| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Royal Enfield Classic 650 vs. BMW R nineT Urban G/S – welcher Klassiker passt besser?
Wenn es um Retro-Motorräder geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die Royal Enfield Classic 650 steht für bodenständigen Charme, unkomplizierte Handhabung und ein sehr direktes Fahrgefühl. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen bringt den typischen BMW-Anspruch mit: hochwertiges Gesamtpaket, markentypische Technik und ein Look, der nach Abenteuer im Großstadt-Umfeld ruft. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie „Klassiker für heute“ – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Im folgenden Vergleich geht es nicht nur um das, was auf dem Papier steht, sondern vor allem darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen. Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Motorräder miteinander eingeordnet, damit klar wird, wo die Royal Enfield Classic 650 punktet und wo die BMW R nineT Urban G/S die Nase vorn hat – und umgekehrt.
Erster Eindruck: Retro-Design mit unterschiedlicher Philosophie
Die Royal Enfield Classic 650 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf „weniger, aber richtig“ setzt. Das Design ist stimmig, die Proportionen sind klassisch und das Bike vermittelt das Gefühl, dass es vor allem Spaß machen soll – ohne große Erklärungen. Gerade wer Retro mag, aber keine Lust auf überkomplizierte Technik hat, findet hier schnell einen Zugang.
Die BMW R nineT Urban G/S spielt ebenfalls in der Retro-Liga, aber mit deutlich mehr Premium-Charakter. Der Urban-G/S-Look wirkt wie eine moderne Interpretation eines Offroad-inspirierten Klassikers. Das Gesamtbild ist hochwertig, die Details wirken durchdacht und das Motorrad strahlt eine gewisse „fertige“ Ausstrahlung aus. Wer Wert auf Verarbeitung und ein stimmiges Premium-Gefühl legt, wird sich hier eher zuhause fühlen.
Motor & Fahrgefühl: Direktheit vs. Boxer-Charakter
Beim Fahrgefühl unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die Royal Enfield Classic 650 wird im Vergleich als Modell eingeordnet, das mit seinem Antrieb vor allem zugänglich und angenehm im Alltag wirkt. Die Leistungsentfaltung ist eher „ruhig und nutzbar“, statt hektisch zu sein. Dadurch eignet sich die Classic 650 besonders für entspannte Fahrten, Stadtverkehr und Touren, bei denen man nicht ständig am Gasgriff „arbeiten“ möchte.
Die BMW R nineT Urban G/S setzt dagegen auf den Boxer-Charakter. Im Vergleich wird deutlich, dass das Motorrad nicht nur wegen der Optik nach BMW klingt und sich auch so anfühlt: mit einem eigenen Rhythmus, einer typischen Art, Kraft aufzubauen, und einem Fahrstil, der oft als „kultiviert“ beschrieben wird. Wer das besondere Boxer-Feeling sucht, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht wie ein austauschbares Alltagsgerät anfühlt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen in der unkomplizierten Bedienbarkeit und dem eher entspannten Charakter. Schwächen zeigen sich dort, wo man sehr sportliche Ansprüche ansetzt und das Motorrad „mehr“ als nur angenehm liefern soll.
- BMW R nineT Urban G/S: Stärken liegen in der Premium-Anmutung, dem Boxer-Feeling und dem insgesamt runden Gesamtpaket. Schwächen können sich vor allem im Verhältnis von Anspruch zu Kosten bemerkbar machen – und darin, dass man für das „BMW-Gefühl“ auch bereit sein muss, entsprechend zu investieren.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Stop-and-Go und Komfort
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegen lässt. Die Royal Enfield Classic 650 wird im Vergleich als Bike beschrieben, das sich gut handhaben lässt und sich für viele Fahrprofile eignet. Gerade im Stadtverkehr wirkt sie oft wie ein Motorrad, das man einfach „mitnimmt“: kein Stress, keine komplizierten Abläufe, eher ein entspanntes Fahrgefühl.
Die BMW R nineT Urban G/S ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art. Im Vergleich wird sie als Motorrad eingeordnet, das komfortabel und hochwertig wirkt und sich auch auf längeren Strecken stimmig anfühlt. Wer häufig pendelt oder regelmäßig weitere Strecken fährt, profitiert oft davon, dass das Gesamtpaket auf „Tour“ ausgelegt ist – inklusive der Art, wie sich das Motorrad stabil und kontrolliert anfühlt.
Komfort und Ergonomie
Beide Motorräder sind für Menschen interessant, die Retro mögen – aber die Sitz- und Fahrpositionen können unterschiedlich wirken. Die Classic 650 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das man gerne „entspannt“ fährt. Die Urban G/S vermittelt eher das Gefühl, dass man auch längere Strecken gut durchhält und dabei ein hochwertiges Fahrwerk-/Komfortgefühl bekommt.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Beim Handling zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt eher wie ein Motorrad, das man leicht in die Kurve bekommt und das sich im Alltag spontan steuern lässt. Das kann besonders dann Spaß machen, wenn die Strecke nicht nur geradeaus führt, sondern häufiges Abbiegen, Kreisverkehre und wechselnde Fahrbahnen dazugehören.
