| UVP | 5.320 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- wunderschönes Retro-Design
- solide Bauweise
- sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
- schöner Einzylinder-Sound
- einfache Bedienung, nichts lenkt ab
- Haupt- und Seitenständer Serie
- überschaubare Leistung
- Schalthebel etwas zu tief angebracht
- federleicht
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit überraschend viel Dampf
- für A2-Anfänger wie gemacht
- günstiger Preis
- Bremsen mittelmässig
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- nur in schwarz erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest.Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.
Fazit
Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.
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Royal Enfield Classic 350 vs Kawasaki Z 500: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Anspruch
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Royal Enfield Classic 350 und die Kawasaki Z 500, steckt dahinter meist mehr als nur Design. Genau das macht den Vergleich spannend: Die Classic 350 steht für klassisches Retro-Feeling, entspannte Fahrbarkeit und eine gewisse „einfach fahren“-Mentalität. Die Z 500 dagegen ist ein modernes Naked Bike, das auf Agilität, Alltagstempo und ein sportlicheres Gesamtpaket setzt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sich die Stärken der jeweiligen Modelle im Alltag anfühlen – und wo die Grenzen liegen.
Erster Eindruck: Retro-Charme trifft auf modernes Naked-Bike-Design
Die Royal Enfield Classic 350 wirkt wie aus einer anderen Zeit: Rundliche Formen, stimmige Proportionen und ein Look, der auch im Stand Aufmerksamkeit bekommt. Das ist nicht nur Optik, sondern prägt das Fahrgefühl. Die Maschine vermittelt Ruhe und Gelassenheit, als wäre das Motorrad für entspannte Touren und gemütliche Fahrten gemacht.
Die Kawasaki Z 500 wirkt dagegen klarer, kantiger und „aktueller“. Als Naked Bike ist sie auf eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine ausgelegt. Das Design unterstützt den Eindruck, dass hier eher Dynamik und Alltagstempo im Vordergrund stehen – besonders, wenn es um zügiges Beschleunigen, kurvige Strecken oder einfach um das schnelle „Rein in den Flow“ geht.
Motorcharakter und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Royal Enfield Classic 350 setzt auf einen Motorcharakter, der nicht primär auf maximale Sportlichkeit getrimmt ist, sondern auf gleichmäßiges, gut dosierbares Fahren. Das passt besonders zu Fahrten, bei denen es weniger um harte Beschleunigungsorgien geht, sondern um ein stimmiges Gesamtgefühl. Die Classic 350 wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man „mitnimmt“ statt das man ständig ausdrehen muss.
Die Kawasaki Z 500 spielt in einer anderen Liga, wenn es um das Tempo geht, das sich aus dem Motor herausziehen lässt. Das Fahrgefühl wirkt lebendiger und zielgerichteter. Gerade im Stadtverkehr oder auf der Landstraße, wenn es darum geht, schnell auf Verkehrssituationen zu reagieren oder zügig zu überholen, zeigt die Z 500 ihre Stärken. Das Motorrad lädt dazu ein, mehr mit dem Gas zu arbeiten und das Potenzial häufiger zu nutzen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Royal Enfield Classic 350: Stärke ist das entspannte, „unkomplizierte“ Fahren. Schwäche kann sein, dass wer sportliche Ansprüche hat oder häufig hohe Geschwindigkeiten anpeilt, schneller an Grenzen stößt als mit einem stärker ausgerichteten Konzept.
Kawasaki Z 500: Stärke ist die spürbare Dynamik und das souveräne Reagieren im Alltag. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche Fahrerinnen und Fahrer weniger „chillig“ wirkt als eine Classic – wer vor allem Ruhe und Retro-Vibes sucht, könnte sich eher weniger abgeholt fühlen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. entspannte Kontrolle
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki Z 500 ist als Naked Bike darauf ausgelegt, in Kurven präzise zu wirken und das Motorrad schnell in die gewünschte Linie zu bringen. Das macht sie besonders interessant für Strecken, auf denen man öfter mal zügig fährt oder in engen Situationen schnell reagieren muss.
Die Royal Enfield Classic 350 steht dagegen für ein kontrolliertes, eher entspanntes Fahrverhalten. Das Motorrad vermittelt Stabilität und lässt sich gut im Alltag bewegen. Wer nicht ständig „sportlich“ unterwegs sein will, sondern lieber gleichmäßig fährt, wird die Classic 350 oft als angenehm und stimmig empfinden.
Kurven, Stadt und Landstraße
In der Stadt punktet die Z 500 häufig durch ihr agiles Gefühl und die direkte Rückmeldung. Auf der Landstraße kann sie ebenfalls überzeugen, weil sie zügige Passagen unterstützt. Die Classic 350 ist besonders dann stark, wenn die Fahrt nicht auf maximale Dynamik ausgelegt ist, sondern auf angenehmes Gleiten und ein Motorrad, das nicht ständig nach „mehr“ ruft.
Wer häufig lange Strecken mit hohem Tempo fährt, wird eher zur Z 500 tendieren, während die Classic 350 eher für Fahrten passt, bei denen das Erlebnis im Vordergrund steht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber die Art, wie sie sich anfühlen, kann unterschiedlich sein. Die Kawasaki Z 500 wirkt in typischen Fahrsituationen oft „sportlicher“ im Ansprechverhalten, was das Gefühl von Kontrolle bei zügigerem Fahren stärkt. Die Royal Enfield Classic 350 bietet ebenfalls verlässliche Verzögerung, setzt aber eher auf ein ruhiges, gut dosierbares Bremsgefühl.
