UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
Weiter zum Testbericht
1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

MotorradTest.de auf YouTube

Royal Enfield Classic 650 vs Brixton Cromwell 1200 – Vergleich & Empfehlung

Wenn es um moderne Motorräder mit klassischem Charakter geht, landen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell bei zwei Modellen, die auf den ersten Blick gar nicht so weit auseinander liegen: die Royal Enfield Classic 650 und die Brixton Cromwell 1200. Beide stehen für einen Retro-Look, eine entspannte Sitzposition und ein Fahrgefühl, das eher nach „Genuss“ als nach „Sportmodus“ klingt. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung auf die Straße bringen, wie sie sich im Alltag anfühlen und welche Prioritäten sie bei Ausstattung und Fahrbarkeit setzen.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt – ohne reine Datenlisten, sondern mit Blick darauf, was im echten Fahrbetrieb zählt: Ansprechverhalten, Komfort, Handling, Bremsgefühl, Alltagstauglichkeit und die Frage, welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil passt.

Design und Charakter: Zwei Retro-Interpretationen

Die Royal Enfield Classic 650 wirkt wie ein klassischer Cruiser im modernen Gewand. Die Linienführung ist bewusst „old school“, die Proportionen sind stimmig und das Gesamtbild wirkt stimmig und zeitlos. Wer ein Motorrad sucht, das auch im Stand sofort nach „Klassiker“ aussieht, findet hier eine sehr klare Richtung.

Die Brixton Cromwell 1200 interpretiert Retro ebenfalls, setzt aber stärker auf einen kräftigeren, „präsenteren“ Auftritt. Das Motorrad wirkt massiver und vermittelt mehr „Big Bike“-Gefühl. Gerade wenn der optische Eindruck auch ein Teil der Kaufentscheidung ist, kann die Cromwell 1200 durch ihre Ausstrahlung punkten.

Stärken und Schwächen beim Look

  • Royal Enfield Classic 650: zeitloser Klassiker-Charakter, harmonische Linien; wirkt im Alltag oft leichter und „zugänglicher“.
  • Brixton Cromwell 1200: mehr Präsenz, kräftiger Gesamteindruck; kann dadurch für manche im Handling „größer“ wirken, besonders bei engen Manövern.

Motor und Antrieb: 650er-Feingefühl vs. 1200er-Druck

Der größte Unterschied im Vergleich liegt natürlich im Hubraum und damit in der Art, wie beide Motorräder Kraft bereitstellen. Die Royal Enfield Classic 650 steht für ein eher kultiviertes, gleichmäßiges Fahrgefühl. Das Ansprechverhalten wirkt oft so, als würde das Motorrad „mitdenken“: Gasbefehle werden sauber umgesetzt, und das Fahren fühlt sich in vielen Situationen entspannt an – besonders im Stadtverkehr und auf Landstraßen, wenn man nicht ständig in sehr hohe Drehzahlbereiche gehen möchte.

Die Brixton Cromwell 1200 zielt dagegen stärker auf den Eindruck von Drehmoment und Durchzug. Im Vergleich zur 650er-Charakteristik wirkt die 1200er-Variante häufig „druckvoller“: Beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad oft souveräner an, und Überholmanöver lassen sich tendenziell gelassener angehen.

Was das im Alltag bedeutet

  • Classic 650: eignet sich besonders gut für gleichmäßiges Cruisen, entspanntes Fahren und Situationen, in denen ein harmonischer Motorlauf wichtiger ist als maximaler Punch.
  • Cromwell 1200: spielt ihre Stärken aus, wenn häufiger „mehr Reserve“ gefragt ist – etwa bei zügigem Fahren, mit Gepäck oder wenn die Strecke öfter bergig wird.

Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. souverän

Beim Handling zeigen sich typische Unterschiede zwischen den beiden Konzepten. Die Royal Enfield Classic 650 vermittelt oft das Gefühl, dass sie sich gut „führen“ lässt. Gerade in Alltagssituationen – Ein- und Ausparken, langsames Rangieren, wechselnde Fahrbahnbeläge – wirkt sie tendenziell agiler. Das macht sie für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiv, die ein Motorrad möchten, das nicht nur auf der Tour Spaß macht, sondern auch im Alltag unkompliziert bleibt.

Die Brixton Cromwell 1200 kann dagegen mit einer Art „Souveränität“ punkten. In flotteren Passagen oder auf längeren Strecken fühlt sich das Motorrad häufig stabil an. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne zügig unterwegs ist oder wenn man auf Komfort und Ruhe im Fahrgefühl Wert legt.

Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb

  • Classic 650: tendenziell leichter zu bewegen, angenehmes Tempo-Management; kann bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „aggressiv“ wirken.
  • Cromwell 1200: stabil und durchsetzungsfähig; kann in engen Situationen etwas mehr Kraft und Aufmerksamkeit erfordern.

Bremsen und Sicherheit: Gefühl zählt

Bei beiden Motorrädern ist das Bremsgefühl entscheidend: Wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren, wie vorhersehbar ist der Druckpunkt und wie sicher fühlt sich das Motorrad in kritischen Momenten an? Die Royal Enfield Classic 650 bietet dabei häufig ein eher gut kontrollierbares Setup, das sich für Alltagsfahrten und entspannte Touren sehr angenehm anfühlt. Die Dosierbarkeit hilft, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben.

