofil?
Grundidee im Vergleich: Sportliche Nacktheit vs. vielseitiges Allround-Konzept
Die MV Agusta Brutale 1000 RS steht für Fahrspaß mit Fokus auf Dynamik. Das Design und die Ausrichtung zielen klar auf Kurven, präzises Handling und ein sportliches Fahrerlebnis. Die Maschine wirkt wie gemacht für ambitionierte Ausfahrten, bei denen der Weg das Ziel ist.
Die Honda X-ADV verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist als „Alltagsmaschine mit Abenteuer-Genen“ gedacht. Die Sitzposition, die Bauform und die Auslegung auf Alltagstauglichkeit machen sie besonders interessant für Menschen, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern auch im Stadtverkehr, auf Pendelstrecken oder auf Reisen eine flexible Lösung suchen.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die MV Agusta Brutale 1000 RS setzt auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine Fahrweise, die sich stark über Gasgefühl und Drehmomententfaltung definiert. Wer gerne zügig beschleunigt, die Maschine in Schwung bringt und Kurven dynamisch ansteuert, wird hier sehr wahrscheinlich mehr „Motorrad-Feeling“ im klassischen Sinn erleben.
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken eher in der Alltagspraxis aus: Das Konzept zielt auf entspanntes Vorankommen, gleichmäßiges Tempo und eine souveräne Art, auch bei wechselnden Bedingungen sicher zu bleiben. Das Fahrgefühl wirkt weniger „spitz“ als bei einer Naked-Sportmaschine, dafür oft angenehmer im Stop-and-Go und auf längeren Strecken, bei denen man nicht ständig maximal sportlich fahren möchte.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
- MV Agusta Brutale 1000 RS: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem direkten Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich dort, wo Komfort und Alltagstauglichkeit wichtiger werden als maximale Agilität.
- Honda X-ADV: Stärken liegen in der Vielseitigkeit und dem alltagstauglichen Konzept. Schwächen können sich ergeben, wenn der Anspruch primär auf „sportlich-nackte“ Fahrkultur und maximale Kurvendynamik gerichtet ist.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit
Im Handling zeigt die MV Agusta Brutale 1000 RS ihre sportliche DNA. Die Maschine ist darauf ausgelegt, Kurven willig anzunehmen und ein präzises Feedback zu liefern. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Geometrie und sportlicher Abstimmung besonders stimmig.
Die Honda X-ADV ist dagegen auf „Allround-Fahrbarkeit“ ausgelegt. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption sind so gedacht, dass die Maschine auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Unebenheiten, wechselnder Belag oder längere Fahrten mit wechselnder Belastung stehen eher im Fokus als die reine Rennstrecken-Performance.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig auf kurvigen Landstraßen unterwegs ist und eine Maschine sucht, die sich aktiv fahren lässt, wird die Brutale 1000 RS oft als „direkter“ wahrnehmen. Wer dagegen regelmäßig in der Stadt fährt, längere Strecken am Stück plant oder auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs ist, findet in der X-ADV häufig die entspanntere Wahl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Art, wie sich das Vertrauen aufbaut, unterscheidet sich. Die MV Agusta Brutale 1000 RS wirkt im sportlichen Einsatz besonders „griffig“ und unterstützt eine zügige Fahrweise. Die Honda X-ADV setzt stärker auf kontrollierte Stabilität im Alltag – also auf ein Gefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen und weniger „sportlicher“ Fahrweise Sicherheit vermittelt.
In der Praxis heißt das: Bei der Brutale steht die Performance im Vordergrund, während die X-ADV eher die gleichmäßige, alltagstaugliche Bremswirkung betont.
Komfort, Ergonomie und Alltag: Zwei Philosophien
Hier trennt sich die Spreu schnell vom Weizen. Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist als Naked-Bike klar auf sportliche Sitzhaltung ausgelegt. Das bedeutet: Für dynamische Fahrten ist die Position oft ideal, für lange, entspannte Fahrten kann sie je nach Körperbau und Fahrstil weniger „stressfrei“ sein.
