UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 18.290 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Ist die neue SuperSport eine kleine Panigale oder doch ein Sport-Tourer?
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Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung
Pro:
  • hervorragende Bremsen
  • extrem handlicher Kurvenräuber
  • leicht zugänglich
  • echter Duc-Sound
Kontra:
  • großer Wendekreis
  • Wärmeentwicklung an der rechten Seite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm
Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Länge2.119mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite270km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneÖhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÖhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm)

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.
 
Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!

Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.890€
  • Gebraucht (4 Jahre alt): 9.500 €
  • Baujahre: 2017-2021
  • Farben: rot, weiß

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Royal Enfield Classic 650 vs Ducati Supersport 950 S – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Classic 650 steht für klassischen Stil, ruhige Souveränität und ein Fahrgefühl, das sich eher nach Alltag als nach Show anfühlt. Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist sportlich ausgerichtet, mit moderner Elektronik und einem Anspruch, der sich vor allem auf zügige Fahrten und präzises Handling konzentriert. Genau darum geht es hier: nicht nur darum, was auf dem Papier steht, sondern wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen.

Grundcharakter: klassisch entspannt vs. sportlich fokussiert

Die Royal Enfield Classic 650 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag fährt. Der Charakter ist bodenständig: Der Motor liefert seine Kraft gleichmäßig und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne ständig nach Drehzahl zu verlangen. Das macht das Motorrad besonders für Fahrten interessant, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Dynamik.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen deutlich zielgerichteter. Schon die Auslegung und die Abstimmung sprechen eine klare Sprache: sportliche Linien, zügiges Beschleunigen und ein Fahrstil, der Kurven nicht nur durchfährt, sondern aktiv gestaltet. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die das auch einfordert.

Motor & Antrieb: gleichmäßig vs. temperamentvoll

Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Classic 650 setzt auf einen ruhigen, gut nutzbaren Leistungsaufbau. Das ist angenehm, weil sich das Motorrad in vielen Situationen ohne hektisches Herunterschalten bewegen lässt. Gerade im Stadtverkehr oder auf der Landstraße ist das ein Vorteil, weil der Fokus auf dem Fahren liegt und nicht auf dem ständigen „Nachregeln“.

Die Ducati bringt dagegen mehr sportliche Durchzugskraft und wirkt insgesamt „spitzer“. Das merkt man besonders, wenn es aus Kurven heraus zügig weitergehen soll. Die Leistungsentfaltung unterstützt einen dynamischen Stil, und die Maschine fühlt sich dann besonders stimmig an, wenn man ihr etwas mehr Aufmerksamkeit schenkt.

Fahrwerk & Handling: souverän stabil vs. sportlich präzise

Bei der Royal Enfield Classic 650 steht Stabilität im Vordergrund. Das Fahrwerk ist so ausgelegt, dass es Unebenheiten und wechselnde Straßenbedingungen gut abfedert. Dadurch entsteht ein entspanntes Fahrgefühl, das auch längere Strecken angenehm macht. In schnellen Wechseln bleibt das Motorrad kontrollierbar, ohne dass es sich „nervös“ anfühlt.

Die Ducati Supersport 950 S ist klar auf präzises Kurvenverhalten getrimmt. Das Motorrad liegt spürbar zielgerichteter in der Linie, unterstützt sportliches Einlenken und vermittelt ein Gefühl von „Grip und Kontrolle“. Gleichzeitig kann das Setup – je nach Fahrstil und Straßenqualität – spürbarer sein als bei der Classic, weil die sportliche Ausrichtung mehr Feedback liefert.

Bremsen & Sicherheit: dosierbar im Alltag vs. sportlich standfest

Beide Motorräder sind auf ihre Art überzeugend, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Royal Enfield Classic 650 punktet mit einer Bremscharakteristik, die sich im Alltag gut dosieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn häufiges Anfahren, Verkehr und wechselnde Situationen den Ton angeben.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf sportliche Belastung ausgelegt. Die Bremsleistung wirkt standfest, und die Verzögerung lässt sich auch bei zügigerem Tempo kontrolliert abrufen. Das ist ein Plus, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B geht, sondern wenn Kurven, Tempo und Dynamik eine größere Rolle spielen.

Elektronik & Assistenz: moderne Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche

Die Ducati spielt ihre Stärke besonders im Bereich Elektronik aus. Die Ducati Supersport 950 S bringt moderne Unterstützung mit, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Fahrmodi, Traktions- und Regel-Logik sorgen dafür, dass das Motorrad auch dann berechenbar bleibt, wenn man dynamischer unterwegs ist.

Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen stärker auf ein unmittelbares Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern eher ein anderer Ansatz: weniger digitale Komplexität, dafür ein Motorrad, das sich natürlich anfühlt und nicht ständig „eingreift“. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil, weil es das Motorrad leichter zugänglich macht.

Ergonomie & Sitzposition: entspannt für den Alltag vs. sportlich für die Kurve

Die Sitzposition der Royal Enfield Classic 650 ist auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Der Körper bleibt eher in einer neutralen Haltung, was das Motorrad besonders für längere Fahrten interessant macht. Auch wenn die Straßenbedingungen variieren, bleibt das Fahrgefühl angenehm und nicht zu „angespannt“.

Die Ducati Supersport 950 S ist sportlicher. Die Sitzposition unterstützt eine aktive Fahrweise und macht das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn die Fahrt kurvig und dynamisch ist. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken sehr entspannt fahren möchte, kann die Ducati als fordernder empfinden – vor allem, wenn man nicht ohnehin einen sportlichen Fahrstil bevorzugt.

Komfort & Alltag: Klassiker-Charme vs. Premium-Sportgefühl

Im Alltag zeigt die Royal Enfield Classic 650 ihre Stärke: Sie wirkt unkompliziert, vermittelt Charakter und bleibt dabei alltagstauglich. Das Motorrad passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „optimieren“ muss, sondern einfach losfährt. Gerade der klassische Look und die angenehme Bedienbarkeit machen sie zu einer Maschine, die man gern nutzt.

Die Ducati Supersport 950 S bietet dagegen ein Premium-Sportgefühl. Das Motorrad fühlt sich hochwertig an und bringt eine moderne Gesamtanmutung mit. Gleichzeitig ist es eher für Fahrer gemacht, die das Motorrad auch wirklich sportlich bewegen wollen – denn dann spielt die Ducati ihr Potenzial am stärksten aus.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Royal Enfield Classic 650

  • Stärken: ruhiger, gut nutzbarer Motorcharakter; entspanntes Fahrgefühl; alltagstaugliche Ergonomie; unkomplizierte Bedienung.
  • Schwächen: weniger Fokus auf maximale Sportdynamik; wer sehr sportlich fährt, merkt schneller Grenzen beim „sportlichen Anspruch“.

Ducati Supersport 950 S

  • Stärken: sportlich präzises Handling; moderne Elektronik für mehr Kontrolle; standfeste Bremsleistung; starke Unterstützung bei dynamischer Fahrweise.
  • Schwächen: sportliche Sitzposition kann im Alltag fordernder sein; wer vor allem entspannt und unkompliziert fahren möchte, könnte den Fokus als „zu sportlich“ empfinden.

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Die Royal Enfield Classic 650 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert, Charakter hat und sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlt. Wer gern gemütlich unterwegs ist, Wert auf Komfort und eine natürliche Motoranmutung legt und das Motorrad auch für längere Strecken entspannt nutzen möchte, findet hier eine stimmige Wahl.

Die Ducati Supersport 950 S richtet sich eher an Fahrer, die Kurven aktiv fahren, Dynamik suchen und die Vorteile moderner Technik nutzen möchten. Wer häufig zügig unterwegs ist, gern präzise Rückmeldung vom Fahrwerk bekommt und Elektronik als Unterstützung schätzt, wird mit der Ducati deutlich mehr „Sport“ erleben.

Fazit:

Die Royal Enfield Classic 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag überzeugen soll: entspanntes Fahrgefühl, gut nutzbarer Motor und eine Ergonomie, die lange Strecken angenehm macht. Sie punktet mit Charakter und unkomplizierter Handhabung – ideal für alle, die das Fahren genießen möchten, ohne ständig auf maximale Sportlichkeit zu setzen.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn sportliche Fahrdynamik im Mittelpunkt steht: präzises Handling, moderne Elektronik und standfeste Bremsen machen sie besonders stark für dynamische Ausfahrten und kurvige Strecken. Wer gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das dabei kontrolliert und souverän bleibt, findet in der Ducati die passendere Basis.

Kurz gesagt: Classic 650 für entspanntes Alltagsfahren mit Stil – Supersport 950 S für sportliche Ambitionen mit Technik und Präzision.

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