Die Brixton Cromwell 1200 wirkt im Vergleich oft „kräftiger“ in der Bremswirkung. Das kann ein Plus sein, wenn man häufiger zügig fährt oder wenn man das Motorrad mit mehr Gewicht (z. B. Gepäck) bewegt. Gleichzeitig ist es wichtig, dass das Bremsgefühl zur eigenen Fahrweise passt – wer sehr fein dosiert, sollte die Charakteristik im direkten Test erleben.

Komfort und Sitzposition: Tourentauglichkeit im Vergleich

Beide Motorräder sind auf eine entspannte Sitzhaltung ausgelegt. Dennoch unterscheiden sie sich in der Art, wie der Komfort über längere Zeit empfunden wird. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt oft wie ein Motorrad, das sich für gemütliche Tagesetappen besonders gut eignet. Die Ergonomie unterstützt ein ruhiges Fahrtempo, ohne dass man ständig „gegen“ die Maschine arbeiten muss.

Die Brixton Cromwell 1200 kann bei längeren Strecken ebenfalls überzeugen, vor allem wenn man den kräftigeren Charakter mag und die Stabilität schätzt. Wer gerne mit mehr Reserven unterwegs ist, empfindet das Motorrad häufig als angenehm, weil es nicht ständig nach Drehzahl verlangt, um zügig zu bleiben.

Für wen Komfort besonders wichtig ist

  • Classic 650: ideal, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, guter Alltagsbeweglichkeit und einem „einfach losfahren“-Gefühl liegt.
  • Cromwell 1200: ideal, wenn Stabilität, Durchzug und ein souveränes Langstrecken-Gefühl im Vordergrund stehen.

Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man nicht nur tourt

Im Alltag entscheidet oft Kleines: Übersicht, Bedienbarkeit, Alltagstauglichkeit bei Licht, Instrumenten und der generellen Handhabung. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dabei wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht überladen wirkt und sich schnell „versteht“.

Die Brixton Cromwell 1200 kann im Vergleich mit einem moderneren Gesamteindruck auftreten, ohne den Retro-Charakter zu verlieren. Wer Wert darauf legt, dass das Motorrad sich auch im täglichen Verkehr unkompliziert bedienen lässt und dabei trotzdem nach „Statement“ aussieht, wird hier häufig fündig.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Classic 650 – typische Pluspunkte

  • Harmonisches, entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
  • Agiles Handling im Alltag, besonders bei langsamen Manövern
  • Klassischer Look mit zeitlosem Charakter
  • Gute Grundlage für Touren, wenn man eher gleichmäßig statt maximal dynamisch fährt

Royal Enfield Classic 650 – mögliche Grenzen

  • Wer sehr viel „Bums“ aus niedrigen Drehzahlen erwartet, könnte die 650er-Charakteristik als weniger durchsetzungsstark empfinden
  • Bei sehr sportlicher Fahrweise kann das Konzept eher auf Genuss als auf Attacke ausgelegt sein

Brixton Cromwell 1200 – typische Pluspunkte

  • Kräftiger Durchzug und spürbarer Reserven-Eindruck
  • Stabiler, souveräner Eindruck auf längeren Strecken
  • Sehr präsenter Retro-Auftritt
  • Kann sich besonders dann lohnen, wenn häufig zügig gefahren wird oder bergige Strecken anstehen

Brixton Cromwell 1200 – mögliche Grenzen

  • Kann im engen Alltag etwas „größer“ wirken als die 650er-Variante
  • Wer ein besonders leichtfüßiges Handling sucht, sollte das Fahrgefühl im Test prüfen

Welche Wahl passt besser? (Empfehlung nach Fahrprofil)

Die Entscheidung zwischen Royal Enfield Classic 650 und Brixton Cromwell 1200 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.

Royal Enfield Classic 650 ist besonders passend für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein klassisches Motorrad für Alltag und entspannte Touren suchen
  • Menschen, die Wert auf gutes Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl legen
  • Wer den Retro-Look mag und ein harmonisches Gesamtpaket bevorzugt

Brixton Cromwell 1200 ist besonders passend für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die mehr Durchzug und Reserven spüren möchten
  • Menschen, die längere Strecken fahren und Stabilität im Fahrgefühl schätzen
  • Wer ein Motorrad mit besonders kräftigem Auftritt und „Big-Bike“-Charakter sucht

Fazit:

Die Royal Enfield Classic 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht bewegen lässt, auf Landstraßen entspannt läuft und den klassischen Retro-Charakter stimmig in den Vordergrund stellt. Wer häufig in moderatem Tempo unterwegs ist, Wert auf ein harmonisches Fahrgefühl legt und ein Motorrad möchte, das sich schnell „eingefahren“ anfühlt, wird mit der 650er-Variante sehr zufrieden sein.

Die Brixton Cromwell 1200 empfiehlt sich vor allem dann, wenn mehr Durchzug und ein souveräner Eindruck bei zügigerem Fahren gefragt sind. Durch den kräftigeren Charakter wirkt das Motorrad oft wie ein „Reserve-Motor“: besonders auf längeren Strecken, bei bergigen Abschnitten oder wenn das Motorrad regelmäßig mit Gepäck bewegt wird. Wer den massiveren Retro-Look mag und Stabilität sowie Reserven priorisiert, trifft mit der 1200er-Variante die passendere Entscheidung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