Die BMW R nineT Urban G/S steht im Vergleich eher für Kontrolle und Souveränität. Das Motorrad wirkt so, als würde es auch bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahn-/Landstraßenabschnitten ruhig bleiben. Wer gerne zügig fährt oder einfach das Gefühl von Stabilität schätzt, wird die BMW oft als „sicherer“ im Gesamtgefühl wahrnehmen.
Bremsen, Elektronik & Sicherheit: moderne Unterstützung vs. klassischer Fokus
Auch wenn beide Motorräder ihren Retro-Charakter behalten, unterscheiden sie sich in der Art, wie modern sie sich anfühlen. Im Vergleich wird die BMW als Modell eingeordnet, das in der Regel mehr moderne Unterstützung bietet und dadurch das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Das kann gerade bei wechselnden Bedingungen (Nässe, wechselnder Grip, unerwartete Situationen) ein Plus sein.
Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das den Fokus stärker auf das „Fahren selbst“ legt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – viele Fahrer mögen genau diesen direkten Charakter. Wer aber sehr viel Wert auf umfangreiche Assistenzsysteme und moderne Sicherheitsfeatures legt, wird bei der BMW eher fündig.
Sound & Charakter: Emotion als Kaufgrund
Bei Retro-Motorrädern ist der Sound mehr als nur ein Nebeneffekt. Die Royal Enfield Classic 650 steht im Vergleich für einen eigenen, markanten Charakter, der sich nach „Motorradfahren“ anfühlt – nicht nach Technik-Show. Das kann genau der Grund sein, warum man sich in dieses Bike verliebt: Es wirkt lebendig und nicht steril.
Die BMW R nineT Urban G/S bringt ebenfalls Emotion mit, aber auf eine andere Art. Der Boxer-Charakter und das Premium-Gefühl sorgen dafür, dass das Motorrad nicht nur klingt, sondern auch „wie ein BMW“ wirkt. Wer den besonderen Rhythmus des Boxers mag, bekommt hier ein Motorrad, das sich auch im Stand und beim Anfahren besonders anfühlt.
Stärken & Schwächen: klare Unterschiede im Profil
Wo die Royal Enfield Classic 650 besonders stark ist
Die Royal Enfield Classic 650 ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das einfach Spaß macht, im Alltag unkompliziert bleibt und dabei einen authentischen Retro-Charakter liefert. Im Vergleich zeigt sich: Sie passt gut zu Fahrern, die nicht ständig das Maximum ausreizen wollen, sondern lieber ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Design und Alltagstauglichkeit suchen.
Wo die BMW R nineT Urban G/S besonders stark ist
Die BMW R nineT Urban G/S spielt ihre Stärken aus, wenn Premium-Anspruch, hochwertiges Gesamtgefühl und ein souveränes Fahrverhalten wichtiger sind als „maximal günstig“. Im Vergleich wird deutlich, dass die BMW vor allem dort überzeugt, wo man das Motorrad regelmäßig bewegt, längere Strecken fährt und dabei Wert auf moderne Unterstützung und ein rundes Fahrpaket legt.
Wo die Grenzen liegen
Die Classic 650 kann dort an ihre Grenzen stoßen, wo man sehr sportliche Ansprüche oder ein besonders „technisch unterstütztes“ Fahrerlebnis erwartet. Die BMW kann dagegen weniger passend sein, wenn das Budget eine große Rolle spielt oder wenn man bewusst ein Motorrad sucht, das stärker auf puren Charakter statt auf Premium-Komfort setzt.
Für wen welches Motorrad? Empfehlung nach Fahrprofil
Wenn der Fokus auf authentischem Retro-Feeling, unkomplizierter Handhabung und einem Motorrad liegt, das sich im Alltag leicht anfühlt, ist die Royal Enfield Classic 650 oft die bessere Wahl. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gerne entspannt unterwegs sind, ihr Motorrad als Begleiter für Stadt und Land sehen und dabei nicht das Gefühl haben wollen, ständig „mit System“ fahren zu müssen.
Wenn dagegen ein Motorrad gesucht wird, das Premium-Qualität ausstrahlt, ein besonders stimmiges Gesamtpaket bietet und sich auch auf längeren Strecken souverän anfühlt, dann ist die BMW R nineT Urban G/S die passendere Option. Sie richtet sich an Fahrer, die den Boxer-Charakter lieben, moderne Unterstützung schätzen und bereit sind, für das Gesamtgefühl mehr zu investieren.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 650 ist die richtige Wahl für alle, die Retro mögen, ein unkompliziertes Motorrad suchen und vor allem ein direktes, emotionales Fahrgefühl im Alltag und auf entspannten Touren erleben möchten. Sie überzeugt durch ihren zugänglichen Charakter und das stimmige Gesamtbild, ohne dabei den Anspruch zu erheben, alles zu sein.
Die BMW R nineT Urban G/S passt besser, wenn Premium, souveränes Fahrverhalten und der besondere Boxer-Charakter im Vordergrund stehen. Im Vergleich zeigt sich: Wer regelmäßig fährt, längere Strecken plant und ein hochwertiges, rundes Motorradgefühl sucht, bekommt mit der BMW ein Bike, das sich in vielen Situationen besonders stimmig anfühlt.
Kurz gesagt: Classic 650 für den entspannten Retro-Alltag mit viel Charakter – Urban G/S für Premium-Fahrer, die das Motorrad nicht nur fahren, sondern auch genießen wollen.