| UVP | 21.200 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- markanter Sound
- drehwilliger Motor
- technisch in Serie komplett ausgestattet
- gut funktionierender QuickShifter
- eigenständiges, italienisches Design
- kein LED Licht
- extrem sportliche Sitzposition
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 147 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrgitter | |
| Federung vorne | Marzocchi-Upside-Down-Teleskopgabel mit TiN-Gleitringversiegelung und geringer Reibung; externe Einstellung von Druck-, Zug- und Federvorspannung (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Progressiver Sachs-Einzelstoßdämpfer mit Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannungseinstellung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminiumguss | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Radial-Monoblockbremse mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo mit 2 Kolben ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ich merke gerade beim Schreiben, dass es mir nicht gelingt, das Fahrgefühl des Tests auf Papier zu bringen. Sorry, aber wer erfahren will, wie sich MV anfühlt, muss wohl selbst aufsitzen. Jedenfalls ist die F3 RR in jeder Hinsicht ein extremes Bike und nichts für Jedermann. Wer sich für exklusive SuperSportler interessiert sollte auf jeden Fall mal eine Probefahrt machen und sich seine eigene Meinung bilden.Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg erhalten. Hier steht sie als Vorführer und wer sich traut: PROBEFAHREN!
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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MV Agusta F3 800 RR vs. Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die MV Agusta F3 800 RR und die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse, wird der Vergleich spannend: Hier trifft sportliche Leichtigkeit auf souveräne Touring-Power. Die F3 800 RR steht für präzises Handling, agiles Kurvenfahren und ein sportliches Gesamtpaket, während die Chieftain als großes Reise-Motorrad auf Komfort, Stabilität und Ausstattung setzt. Genau diese Gegensätze machen die Entscheidung am Ende so individuell – je nachdem, ob der Fokus eher auf dynamischen Fahrten oder auf entspanntem Kilometerfressen liegt.
Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit vs. Touring-Anspruch
Die MV Agusta F3 800 RR ist im Kern ein sportlich ausgelegtes Motorrad. Der Charakter ist darauf getrimmt, dass sich das Motorrad in Kurven schnell „anfühlt“ und die Linie sauber hält. Das merkt man vor allem beim Wechsel zwischen Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechseln. Wer gern zügig fährt, wird hier schnell das Gefühl bekommen, dass das Motorrad für den nächsten Kurvenabschnitt gemacht ist.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Touring steht im Mittelpunkt. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für lange Strecken, bei denen Komfort, Windschutz und eine stabile Fahrweise entscheidend sind. Statt „Sportmodus“ dominiert „Reisemodus“ – mit dem Anspruch, dass sich auch längere Fahrten stressarm anfühlen.
Motorcharakter und Fahrgefühl
Beim Motorcharakter könnten beide Modelle kaum unterschiedlicher sein. Die MV Agusta F3 800 RR bringt einen sportlichen Antrieb, der sich besonders im mittleren bis oberen Drehzahlbereich dynamisch anfühlt. Das unterstützt das sportliche Fahren, weil das Motorrad beim Herausbeschleunigen aus Kurven spürbar nach vorn arbeitet. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man das Gas als „Werkzeug“ nutzt und die Maschine mitnimmt.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt stärker auf souveräne Durchzugskraft und ein gleichmäßiges Ansprechen. Gerade auf Autobahn und Landstraße ist das ein Vorteil: Das Motorrad lässt sich oft entspannt bewegen, ohne ständig in den Drehzahlkeller oder in den oberen Bereich zu müssen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger „sportlich nervös“ wirkt, sondern eher „groß und gelassen“.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- MV Agusta F3 800 RR: Stärken liegen im sportlichen Drehmoment-/Leistungsgefühl und im dynamischen Vortrieb. Schwäche: Wer vor allem gemütlich cruisen möchte, empfindet die sportliche Auslegung manchmal als „zu fokussiert“.
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärken liegen im entspannten Durchzug und im ruhigen Fahrverhalten über längere Strecken. Schwäche: In engen Kurven und bei häufigen Richtungswechseln wirkt die Touring-Philosophie weniger agil als bei einem klar sportlich ausgelegten Motorrad.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Das Handling ist der Bereich, in dem die MV Agusta F3 800 RR besonders stark wirkt. Die Maschine vermittelt ein präzises Gefühl für die Linie. Beim Einlenken unterstützt die Geometrie das zügige Umsetzen von Fahrimpulsen, und das Motorrad bleibt dabei kontrolliert. Auch beim Herausbeschleunigen bleibt das Fahrgefühl „direkt“, was sportliche Fahrer oft als besonders angenehm empfinden.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und Komfort aus. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken wirkt das Motorrad ruhig und souverän. Unebenheiten werden eher „weggefedert“, sodass die Fahrt weniger anstrengend wird. In engen Kurven oder bei sehr sportlicher Gangart kann das Gewicht und die Touring-Bauweise jedoch spürbar werden – das Motorrad will dann eher „getragen“ statt hektisch bewegt werden.
