| UVP | 19.200 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Selten
- Fahrkomfort
- kraftvoller Motor
- handlich
- Händlernetz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 215 | kg |
| Radstand | 144 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 144 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.256 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 10.150 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 7.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 109 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Reifen 190/55 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 -21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS vs. BMW R 12 GS: Vergleich für Touren, Alltag und große Pläne
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS und die BMW R 12 GS, wird der Vergleich spannend: Hier trifft italienische Eleganz auf die typische GS-Logik aus Effizienz, Alltagstauglichkeit und Reise-Fokus. Beide Modelle sind für lange Strecken gedacht, beide wollen Komfort liefern – aber sie gehen den Weg dorthin auf sehr eigene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder in der Praxis, wo liegen die Stärken, und welche Schwächen sollte man im Blick behalten?
Grundidee und Charakter: Sporttourer-Flair vs. GS-Gen
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist vom Grundgefühl her ein Sporttourer mit luxuriösem Anspruch. Der Fokus liegt spürbar auf Dynamik, einem stimmigen Gesamtpaket und einem Fahrgefühl, das sich auch auf kurvigen Strecken lohnt. Die BMW R 12 GS dagegen steht für den klassischen Reisegedanken: stabil, alltagstauglich, mit einer Auslegung, die auch auf längeren Etappen und wechselnden Bedingungen überzeugt.
Beide Motorräder können Touren, aber sie definieren „Tour“ unterschiedlich. Die MV Agusta wirkt wie ein Motorrad, das man gern „ausfährt“, während die BMW eher wie ein Motorrad erscheint, das man „mitnimmt“ – egal ob zur Wochenendrunde oder über mehrere Tage.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Antrieb zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten: Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS zielt auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine dynamische Gangart. Das merkt man besonders dann, wenn es zügig durch die Kurven geht oder wenn Beschleunigung aus mittleren Drehzahlen gefragt ist. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass der Fahrer das Motorrad „mitlenkt“ – nicht nur im Kopf, sondern auch im Gefühl.
Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken eher über gleichmäßige Kraftentfaltung und souveräne Fahrbarkeit aus. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil: Man kann entspannt fahren, ohne ständig die Drehzahl im Blick zu behalten. Das Motorrad wirkt dabei oft wie ein verlässlicher Partner, der die Strecke „wegarbeitet“.
Stärken und Schwächen im Antriebskonzept
- MV Agusta: Stärken liegen im sportlichen Gefühl und in der Art, wie Leistung in Fahrspaß übersetzt wird. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Dynamik liegt und weniger auf „maximal entspanntes Dahingleiten“.
- BMW: Stärken liegen in der souveränen, alltagstauglichen Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass das sportliche „Kino“ weniger im Vordergrund steht als bei der MV Agusta.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Reise-Stabilität
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad auf der Hausrunde begeistert oder auf der Langstrecke überzeugt. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt so, als sei sie darauf ausgelegt, Kurven aktiv zu „lesen“. Das Motorrad unterstützt zügiges Fahren und vermittelt ein direktes Feedback. Wer gern präzise Linien fährt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Die BMW R 12 GS setzt dagegen auf Stabilität und Kontrolle – besonders dann, wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn Wind, Beladung und Fahrbahnbeschaffenheit stärker ins Spiel kommen. Das Handling ist dabei nicht „träge“, aber eher auf Sicherheit und Berechenbarkeit ausgelegt.
Was das in der Praxis bedeutet
Auf kurvigen Strecken kann die MV Agusta das Gefühl vermitteln, dass sie „mitdenkt“. Auf langen Autobahn- oder Landstraßenetappen spielt die BMW ihre Stärke aus, weil sie Ruhe ins Gesamtbild bringt. Wer häufig zwischen sportlicher Landstraße und Alltag pendelt, muss abwägen: MV Agusta für mehr Dynamik-Feeling, BMW für mehr Reise-Relax.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Tools im Vergleich
Moderne Motorräder leben von Elektronik – und beide Modelle bringen hier ihren Ansatz mit. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS setzt auf ein System, das das Fahrverhalten unterstützt und je nach Situation ein anderes Gefühl erzeugen kann. Das ist besonders interessant, wenn unterschiedliche Fahrmodi oder eine fein abgestimmte Regelung den Unterschied zwischen „sportlich“ und „komfortabel“ machen.
Die BMW R 12 GS ist in der Regel stark in der Kategorie „Assistenz und Fahrunterstützung“. Gerade auf wechselnden Untergründen oder bei längeren Fahrten kann das helfen, den Fokus auf die Strecke zu legen statt auf ständiges Nachregeln.
