UVP 5.320 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Was kann das neue Retro-Bike aus Indien?
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • solide Bauweise
  • sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
  • schöner Einzylinder-Sound
  • einfache Bedienung, nichts lenkt ab
  • Haupt- und Seitenständer Serie
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • Schalthebel etwas zu tief angebracht
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.390mm
Länge2.145mm
Radstand1.390mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.090mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder 4-Takt
Hubraum349ccm
Hub86mm
Bohrung72mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung20 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment27 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite494km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr
Federung vorneHydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenStereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/80-18
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.090 €
  • Verfügbarkeit: ab 01/2022
  • 7 Farben: Halcyon Black, Halcyon Green, Halcyon Grey, Dark Stealth Black, Dark Gunmetal Grey, Chrome Red, Chrome Bronze

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Royal Enfield Classic 350 vs KTM 1290 Super Duke R – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Manchmal ist ein Motorradvergleich mehr als nur Technik auflisten: Es geht darum, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Royal Enfield Classic 350 steht für entspannte Kilometer, klassische Optik und ein unkompliziertes Handling. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike, das auf Dynamik, starke Performance und sportliche Kontrolle ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Hier treffen Alltag und Charakter auf Power und Anspruch.

Grundidee der beiden Motorräder: entspannt vs. kompromisslos

Die Royal Enfield Classic 350 ist als Motorrad gedacht, das sich leicht in den Alltag einfügt. Sie wirkt wie aus einer anderen Zeit, fährt sich aber modern genug, um im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren Spaß zu machen. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, gleichmäßigen Vortrieb und einem Fahrstil, der nicht ständig nach mehr Leistung verlangt.

Die KTM 1290 Super Duke R verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist auf maximale Agilität und starke Beschleunigung ausgelegt. Das Bike will gefordert werden: beim zügigen Fahren, beim sportlichen Kurveneingang und dort, wo die Straße mehr als nur „von A nach B“ sein soll. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Tempo aufbaut und dabei präzise bleibt, findet hier eine klare Ansage.

Motor und Antrieb: Charakterunterschiede, die man sofort spürt

Royal Enfield Classic 350: gleichmäßig, nah am Alltag

Die Classic 350 setzt auf einen Motorcharakter, der eher „mitfährt“ als „drängt“. Das bedeutet: Der Antrieb wirkt stimmig für entspannte Fahrten, bei denen Drehzahlen nicht ständig hochgehalten werden müssen. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen fühlt sich das Konzept stimmig an, weil das Motorrad gut dosierbar bleibt und nicht nach sportlicher Fahrweise verlangt.

KTM 1290 Super Duke R: Druck von unten bis oben

Die Super Duke R ist dagegen auf spürbaren Vortrieb ausgelegt. Der Motor liefert deutlich mehr Reserven, und das merkt man besonders beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten. In der Praxis heißt das: Überholmanöver wirken souveräner, und auch zügiges Fahren auf Landstraßen macht mehr „Biss“. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch auch anspruchsvoller im Umgang – nicht unbedingt wegen der Bedienung, sondern wegen der Konsequenz, die die Leistung mit sich bringt.

Fahrgefühl und Handling: wie sich die Bikes im Alltag anfühlen

Beim Handling zeigt sich der größte Unterschied im Einsatzbereich. Die Royal Enfield Classic 350 wirkt wie gemacht für entspannte Runden: Sie ist leicht zu bewegen, vermittelt ein ruhiges Gefühl und lässt sich ohne großen Aufwand kontrollieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht ständig „auf Kante“ gefahren werden soll.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Bike, das sich sportlich anfühlt. Das Fahrwerk und die Geometrie sind darauf ausgelegt, zügige Richtungswechsel zu unterstützen. In Kurven wirkt das Motorrad stabil und gleichzeitig agil. Allerdings gilt: Wer gemütlich fahren möchte, muss sich bewusst bremsen – nicht weil es unmöglich wäre, sondern weil das Bike durch seine Dynamik schnell „mehr will“.

Fahrwerk und Bremsen: Komfort vs. sportliche Kontrolle

Classic 350: angenehmer Rhythmus

Die Classic 350 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Komfort und Alltagstauglichkeit zählen. Das Fahrwerk unterstützt einen gleichmäßigen Fahrrhythmus, und die Bremsen passen zum Charakter des Motorrads: Sie sind eher auf sicheres, kontrolliertes Fahren ausgelegt als auf maximale Sportperformance. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil, weil es das Motorrad berechenbar macht.