Die Honda X-ADV ist dagegen als komfortorientiertes Konzept gedacht. Die Sitzposition, die Bauform und die Auslegung auf Alltag machen sie besonders geeignet für Pendler, für Fahrten mit Gepäck oder für Touren, bei denen man nicht ständig in eine sportliche Haltung „hineinfinden“ muss.
Windschutz und Schutzwirkung
Auf längeren Strecken spielt der Windschutz eine große Rolle. Die Honda X-ADV ist hier im Vorteil, weil das Konzept stärker auf Schutz und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Die MV Agusta Brutale 1000 RS bleibt dagegen näher am Naked-Charakter: Das kann für kurze bis mittlere Strecken großartig sein, für lange Autobahnphasen aber weniger entspannend.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedlicher Fokus
Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, aber der Fokus ist unterschiedlich. Die MV Agusta Brutale 1000 RS wirkt so, als würde die Elektronik vor allem das sportliche Fahren unterstützen: Traktions- und Fahrmodi sollen dabei helfen, die Leistung kontrolliert in Vortrieb umzusetzen und das Fahrgefühl zu schärfen.
Die Honda X-ADV integriert Elektronik stärker in ein alltagstaugliches Gesamtpaket: Sie soll die Maschine in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen – besonders dann, wenn die Fahrbedingungen variieren oder man nicht permanent „sportlich“ unterwegs ist.
Ausstattung und Nutzung: Wofür ist welches Bike gemacht?
Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist besonders interessant, wenn die Priorität auf Fahrspaß, sportlicher Optik und dynamischem Handling liegt. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne Kurven suchen, das Motorrad aktiv bewegen und den Charakter einer Naked-Sportmaschine auskosten möchten.
Die Honda X-ADV ist dagegen die Maschine für Menschen, die ein Motorrad als Alltagswerkzeug sehen: Stadt, Landstraße, längere Touren und wechselnde Strecken – die X-ADV ist darauf ausgelegt, in vielen Situationen eine gute Figur zu machen. Wer Wert auf Komfort, Schutz und eine entspanntere Fahrlogik legt, findet hier häufig die passendere Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- MV Agusta Brutale 1000 RS: Stärken: sportliche Dynamik, präzises Handling, „direktes“ Fahrgefühl. Schwächen: weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort und Alltagsschutz.
- Honda X-ADV: Stärken: vielseitige Alltagstauglichkeit, komfortorientierte Ergonomie, Schutzwirkung. Schwächen: weniger „spitz“ im sportlichen Kurvengefühl als eine Naked-Sportmaschine.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Beim Kauf entscheidet am Ende nicht nur die Technik, sondern der eigene Fahrstil. Die MV Agusta Brutale 1000 RS lohnt sich besonders für Fahrer, die eine Maschine suchen, die sich sportlich anfühlt, Kurven aktiv unterstützt und bei zügiger Fahrweise besonders viel Freude macht. Wer das Motorrad vor allem für Ausfahrten nutzt, bei denen Dynamik im Vordergrund steht, wird mit der Brutale sehr wahrscheinlich mehr „Treffer“ landen.
Die Honda X-ADV lohnt sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad als vielseitiges Gesamtpaket brauchen: Pendeln, Stadtfahrten, Touren und wechselnde Strecken. Wer Komfort, Schutz und eine entspannte Handhabung priorisiert, findet in der X-ADV häufig die bessere Wahl.
Fazit:
Die MV Agusta Brutale 1000 RS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Fahrdynamik, direktem Handling und dem klassischen Naked-Feeling liegt. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke kurvig ist und das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Wer lange, entspannte Fahrten mit maximalem Komfort priorisiert, könnte jedoch schneller an Grenzen stoßen, weil der Fokus stärker auf sportlicher Auslegung liegt.
Die Honda X-ADV ist die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit, Komfort und Vielseitigkeit wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie eignet sich besonders für Pendler, für Touren mit wechselnden Bedingungen und für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig durch unterschiedliche Situationen führt und dabei angenehm zu fahren bleibt. Kurz gesagt: Brutale für den sportlichen Genuss, X-ADV für den vielseitigen Alltag.