UVP 5.320 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 6.600 €
Baujahr von 2017 bis 2025
Was kann das neue Retro-Bike aus Indien?
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So klein und schon Reiseenduro?
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Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • solide Bauweise
  • sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
  • schöner Einzylinder-Sound
  • einfache Bedienung, nichts lenkt ab
  • Haupt- und Seitenständer Serie
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • Schalthebel etwas zu tief angebracht
Pro:
  • Geländetauglichkeit
  • Fahrkomfort
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Leistung
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.390mm
Länge2.145mm
Radstand1.390mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.090mm
Gewicht170kg
Radstand1.420mm
Länge2.075mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.230mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder 4-Takt
Hubraum349ccm
Hub86mm
Bohrung72mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung20 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment27 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite494km
Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr
Federung vorneHydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenStereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/80-18
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.090 €
  • Verfügbarkeit: ab 01/2022
  • 7 Farben: Halcyon Black, Halcyon Green, Halcyon Grey, Dark Stealth Black, Dark Gunmetal Grey, Chrome Red, Chrome Bronze

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Royal Enfield Classic 350 vs BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die spannende Frage: Welches Bike passt wirklich zum eigenen Alltag und zum gewünschten Fahrgefühl? Der Royal Enfield Classic 350 steht für klassisches Retro-Design, eine entspannte Art zu fahren und ein Motorgefühl, das eher nach „Genießen“ als nach „Höchstleistung“ klingt. Die BMW G 310 GS dagegen ist als kompakte Reise- und Abenteuerbasis gedacht: aufrecht sitzen, unkompliziert manövrieren und auch auf weniger perfekten Straßen eine gute Figur machen.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – nicht als reine Daten-Schlacht, sondern mit Blick auf das, was im Alltag zählt: Fahrbarkeit, Komfort, Charakter, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie sich die Stärken der jeweiligen Modelle im echten Betrieb anfühlen.

Design & Charakter: Retro-Cruiser trifft auf kompakte GS-Philosophie

Der Royal Enfield Classic 350 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst Zeit mitbringt. Die Linienführung, die klassische Anmutung und die „ruhige“ Optik passen gut zu Fahrern, die Wert auf Stil und ein entspanntes Tempo legen. Das Motorrad lädt dazu ein, Strecken nicht nur abzuarbeiten, sondern sie zu erleben.

Die BMW G 310 GS ist dagegen klar funktional geprägt. Die GS-Optik steht für eine aufrechte Sitzposition, eine gewisse „Allround“-Haltung und das Gefühl, dass man auch mal abseits der perfekten Asphaltstraße unterwegs sein kann. Wer ein Motorrad sucht, das sich sowohl für Stadtfahrten als auch für Ausflüge mit wechselndem Untergrund eignet, findet hier eine passende Richtung.

Motor & Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. agiles Ansprechverhalten

Beim Royal Enfield Classic 350 steht der Motorcharakter im Vordergrund. Das Fahren fühlt sich oft „mechanischer“ und direkter an: Man spürt den Rhythmus des Single-Cylinders, und das Motorrad wirkt besonders dann stimmig, wenn nicht ständig maximal beschleunigt werden muss. Für gemütliche Landstraßenfahrten und entspannte Touren ist das häufig ein Vorteil, weil das Motorrad nicht auf „Sportmodus“ getrimmt ist, sondern auf gleichmäßiges Vorankommen.

Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärken eher im agilen Alltag aus. Das Ansprechverhalten wirkt oft spritziger, das Motorrad lässt sich leichter dosieren und fühlt sich in vielen Situationen „einfacher“ an – besonders, wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder zügiges Einordnen gefragt ist. Auch bei wechselnden Geschwindigkeiten bleibt das Fahrgefühl meist harmonisch.