Super Duke R: präzise und leistungsorientiert

Bei der KTM steht die sportliche Kontrolle im Vordergrund. Das Bike ist darauf ausgelegt, auch bei flotter Gangart stabil zu bleiben. Die Bremsen wirken entsprechend „direkt“ und geben Vertrauen, wenn es zügig in die Kurve oder aus höheren Geschwindigkeiten zurückgehen soll. Gleichzeitig ist das Setup spürbar leistungsorientiert – wer eher entspannt fährt, wird die volle Sportlichkeit nicht immer ausreizen.

Alltagstauglichkeit: welche Stärken im echten Leben zählen

Im Alltag entscheidet selten nur die Leistung, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Die Royal Enfield Classic 350 punktet hier mit einem unkomplizierten Charakter: Sie wirkt zugänglich, macht Fahrten ohne Stress und ist ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Gerade für kurze Wege, Wochenendfahrten ohne Zeitdruck und als Einstieg in die Motorradwelt ist das Konzept stark.

Die KTM 1290 Super Duke R ist im Alltag nicht „schlecht“, aber sie ist anders. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig sportlich unterwegs sind oder längere Strecken mit Tempo genießen. Wer häufig im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist oder eher gemütliche Touren plant, könnte die KTM als zu „viel“ empfinden – nicht wegen der Technik, sondern wegen der Art, wie sie sich anfühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Classic 350 – Stärken

  • Charaktervoller, entspannter Antrieb für alltagstaugliche Fahrten
  • Leicht zugängliches Handling, das nicht ständig sportliche Konzentration verlangt
  • Stimmiges Gesamtpaket aus klassischem Look und pragmatischer Fahrbarkeit

Royal Enfield Classic 350 – Schwächen

  • Leistungsreserven begrenzt, wenn häufig sehr dynamische Fahrweise gefragt ist
  • Sportliche Ansprüche werden eher nicht im Fokus stehen

KTM 1290 Super Duke R – Stärken

  • Deutlich mehr Dynamik für zügiges Fahren und souveräne Überholmanöver
  • Sportliche Präzision bei Kurvenfahrten und Richtungswechseln
  • Bremsen und Fahrwerk mit klarer Leistungsorientierung

KTM 1290 Super Duke R – Schwächen

  • Anspruch an den Fahrstil: Die Leistung will genutzt werden
  • Für sehr entspannte Nutzung kann das Motorrad „zu viel“ wirken

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zeigt im Kern zwei unterschiedliche Bedürfnisse. Die Royal Enfield Classic 350 ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem Spaß im Alltag bringen soll: unkompliziert, charaktervoll und ohne ständige Leistungsdiskussion. Sie eignet sich für Fahrer, die das Motorradfahren genießen möchten, ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, „mehr“ abrufen zu müssen.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Wahl, wenn Fahrten mit Tempo, sportlicher Kontrolle und hoher Dynamik im Vordergrund stehen. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das Reserven bietet, wird hier deutlich mehr finden. Gleichzeitig sollte klar sein: Dieses Bike belohnt einen aktiven Fahrstil und fordert Aufmerksamkeit.

Fazit:

Die Royal Enfield Classic 350 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für entspannte Touren, Stadtfahrten und ein klassisches Fahrgefühl suchen. Sie punktet mit einem gutmütigen Charakter, leichtem Handling und einem stimmigen Gesamtpaket, das vor allem dann überzeugt, wenn nicht ständig maximale Dynamik gefragt ist. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das spürbar mehr Druck aufbaut, sportlich präzise bleibt und auch bei flotter Gangart Kontrolle vermittelt, trifft mit der KTM 1290 Super Duke R die richtige Entscheidung. Ihre Stärken liegen in Leistung, Fahrwerksgefühl und Bremsperformance – allerdings passt sie am besten zu Fahrern, die die Dynamik regelmäßig nutzen wollen. Kurz gesagt: Classic 350 für entspanntes Motorradfahren mit Charakter, Super Duke R für sportliche Ansprüche und Fahrspaß mit viel Reserven.

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