| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Royal Enfield Classic 650 vs Honda GB 350 S: Vergleich für Alltag, Landstraße und Retro-Vibes
Wenn zwei Motorräder mit Retro-Charme antreten, wird der Vergleich schnell spannend. Die Royal Enfield Classic 650 und die Honda GB 350 S wirken auf den ersten Blick wie aus derselben Welt: runde Formen, klassische Linien und ein Sound, der Lust auf die nächste Ausfahrt macht. Doch sobald man genauer hinschaut, zeigen sich deutliche Unterschiede – vor allem beim Motorcharakter, beim Fahrgefühl und darin, wie sich die beiden Maschinen im Alltag anfühlen.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im echten Fahren zählt: Wie reagieren die Motoren, wie leicht ist der Einstieg, wie souverän wirkt das Fahrwerk, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen. So lässt sich besser einschätzen, welches Motorrad zur eigenen Art zu fahren passt.
Design und Charakter: Retro ist bei beiden da – aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
Die Royal Enfield Classic 650 präsentiert sich als klassischer Cruiser im Retro-Look. Die Proportionen wirken bewusst „erwachsen“, die Optik ist eher robust und traditionell. Die Honda GB 350 S dagegen wirkt filigraner und „leichter“. Der Stil ist ebenfalls klassisch, aber insgesamt wirkt die Maschine kompakter und näher an einem modernen Retro-Alltagsbike.
Beide Modelle setzen auf eine klare Formensprache, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich: Die Royal Enfield zielt stärker auf den Charakter eines großen Klassikers, während die Honda eher den Eindruck vermittelt, dass sie besonders unkompliziert und alltagstauglich sein soll.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Vibe vs. entspanntes Ansprechverhalten
Beim Motorcharakter trennt sich die Spreu schnell. Die Royal Enfield Classic 650 ist spürbar „kräftiger“ im Gesamtgefühl. Das zeigt sich vor allem darin, wie souverän sie aus dem Drehzahlkeller heraus wirkt und wie entspannt sie bei zügigem Fahren bleibt. Wer gerne gleichmäßig fährt, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“, bekommt hier ein angenehmes Gesamtpaket.
Die Honda GB 350 S spielt dagegen stärker die Karte „ruhig und kontrolliert“. Das Ansprechverhalten wirkt oft harmonisch und gut dosierbar. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht nach mehr Leistung verlangt, sondern einfach passend mitläuft. Wer eher gemütlich unterwegs ist und den Fokus auf entspannte Fahrten legt, wird die Honda schnell mögen.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die Royal Enfield wirkt wie die Maschine, die auch dann noch Reserven hat, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo etwas anzieht. Die Honda hingegen ist besonders stark, wenn es um Leichtigkeit, Ruhe und ein unkompliziertes Handling geht. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.
Getriebe, Schaltgefühl und Alltag: Wer will wie fahren?
Das Schaltgefühl ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Punkt, weil er direkt beeinflusst, wie „stressfrei“ sich das Fahren anfühlt. Die Royal Enfield Classic 650 vermittelt dabei eher den Eindruck, dass sie für flüssiges Fahren ausgelegt ist. Die Abstimmung unterstützt ein zügiges Vorankommen, ohne dass man ständig in den Drehzahlen „arbeiten“ muss.
Die Honda GB 350 S setzt stärker auf ein entspanntes Fahrkonzept. Das Getriebe wirkt darauf ausgelegt, dass man im Alltag schnell zurechtkommt und die Maschine nicht ständig „überreden“ muss. Das ist besonders interessant für Einsteiger oder für alle, die vor allem Stadt, kurze Touren und Landstraßen im moderaten Tempo fahren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Ansätzen. Die Royal Enfield Classic 650 fühlt sich tendenziell stabiler an, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn das Tempo etwas steigt. Das gibt Sicherheit, gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen.
Die Honda GB 350 S wirkt im Vergleich oft agiler und „einfacher“ zu bewegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig enge Situationen, Stadtverkehr oder häufiges Rangieren vorkommen. Wer sich ein Motorrad wünscht, das sich leicht anfühlt und schnell „mit einem mitgeht“, liegt mit der Honda häufig richtig.
Stärken und Schwächen beim Handling
Stärke der Royal Enfield: souveränes Gefühl bei mehr Tempo und ein stabiler Gesamteindruck. Schwäche: Wer sehr häufig in engen Situationen unterwegs ist, kann die etwas „größere“ Anmutung als weniger handlich empfinden.