Stärken und Schwächen der Elektronik-Philosophie
- MV Agusta: Stärken liegen in der spürbaren Abstimmung für ein sportliches Fahrerlebnis. Schwäche kann sein, dass man die Elektronik stärker als „Fahrgefühl-Tool“ wahrnimmt und weniger als „Allround-Sicherheitsnetz“.
- BMW: Stärken liegen in der umfassenden Unterstützung für Alltag und Reise. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch etwas weniger „roh“ und direkt wirkt als die MV Agusta.
Komfort, Ergonomie und Alltag: Wer sitzt entspannter?
Komfort ist mehr als nur eine bequeme Sitzbank. Es geht um Windschutz, Sitzposition, Bewegungsfreiheit und darum, wie gut das Motorrad mit längeren Etappen klarkommt. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt wie ein Motorrad, das Komfort und sportliche Haltung zusammenbringen will. Das kann sich besonders gut anfühlen, wenn die Strecke nicht nur geradeaus geht, sondern auch Kurven und Wechsel zwischen Tempo und Fahrstil bietet.
Die BMW R 12 GS ist in der Komfortfrage meist sehr stark, weil die GS-typische Ergonomie auf lange Fahrten ausgelegt ist. Dazu kommt, dass die BMW im Alltag oft als „einfach zu fahren“ wahrgenommen wird: Man steigt ein, fährt los und muss sich weniger Gedanken über Feinheiten machen.
Wind, Geräusche und Langstrecke
Auf Autobahnabschnitten kann die BMW durch ihre Reiseauslegung besonders angenehm wirken. Die MV Agusta kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn die Fahrt mehr „Fahren“ als „Durchkommen“ ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt dabei tendenziell wie ein Motorrad, das sportliche Bremsmomente unterstützt und ein direktes Feedback liefert. Die BMW R 12 GS setzt stärker auf berechenbare Verzögerung und Stabilität – besonders dann, wenn die Situation dynamisch wird oder wenn man nicht immer perfekte Bedingungen hat.
Unterm Strich gilt: Wer häufig zügig fährt und gern „sportlich“ bremst, wird die MV Agusta als besonders stimmig empfinden. Wer auf Reise und Alltag setzt, profitiert eher von der BMW-typischen Ruhe im Gesamtpaket.
Design und Ausstattung: Luxus-Anspruch vs. funktionaler Reise-Look
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS steht für Stil und Premium-Charakter. Das Motorrad wirkt wie ein Statement – und das nicht nur optisch, sondern auch in der Art, wie es als Gesamtpaket wahrgenommen wird. Die BMW R 12 GS ist dagegen stärker funktional geprägt: weniger „Show“, mehr „Werkzeug für große Touren“.
Wenn Ausstattung und Haptik für den persönlichen Fahrspaß wichtig sind, kann die MV Agusta besonders überzeugen. Wenn dagegen die praktische Reiseauslegung im Vordergrund steht, ist die BMW oft die naheliegendere Wahl.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auf kurvigen Strecken und bei sportlicher Fahrweise besonders viel Freude macht. Wer Wert auf ein luxuriöses Gesamtgefühl legt und gern mit dem Motorrad „arbeitet“, wird hier schnell warm.
Die BMW R 12 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Reise- und Allround-Motorrad möchten, das zuverlässig funktioniert – auch über viele Kilometer, bei unterschiedlichen Bedingungen und im Alltag. Wer Komfort, Stabilität und eine starke Unterstützung durch Elektronik priorisiert, findet in der BMW meist den entspannteren Begleiter.
Typische Kauf-Szenarien
- MV Agusta: Wenn die Tour mehr „Fahrspaß“ als „Transport“ sein soll und das Motorrad auch optisch und vom Charakter her begeistern darf.
- BMW: Wenn das Motorrad regelmäßig für längere Strecken genutzt wird und ein ruhiges, berechenbares Gesamtpaket wichtiger ist als maximal sportliches Feeling.
Fazit:
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist die Wahl für alle, die ein sportlich-luxuriöses Tourenmotorrad suchen und bei der Fahrt vor allem das direkte Fahrgefühl, die dynamische Abstimmung und den Premium-Charakter im Blick haben. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Kurven, Tempo und ein aktives Fahrverhalten Spaß machen. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, wird mit der BMW R 12 GS glücklicher: Sie wirkt auf langen Strecken souverän, unterstützt im Alltag stark durch ihre Elektronik-Philosophie und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar. Kurz gesagt: MV Agusta für mehr „Sporttourer-Emotion“, BMW für mehr „Reise-Allround-Sicherheit“. Beide sind starke Motorräder – die beste Entscheidung hängt davon ab, ob der Schwerpunkt eher auf dynamischem Fahrspaß oder auf entspannter Langstrecken-Routine liegt.