Bremsen und Fahrkontrolle
Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die MV Agusta F3 800 RR wirkt beim sportlichen Bremsen und beim Dosieren sehr direkt. Das hilft, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven hinein bremst und dabei präzise arbeiten möchte.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zeigt ihre Stärke beim gleichmäßigen, kontrollierten Verzögern – besonders dann, wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad als Reisegerät nutzt. Das Gesamtpaket fühlt sich dabei eher „touringtypisch“ an: stabil, berechenbar und auf entspannte Kontrolle ausgelegt.
Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Beim Komfort trennt sich die Spreu schnell vom Weizen: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Sitzposition und Windschutz zielen darauf, dass der Körper weniger ermüdet. Gerade auf Autobahnabschnitten ist das spürbar, weil das Motorrad die Fahrt „glättet“ und der Fahrer weniger gegen Wind und Vibrationen arbeiten muss.
Die MV Agusta F3 800 RR ist dagegen eher ein Motorrad, das man gern fährt, wenn man sich auf die Dynamik konzentrieren möchte. Die Sitzposition und die Auslegung sind sportlicher, wodurch sich das Motorrad im Alltag zwar durchaus bewegen lässt, aber bei sehr langen Etappen eher eine andere Priorität setzt als die Chieftain. Wer kurze bis mittlere Strecken mag und dabei gern zügig unterwegs ist, wird die F3 800 RR als sehr reizvoll empfinden.
Windschutz und Geräuschkulisse
Beim Thema Windschutz ist die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse im Vorteil. Das Motorrad ist als Touring-Plattform gedacht, sodass Wind und Wetter weniger direkt auf den Fahrer einwirken. Die MV Agusta F3 800 RR kann ebenfalls mit sportlicher Verkleidung punkten, aber sie ist nicht primär darauf optimiert, lange Autobahnfahrten maximal komfortabel zu machen.
Ausstattung und Reisetauglichkeit
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist in der Kategorie „Ausstattung“ besonders stark. Touring-Motorräder leben davon, dass man Dinge für die Reise griffbereit hat und dass das Motorrad für verschiedene Situationen vorbereitet ist. Genau hier wirkt die Chieftain wie ein fertiges Reisepaket: Sie ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig nachrüsten muss, um auf längere Touren zu gehen.
Die MV Agusta F3 800 RR ist dagegen stärker als sportliches Gesamtwerk zu verstehen. Das Motorrad steht für Fahrspaß und Performance-Feeling. Wer vor allem Kurven, Ausfahrten und dynamische Strecken sucht, wird die F3 800 RR als „Fahrmaschine“ sehen. Für reine Langstreckenreisen kann die Chieftain allerdings die praktischere Wahl sein, weil sie den Touring-Gedanken konsequenter umsetzt.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, was gesucht wird. Die MV Agusta F3 800 RR ist ideal für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein direktes, präzises Fahrgefühl möchten. Sie passt besonders gut, wenn die Touren häufig aus zügigen Abschnitten bestehen, in denen man das Motorrad spüren will.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und Reisetauglichkeit im Vordergrund stehen. Wer lange Strecken fährt, Wind und Wetter möglichst entspannt begegnen möchte und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, wird mit der Chieftain deutlich zufriedener sein.
Typische Einsatzszenarien
- MV Agusta F3 800 RR: sportliche Landstraßen, Kurvenfahrten, Ausfahrten mit Fokus auf Fahrgefühl und Dynamik.
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Autobahn und Langstrecke, Touren mit Komfortanspruch, entspanntes Cruisen mit Touring-Ausstattung.
Fazit:
Die MV Agusta F3 800 RR ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Fahrdynamik liegt: präzises Handling, direktes Ansprechverhalten und ein Motorradgefühl, das Kurvenfahrten besonders intensiv macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Motorrad als Performance-Maschine erleben möchten.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken dort aus, wo es lang wird: Komfort, Stabilität und eine Touring-Ausrichtung, die das Reisen spürbar entspannter macht. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, Windschutz und souveräne Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten schätzt und ein „fertiges“ Reise-Motorrad sucht, bekommt mit der Chieftain die passendere Basis.
Kurz gesagt: Sportlicher Fokus führt zur MV Agusta, Touring-Fokus zur Indian.