UVP 5.320 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Was kann das neue Retro-Bike aus Indien?
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • solide Bauweise
  • sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
  • schöner Einzylinder-Sound
  • einfache Bedienung, nichts lenkt ab
  • Haupt- und Seitenständer Serie
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • Schalthebel etwas zu tief angebracht
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.390mm
Länge2.145mm
Radstand1.390mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.090mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder 4-Takt
Hubraum349ccm
Hub86mm
Bohrung72mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung20 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment27 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite494km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr
Federung vorneHydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenStereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/80-18
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit - was bleibt hängen

So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.090 €
  • Verfügbarkeit: ab 01/2022
  • 7 Farben: Halcyon Black, Halcyon Green, Halcyon Grey, Dark Stealth Black, Dark Gunmetal Grey, Chrome Red, Chrome Bronze

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Royal Enfield Classic 350 vs Kawasaki W 800: Vergleich für Retro-Fans

Wenn es um klassische Motorräder mit Charakter geht, liegen Royal Enfield Classic 350 und Kawasaki W 800 schnell in der engeren Wahl. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie aus einer anderen Zeit: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Fahrgefühl, das eher nach „Genuss“ als nach „Sport“ klingt. Trotzdem sind die beiden Bikes nicht einfach nur zwei Varianten desselben Konzepts. Im Vergleich zeigt sich, dass sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen – und genau darin liegt die Entscheidungshilfe.

Grundidee und Zielgruppe: Leicht zugänglich vs. große Cruiser-Atmosphäre

Die Royal Enfield Classic 350 steht für zugängliches Retro-Fahren: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Motor, der eher zum entspannten Dahingleiten einlädt. Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen eine deutlich „erwachsenere“ Cruiser- und Tour-Optik. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr Ruhe, mehr Präsenz und ein souveräneres Gesamtgefühl suchen – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo etwas dynamischer ausfallen darf.

Motorcharakter im Vergleich: Drehfreude vs. souveräne Gelassenheit

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motoren vor allem in der Art, wie sie Leistung bereitstellen. Die Royal Enfield Classic 350 wirkt im Alltag oft wie ein „verlässlicher Begleiter“: Der Motor ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu laufen und das Fahren angenehm zu machen. Das spürt man besonders in der Stadt und auf der Landstraße, wo häufiges Anfahren, kurze Beschleunigungen und entspanntes Rollen gefragt sind.

Die Kawasaki W 800 setzt dagegen stärker auf ein Gefühl von Kraftreserve und ruhiger Durchzugskraft. Der Motor vermittelt mehr Gelassenheit, wenn es um längere Autobahnabschnitte, zügigere Überholmanöver oder einfach um das komfortable Halten eines höheren Tempos geht. Wer gerne „in einem Gang“ fährt und nicht ständig nachjustieren möchte, findet hier oft den passenden Charakter.

Stärken und Schwächen beim Motor

  • Royal Enfield Classic 350: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen oder bei häufigem Hochtempo die Reserven schneller aufgebraucht wirken.
  • Kawasaki W 800: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und dem „großen“ Cruiser-Gefühl. Schwäche kann sein, dass das Bike im Alltag etwas mehr „Motorrad“ verlangt – etwa beim Rangieren oder wenn man sehr leichtfüßig und niedrigschwellig unterwegs sein möchte.

Fahrwerk und Handling: Agil im Alltag vs. stabil auf Strecke

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Royal Enfield Classic 350 wirkt im Alltag oft wendiger und leichter zu kontrollieren. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, enge Straßen oder wechselnde Fahrbahnbedingungen anstehen. Auch das Gefühl beim Anfahren und langsamen Fahren ist meist unkompliziert, was gerade für Einsteigerinnen und Einsteiger oder Rückkehrerinnen und Rückkehrer ein Plus ist.

Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke „läuft“. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung vermitteln mehr Stabilität und Ruhe. In Kurven fühlt sich das Motorrad häufig berechenbar an, und auf längeren Etappen bleibt das Fahrgefühl konsistent. Wer gerne Touren fährt und das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als Erlebnis sieht, wird das zu schätzen wissen.

Stärken und Schwächen beim Handling

  • Royal Enfield Classic 350: Stärken sind das einfache Handling und die gute Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr dynamischer Fahrweise oder bei anspruchsvollen Strecken die Grenzen schneller erreicht werden.
  • Kawasaki W 800: Stärken sind Stabilität, Ruhe und ein souveränes Fahrgefühl auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Alltag weniger „leicht“ wirkt als die kleinere Alternative.

Sitzposition und Ergonomie: Entspanntes Cruisen vs. klassischer Komfort

Beide Modelle sind klar im Retro-/Classic-Lager, aber die Ergonomie kann sich unterschiedlich anfühlen. Die Royal Enfield Classic 350 bietet eine Sitzposition, die häufig als angenehm „unkompliziert“ beschrieben wird: Man sitzt so, dass man entspannt fahren kann, ohne sich zu sehr zu verkrampfen. Das ist ideal, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und häufiges Stop-and-go dazugehören.

Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das für längere Fahrten gemacht ist. Die Sitzposition unterstützt ein ruhigeres Cruisen, und die Gesamthaltung passt gut zu Touren. Wer gerne mehrere Stunden unterwegs ist, profitiert meist von dem komfortorientierten Charakter.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach los“

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch das Gesamtpaket: Startverhalten, Bedienbarkeit, Wärmeentwicklung, sowie das Gefühl, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt. Die Royal Enfield Classic 350 punktet häufig mit dem unkomplizierten Einstieg in die Retro-Welt. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad vor allem für tägliche Fahrten, kurze Touren und entspannte Landstraßenabschnitte genutzt wird.

Die Kawasaki W 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken stärker aus, sobald der Tag mehr als nur „von A nach B“ ist. Auf Landstraßen und bei längeren Ausfahrten wirkt sie oft wie die bessere Wahl, weil das Motorrad das Tempo und die Strecke „mitnimmt“, statt ständig neu angepasst zu werden.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Royal Enfield Classic 350: Stärken: niedrigschwelliger Einstieg, angenehmes Handling im Stadtverkehr, unkompliziertes Fahrgefühl. Schwächen: wer regelmäßig sehr hohe Geschwindigkeiten oder sportliche Beschleunigungen erwartet, könnte schneller unzufrieden sein.
  • Kawasaki W 800: Stärken: souveräner Langstreckencharakter, ruhiges Fahrgefühl, „Tour-Mentalität“. Schwächen: im engen Stadtverkehr kann das größere Motorradgefühl weniger agil wirken.

Design und Ausstrahlung: Retro-Ästhetik mit unterschiedlicher Wirkung

Optisch sind beide Modelle echte Hingucker, aber die Wirkung ist unterschiedlich. Die Royal Enfield Classic 350 wirkt oft besonders nahbar und „bodenständig“. Sie steht für den klassischen Look, der nicht überladen wirkt, und sie passt gut zu einem Lebensstil, bei dem das Motorrad vor allem Spaß macht und nicht ständig „maximal“ sein muss.

Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen präsenter und „erwachsener“. Die Linienführung und die Cruiser-Anmutung geben dem Motorrad eine starke Bühne, besonders wenn es auf der Landstraße oder bei längeren Fahrten im Blick bleibt. Wer Wert auf eine markante Erscheinung legt, findet hier häufig genau den richtigen Ton.

Wartung, Alltag und Besitzgefühl: Was man beim Vergleich mitdenken sollte

Beim Motorradvergleich lohnt es sich, nicht nur auf die Fahrwerte zu schauen, sondern auch auf das Besitzgefühl: Wie unkompliziert ist das Motorrad im Alltag, wie gut ist es im Service zu betreuen, und wie „stressfrei“ fühlt sich die Nutzung an? Beide Modelle sind grundsätzlich für den normalen Gebrauch gedacht, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich.

Die Royal Enfield Classic 350 wird oft als Motorrad wahrgenommen, das man gerne nutzt, ohne ständig über „zu viel“ nachzudenken. Die Kawasaki W 800 richtet sich eher an Fahrerinnen und Fahrer, die ihr Motorrad als langfristigen Begleiter sehen und den Komfort sowie die Ruhe im Betrieb besonders schätzen.

Welche Schwächen sollte man realistisch einordnen?

Ein fairer Vergleich heißt auch, die Grenzen zu benennen. Die Royal Enfield Classic 350 ist nicht dafür gemacht, sportliche Ansprüche in jeder Situation zu erfüllen. Wer regelmäßig sehr zügig fährt oder häufig mit hoher Zuladung unterwegs ist, sollte die Leistungs- und Reservenlage im Hinterkopf behalten.

Die Kawasaki W 800 ist dagegen eher die Wahl für Menschen, die das Motorrad nicht nur „kurz“ bewegen, sondern es auch genießen wollen. Wer vor allem im dichten Stadtverkehr unterwegs ist und maximale Wendigkeit erwartet, könnte das größere, ruhigere Cruiser-Gefühl als weniger handlich empfinden.

Fazit:

Die Royal Enfield Classic 350 ist die bessere Wahl, wenn unkompliziertes Retro-Fahren im Vordergrund steht: für den Alltag, für entspannte Landstraßenfahrten und für alle, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht und sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer gerne gleichmäßig fährt, nicht ständig an der Leistungsgrenze arbeitet und das Motorrad vor allem wegen seines Charakters nutzt, wird mit der Classic 350 sehr zufrieden sein.

Die Kawasaki W 800 passt am besten, wenn mehr Ruhe, mehr Präsenz und ein souveräneres Fahrgefühl auf längeren Strecken gefragt sind. Wer Touren plant, gerne konstant unterwegs ist und das Motorrad als komfortablen Begleiter über viele Kilometer erleben möchte, findet in der W 800 häufig die stimmigere Entscheidung. Kurz gesagt: Classic 350 für entspanntes, leicht zugängliches Retro – W 800 für große Cruiser-Atmosphäre und Gelassenheit auf Strecke.

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