Stärke der Honda: leichtes Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Alltag. Schwäche: Wer regelmäßig zügig fährt oder lange Strecken mit höherem Tempo plant, wird die Grenzen eher spüren als bei der Royal Enfield.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich wirkt die Royal Enfield Classic 650 tendenziell so, als würde sie mehr Reserven bieten, wenn es darum geht, aus höheren Geschwindigkeiten kontrolliert zu verzögern. Das unterstützt ein sicheres Fahrgefühl, vor allem wenn die Strecke mehr fordert.
Die Honda GB 350 S punktet eher mit gutem Feedback und einer Bremscharakteristik, die sich im Alltag leicht bedienen lässt. Das ist besonders angenehm, wenn häufiges Anhalten, Ampeln und moderates Tempo dominieren.
Komfort und Sitzposition: Langstrecke oder kurze Wege?
Komfort ist bei Retro-Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil die Sitzposition oft bewusst „klassisch“ gestaltet ist. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dabei wie die Maschine, die für längere Fahrten gemacht ist, bei denen man nicht ständig die Haltung wechseln möchte. Die Ergonomie unterstützt ein ruhiges, gleichmäßiges Fahren.
Die Honda GB 350 S ist im Vergleich häufig die angenehmere Wahl für kürzere Strecken und den Alltag. Die Sitzposition und die Gesamthaltung wirken oft so, dass man sich schnell wohlfühlt, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „zu verkrampfen“.
Wo der Komfort kippt
Wenn die Tour länger wird und das Tempo steigt, hat die Royal Enfield im Gesamteindruck meist die Nase vorn. Die Honda bleibt aber eine starke Option, wenn der Fokus auf Stadt, Pendeln und entspanntem Cruisen liegt.
Wartung, Alltagskosten und Verfügbarkeit: Praktische Unterschiede
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, unterscheiden sie sich im praktischen Betrieb. Die Honda GB 350 S wird häufig mit dem Gefühl von „einfach laufen lassen“ verbunden. Das kann sich in der Praxis positiv auf den Wartungsaufwand und die Planungssicherheit auswirken.
Die Royal Enfield Classic 650 ist ebenfalls kein „Problemkind“, aber sie vermittelt stärker den Charakter eines Motorrads, das man bewusst fährt und pflegt. Wer bereit ist, sich mit dem Motorrad auseinanderzusetzen, bekommt dafür oft ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Fahrgefühl und Stil.
Im Vergleich lohnt sich außerdem ein Blick auf Ersatzteil- und Service-Strukturen in der eigenen Region. Gerade bei beliebten Modellen sind die Wege meist kurz – dennoch kann die Verfügbarkeit je nach Händlernetz unterschiedlich ausfallen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide Maschinen sind Retro, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Royal Enfield Classic 650: passend für…
Die Royal Enfield Classic 650 ist besonders interessant, wenn längere Strecken, ein souveräner Motorlauf und ein stabiler Gesamteindruck im Vordergrund stehen. Wer gerne zügiger unterwegs ist, ohne ständig in den Drehzahlen zu „arbeiten“, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein echter Klassiker anfühlt – mit mehr Durchzug im Alltag.
Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf einen kräftigeren Charakter und ein „großes“ Retro-Gefühl legen, ist die Royal Enfield häufig die bessere Wahl.
Honda GB 350 S: passend für…
Die Honda GB 350 S passt besonders gut, wenn Alltag, Stadtverkehr und entspanntes Cruisen dominieren. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu bewegen ist, schnell Vertrauen aufbaut und sich unkompliziert anfühlt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Auch für Einsteiger oder für alle, die vor allem kurze bis mittlere Strecken fahren, ist die Honda oft die stressfreiere Option. Der Fokus liegt hier mehr auf Harmonie und Alltagstauglichkeit als auf maximalem Durchzug.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 650 ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn ein kräftigerer Motorcharakter, mehr Reserven auf längeren Strecken und ein insgesamt stabileres Fahrgefühl wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Retro mögen, aber nicht nur gemütlich unterwegs sein wollen, sondern auch bei zügigerem Tempo entspannt bleiben möchten.
Die Honda GB 350 S punktet dagegen mit einem sehr unkomplizierten Handling, einem harmonischen Fahrgefühl und einer starken Eignung für den Alltag. Wer häufig in der Stadt fährt, kurze Wege bevorzugt oder ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, findet in der Honda oft die passendere Lösung.
Kurz gesagt: Mehr Souveränität und Durchzug sprechen für die Royal Enfield. Mehr Leichtigkeit und Alltagsruhe sprechen für die Honda. Wer den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet, trifft mit einem der beiden Modelle sehr wahrscheinlich eine gute Entscheidung.