Wie sich das in der Praxis auswirkt

Der Classic 350 belohnt eher eine ruhige Fahrweise: Wer vorausschauend fährt und den Motor im passenden Bereich nutzt, erlebt ein stimmiges Gesamtpaket. Die G 310 GS ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag häufig „kurz und dynamisch“ bewegt wird – also wenn es öfter darum geht, schnell auf Situationen zu reagieren.

Handling & Alltag: leicht zu bewegen vs. stabiler Allrounder

Beide Motorräder sind für Einsteiger und Alltagsfahrer interessant, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Der Royal Enfield Classic 350 wirkt im Stadtverkehr oft angenehm unkompliziert, weil die Fahrhaltung entspannt ist und das Motorrad nicht nach „Sportlichkeit“ verlangt. Das Handling fühlt sich dabei eher wie ein klassischer Cruiser an: ruhig, berechenbar und mit einem Fokus auf Komfort und Gelassenheit.

Die BMW G 310 GS ist im Handling häufig „GS-typisch“: aufrecht, übersichtlich und mit einem Fahrgefühl, das gerade bei wechselnden Untergründen Vertrauen aufbaut. Gerade wenn es darum geht, enger zu manövrieren, schnell die Spur zu wechseln oder auch mal über unebene Strecken zu rollen, spielt die kompakte Bauweise ihre Vorteile aus.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Royal Enfield Classic 350 – Stärke: entspannter Charakter, angenehmes Cruiser-Feeling, stimmig für ruhige Fahrten.
  • Royal Enfield Classic 350 – Schwäche: weniger „sportlich“ im Antriebserlebnis; wer sehr dynamische Beschleunigung erwartet, könnte sich schneller an Grenzen stoßen.
  • BMW G 310 GS – Stärke: agiles Handling, vielseitiges Einsatzprofil, aufrechte Sitzposition für Alltag und Ausflüge.
  • BMW G 310 GS – Schwäche: wer ausschließlich den Retro-Look und das klassische Fahrgefühl sucht, empfindet den GS-Ansatz möglicherweise als weniger „romantisch“.

Komfort & Sitzposition: entspanntes Cruisen vs. aufrechter Allround-Sitz

Die Royal Enfield Classic 350 ist vor allem dann überzeugend, wenn Komfort im Sinne von „entspannt sitzen und einfach losfahren“ verstanden wird. Die Sitzhaltung unterstützt ein ruhiges Vorankommen, und das Motorrad wirkt insgesamt wie ein Begleiter für entspannte Tagesausflüge.

Die BMW G 310 GS setzt auf eine aufrechtere Sitzposition. Das ist im Alltag oft ein echter Vorteil: Der Rücken bleibt weniger „eingeklappt“, die Sicht nach vorn ist klar, und auch längere Fahrten fühlen sich häufig weniger anstrengend an. Außerdem passt die GS-typische Haltung gut zu Fahrten, bei denen man öfter die Umgebung „lesen“ muss – etwa auf Landstraßen mit wechselndem Belag oder auf Wegen, die nicht durchgehend perfekt sind.

Fahrwerk & Straßenkontakt: souverän im Alltag vs. vielseitig für unterschiedliche Beläge

Beim Royal Enfield Classic 350 steht die harmonische Abstimmung für normale Straßen im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität, ohne dabei den Anspruch zu haben, jede Unebenheit „wegzudrücken“. Wer überwiegend auf gutem Asphalt unterwegs ist, erlebt das Setup meist als stimmig.

Die BMW G 310 GS ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Gerade im Vergleich zeigt sich: Wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, wirkt die GS-Philosophie oft im Vorteil. Das Motorrad kann sich in Situationen, in denen der Untergrund wechselt, leichter „anpassen“ – zumindest vom Fahrgefühl her. Damit wird es für viele Fahrer zur besseren Wahl, wenn das Einsatzprofil nicht nur „Straße“ meint, sondern auch mal „mehr“.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit

In der Praxis ist nicht nur die reine Bremsleistung entscheidend, sondern vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Der Royal Enfield Classic 350 bietet ein eher ruhiges, kontrolliertes Bremsgefühl, das im Stadtverkehr und auf Landstraßen gut funktioniert. Wer vorausschauend fährt, kommt damit sehr gut zurecht.

