| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
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Royal Enfield Classic 650 vs KTM 390 Duke: Vergleich der Gegensätze
Manchmal könnten zwei Motorräder unterschiedlicher kaum sein: Die Royal Enfield Classic 650 steht für zeitlose Neoklassik, entspanntes Cruisen und einen Motor, der sich eher nach Charakter als nach Effizienz anfühlt. Die KTM 390 Duke dagegen ist ein modernes Naked Bike mit Fokus auf Agilität, sportliches Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht. Genau darum lohnt sich der Vergleich: Beide Maschinen können im Alltag Spaß bringen – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Grundidee: Stil und Fahrgefühl vs. Performance und Agilität
Die Classic 650 wirkt wie aus einer anderen Zeit, ohne dabei komplett auf moderne Ansprüche zu verzichten. Das Motorrad lädt dazu ein, Strecken ruhig anzugehen, den Motor zu genießen und die Umgebung wahrzunehmen. Die Duke 390 ist dagegen ein Bike, das förmlich nach Bewegung ruft: kurze Wege, schnelle Richtungswechsel und ein Setup, das sich auf zügiges Fahren in der Stadt und auf der Landstraße freut.
Im Vergleich zeigt sich schnell: Wer vor allem entspanntes Fahren mag, findet in der Classic 650 eine stimmige Basis. Wer dagegen direktes Feedback und sportliche Dynamik sucht, wird mit der KTM 390 Duke deutlich mehr „Kick“ im Alltag spüren.
Motorcharakter: Drehmomentgefühl der Classic vs. knackige KTM-Kraftentfaltung
Bei der Motorisierung unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Royal Enfield Classic 650 setzt auf einen Charakter, der sich besonders im mittleren Drehzahlbereich angenehm anfühlt. Das Fahrgefühl ist weniger „auf Knopfdruck“, sondern eher wie ein gleichmäßiger Rhythmus: Gas geben, laufen lassen, genießen. Dadurch wirkt die Maschine auch dann souverän, wenn das Tempo nicht ständig maximal sein muss.
Die KTM 390 Duke spielt ihre Stärken stärker im Bereich zügiger Beschleunigung und beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven aus. Das Ansprechverhalten ist direkter, das Motorrad wirkt leichter „im Kopf“ und im Handling. Gerade wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird, zeigt die Duke ihre sportliche Ausrichtung.
Beide Motorräder können im Alltag mit genug Reserven fahren, aber: Die Classic 650 wirkt eher wie ein entspannter Begleiter, während die Duke 390 eher wie ein Werkzeug für schnelle Momente ist.
Fahrwerk und Handling: ruhige Kontrolle vs. sportliche Wendigkeit
Beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser-Vibe und Naked-Performance. Die Classic 650 vermittelt ein ruhigeres, gleichmäßigeres Gefühl. Das Motorrad liegt stabil auf der Straße und lässt sich gut dosieren. Unebenheiten werden nicht als „Störung“ empfunden, sondern eher als Teil der Fahrt – passend zum Charakter des Bikes.
Die KTM 390 Duke ist dagegen auf Agilität getrimmt. Das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse, fühlt sich in engen Situationen lebendig an und macht Kurvenfahrten leichter, als man es von einem alltagstauglichen Naked Bike erwartet. Wer häufig durch den Verkehr navigiert oder gern zügig über Landstraßen fährt, profitiert von dieser Wendigkeit.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Classic 650 punktet mit Gelassenheit und stabiler Kontrolle. Die Duke 390 punktet mit Präzision und sportlicher Leichtigkeit – kann aber je nach Fahrstil auch „präsenter“ wirken, weil sie mehr Dynamik einfordert.
Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Cruisen vs. sportlich aufgerichtet
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Royal Enfield Classic 650 bietet eine Sitzposition, die eher auf Komfort und entspannte Haltung ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Fahrten ohne ständiges „Nachjustieren“ gewünscht sind.
Die KTM 390 Duke sitzt sich sportlicher: Der Fahrer ist stärker in die Kontrolle eingebunden, was sich positiv auf das Fahrgefühl in Kurven auswirkt. Für viele ist das genau der Grund, warum die Duke so viel Spaß macht. Wer jedoch sehr lange Strecken eher gemütlich zurücklegt, könnte die Classic 650 als angenehmer empfinden.