Wichtig ist: In der Praxis zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern wie gut sich das Motorrad im richtigen Moment verzögern lässt. Wer häufig in Verkehrssituationen mit Stop-and-go unterwegs ist, profitiert von einem klaren, vorhersehbaren Bremsgefühl – und genau da kann die Z 500 durch ihre moderne Auslegung punkten.
Komfort und Sitzposition: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Komfort ist bei der Kaufentscheidung oft entscheidend, auch wenn er selten so laut beworben wird wie Motorleistung. Die Royal Enfield Classic 350 bietet eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „in sportlicher Haltung“ unterwegs sein möchte.
Die Kawasaki Z 500 wirkt dagegen sportlich-nüchtern. Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man aktiv fahren kann, ohne gleich komplett in eine Rennhaltung zu kippen. Für viele ist das der Sweet Spot: genug Komfort für den Alltag, aber mit der Option, das Motorrad bei Bedarf dynamischer zu bewegen.
Wind, Alltag und Tagesform
Auf längeren Strecken kann die Frage nach Wind und Ermüdung entscheidend sein. Die Z 500 bietet durch ihre moderne Auslegung häufig ein „aufgeräumteres“ Fahrgefühl bei zügigem Tempo. Die Classic 350 ist dafür oft die Maschine, die sich wie ein „Genussfahrzeug“ anfühlt – besonders, wenn die Fahrt selbst wichtiger ist als das Tempo.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Z 500 ist stärker auf moderne Nutzung ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis oft: bessere Übersicht, zeitgemäße Bedienelemente und ein Gesamtpaket, das sich im Alltag schnell vertraut anfühlt. Dazu kommt, dass ein Naked Bike häufig auch im Handling und in der „Alltagslogik“ überzeugt.
Die Royal Enfield Classic 350 punktet dagegen mit ihrem Charakter. Wer Retro mag, bekommt hier nicht nur ein Motorrad, sondern ein Lebensgefühl. Die Ausstattung ist eher auf das Wesentliche fokussiert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst weniger „Technikballast“ möchte und sich am klassischen Look und am Fahrgefühl orientiert.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Classic 350 – ideal, wenn…
- ein Motorrad mit Retro-Charakter gesucht wird, das im Alltag Spaß macht
- entspanntes Fahren wichtiger ist als maximale Dynamik
- die Fahrt selbst im Vordergrund steht und man das Motorrad „genießen“ möchte
- man ein Bike sucht, das sich unkompliziert anfühlt und nicht ständig nach sportlicher Nutzung verlangt
Kawasaki Z 500 – ideal, wenn…
- ein modernes Naked Bike mit lebendigem Fahrgefühl gewünscht ist
- mehr Agilität und Reserven bei Beschleunigung gefragt sind
- häufig Stadtverkehr, Landstraße und zügige Passagen kombiniert werden
- man ein Motorrad möchte, das auch bei dynamischerem Fahren souverän bleibt
Wo liegen die Grenzen?
Die Classic 350 kann dann weniger überzeugen, wenn regelmäßig sportliche Ansprüche oder sehr hohe Geschwindigkeiten im Fokus stehen. Die Z 500 kann dagegen weniger passend sein, wenn der Wunsch klar Richtung „klassisch, ruhig, nostalgisch“ geht und man nicht ständig ein aktives Fahrgefühl sucht.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Die Entscheidung zwischen Royal Enfield Classic 350 und Kawasaki Z 500 hängt stark vom Fahrstil ab. Wer vor allem Wert auf Stil, entspanntes Fahren und ein Motorrad legt, das sich wie ein Klassiker anfühlt, wird mit der Classic 350 sehr wahrscheinlich glücklich. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag schnell reagiert, sich agil bewegt und auch bei zügiger Fahrt Spaß macht, trifft mit der Z 500 eher die richtige Wahl.
Auch bei der Frage „Einsteiger oder Fortgeschritten“ spielt das Konzept eine Rolle: Die Classic 350 wirkt oft wie ein Motorrad, das man leicht in den Alltag integriert. Die Z 500 ist ebenfalls zugänglich, aber sie belohnt eher die Fahrerinnen und Fahrer, die das Potenzial häufiger nutzen möchten.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 350 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Retro-Charakter, entspanntem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das vor allem im Alltag und auf gemütlichen Strecken überzeugt. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen das Erlebnis zählt und nicht jede Situation nach maximaler Dynamik verlangt.
Die Kawasaki Z 500 empfiehlt sich, wenn ein modernes Naked Bike mit lebendigem Handling, spürbarer Reserven bei Beschleunigung und einem insgesamt dynamischeren Fahrgefühl gesucht wird. Wer häufig Stadt und Landstraße kombiniert, zügige Passagen mag und ein Motorrad möchte, das auch bei dynamischerem Fahren souverän bleibt, findet in der Z 500 meist die stimmigere Lösung.
Kurz gesagt: Classic 350 für Stil und Gelassenheit, Z 500 für Agilität und mehr Tempo im Alltag.