Die BMW G 310 GS punktet häufig durch ein präzises Ansprechverhalten. Gerade bei häufigem Stop-and-go oder bei wechselnden Bedingungen hilft ein gut kontrollierbares Setup, um sich sicher zu fühlen. Das ist besonders relevant, wenn man das Motorrad auch für längere Ausfahrten oder Touren nutzt.

Technik, Ausstattung & Alltagspraxis: was man wirklich merkt

Bei beiden Motorrädern spielt die Alltagspraxis eine große Rolle: Wie unkompliziert ist das Motorrad im täglichen Betrieb, wie gut lässt es sich im Alltag nutzen und wie „passt“ die Technik zum Fahrprofil?

Der Royal Enfield Classic 350 wirkt wie ein Motorrad, das vor allem durch seine stimmige Grundidee überzeugt: klassischer Look, angenehmes Fahren und ein Motor, der nicht nach „Daten“ fragt, sondern nach Fahrgefühl. In der Praxis bedeutet das: Wer das Motorrad als Lifestyle- und Genussmaschine versteht, wird oft zufriedener sein als jemand, der ein möglichst sportliches Gesamtpaket erwartet.

Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf „Allround“ ausgelegt. Das merkt man daran, dass das Motorrad sich für unterschiedliche Streckenarten gut eignet und im Alltag häufig als unkompliziert wahrgenommen wird. Dazu kommt die typische Erwartung an eine moderne Motorradplattform: klare Bedienbarkeit, ein stimmiges Gesamtgefühl und ein Einsatzprofil, das über die Stadt hinausgeht.

Für wen welches Motorrad? Empfehlung nach Fahrstil

Royal Enfield Classic 350: die passende Wahl für…

Der Royal Enfield Classic 350 ist besonders interessant, wenn der Fokus auf Retro-Optik, entspanntem Cruisen und einem klassischen Motorgefühl liegt. Ideal ist das Motorrad für kurze bis mittlere Strecken, für Landstraßenfahrten im gemütlichen Tempo und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht „laut“ sein muss, um Spaß zu machen.

Auch für Einsteiger kann der Classic 350 eine gute Wahl sein, wenn die Erwartung eher auf Gelassenheit als auf maximale Dynamik gerichtet ist.

BMW G 310 GS: die passende Wahl für…

Die BMW G 310 GS passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Alltagstauglichkeit und Vielseitigkeit vereint. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, aber auch Ausflüge plant, bei denen der Untergrund nicht immer perfekt ist, findet in der GS-Philosophie oft die bessere Basis.

Für Einsteiger, die ein Motorrad möchten, das sich leicht bewegen lässt und gleichzeitig ein stabiles, kontrolliertes Fahrgefühl vermittelt, ist die G 310 GS häufig die rundere Wahl.

Fazit:

Der Royal Enfield Classic 350 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Stil, entspanntes Fahren und ein klassisches Single-Cylinder-Gefühl suchen. Er eignet sich besonders für ruhige Touren, Stadtfahrten ohne Stress und Fahrer, die das Motorrad als Genussmaschine verstehen. Die BMW G 310 GS punktet dagegen mit Allround-Charakter, agilem Handling und einer Sitzposition, die im Alltag wie auf Ausflügen angenehm bleibt. Wer ein Motorrad möchte, das flexibel auf unterschiedliche Strecken reagiert und sich auch bei wechselndem Untergrund sicher anfühlt, trifft mit der G 310 GS meist die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Classic 350 für Retro-Liebhaber und entspanntes Cruisen, G 310 GS für vielseitige Nutzung, dynamischeren Alltag und mehr „Abenteuer“-Potenzial.

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