Kurz gesagt: Classic 650 = entspannter. Duke 390 = aktiver und sportlicher.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. sportliche Reserven
Bei den Bremsen geht es nicht nur um „Stoppie-Potenzial“, sondern um Dosierbarkeit, Gefühl und Stabilität. Die Classic 650 überzeugt vor allem durch ein gut kontrollierbares Bremsverhalten, das zum ruhigen Fahrstil passt. Das ist im Alltag ein echter Vorteil, weil man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die KTM 390 Duke ist stärker auf sportliche Situationen ausgelegt. Gerade bei zügiger Fahrt und häufigem Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten zeigt sich die Duke als Bike, das Reserven bietet und sich dabei trotzdem berechenbar anfühlt. So entsteht das Gefühl, dass man jederzeit „noch mehr“ kann.
Stärken und Schwächen: Classic 650 wirkt besonders harmonisch und alltagstauglich. Duke 390 wirkt besonders sportlich und dynamisch.
Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Ampeln und kurze Strecken
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt, wie gut es auf Gas und Bremse reagiert und wie angenehm es sich im Stop-and-Go anfühlt. Die KTM 390 Duke spielt hier ihre Agilität aus: Sie lässt sich schnell positionieren, beschleunigt zügig aus Situationen heraus und macht das tägliche „Durchkommen“ leichter.
Die Royal Enfield Classic 650 ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art. Sie wirkt weniger wie ein „Sprintgerät“, sondern mehr wie ein Motorrad, das auch im Verkehr entspannt bleibt. Wer gern im eigenen Rhythmus fährt und nicht ständig das Tempo optimiert, findet in der Classic 650 eine stimmige Wahl.
Für kurze Strecken sind beide geeignet – die Duke 390 macht sie oft interessanter, die Classic 650 oft angenehmer.
Langstrecke und Landstraße: Charakter vs. Dynamik
Auf der Landstraße zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder mit Tempo und Fahrrhythmus umgehen. Die Classic 650 ist stark, wenn das Ziel nicht nur „schnell ankommen“ ist, sondern „schön fahren“. Der Motorcharakter und die entspannte Sitzposition unterstützen dieses Gefühl. Das Motorrad eignet sich gut für Touren, bei denen man öfter mal den Blick schweifen lässt.
Die KTM 390 Duke ist dagegen besonders dann im Element, wenn die Strecke kurvig ist und das Tempo variiert. Das Bike lädt dazu ein, die Dynamik auszuspielen: rein in die Kurve, raus beschleunigen, wieder neu ansetzen. Wer gern aktiv fährt, wird die Duke 390 als sehr motivierend empfinden.
Damit wird der Vergleich klar: Classic 650 = Genuss. Duke 390 = Fahrspaß durch Dynamik.
Ausstattung und Praxis: was im Alltag wirklich zählt
Bei der Praxis geht es um Dinge wie Übersicht, Bedienbarkeit und das Gesamtpaket aus Technik und Komfort. Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag funktionieren. Die Classic 650 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern „pflegt“ und das mit seinem Stil auch außerhalb der Fahrt überzeugt. Die Duke 390 wirkt wie ein modernes Gesamtpaket, das sich schnell anfühlt und sich gut in den Alltag integrieren lässt.
Auch wenn die Details je nach Ausstattungsvariante variieren können, bleibt die Tendenz: Die Classic 650 ist die Wahl für Menschen, die ein Motorrad mit Identität suchen. Die Duke 390 ist die Wahl für Menschen, die ein Motorrad mit Allround-Performance suchen.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Spaß ist wichtiger?
Royal Enfield Classic 650 – ideal für…
- Fahrer, die entspanntes Cruisen bevorzugen und den Motorcharakter genießen möchten.
- Menschen, die ein Motorrad mit klassischem Look und stimmigem Gesamtgefühl suchen.
- Tourenfahrer, die auf der Landstraße eher Rhythmus als ständige Beschleunigungsorgien mögen.
KTM 390 Duke – ideal für…
- Fahrer, die agiles Handling und sportliches Ansprechverhalten im Alltag schätzen.
- Menschen, die häufig in der Stadt unterwegs sind und schnelle Momente lieben.
- Kurvenfans, die gern aktiv fahren und Dynamik aus jeder Situation ziehen.
Fazit:
Die Royal Enfield Classic 650 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Charakter, entspanntem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das sich wie ein stimmiger Begleiter anfühlt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist: ruhiger Rhythmus, angenehme Dosierbarkeit und ein Look, der auch abseits der Straße überzeugt. Wer dagegen vor allem Agilität, direktes Ansprechverhalten und sportliche Dynamik sucht, wird mit der KTM 390 Duke glücklicher. Sie macht Stadtverkehr und Landstraßenabschnitte oft deutlich „lebendiger“, weil sie schnell reagiert und Fahrspaß durch aktive Fahrweise belohnt. Kurz gesagt: Classic 650 für Genuss und Stil, Duke 390 für Wendigkeit und Performance. Beide können im Alltag Spaß machen – aber sie liefern ihn auf sehr unterschiedliche Weise.